Officine Mattio Bisalta High-Performance-Gravelbike hergestellt in Italien

Mit dem Bisalta präsentiert Officine Mattio ein Gravelbike, das kraftvolle Performance, geringes Gewicht und ein besonders intuitives Handling vereinen möchte. Inspiriert vom gleichnamigen Berg in der Region Cuneo richtet sich das Bike an Fahrer, die Geschwindigkeit, Naturerlebnis und Vielseitigkeit verbinden möchten.
Titelbild

Officine Mattio Bisalta: Infos und Preise

Das Bisalta entsteht vollständig in Italien – vom Design über die Fertigung bis zur handgearbeiteten Lackierung. Bei der Entwicklung des Gravelbikes wurde laut Hersteller darauf geachtet, Stabilität auf wechselnden Untergründen zu bieten. Der Rahmen aus Torayca-T1000-Carbon gehört mit sub 1.000 g (Herstellerangabe) zu den leichteren. Kunden können das Modell über den hauseigenen Konfigurator individuell gestalten – sowohl in Sachen Ausstattung als auch was Farben und Finish anbelangt. Preise starten laut Officine Mattio bei 6.990 € (UVP).

  • Rahmenmaterial Carbon (Torayca T1000)
  • Gewicht Rahmen 950 g (Größe M), Gabel 600 g
  • Reifenfreiheit bis 50 mm
  • Besonderheiten vollständig integrierte Kabelführung, handgefertigte Lackierung, frei konfigurierbar
  • Verfügbarkeit ab sofort über den OM-Konfigurator
  • www.officinemattio.com

Officine Mattio Bisalta (Basis-Konfiguration): ab 6.990 € (UVP)

Das Officine Mattio Bisalta mit seinem Startpreis von 6.900 € (UVP) wird in Italien designt, gefertigt und montiert.
# Das Officine Mattio Bisalta mit seinem Startpreis von 6.900 € (UVP) wird in Italien designt, gefertigt und montiert. – Die italienische Marke richtet hohe Ansprüche an ihr neuestes Gravelbike, welches mit einem intuitiven Handling überzeugen will.

Design und Technik

Mit dem Bisalta möchte Officine Mattio nach eigener Aussage eine neue Perspektive auf das Thema Gravel eröffnen: ein Rad, das modernste Technik mit traditioneller Handwerkskunst verbindet und dabei einen starken Bezug zur Region Cuneo behält. Das Unternehmen sieht das Modell als Hommage an seine Heimat und zugleich als Werkzeug für alle, die Gravel vor allem als Ausdruck von Freiheit erleben wollen.

Dafür setzt das Bisalta auf ein leichtes, aber zugleich robustes Carbonchassis, das in Größe M auf ein Gewicht von 1.550 g kommt (Rahmen & Gabel, Herstellergewicht). Die integrierte Zugverlegung sorgt für eine aufgeräumte Optik und soll gleichzeitig aerodynamische Vorteile bieten. Mit einer Reifenfreiheit von 50 mm öffnet Officine Mattio das Einsatzspektrum bewusst in Richtung Adventure-Gravel.

Beim Theme Customizing möchte Officino groß aufspielen – so sollen die handgefertigten Lackierungen individuell angelegt werden können. Dabei gibt es neben den vier eher auffälligen Premium Lackierungen auch eine breite Palette an dezenten Farbkombinationen oder auch einfarbige Lackierungen zur Wahl. Wer die Farbe festgelegt hat, darf sich dann im Onlinekonfigurator austoben, der zahlreiche verschiedene Ausstattungsoptionen ermöglicht.

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Geometrie

Das Bisalta setzt auf eine ausgewogene, sportlich angelegte Geometrie, die Kontrolle und Effizienz verbinden soll. In Größe M kombiniert der Rahmen einen Reach von 380 mm mit einem Stack von 550 mm (STR 1,45) und positioniert den Fahrer damit kompakt. Ein Lenkwinkel von 71,5° und ein einheitlicher Gabel-Offset von 50 mm sollten für ein direktes, berechenbares Handling sorgen, während 430 mm lange Kettenstreben und ein Tretlager mit 70 mm Absenkung für eine eher klassische Gravel Bike Auslegung stehen.

