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er ist heute einen "TTE-Test" gefahren, 1:11h hat er 260w durchgehaltenIch hänge mich hier mal mit der Diagnostik eines Freundes dran:
Die Fragestellung ist - Ist das Testprotokoll sinnvoll/valide? Die Frage stellt sich, weil er sowohl mit einem 20 Minuten Test, als auch mit einem pVO2max-Test deutlich (!) bessere Ergebnisse erzielt hat, als hier bei der Diagnostik rauskamen und diese Ergebnisse auch eher zum "echten Leben" passen. Dazu irritiert MICH das Testprotokoll auch, weil ich es anders kenne und nicht wirklich nachvollziehen kann, was die da gemacht habenEr überlegt dort eine erneute Diagnostik zu machen und ich tendiere dazu, ihm davon abzuraten. Leider haben wir keine Laktat-Werte...
2024: 20 Minuten-Test: 275w
2025: Laktattest: 235w
2026: pVO2Max-Test: 270w
Hier ist der Ausschnitt aus dem Testprotokoll von der Garmin-Aufzeichnung:
Anhang anzeigen 1754380
So wie mir das Testprotokoll beschrieben wurde, wird nach den Stufen 3x Laktat gemessen um zu gucken, ob es steigt oder sinkt. Ggf wurde auch VOR den späteren Stufen nochmal gemessen.
Ich verstehe 0 was die da gemacht haben und gehe davon aus, dass hier mehr gerechnet als gemessen wurde. Nach meinem Verständnis muss man für eine Bestimmung von LT1 und 2 Laktat kummulieren um zu sehen wo die Turning-Points liegen. Wenn man nach jeder "Stufe" aber erstmal wieder gezielt Laktat abbaut, funktioniert das irgendwie nicht - nach meinem Verständnis.
Die Auswertung habe ich unten angehängt. Die Grafiken sehen irgendwie nach Inscyd aus.
Mit einem LT1 irgendwo zwischen 200 und 240W, ist es da sinnvoller, mit 180-200W und Intervallen auf 240W zu fahren, als einfach komplett 240W? Bin jetzt ne 5h Tour mit 230W Schnitt unterwegs gewesen - das war von der Energiemenge anstrengend, aber muskulär sehr locker. Sprich: was macht da den Effekt, ab und zu über/unter LT1 zu variieren, oder Gesamtdauer an/über LT1?Fang mal mit 2x20' an. Das ist explizites Training zur Anhebung des LT1, also Deines GA Bereichs. Meiner Erfahrung nach bewirkt das einiges im Bereich Fettverbrennung. Ich würde hier auch mal mit 240W anfangen - steigern kann man immer noch.
Ja, das dachte ich auch, hat aber irgendwie nicht so geklappt.Zum steigern des GA Bereichs. Ja, man wird das schon merken wann man den anheben kann.
Dann muss ich mich am Ende mit dem zufrieden geben, was ich in 8h/Woche herausholen kann.Puls / Gefühl können da bei der Steuerung helfen. Hier gilt aber viel hilft viel, intensiver hilft hier nicht mehr. Hört man nicht gerne wenn man nicht mehr Zeit fürs Training hat, aber die aerobe Kapazität nimmt bereits ab Belastungen von 4 Minuten Oberhand. Das ist also für jeden Ausdauersportler das wichtigste Tool.
Immerhin da habe ich mich überraschend leicht getan, in den Bereich um 90 herum zu kommen. Hat aber keinen messbaren Effekt gehabt bisher.Zur TF: Ich würde dem in Deinem Stadium nicht zu viel Bedeutung beimessen. Fahr in Deiner Wohlfühlkadenz. Klar 65 zu 100 ist extrem. Aber zwischen 70 und 90 machst Du zumindest beim GA Training einiges richtig.
Ich versuche es mal auf die Schnelle, da unterwegs, melde dich gerne nochmal, wenn ich mehr dazu sagen soll:Ich geb mal ein Update hier. Letzte Woche habe ich nochmal eine Spiro gemacht; damit habe ich jetzt Datenpunkte aus 4 aufeinanderfolgenden Jahren. Nachdem sich die Laktatkurve 2x je +25W schön nach rechts/unten verschoben hatte, musste ich 2026 jetzt leider einen kleinen Rückschritt verzeichnen: in allen Bereichen habe ich bestenfalls stagniert.
