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Zahnkranz 12-27 oder 12-25 bei Compact

Ich würde eine 48-36 Kurbel raten und 12-27 montieren. Macht für mich am meisten Sinn. Mit dem 48er Blatt wird der Schräglauf minimiert und 36/27 reicht auch völlig aus. Zudem sind die Gangsprünge nicht so extrem wie bei 50/34.
 
Die Stundenweltrekorde sind in der Regel auf dem Flachen (Bahn) mit 3,71 bis max. 4 aufgestellt worden! :dope: entspricht ca. 50x13 Kurbelumdrehungen knapp über 100
 
Pave schrieb:
Die Stundenweltrekorde sind in der Regel auf dem Flachen (Bahn) mit 3,71 bis max. 4 aufgestellt worden! :dope: entspricht ca. 50x13 Kurbelumdrehungen knapp über 100
Stundenweltrekorde werden auf einem Leistungsniveau gefahren, die ich als "Profi-Bereich" bezeichnet habe. Das steht aber nicht zur Debatte, wenn sich ein Freizeitfahrer sein Rad zusammenbastelt, bzw. nach der (für ihn) richtigen Übersetzung sucht.

Wenn man hier im Forum eine Weile mitliest, dann weiß man, dass der Großteil der Leute hier bei ihren Ausfahrten einen Schnitt von ca. 27 - 30 km/h zustande bringt. Und die treten im Flachen bei einer Übersetzung von 4,33 nicht auf Dauer TF 100 und fahren permanent mit 55,8 Sachen durch die Gegend. Wärde dies so, dann wäre der Schnitt deutlich über 30 km/h und sie hätten gestern beim Giro-Zeitfahren mit der Spitze mithalten können.

Viel Spaß beim Strampeln aber trotzdem, jeder halt wie er kann
Franco
 
Darum geht es ja gerade: hier wollen ja viele den Freizeitradlern Profiübersetzungen einreden 53x11 am liebsten, die nicht mal die Profis, außer den Sprintern auf den letzten 200m, treten können. Für Hobbysportler reichen 50x12 dicke!! :dope:
 
Pave schrieb:
Darum geht es ja gerade: hier wollen ja viele den Freizeitradlern Profiübersetzungen einreden 53x11 am liebsten, die nicht mal die Profis, außer den Sprintern auf den letzten 200m, treten können. Für Hobbysportler reichen 50x12 dicke!! :dope:
Ach 48x12 reichen dicke.:rolleyes:
 
48/34 fahre ich mit 11-25 auch manchmal so als "Radlerschreck". Die gucken dann immer mit Stielaugen, wenn ich das große Blatt drauf lasse an Steigungen.. :D
 
Nafets schrieb:
Moin, kleiner Rechenfehler!
Übersetzung 42:25=1,68
Antriebsrad geteilt durch Abtriebsrad ist die Übersetzung.
Kommt eine Zahl unter eins raus, ist es eine Untersetzung, d.h. vorne öfters drehen als es sich hinten dreht.

Gruß Nafets, Klugschittermodus wieder auf Off :D

Sorry! Und Danke! Aber kein Rechenfehler an sich, den das Zahlen-Verhältnis bleibt gleich ! Eher wissenschaftlich inkorrekt! Aber gewollt!
Mein alter Prof würde mich des Landes verweisen...:o Aber:

Beim letzten mal hab ich die ganze Formel ausgepackt und gleich die Meter pro Kurbelumdrehung mit angesagt und mir wurde dann sofort von den üblichen Verdächtigen eben die Anwendung des "Klugschittermodus" vorgeworfen...

@Pave: Du "alter radlerschreck, Du" das sah dann wohl auch so aus: :eek:

:D
 
Pave schrieb:
Darum geht es ja gerade: hier wollen ja viele den Freizeitradlern Profiübersetzungen einreden 53x11 am liebsten, die nicht mal die Profis, außer den Sprintern auf den letzten 200m, treten können. Für Hobbysportler reichen 50x12 dicke!! :dope:

Sorry, da hatte ich Dich falsch verstanden. Ich dachte, Du wolltest die Profi-Leistungen zum Maßstab für uns Normalradler machen. Nix für ungut!
:bier:

Franco
 
also ich weis gar nicht wieso so viele compact fahren,

ich fahre als ziemlich untrainierter fahrer 53/39 und 12-25, hier im flachland natürlich kein thema, aber auch auf lanzarote 5000hm mit bis zu 19% steigung waren zu schaffen. Ich versteh denn sinn von sowas noch nicht ganz?
also mit 39x25 sollte doch schon viel zu schaffen sein oder? Reicht da nicht die "Standartkurbel"?
Lasse mich gerne eines besseren belehren, bin auf dem gebiet noch nicht ganz so belesen.
 
