Newbie_Emu schrieb:
Kumpel drückte die
Reifen, öffnete das Ventil und liess Luft entweichen - mehr als 7 brauchst Du nie !
Bei einem Gesamtgewicht von schätzungsweise über 90 Kilo (Fahrer 81 kg + Rad + Ausrüstung). Super Idee. :spinner:
Arbeitet Dein Kumpel bei einem Felgengroßhandel?
Daß die Durchschlagwahrscheinlichkeit, und der Rollwiderstand mit sinkendem Luftdruck zunehmen, scheint ebenfalls spurlos an dieser Argumentation ("mehr als 7 [Bar] brauchst Du nie") vorüber gegangen zu sein. Ganz zu schweigen davon, daß das Fahrverhalten schwammiger wird.
Auf der sicheren Seite (Reifendruck felgenunabhängig) ist man daher mit den Tufo Clinchern (diese Lösung halte ich aber nicht für sonderlich gut, da man sich damit die Nachteile von Schlauchreifen UND Drahtreifen einhandelt - zuzüglich des Clincher-Monopols von Tufo) oder besser richtigen Schlauchreifen mit Schlauchreifenfelgen.
Bei Drahtreifen ist es imho momentan so, daß zB.
Schwalbe und Vittoria die größeren Sicherheitsreserven bei
Reifen (gehen bei den Top-Modellen bis 10 Bar) haben als die Felgenhersteller (idR. 8-8,5 Bar). Daher kann man problemlos bis zu diesem Druck fahren. Dagegen spricht bei trockenen Straßen genau gar nix. Bei feuchter Witterung kann es angeraten sein, mit etwas weniger Luftdruck zu fahren, um ein wenig mehr Grip zu haben. Da ich bei mir aber bisher im Regen eher die persönliche Grenze bei der Schräglage erreicht habe als mein
Reifen mit "Normaldruck", sehe ich für mich diese Notwendigkeit nicht. Ymmv.
H.a.n.d.,
E.:wq