Bei den vielen Lobesworten zur Alpha 150 hat mal wieder das "Will ich haben" Gefühl eingesetzt.

Für tiefe Temperaturen (unter -5°C) habe ich bereits die
Assos Mille GT Ultraz Winter Jacket Evo (was für eine Bezeichnung...), darüber verwende ich die Alpha Flight RoS.
Wenn ich die Berichte richtig verstanden habe, dann ist die Alpha 150, im Vergleich zur Flight, ähnlich atmungsaktiv, deutlich winddichter und dadurch etwas wärmer. Viel mehr Unterschied dürfte da aber nicht bestehen? Habe die Flight gestern grad wieder verwendet auf einer 3-Stunden Tour bei ca. -2°C im GA2-Bereich, darunter ein dünner Kurzarm-Baselayer und die Castelli Cold Days 2nd Layer. Die Alpha-Weste der Flight musste ich offen lassen, da es ansonsten zu warm geworden wäre. Welche Vorteile würdet ihr bei der Alpha 150 sehen?
Interessanter Ansatz den Castelli Cold Days 2nd layer mit der Alpha Flight zu kombinieren. Damit hast du dann ein doppeltes PolarTec Alpha Futter. Bzw. an den Unterarmen dann überhaupt ein Futter, bei der Alpha Flight hört das Futter ja kurz nach den Ellenbogen auf.
Wenn du mit der Flight bis -2°C fahren kannst (wenn auch im GA2 Bereich) würde bei dir die Alpha 150 mit sehr dünnem oder gar keinem Baselayer vermutlich nur Fahrten im Recovery und GA1 bereich zwischen 0°C und 5°C abdecken, die du aber bei deinem Kältempfinden auch mit der Flight ohne den dicken Baselayer abdecken könntest, bevor du dann auf deine andere Winterjacke für die ganz tiefen Temperaturen wechselst.
Ich besitze die Alpha Flight seit diesem Herbst ebenfalls, bin allerdings erst einmal damit gefahren:
Hier im Schwarzwald hatten wir Mitte November nochmal einen richtig schönen Tag mit trockenen Straßen und Sonnenschein und 13-14°C, da bin ich mit der Alpha Flight und einem dünnen, langärmligen Sommerbaselayer 2h ebenfalls Tempo gefahren. Sobald es bergauf ging musste ich die Jacke aufmachen wäre sonst zu warm geworden. Der Bereich von 12 bis 15°C ist von meinem Gefühl her das obere Limit für die Alpha Flight. Für alles >15°C is sie mE zu warm. Die Jacke hat sich nicht 'nass' angefühlt bei mir und fühlt sich atmungsaktiver an als das Windstopper-Material bei der Alpha Ros 2. Ich denke ein großer Anteil an der gefühlten Atmungsaktiviät ist, die Jacke früh genug bzw. präventiv zu öffnen, um die Wärme sich erst gar nicht in der Jacke aufbauen zu lassen.
Dass man die Jacke mit einem wirklich dicken Baselayer offensichtlich bis in den negativen Temperaturbereich verwenden kann, finde ich interessant, da ich mir nach meiner einen Fahrt damit genau diese Frage gestellt habe.
Da die "überlangen" Ärmel kommentiert wurden: mir passt die Flight bei 188cm/<70kg in M sehr gut und die Ärmel empfinde ich als genau passend von der Länge.
Noch ein paar Worte zur Alpha RoS 2: die passt mir in L und habe ich schon etwas länger.
Mitte Dezember 3h Gravel im Tempobereich mit der RoS2: bei Fahrtantritt 7°C am Ende 3°C. Teilweise im Nebel über ~850HM dann bei klarem Himmel und Sonne. Mit einem dünnen Merino Baselayer. Auch hier wenn es bergauf ging die Jacke auf. Gefroren habe ich nicht, aber die Jacke und Baselayer waren nass als ich wieder zu Hause war. Ein dünnerer Baselayer wäre für diese Fahrt besser gewesen. Habe auch eine Pause eingelegt und bin etwas abgekühlt, dadurch dass die Jacke so winddicht ist, war mir nach ein paar hundert Meter aber wieder warm nach der Weiterfahrt.
Eine Woche später ebenfalls noch knapp 2h Gravelfahrt im Grundlagenbereich bei 7°C ebenfalls mit der RoS2 und einem dünnen Merino-Baselayer: das hat besser gepasst, schön warm aber nicht zu warm.
Die Van
Rysel RCR Racer Extreme (
https://www.vanrysel.com/de-DE/prod...racer-extreme-dunkelblau_305746--c132m8606072) hängt hier auch noch im Schrank. Ähnliches Konzept wie die RoS 2 mit einem separaten Innenfutter. Damit muss ich aber erst wieder fahren, bevor ich hier etwas dazu schreiben kann.
EDIT: Interpunktion und Ortographie