b-r-m schrieb:
Nun: Ich bin der Meinung die einzig zulässige aber zugegebener Maßen unbefriedigende Antwort wäre:
Das kann Dir keiner sagen, das musst du entweder selbst wissen oder ausprobieren oder erfahren.
Aber weil Dich keiner kennt, weiß wie alt, wie schwer, wie stark wie trainiert du bist, schreibt eben jeder über sich. Ist ja auch das, was Du unbedingt wissen solltest. Darum hast Du ja auch gefragt:
  • Welche Übersetzungen sind Eurer Meinung nach die Richtigen
  • Welche Übersetzungen fahrt Ihr selbst
  • Welche Übersetzungen haltet Ihr am RR für unpassend
  • Welche Übersetzung sollte ich für den Odenwald "ketten" (das Fachwort lässt den werdenden Vater eines kommenden Tour de France Siegers erahnen :rolleyes: Glückwunsch übrigens zum Hessen-Meister U11)
Weil ich Dich ja schließlich auch nicht kenne und nur von Dir erfahren habe, dass Du ein MTB hast und nun ein RR haben wirst, werde ich - wie es bisher Alle getan haben -, auch wenn's Dich garnicht interessiert über mich schreiben.
Prima - eine Möglichkeit zur Selbstdarstellung mehr!

Im Odenwald - meinem bevorzugten RR-Revier - fahre ich 39/53 vorn und 13-26 hinten (achtfach!, wenn das noch jemand kennt?). Das fahre ich übrigens auch im Pfälzer Wald - meinem bevorzugten MTB-Revier -, falls ich dort mit dem RR bin - und das bin ich oft genug, aber für die An- und Abfahrt kommen dann von Mannheim gesehen je 30 km zusammen, während es beim Odenwald nur 20 km bis zur ersten Steigung und 20 km nach dem letzten Gefälle bis Mannheim zurück sind.

Ich habe, als ich das letzte Mal - und das war lange vor compact am RR - über meinen Antrieb nachgedacht habe, beschlossen, eine möglichst breit gefächerte Übersetzung zu wählen, die Alles abdeckt von der Ebene mit Rückenwind bis zu längeren Anstiegen mit 8 %. Steileres kommt auch mal vor, aber dann gehe ich eben - im Gegensatz zum MTB - mal aus dem Sattel.
Wenn ab 70 km/h das Mittreten mehr Luftwiderstand bereitet, als dass es die Endgeschwindigkeit erhöhte, lasse ich mit an das Oberrohr gedrückten Knien und waagerecht gestellter Kurbel mal rollen und nutze die Gelegenheit zur aktiven Regeneration, bevor es den nächsten Anstieg hoch geht. Mittelgebirge sind ja sehr abwechslungsreich und Langeweile kommt selten auf.

Mit dieser Touren-Abstufung bin ich bisher auch jeden Marathon gefahren und ohne abzusteigen angekommen. Trotzdem würde ich mich zu den Fahrern rechnen, für die eine hohe Trittfrequenz günstiger ist und das liegt wohl u. a. am Tibia-Durchmesser (Tibia = Schienbeinkopf) und der fehlenden Masse der unter- und oberhalb ansetzenden Muskulatur (vielleicht ein Antimaterie-Phänomen? Da muss in einem Paralleluniversum aber dann irgendwo ein Bodybuilder sein :rolleyes:).

Jetzt habe ich aber nicht gerade erst gestern mit dem Rennrad angefangen, sondern vor 20 Jahren begonnen es ausschließlich als Sportgerät zu nutzen, nachdem meine Rennräder die ersten fünf Jahre Allzweckwaffen waren für Fahrten zur Uni, für Radurlaube mit Gepäck und alles was fürs Auto zu kurz und zu Fuß zu weit war.
In dieser Frühzeit bin ich auch mit Gepäck von Landau i. d. Pfalz nach Nürnberg gefahren und zwar - das erste Mal- über Heilbronn. Heilbronn - Löwenstein - Wüstenrot - Schwäbisch Hall - Crailsheim ist mir bis heute in lebhafter Erinnerung und die folgenden Male bis heute habe ich mich für eine Route längs der Jagst und weiter über Rothenburg ob der Tauber entschieden, obwohl das weiter ist. Aber wir wissen ja: Was an Kraft eingespart wird, muss an Weg zugesetzt werden.

Das Letztgeschriebene in Fettschrift ist übrigens die "Goldene Regel der Mechanik". Dieser Satz ist umkehrbar und lautet dann: Was an Weg eingespart wird, muss an Kraft zugesetzt werden. Damit ist eigentlich Alles gesagt, was zum Thema Übersetzung, Entfaltung, zweifach, compact, dreifach je zu sagen war und zu sagen wäre. Alles andere ist kein Naturgesetz, sondern individuell - somit verschieden - nicht verallgemeinerbar und damit für Dich letztlich wertlos!