Rahmengröße XS S M L XL XXL
Laufradgröße 28″ / 700C 28″ / 700C 28″ / 700C 28″ / 700C 28″ / 700C 28″ / 700C
Reach 344 mm 371 mm 380 mm 389 mm 400 mm 413 mm
Stack 519 mm 529 mm 550 mm 576 mm 599 mm 626 mm
STR 1,51 1,43 1,45 1,48 1,50 1,52
Lenkwinkel 70° 70° 71,5° 72,5° 72,5° 73°
Sitzwinkel, effektiv 73° 73° 73° 72,5° 72,5° 72,5°
Oberrohr (horiz.) 500 mm 530 mm 550 mm 570 mm 590 mm 610 mm
Steuerrohr 90 mm 110 mm 130 mm 150 mm 175 mm 200 mm
Sitzrohr 465 mm 480 mm 510 mm 530 mm 550 mm 570 mm
Überstandshöhe 740 mm 755 mm 776 mm 800 mm 821 mm 830 mm
Kettenstreben 430 mm 430 mm 430 mm 430 mm 430 mm 435 mm
Radstand 970 mm 1.010 mm 1.018 mm 1.024 mm 1.044 mm 1.061 mm
Tretlagerabsenkung 70 mm 70 mm 70 mm 70 mm 70 mm 70 mm
Gabel-Offset 50 mm 50 mm 50 mm 50 mm 50 mm 50 mm
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Ausstattung & Individualisierung

Im Mittelpunkt des Konzepts steht die individuelle Zusammenstellung von Look und Ausstattung, die dem Kunden offensteht. Über den Officine-Mattio-Konfigurator lassen sich Schaltgruppen, Laufräder und sämtliche Komponenten auswählen, ebenso wie unzählige Farb- und Finish-Varianten der handgefertigten Lackierung. Für besonders anspruchsvolle Fahrer bietet Officine Mattio darüber hinaus vollständig personalisierbare Setups an – einschließlich Sonderlackierungen.

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Spricht euch das neue Officine Mattio Bisalta an?


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Infos und Bilder: Pressemitteilung Officine Mattio

18 Kommentare

» Alle Kommentare im Forum
  1. ..dein Rad hat einen STR von 1,52 - da würde keiner (allgemein) von einer sportlichen Geometrie sprechen, für dich persönlich kann das auf Grund deine Körperpropottionen und bevorzugten Sitzposition natürlich sportlich bzw. auch komfortabel sein. Die Rahmengröße, die im Artikel beschrieben ist, hat einen STR von 1,45 da sprechen wir im allgemeinen von einer sportlichen und nicht von einer komfortablen Geometrie. Die eierlegende Wollmilchsau der Geometrie wurde noch nicht erfunden.

    Ja, ja, vor 10 Jahre waren auch 28mm Reifen nicht sportlich. Du scheinst die jüngste Entwicklung noch nicht mitbekommen zu haben, dass tendenziall die Rennmaschinen mehr Stack bekommen. Wenn die Gerüchte stimmen, dann dürfen wir bei der TdF 2026 einige Rennmaschinen sehen, deren Rahmen deutlich mehr Stack besitzen.
    Schon jetzt hat ein aktuelles Tarmac SL8 einen STR-Wert von 1,5. Und wie gesagt, die Spatzen pfeifen es von den Dächern, dass die STR-Werte für die Rennmaschinen künftig eher steigen werden.
  2. Inzwischen fährt man wohl auch wieder mehr Spacer.

  3. Ja, ja, vor 10 Jahre waren auch 28mm Reifen nicht sportlich. Du scheinst die jüngste Entwicklung noch nicht mitbekommen zu haben, dass tendenziall die Rennmaschinen mehr Stack bekommen. Wenn die Gerüchte stimmen, dann dürfen wir bei der TdF 2026 einige Rennmaschinen sehen, deren Rahmen deutlich mehr Stack besitzen.
    Schon jetzt hat ein aktuelles Tarmac SL8 einen STR-Wert von 1,5. Und wie gesagt, die Spatzen pfeifen es von den Dächern, dass die STR-Werte für die Rennmaschinen künftig eher steigen werden.
    Das Tarmac SL8 hat einen der geringsten Stacks überhaupt. Eher um 1,4 in den mittleren Größen. Das Beispiel ist nicht gut gewählt. Du meinst Räder wie das Morpheus Reppit, denke ich, aber das sind noch Exoten.
  4. Schon jetzt hat ein aktuelles Tarmac SL8 einen STR-Wert von 1,5. Und wie gesagt, die Spatzen pfeifen es von den Dächern, dass die STR-Werte für die Rennmaschinen künftig eher steigen werden.
    Äpfel-Birnen STR Vergleiche von Rahmen in völlig verschiedener RH wirkt jetzt etwas hilflos...
    ..deshalb lassen wir das besser.
  5. 600 g die Gabel, jetzt sind wie wieder da wo wir vor 30 Jahren bei Stahlgabeln schon waren.
    Die Gabel meines Asia-Gravel-Bikes liegt bei 450 g. Wieso baut man an so einen leichten Rahmen so eine sackschwere Gabel?
    Diese Frage habe ich mir auch gestellt. Recht schwer.
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