Dabei hatte ich eigentlich disziplinierter und regelmässiger trainiert, den Fokus stärker auf Z2 Training gelegt, Trittfrequenz bewusst hochgeschoben und anaerobe / hoch aerobe Einheiten reduziert. Jetzt überlege ich, welche Faktoren mich limitiert haben.
- Volumen: Selbst in den „guten“ Monaten Okt-Dez kam ich nicht über 8,5h/Woche hinaus; Jan (harter Winter) und Feb (Skiurlaub) war dann mit knapp 7h drunter. Vermutlich ist das der Hauptgrund
- Zielleistung: Vielleicht bin ich mit zu hoher Leistung gefahren. Ich hatte zum Dezember hin den Eindruck, dass bei gleicher gefühlter Anstrengung mehr Leistung herauskommt, und bin dann mit 210-220W gefahren. Fühlte sich aber immer noch sehr extrem locker an.
- Regelmässigkeit im Winter: Stress im Job, schlechter Schlaf und sehr viel Eis haben im Januar Regelmässigkeit und Grundlage beeinträchtigt. Im Februar wurde es besser, da kam dann ne Woche Pause durch Skiurlaub rein. März war eigentlich richtig gut vom Volumen, aber da habe ich schon gemerkt, dass da der Wurm drin ist; HF war durchweg fast 10 Schläge höher, als sie sein sollte.
Ich habe zwar die ganze Zeit den Fokus auf Z2 gelegt, aber auch darauf geachtet, mich mindestens 1x pro Woche richtig auszubelasten. Aber eben nur 1 oder 2mal.
Jetzt grüble ich natürlich, warum das Ergebnis für mich so enttäuschend ist.
Mehr Volumen kann ich mit der derzeitigen Belastung (40h Job, Familie) nicht unterbringen.
Eine Frage hätte ich hierzu:
Mit einem LT1 irgendwo zwischen 200 und 240W, ist es da sinnvoller, mit 180-200W und Intervallen auf 240W zu fahren, als einfach komplett 240W? Bin jetzt ne 5h Tour mit 230W Schnitt unterwegs gewesen - das war von der Energiemenge anstrengend, aber muskulär sehr locker. Sprich: was macht da den Effekt, ab und zu über/unter LT1 zu variieren, oder Gesamtdauer an/über LT1?
Ja, das dachte ich auch, hat aber irgendwie nicht so geklappt.
Dann muss ich mich am Ende mit dem zufrieden geben, was ich in 8h/Woche herausholen kann.
Immerhin da habe ich mich überraschend leicht getan, in den Bereich um 90 herum zu kommen. Hat aber keinen messbaren Effekt gehabt bisher.
Ich habe zuletzt angefangen, wieder häufiger höhere Intensitäten zu fahren. Muas jetzt mal schauen, ob ich auf der gelegten „Grundlage“ jetzt noch etwas aufbauen kann, oder ob ich mein persönliches Maximum schon erreicht habe. Hatte eigentlich davon geträumt, die 4W/kg FTP zu knacken, aber da war ich letztes Jahr mit 3,8-3,9 W/kg näher dran.
Dabei hatte ich eigentlich disziplinierter und regelmässiger trainiert, den Fokus stärker auf Z2 Training gelegt, Trittfrequenz bewusst hochgeschoben und anaerobe / hoch aerobe Einheiten reduziert. Jetzt überlege ich, welche Faktoren mich limitiert haben.
Dabei hatte ich eigentlich disziplinierter und regelmässiger trainiert, den Fokus stärker auf Z2 Training gelegt, .. hoch aerobe Einheiten reduziert ..
..mich mindestens 1x pro Woche richtig auszubelasten. Aber eben nur 1 oder 2mal.
Immerhin da habe ich mich überraschend leicht getan, in den Bereich um 90 herum zu kommen. Hat aber keinen messbaren Effekt gehabt bisher.