Und nun?
Na was schon: Weiter rumkaspern. (Obwohl deine sehr individuelle Sicht viel Verallgemeinerungsfähiges und für den Thread-Ersteller Relevantes enthält.) Überdies kann man mal schauen, ob die in Eurosport immer noch Tennis zeigen…
 
ich bin über 34/27 an manchen hubeln richtig dankbar, da ich als anfänger noch nicht den druck aufbringe, und mir eine höhere trittfrequenz lieber ist als knieschmerzen. auch wenn bergauf meine tf doch arg in den keller geht ;)
 
b-r-m schrieb:
Die Kettenlinie ist vor allem wichtig, wenn mit viel Kraft gefahren wird. Im Sprint beispielsweise. Bei ungünstiger Kettenlinie verpufft zu viel Energie in Verformungsarbeit und der Verschleiß ist erhöht.
Letztendlich ist es wieder ein Kompromiss, den man eingehen will oder eingehen muss.
Das kommt aber wieder auf die Fahrer- und Streckenvariablen an ob es überhaupt zu einem Problem wird. Ist das Gelände wellig, hügelig bergig, dann fährt man nicht immer in den gleichen Gängen und schaltet ohnehin - mehr oder weniger ständig. (Mit Rahmenschaltung weniger mit Bremsgriffschaltung mehr - habe ich etwa aus diesem Grund Lenkerendschaltung?) :confused:
Die Situation (günstige Kettenlinie bei Kassette A vs. ungünstige Kettenlinie bei Cassette B) ändert sich aber dann wieder, wenn man vorne die Kettenblätter ändert.

Im Grunde geht es darum, darauf zu achten, dass man seinen Hauptarbeitsbereich nicht gerade zwischen letztes schaltbares Ritzel bei großem Kettenblatt und erstes schaltbares Ritzel bei kleinem Kettenblatt legt, weil man dann ständig am Kettenblattwechseln ist bei - gleichzeitig maximal ungünstigem Kettenschräglauf.

Das können aber eher die Flachlandtiroler bedenken als die Schiffschaukelfaherer im Mittelgebirge. Die fahren auch nicht in nur zwei Gängen rum, sondern müssen ohnehin das ganze Spektrum nutzen.

Ok! Ne klar! Frage vielleicht falsch gestellt. Trotzdem gut die Erklärung...nochmal für Einsteiger...
Für mich war die Frage kommt das wirklich zum tragen bei 'ner 2x10-Kompakt ?
Wie schlecht kann denn bei Kompakt auf dem 34er od 36er zumletzten oder vorletzten hinten sein ?
 
Stangisteuner schrieb:
Hallo,

- 12-27 oder 12-25 in Verbindung mit der Compact Kurbel 50/34.

Gruss Stangisteuner

12-27 und dann noch Compact???????????????


Komme aus Hamburg(flach) und fahre selbst auf "Malle" mit Standart

39/52 - hinten 11-23 die Berge hoch und runter:dope:
 
b-r-m schrieb:
Erst habe ich es nicht richtig verstanden, aber jetzt ist mir Alles viel klarer: Ich brauche also noch eine Profiübersetzung am Rad und einen Lidl-Werkzeugkoffer um sich hinzumurksen. Hast du noch weitere so wertvolle Tipps für mich? :rolleyes:


Hi Hi !
 
Da bin ich dann der Böse. Warum seid ihr nicht mal auf die ganzen Profis böse? Die stehen auch nicht auf das Kompaktkurbelzeug. Ich habe noch nie einen mit so einer Spielzeugkurbel gesehen.
Basso letztes Jahr beim Giro auf der Etappe in der sich rosa geholt hat.:D
(OK, im Sprint war dann der Falke mit normal schneller)
 
coffee schrieb:
hi,

mit der kompackt sollte dir die 12 - 25 reichen. da hast du ein gutes spektrum. selbst fürs bergige ;-)

dann mal gute fahrt

coffee

Moin Coffee,

ich kann Dein Ratschlag nicht ganz verstehen. Wie Tip schon schrieb hat Shimano
12-13-14-15-16-17-19-21-24-27
12-13-14-15-16-17-19-21-23-25

also bis zum 21 alles gleich. Bei den beiden großen machen dann aber die 3 Sprünge mehr Sinn als 2 Sprünge. Wenn man da angekommen ist pfeift man auf feine Abstufungen. Der Flachlandbereich ist bei beiden Stufungen doch gleich.

Gruß K67
 
kastel67 schrieb:
Moin Coffee,

ich kann Dein Ratschlag nicht ganz verstehen. Wie Tip schon schrieb hat Shimano
12-13-14-15-16-17-19-21-24-27
12-13-14-15-16-17-19-21-23-25

also bis zum 21 alles gleich. Bei den beiden großen machen dann aber die 3 Sprünge mehr Sinn als 2 Sprünge. Wenn man da angekommen ist pfeift man auf feine Abstufungen. Der Flachlandbereich ist bei beiden Stufungen doch gleich.

Gruß K67

ja da hast du schon recht, wenn es oben eh knapper wird ist der sprung von 2 oder 3 nicht so gravieren. aber ich bezog das eben auf die KOMPAKT variante.

egal, viel wichtiger finde ich, das jeder für sich entscheidet ob er lieber kompakt fahren will oder eben lieber andere kurbelvarianten. ich finde es auch nicht schlimm wenn jemand 3 fach fach fährt. jeder nach seinen kräften ;-)


grüße coffee
 
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