Nach n paar jahren sollte inzwischen bekannt sein dass chatgpt ne menge unsinn erzählt und sich auch sachen ausdenkt.
Wer immer noch ungefiltert draus kopiert und dies auch noch als stützung der eigenen Argumentation innerhalb einer Diskussion macht, der kann sich schwerlich drauf zurückziehen, ja hab ich ja nicht gesagt sondern chatgpt, also hab ich keinen unsinn verbreitet. Doch hast du und nur du. Die Maschine ist nicht schuld, sie ist nicht dafür programmiert fakten oder die Wahrheit zu liefern
Mal abgesehen davon, dass dein Ton unpassend ist, hast du hier keinen Grund genannt, warum die von Chatgpt genannten Fälle "Unsinn" sein sollen, zumal ich bekannte Fälle vorher schon zitiert habe zu denen es sehr gute Aufarbeitungen der ARD gibt, die meine Aussage zur Vertuschung, Verschleierung, Verschleppung belegen.
Bei Landis war es so, dass er während der Tour getestet wurde, es aber erst im Nachhinein rausgekommen ist und gerüchteweise die Ergebnisse durch französische Behörden verzögert wurden. Ob das jetzt so stimmt, sei mal dahingestellt - ist sicher nicht das beste Beispiel für Vertuschung bei den testenden Behörden.
Spielt letztlich auch nur eine untergeordnete Rolle, da es ums Gesamtbild geht. Wer da vertuscht hat und wie diejenige Organisation oder der Personenkreis zum damaligen Zeitpunkt hieß, habe ich gar nicht angesprochen- es ging um Vertuschung hinter den Kulissen und dafür gibt es genug Indizien bei etlichen Fällen durch die gesamte Sporthistorie hindurch.
Wieder Forentypisch, dass einzelne Punkte herausgerissen werden, weil einem die Aussage nicht passt.
Ich bin mir da ein wenig unsicher ob man das so allgemein so behaupten kann. Wie groß muss man denn sein damit das geht? Welt Nr 1 Tennis reicht offensichtlich nicht. Russlands Staatsdoping führte schon vor der Ukraine dazu, dass Russland nicht mehr mitspielen durfte. Reicht also auch nicht. Im spanischen Fußball munkelt man das man bei Fuentes die Fußball Sachen hat verschwinden lassen. Das ist allerdings inzwischen schon ganz schön lange her. Ich glaube nicht, dass ein Radsportler, wer auch immer, ausreichend Einfluß hätte damit einflußreiche Personen ihren Kopf hin halten. Das kommt aber ja auch erst zum Tragen wenn es ne positive Probe gibt.
Ansonsten agiert die nada, wada unabhängig von Verbänden. Ooc stehen die bei dir vor der Tür, da hat die uci oder der bdr gar keinen Anteil dran wenn du da erstmal im Test pool bist. Auch alle Angaben etc wie Adams sind reine nada / wada Sachen komplett losgelöst vom Verband. Ich musste das mal machen. In dem Prozess gibt es den Verband eigentlich gar nicht.
Wie entkoppelt das funktioniert sieht man auch wenn die nada einen im Rennen zur Probe zieht. Die interessiert im Zweifel kein Protokoll des Veranstalters oder sonst irgendwas. Hat der dich an der Angel macht der seine Probe. Ob dir oder dem Veranstalter das passt ist völlig Wumpe.
Ich glaube nicht, daß nicht gedopt wird. Ich glaube allerdings, dass das Doping inzwischen viel zu professionell erfolgt mit erheblichem finanziellen Vorsprung auf die, die die Doper finden sollen. Heute erwischt man nur noch Leute die Fehler machen oder die es sich mit den falschen anderen Leuten verscherzen.
Doch offensichtlich reicht es eben schon, groß genug zu sein. Es reicht vielleicht nur nicht immer, das positive Dopingergebnis unter Verschluss zu halten (manchmal aber schon, siehe chinesische Schwimmer).
Sinner wurde behandelt wie ein rohes Ei, die dreimonatige Sperre außerhalb der wichtigen Turniere ist lachhaft. Unbekannte Atheleten wurden für solche Vergehen Jahre (!) gesperrt. Man bedenke, dass der Typ gleich 2 positive Proben hat. Nicht umsonst war der Aufschrei bei vielen Sportlern riesig.
Russlands Staatsdoping wurde Monate, eher Jahrelang bei der WADA verschleppt, bis die ARD Doku und die Presse den internationalen Druck auf die WADA so erhöht hat, dass sie nicht anders konnten - also ja auch hier wieder vertuscht, verzögert, verschleppt.
Bei Armstrong soll es ähnlich gewesen sein. Insider haben von positiven Dopingproben berichtet, die seitens UCI vertuscht wurden, Zitat:
und die UCI, die sich von den beiden Geständigen vorhalten lassen musste, sie habe sogar einen positiven Dopingtest Armstrongs von der Tour de Suisse 2001 vertuscht. Armstrong und sein Teammanager Johan Bruyneel, so Landis, "flogen in die UCI-Zentrale für eine finanzielle Abmachung, damit der positive Test unter Verschluss blieb".
Beim Fußball sind die Dopingbefunde lächerlich niedrig. Fuentes soll eine ganze Reihe an Fußballern behandelt haben und ich meine im Podcast mit Hajo Seppelt auch vernommen zu haben, dass auch beim Dopingring um Mark Schmidt davon die Rede war (kann mich täuschen).
Bei Operation Aderlass kam auch raus, dass die Athleten gewarnt wurden von Offiziellen Testern.
An dem ganzen Konstrukt Doping verdienen alle mit, der Athlet, der Arzt, das Team, die Sportverbände. Dass irgendwo in der Kette damit Interessenkonflikte, Löcher oder Begehrlichkeiten entstehen, ist nicht weit hergeholt.
Man stelle sich mal vor, bei Pogacar gäbe es eine positive Dopingprobe und die würde ans Licht kommen. Der gerade wiederauflebende Radsport wäre womöglich ganz schnell finanziell tot. Das will niemand.