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Giro d'Italia 2022

Fußball, Handball, Basketball, Eishockey, American Football, Tennis, Motorsport, Skispringen, Biathlon, Ski Alpin
Auf alle Fälle

Reiten, Leichtathletik, Boxen, Reiten, diverse andere Wintersportarten, Darts, Snooker ggf auch aber zumindest in etwa gleiches niveau
diese auflistungen beweisen ganz klar dass der radsport nicht nur zu den top ten der aktiv ausgeführten sportarten gehört sondern auch zu den top ten der passiv konsumierten sportarten gehört
 
diese auflistungen beweisen ganz klar dass der radsport nicht nur zu den top ten der aktiv ausgeführten sportarten gehört sondern auch zu den top ten der passiv konsumierten sportarten gehört
Was ich jetzt so auf die Schnelle bei google und Statista gesehen habe liegt im aktiven Bereich Rad fahren (nicht Radsport!) in den Top 3. Beim passiven Konsumieren sieht es was schlechter aus, da liegt der Radsport auf Platz 12 (Statistik von 2018 bis 2020).
 
Was ich jetzt so auf die Schnelle bei google und Statista gesehen habe liegt im aktiven Bereich Rad fahren (nicht Radsport!) in den Top 3. Beim passiven Konsumieren sieht es was schlechter aus, da liegt der Radsport auf Platz 12 (Statistik von 2018 bis 2020).
wenn man bedenkt, dass die radsportberichterstattung in D unbestritten extrem mangelhaft ist, dass zb die öffentlich rechtlichen clowns dressurreiten oder skispringen, dart oder curling besser covern als radsport, dann kann man sich gut vorstellen, wie solche ergebnisse zustande kommen.
 
Darts kommt von den öffentlixh rechtlichen gar nicht. Curling nur zu olympia und dressuerreiten auch selten mehr als zu olympia.

Radsprt kommt immerhin 3 wochen tour und rennen die in deutschland stattfinden.

Wird eigentlich nur skispringen mehr gebracht und da gibts exorbitante einschaltquoten auch bei den 0815 springen. Da wird auch schon mal der fußballteiö der sportschau verschoben.

Btw. wenn man sich mal ansieht wieviel rennen von eurosport1 gebracht werden, liegt das mangelnde interesse in den breiten medien und beim konsumenten sicher nicht daran, dass zu wenig davon im free tv angeboten wird.
 
Für den Teil tut es mir sehr leid für dich.
Wenn deine selektive Wahrnehmung derart auf den GC-Teil kalibriert ist, hast du rundum ziemlich viel verpasst…
Ich glaube ich hab nicht soviel verpasst. Würde sagen ich hab von jeder Etappe min 2 bis 3h gesehen. Mein persönliches Highlight war der Etappensieg von de Gendt. Man darf aber zb bei dieser Etappe nicht die Augen verschließen und feststellen, dass er gewonnen hat, weil sich mvdp und Girmay neutralisiert haben. Lopez ist mir als Rennfahrer unsympathisch. Kämna fand ich auch gut, aber auch er durfte halt gewinnen, weil man wusste, dass man das unter Kontrolle hat und es dem Feld sehr recht war ein paar Jungs fahren zu lassen. Aufgrund der Etappen schrieb ich ja auch, dass ich es ganz witzig fand.

Ansonsten finde ich es schon gut, wenn sich auch im GC mal Leute etwas exponieren und was versuchen.
 
zustimmung zu allen punkten :daumen: :daumen: :daumen:
wer hätte das gedacht?!
jetzt musst du nur noch die Bayern gut finden
....und noch Disc's und noch INEOS und noch Mercedes und noch 🤔...Fußball......ne lass mal, das passt so wie es ist. Man muss jemanden, oder etwas oder eine Mannschaft nicht unbedingt mögen....aber mit unter seine / die Leistung respektieren...und das tue ich ja auch. Habe ja auch nie die Funktion der Disc in Frage gestellt, aber halt ihr aussehen 😉
 
Ganz wichtig ist zumindest, nach dem Giro ist vor der Tour. Und irgendwann davor war der Rundgang?! 😄
 

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Zumindes scheinen da die Fans (... und darunter sind wohl einige ) mit dem Rad hochgefahren zu sein.
Warum allerdings die immer selben Deppen sich den Fahrern in den Weg stellen, oder sie antatschen bzw. schieben oder mit Wasser bespritzen, verschließt sich mir bis heute.
Wenn ich mir vorstelle, ich fahr gerade die letzten 5 Kehren den Stevio hoch, und mich brüllt ständig einer von der Seite an - nee.
 
Die meisten Fahrer haben sich und uns gefeiert und die moralische wie physische Unterstützung dankbar angenommen ;)

MvDP hatte übrigens den nassesten Arsch von allen :D
 
Was ich selten dämlich finde und nie verstehen werde ist, dass man neuerdings nicht nur (wie schon immer) dicht an den Fahrern stehen muss, sondern gleichzeitig mit dem Handy noch knipsen/filmen muss.