Da ich von „4x pro Woche Gas geben, dafür aber nur kurz“ komme, war das für mich schon „Neuland“Im Schnitt (1-2) hoch aerobe / anaerobe Belastungen (eher 2 als 1) genügen definitiv um Elite zu fahren und für FTPs jenseits der 400W. Darum erstmal keinen Kopf machen
Nope. Ich weiss, da liegt der Hase im Pfeffer, wenn man über sinnvolle Anwendung von Zone 2 spricht. Ich fürchte fast, bei meinem Zeitbudget - und auch das verlangt der Familie schon einiges ab - fahre ich möglicherweise mit dem @Teutone ‘schen System besser. Und das wundert mich. So ganz dran glauben will ich noch nicht. Naja. Jetzt ist erstmal am Wochenende Stoneman Miriquidi MTB angesagt, Wetter soll ja schön werden. Und da werden wir ja direkt sehen, wie es mit der Grundlagenausdauer und dem Fettstoffwechsel bestellt ist.8 Stunden sind für hohes Volumen natürlich recht wenig. Da besteht bestimmt Potenzial.
Volltreffer. ich mache zu selten wirkliche Intervalle; sowas hier (die weisse Linie liegt bei 330W, das entspricht grob der FTP. Bzw. momentan vermutlich FTP+10W):Deine bisherigen Beschreibungen des Trainings klingen noch nicht nach Maximum, müsste ich mir aber detaillierter anschauen.
Was ist bezüglich Deiner Fettverbrennung rausgekommen, oder wurde diese nicht gemessen?Ich geb mal ein Update hier. Letzte Woche habe ich nochmal eine Spiro gemacht; damit habe ich jetzt Datenpunkte aus 4 aufeinanderfolgenden Jahren. Nachdem sich die Laktatkurve 2x je +25W schön nach rechts/unten verschoben hatte, musste ich 2026 jetzt leider einen kleinen Rückschritt verzeichnen: in allen Bereichen habe ich bestenfalls stagniert.
Dabei hatte ich eigentlich disziplinierter und regelmässiger trainiert, den Fokus stärker auf Z2 Training gelegt, Trittfrequenz bewusst hochgeschoben und anaerobe / hoch aerobe Einheiten reduziert. Jetzt überlege ich, welche Faktoren mich limitiert haben.
- Volumen: Selbst in den „guten“ Monaten Okt-Dez kam ich nicht über 8,5h/Woche hinaus; Jan (harter Winter) und Feb (Skiurlaub) war dann mit knapp 7h drunter. Vermutlich ist das der Hauptgrund
- Zielleistung: Vielleicht bin ich mit zu hoher Leistung gefahren. Ich hatte zum Dezember hin den Eindruck, dass bei gleicher gefühlter Anstrengung mehr Leistung herauskommt, und bin dann mit 210-220W gefahren. Fühlte sich aber immer noch sehr extrem locker an.
- Regelmässigkeit im Winter: Stress im Job, schlechter Schlaf und sehr viel Eis haben im Januar Regelmässigkeit und Grundlage beeinträchtigt. Im Februar wurde es besser, da kam dann ne Woche Pause durch Skiurlaub rein. März war eigentlich richtig gut vom Volumen, aber da habe ich schon gemerkt, dass da der Wurm drin ist; HF war durchweg fast 10 Schläge höher, als sie sein sollte.
Ich habe zwar die ganze Zeit den Fokus auf Z2 gelegt, aber auch darauf geachtet, mich mindestens 1x pro Woche richtig auszubelasten. Aber eben nur 1 oder 2mal.
Jetzt grüble ich natürlich, warum das Ergebnis für mich so enttäuschend ist.
Mehr Volumen kann ich mit der derzeitigen Belastung (40h Job, Familie) nicht unterbringen.
Eine Frage hätte ich hierzu:
Mit einem LT1 irgendwo zwischen 200 und 240W, ist es da sinnvoller, mit 180-200W und Intervallen auf 240W zu fahren, als einfach komplett 240W? Bin jetzt ne 5h Tour mit 230W Schnitt unterwegs gewesen - das war von der Energiemenge anstrengend, aber muskulär sehr locker. Sprich: was macht da den Effekt, ab und zu über/unter LT1 zu variieren, oder Gesamtdauer an/über LT1?
Ja, das dachte ich auch, hat aber irgendwie nicht so geklappt.
Dann muss ich mich am Ende mit dem zufrieden geben, was ich in 8h/Woche herausholen kann.
Immerhin da habe ich mich überraschend leicht getan, in den Bereich um 90 herum zu kommen. Hat aber keinen messbaren Effekt gehabt bisher.
