Ich würde eine 48-36 Kurbel raten und 12-27 montieren. Macht für mich am meisten Sinn. Mit dem 48er Blatt wird der Schräglauf minimiert und 36/27 reicht auch völlig aus. Zudem sind die Gangsprünge nicht so extrem wie bei 50/34.
Folge dem Video um zu sehen, wie unsere Website als Web-App auf dem Startbildschirm installiert werden kann.
Anmerkung: Diese Funktion ist in einigen Browsern möglicherweise nicht verfügbar.
Stundenweltrekorde werden auf einem Leistungsniveau gefahren, die ich als "Profi-Bereich" bezeichnet habe. Das steht aber nicht zur Debatte, wenn sich ein Freizeitfahrer sein Rad zusammenbastelt, bzw. nach der (für ihn) richtigen Übersetzung sucht.Pave schrieb:Die Stundenweltrekorde sind in der Regel auf dem Flachen (Bahn) mit 3,71 bis max. 4 aufgestellt worden! :dope: entspricht ca. 50x13 Kurbelumdrehungen knapp über 100
Ach 48x12 reichen dicke.Pave schrieb:Darum geht es ja gerade: hier wollen ja viele den Freizeitradlern Profiübersetzungen einreden 53x11 am liebsten, die nicht mal die Profis, außer den Sprintern auf den letzten 200m, treten können. Für Hobbysportler reichen 50x12 dicke!! :dope:

Nafets schrieb:Moin, kleiner Rechenfehler!
Übersetzung 42:25=1,68
Antriebsrad geteilt durch Abtriebsrad ist die Übersetzung.
Kommt eine Zahl unter eins raus, ist es eine Untersetzung, d.h. vorne öfters drehen als es sich hinten dreht.
Gruß Nafets, Klugschittermodus wieder auf Off![]()

Pave schrieb:Darum geht es ja gerade: hier wollen ja viele den Freizeitradlern Profiübersetzungen einreden 53x11 am liebsten, die nicht mal die Profis, außer den Sprintern auf den letzten 200m, treten können. Für Hobbysportler reichen 50x12 dicke!! :dope:
Was bringst Du auf die Waage und was für eine Trittfrequenz fährst Du?John Mason schrieb:Lasse mich gerne eines besseren belehren, bin auf dem gebiet noch nicht ganz so belesen.
Na was schon: Weiter rumkaspern. (Obwohl deine sehr individuelle Sicht viel Verallgemeinerungsfähiges und für den Thread-Ersteller Relevantes enthält.) Überdies kann man mal schauen, ob die in Eurosport immer noch Tennis zeigen…b-r-m schrieb:Nun: Ich bin der Meinung die einzig zulässige aber zugegebener Maßen unbefriedigende Antwort wäre:
Das kann Dir keiner sagen, das musst du entweder selbst wissen oder ausprobieren oder erfahren.
Aber weil Dich keiner kennt, weiß wie alt, wie schwer, wie stark wie trainiert du bist, schreibt eben jeder über sich. Ist ja auch das, was Du unbedingt wissen solltest. Darum hast Du ja auch gefragt:Weil ich Dich ja schließlich auch nicht kenne und nur von Dir erfahren habe, dass Du ein MTB hast und nun ein RR haben wirst, werde ich - wie es bisher Alle getan haben -, auch wenn's Dich garnicht interessiert über mich schreiben.
- Welche Übersetzungen sind Eurer Meinung nach die Richtigen
- Welche Übersetzungen fahrt Ihr selbst
- Welche Übersetzungen haltet Ihr am RR für unpassend
- Welche Übersetzung sollte ich für den Odenwald "ketten" (das Fachwort lässt den werdenden Vater eines kommenden Tour de France Siegers erahnen
Glückwunsch übrigens zum Hessen-Meister U11)
Prima - eine Möglichkeit zur Selbstdarstellung mehr!
Im Odenwald - meinem bevorzugten RR-Revier - fahre ich 39/53 vorn und 13-26 hinten (achtfach!, wenn das noch jemand kennt?). Das fahre ich übrigens auch im Pfälzer Wald - meinem bevorzugten MTB-Revier -, falls ich dort mit dem RR bin - und das bin ich oft genug, aber für die An- und Abfahrt kommen dann von Mannheim gesehen je 30 km zusammen, während es beim Odenwald nur 20 km bis zur ersten Steigung und 20 km nach dem letzten Gefälle bis Mannheim zurück sind.
Ich habe, als ich das letzte Mal - und das war lange vor compact am RR - über meinen Antrieb nachgedacht habe, beschlossen, eine möglichst breit gefächerte Übersetzung zu wählen, die Alles abdeckt von der Ebene mit Rückenwind bis zu längeren Anstiegen mit 8 %. Steileres kommt auch mal vor, aber dann gehe ich eben - im Gegensatz zum MTB - mal aus dem Sattel.
Wenn ab 70 km/h das Mittreten mehr Luftwiderstand bereitet, als dass es die Endgeschwindigkeit erhöhte, lasse ich mit an das Oberrohr gedrückten Knien und waagerecht gestellter Kurbel mal rollen und nutze die Gelegenheit zur aktiven Regeneration, bevor es den nächsten Anstieg hoch geht. Mittelgebirge sind ja sehr abwechslungsreich und Langeweile kommt selten auf.