Durch den Blick ins Display verlieren die Leute das Gefühl für die Entfernung ("Objects in display are closer.."), oft gibt's allein dadurch Probleme, rechtzeitig wegzuziehen, zudem sind die Bilder, siehe oben, meist wesentlich schlechter und verzerrter als die der ProfiFotografen.

Nen Selfi mit den Pros an Start/Ziel, das Treiben neben der Strecke, gern, aber all die Handys beim Vorbeifahren.. selten dämlich. Ungefähr so, wie bei nem Konzert die Handycam mitlaufen zu lassen. Man sollte den Augenblick genießen/feiern, Fotos/Filme machen besser andere.
 
Was ich selten dämlich finde und nie verstehen werde ist, dass man neuerdings nicht nur (wie schon immer) dicht an den Fahrern stehen muss, sondern gleichzeitig mit dem Handy noch knipsen/filmen muss.

Durch den Blick ins Display verlieren die Leute das Gefühl für die Entfernung ("Objects in display are closer.."), oft gibt's allein dadurch Probleme, rechtzeitig wegzuziehen, zudem sind die Bilder, siehe oben, meist wesentlich schlechter und verzerrter als die der ProfiFotografen.

Nen Selfi mit den Pros an Start/Ziel, das Treiben neben der Strecke, gern, aber all die Handys beim Vorbeifahren.. selten dämlich. Ungefähr so, wie bei nem Konzert die Handycam mitlaufen zu lassen. Man sollte den Augenblick genießen/feiern, Fotos/Filme machen besser andere.
Herdentrieb.
Fishing for virtual compliments.

Zeichen der Zeit.

Oder um es anders auszudrücken:
Niemand entgeht den Dummheiten seiner Epoche.
 
Was ich selten dämlich finde und nie verstehen werde ist, dass man neuerdings nicht nur (wie schon immer) dicht an den Fahrern stehen muss, sondern gleichzeitig mit dem Handy noch knipsen/filmen muss.
Tja, die Zeiten ändern sich halt. War früher halt ziemlich mühselig ein Erlebnis festzuhalten, beispielsweise das Erlebnis vom erlegten Mammut an die Hölenwand zu pinseln. ;)

Jetzt gehts halt mit dem Handy schneller und iwi einfacher.

Kann dich aber beruhigen. Spätestens mit dem Einzug gebrauchstauglicher Apple\Google Brillen und EOLs (External Ocular Lense) mit Speicheranbindung wird sich die Herumfuchtelei mit dem Handy erledigt haben
:cool:
 
Allerdings muss man nicht aufs Display schauen um zu knipsen, sondern lediglich einen Knopf drücken ;)

Bei den Favs wollte ich aber auch ungetrübten Genuss ohne Handy.
 
Radsport ist halt schlecht zum Zuschauen. Wer hat die Zeit, sich drei Wochen lang eine Grandtour anzusehen? Bei den meisten Etappen sind wenige Momente interessant, und das meist nur für Leute die sich auskennen. Zusammenfassungen dito.
In der Zeit vor dem Fernsehen galt für alle Sportarten: sie waren in der Zeitung nachzulesen. Da war der Radsport im Vorteil: man konnte über drei Wochen lang Geschichten von einem Ereignis erzählen.
Der Tod des Radsports als ganz großer Sport war das Fernsehen. Seitdem sind die Sportarten abgegangen, wo man 2 Stunden lang an einem Ort zusehen kann und so mit ein paar Kameras draufhalten, wo zudem das Geschehen für alle einfach nachvollziehbar ist und wo die Kameras ständig auf die Werbebanden draufhalten. Logistik dazu stationär.
Daran wird sich auch nichts mehr ändern, man kann es nur etwas ausgleichen, indem man internationalisiert (und das mit dem Risiko, dass man in den Stammländern Interesse verliert).
Schön aber, dass z.B. durch MTB und Gravel und letztlich auch E-Bikes immer mehr Menschen ganz ohne Wettkampf auf dem Rad unterwegs sind. Den Radsport-Junkies bringt das natürlich nicht viel ...

Sehr guter Beitrag! Habe mir erlaubt, die wichtigsten Aspekte noch einmal hervorzuheben. Ich hatte das Vergnügen, den Ulle-Hype in Freiburg hautnah mitzuerleben. Die Berichterstattung, wenn es auf die Tour zuging, die Vorfreude, die Erwartungshaltung, die kollektive Begeisterung auch bei jenen Teilen der Bevölkerung, die sich für Sport nur interessieren, wenn er Volksfestcharakter zeigt (vulgo: Frauen :D ). Und dann die maßlose Enttäuschung. Nicht nur, weil Ulle nicht mehr gewonnen hat. Sondern auch, weil so weil das für Laien einfach ziemlich öde zum Anschauen ist.

Es stimmt nämlich einfach, der Radsport - insbesondere natürlich die Grand Tours - passt idealtypisch zur schriftlichen Langform, dem Epos. Wie wir heute wissen, wiesen die erzählten Wahrheiten in der heroischen Epoche des Radsports denn auch oftmals nur tangentiale Ähnlichkeiten mit den tatsächlichen Ereignissen auf. Der Radsport bot die Folie, auf der die Kunst über die Wirklichkeit triumphieren konnte! Heute haben wir Florian Naß.
 
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