Ich habe zuletzt angefangen, wieder häufiger höhere Intensitäten zu fahren. Muas jetzt mal schauen, ob ich auf der gelegten „Grundlage“ jetzt noch etwas aufbauen kann, oder ob ich mein persönliches Maximum schon erreicht habe. Hatte eigentlich davon geträumt, die 4W/kg FTP zu knacken, aber da war ich letztes Jahr mit 3,8-3,9 W/kg näher dran.
Und das wundert mich. So ganz dran glauben will ich noch nicht.
Mir kommt's eher so vor, als würden immer mehr Menschen Wetter mit Klima verwechseln und anekdotische Evidenz mit Wissenschaft.Ja, mir kommt es immer mehr so vor, dass die Menschen, Foristi, sich verhalten, wie der Typ, der seiner Wetter-App (Studien mit "non-well-payed Probanden"..) mehr vertraut als dem Blick aus dem Fenster (auf seinen Körper), bei der Frage, ob's grad regnet.
https://www.instagram.com/reel/C8XRKAvMT4C/?igsh=MXdvOGx0cGYxZHlsOQ==
Doch, leider. Bzw., RQ wurde gemessen. Gerade dort, wo ich mir was erhofft hatte, ist rein gar nichts passiert - im Bereich bis 210W alles gleich geblieben, wie im Jahr davor. Und das war der gute Part, denn darüber haben sich die Werte quasi um eine Stufe nach unten verschoben - im Prinzip bin ich letztes Jahr bei 270W mit dem RQ gefahren, den ich dieses Jahr bei 240W hatte (0,94).Was ist bezüglich Deiner Fettverbrennung rausgekommen, oder wurde diese nicht gemessen?
Nein, leider nicht. Ich hatte tatsächlich versucht, einen möglichst großen Fokus auf Grundlage unterhalb LT1 zu legen,und bin hochintensiv bzw. anaerob nur sehr dosiert gefahren. Zum Dezember hin bildete ich mir ein, meine Grundlage etwas intensiver fahren zu können, weil es mir einfach sehr leicht gefallen ist.Sprich, gibt es da zumindest positive Effekte zu verzeichnen für time crunched Athleten in Hinblick auf den polarisierten Ansatz und Z2![]()
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Vielleicht einfach wirklich den dümmstmöglichen Zeitpunkt für eine Spiro erwischt? Versteckter Infekt? Klingt jedenfalls nicht nach belastbaren Zahlen so.Ich hatte dann im März den Eindruck, mein Körper entwickelt sich rückwärts: Die Herzfrequenzen passten überhaupt nicht mehr zu den Leistungszonen.
Dumm gelaufen einerseits, aber das wäre nur die halbe Wahrheit. Vielleicht auch zu früh.Vielleicht einfach wirklich den dümmstmöglichen Zeitpunkt für eine Spiro erwischt? Versteckter Infekt?
Nun, die andere Hälfte der Wahrheit ist eben, dass die Spiro den tatsächlichen Zustand zu dem Zeitpunkt wiedergibt, und das war nicht nur Tagesform. Wäre ja für mich noch ok gewesen, das Maximum nicht mehr zu schaffen; aber gerade in dem Bereich um die LT1 herum Einbussen zu haben, das hat mich ganz schön erwischt. Und das lässt sich auch mit Tagesform nicht erklären.Klingt jedenfalls nicht nach belastbaren Zahlen so.
Kurzes Update: Der Stoneman lief ziemlich optimal, tolles Wetter, schöne Tour. Energieversorgung recht gut hinbekommen. Trotz früh im Jahr noch bei Tageslicht durchgekommen, mit dem letzten Sonnenstrahl am Ziel angekommen. Leistung prima, Puls ziemlich niedrig, was Garmin dazu veranlasst, meine VO2max Schätzung einen ganzen Punkt anzuheben. Und das alles nur gute 2 Wochen nach der verk*ckten LD. Möchte zu gern wissen, was da dazwischen passiert ist. Na egal, da es in die richtige Richtung geht, soll mir das erst einmal wurscht sein.Freitag steht der Miriquidi Stoneman MTB an, Davor geht es morgen früh nur mal kurz&knackig vollgas zur Arbeit und ab da Regeneration bis zum Start am Freitag früh um 5. Drückt mir mal die Daumen, dass wenigstens meine Verpflegungsstrategie aufgeht.