Mit dieser Touren-Abstufung bin ich bisher auch jeden Marathon gefahren und ohne abzusteigen angekommen. Trotzdem würde ich mich zu den Fahrern rechnen, für die eine hohe Trittfrequenz günstiger ist und das liegt wohl u. a. am Tibia-Durchmesser (Tibia = Schienbeinkopf) und der fehlenden Masse der unter- und oberhalb ansetzenden Muskulatur (vielleicht ein Antimaterie-Phänomen? Da muss in einem Paralleluniversum aber dann irgendwo ein Bodybuilder sein).
Jetzt habe ich aber nicht gerade erst gestern mit dem Rennrad angefangen, sondern vor 20 Jahren begonnen es ausschließlich als Sportgerät zu nutzen, nachdem meine Rennräder die ersten fünf Jahre Allzweckwaffen waren für Fahrten zur Uni, für Radurlaube mit Gepäck und alles was fürs Auto zu kurz und zu Fuß zu weit war.
In dieser Frühzeit bin ich auch mit Gepäck von Landau i. d. Pfalz nach Nürnberg gefahren und zwar - das erste Mal- über Heilbronn. Heilbronn - Löwenstein - Wüstenrot - Schwäbisch Hall - Crailsheim ist mir bis heute in lebhafter Erinnerung und die folgenden Male bis heute habe ich mich für eine Route längs der Jagst und weiter über Rothenburg ob der Tauber entschieden, obwohl das weiter ist. Aber wir wissen ja: Was an Kraft eingespart wird, muss an Weg zugesetzt werden.
Das Letztgeschriebene in Fettschrift ist übrigens die "Goldene Regel der Mechanik". Dieser Satz ist umkehrbar und lautet dann: Was an Weg eingespart wird, muss an Kraft zugesetzt werden. Damit ist eigentlich Alles gesagt, was zum Thema Übersetzung, Entfaltung, zweifach, compact, dreifach je zu sagen war und zu sagen wäre. Alles andere ist kein Naturgesetz, sondern individuell - somit verschieden - nicht verallgemeinerbar und damit für Dich letztlich wertlos!
Und nun?
b-r-m schrieb:Die Kettenlinie ist vor allem wichtig, wenn mit viel Kraft gefahren wird. Im Sprint beispielsweise. Bei ungünstiger Kettenlinie verpufft zu viel Energie in Verformungsarbeit und der Verschleiß ist erhöht.
Letztendlich ist es wieder ein Kompromiss, den man eingehen will oder eingehen muss.
Das kommt aber wieder auf die Fahrer- und Streckenvariablen an ob es überhaupt zu einem Problem wird. Ist das Gelände wellig, hügelig bergig, dann fährt man nicht immer in den gleichen Gängen und schaltet ohnehin - mehr oder weniger ständig. (Mit Rahmenschaltung weniger mit Bremsgriffschaltung mehr - habe ich etwa aus diesem Grund Lenkerendschaltung?)
Die Situation (günstige Kettenlinie bei Kassette A vs. ungünstige Kettenlinie bei Cassette B) ändert sich aber dann wieder, wenn man vorne die Kettenblätter ändert.
Im Grunde geht es darum, darauf zu achten, dass man seinen Hauptarbeitsbereich nicht gerade zwischen letztes schaltbares Ritzel bei großem Kettenblatt und erstes schaltbares Ritzel bei kleinem Kettenblatt legt, weil man dann ständig am Kettenblattwechseln ist bei - gleichzeitig maximal ungünstigem Kettenschräglauf.
Das können aber eher die Flachlandtiroler bedenken als die Schiffschaukelfaherer im Mittelgebirge. Die fahren auch nicht in nur zwei Gängen rum, sondern müssen ohnehin das ganze Spektrum nutzen.
Stangisteuner schrieb:Hallo,
- 12-27 oder 12-25 in Verbindung mit der Compact Kurbel 50/34.
Gruss Stangisteuner
b-r-m schrieb:Erst habe ich es nicht richtig verstanden, aber jetzt ist mir Alles viel klarer: Ich brauche also noch eine Profiübersetzung am Rad und einen Lidl-Werkzeugkoffer um sich hinzumurksen. Hast du noch weitere so wertvolle Tipps für mich?![]()
Basso letztes Jahr beim Giro auf der Etappe in der sich rosa geholt hat.Da bin ich dann der Böse. Warum seid ihr nicht mal auf die ganzen Profis böse? Die stehen auch nicht auf das Kompaktkurbelzeug. Ich habe noch nie einen mit so einer Spielzeugkurbel gesehen.
coffee schrieb:hi,
mit der kompackt sollte dir die 12 - 25 reichen. da hast du ein gutes spektrum. selbst fürs bergige ;-)
dann mal gute fahrt
coffee
kastel67 schrieb:Moin Coffee,
ich kann Dein Ratschlag nicht ganz verstehen. Wie Tip schon schrieb hat Shimano
12-13-14-15-16-17-19-21-24-27
12-13-14-15-16-17-19-21-23-25
also bis zum 21 alles gleich. Bei den beiden großen machen dann aber die 3 Sprünge mehr Sinn als 2 Sprünge. Wenn man da angekommen ist pfeift man auf feine Abstufungen. Der Flachlandbereich ist bei beiden Stufungen doch gleich.
Gruß K67