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Reiseradtaugliche HR-Nabe, Non-Disc, 130mm

naja und für CK Naben muss man erstmal das Werkzeug für die Wartung nachbauen oder nochmal richtig viel auf den Tisch legen. Ein Rad muss sowieso gepflegt werden und da ist die Zeit die man für die Naben aufwendet in jedem Fall nicht so hoch. Und Konusnaben einmal richtig gefettet und eingestellt laufen auf der Straße dann auch erstmal 10000km ohne da man sich drum kümmern muss, das wird vielen Rädern die Lebensleistung sein, gerade im unteren Preissegment.
Beim CX sieht das anders aus, da muss ich jede Saison rein gucken, aber da waren auch die Rikulas nach einer Saison hin. Die hatte ich allerdings auch nicht extra eingefettet. Zumindest beim CX kommt es von der Arbeit in etwas aufs Selbe raus.

Und was das unzureichende fetten von Lagern generell angeht scheint das ja ein weitverbreitetes Phänomen zu sein. Hatte ich grade bei einem SRAM Innenlager da nach nur 2000km anfing rau zu laufen. Problem war wider mal zu wenig und zu dünnes Fett, so das Schmutz eindringen konnte. Das gleiche wie bei Shimano. Säubern und nachfetten hat es dann erstmal gebracht. Das gleiche übriges auch bei den Lagern der Tacx Schaltröllchen.

Natürlich kann man die Sachen auch nicht fetten, weil es sich ökonomisch nicht lohnt und sie einfach ersetzen wenn sie hin sind. Aber ökologisch ist das Mist. Ich bin zum Glück keine Händler von Fahrrädern und muss das nicht einberechnen,
Ich handel mit andern Sachen und klar gibt es da auch die Frage ob man ein Produkt überhaupt anbietet das potenziell Ärger macht oder relativ zum Ertrag zu viel Aufwand erzeugt.

Das CK Werkzeug braucht man eigentlich nur wenn man die Lager aus pressen will. Mit einem 2,5er Inbus kriegt man die Nabe soweit zerlegt das man die Lager nach schmieren kann. Braucht nur noch einen feinen Schraubendreher oder ein Teppichmesser um den Snapring auf zu machen.
 

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Re: Reiseradtaugliche HR-Nabe, Non-Disc, 130mm
Aber deine Lebenssituation ist nicht allgemeingültig.

Rillenkugellagernaben müsste man hier auch öffnen, die Dichtungen der Lager entfernen und nachfetten.
Aber Deine, welche auch immer das ist, ist allgemeingültig?

Nein, warum sollte man das tun? Ein neues Lager mit Dauerschmierung im Neuzustand zu öffnen wäre redundant.
 
1.

Deine aber genauso wenig.

2.

Habe ich noch bei keiner Rikula Nabe gemacht und die laufen trotzdem


1.

Das habe ich auch nicht behauptet, aber sie ist für viele im größer werdenden Niedriglohnsektor bittere Realität.
Ich möchte nicht, dass mein Hobby nur "Eliten"sport ist. Das brauch er auch nicht zu sein, denn mit günstigem/preiswerten Material
ist so viel möglich. Das lass ich nicht von arroganten Händlern zerreden.


2.

In welchen Preislagen?

Rikula Naben aus unteren Preislagen, die aber noch immer mehr kosten, als die hier vorgestellten haltbaren Konuslagernaben, laufen hier früh korrosionsbedingt rau. Wasser/Feuchtigkeit hat einen kleinen Kopf. Wenn dann die Lager NICHT in einem dauerhaltbaren Fettmantel laufen, ist es um die Lager passiert. Das ist erbärmlich - ich habe bezahlbare Angelrollen (deutlich komplexer als Nabentechnik) im Salzwassereinsatz, welche lange nicht so anfällig sind.
 
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Das habe ich auch nicht behauptet, aber sie ist für viele im größer werdenden Niedriglohnsektor bittere Realität.
Ich möchte nicht, dass mein Hobby nur "Eliten"sport ist. Das brauch er auch nicht zu sein, denn mit günstigem/preiswerten Material
ist so viel möglich. Das lass ich nicht von arroganten Händlern zerreden.


2.

In welchen Preislagen?

Rikula Naben aus unteren Preislagen, die aber noch immer mehr kosten, als die hier vorgestellten haltbaren Konuslagernaben, laufen hier früh korrosionsbedingt rau. Wasser/Feuchtigkeit hat einen kleinen Kopf. Wenn dann die Lager NICHT in einem dauerhaltbaren Fettmantel laufen, ist es um die Lager passiert. Das ist erbärmlich - ich habe bezahlbare Angelrollen (deutlich komplexer als Nabentechnik) im Salzwassereinsatz, welche lange nicht so anfällig sind.

1. Es wird niemand gezwungen eine CK Nabe zu fahren, gibt doch genug Einstiegsmaterial, nur dann muß man halt Lust haben zu Schrauben und zu warten. Gibt doch in den größeren Städten meist sogar eine Selbsthifewerkstatt.

2. Du weißt ja was ich fahre, also was soll die Frage
 
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Das habe ich auch nicht behauptet, aber sie ist für viele im größer werdenden Niedriglohnsektor bittere Realität.
Ich möchte nicht, dass mein Hobby nur "Eliten"sport ist. Das brauch er auch nicht zu sein, denn mit günstigem/preiswerten Material
ist so viel möglich. Das lass ich nicht von arroganten Händlern zerreden.


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In welchen Preislagen?

Rikula Naben aus unteren Preislagen, die aber noch immer mehr kosten, als die hier vorgestellten haltbaren Konuslagernaben, laufen hier früh korrosionsbedingt rau. Wasser/Feuchtigkeit hat einen kleinen Kopf. Wenn dann die Lager NICHT in einem dauerhaltbaren Fettmantel laufen, ist es um die Lager passiert. Das ist erbärmlich - ich habe bezahlbare Angelrollen (deutlich komplexer als Nabentechnik) im Salzwassereinsatz, welche lange nicht so anfällig sind.

Ach Du meine Güte............ Mal abgesehen davon, dass Du den Niedriglohnsektor gnadenlos überschätzt, sollten Leute, die nicht viel Geld haben auf gar keinen Fall irgendeinen billigen Scheiß kaufen. Das kommt am Ende deutlich teurer.................... Mir wurde ein wirklich furchtbares Rad gebracht, was ich aufrüsten sollte, damit der Junge mit Bremsschalthebeln fahren kann. Und das war nicht das erste Upgrade. Zuletzt hat es mehr gekostet, als ein Vernünftiges Einsteiger-Modell und wird weniger lange halten ohne Kosten zu verursachen, als ein gutes gebrauchtes Rad, was wieder fit gemacht wurde.

Auch das ist Schwachsinn: Ich habe sehr viele Miche Primato Naben verbaut. Die laufen alle noch tadellos.......
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer nur (Rad)Händler wird, um Geld zu verdienen, hat seinen Job verfehlt.
Dann wird man wohl nicht Radhändler ;) Aber Händler muss immerhin soviel verdienen das er davon anständig leben kann und wenn er Angestellte hat, die auch so gut bezahlen kann, das nicht zum Niedriglohnsektor bezahlt werden müssen.
Ob und welchen Material das möglich ist, ist nochmal eine ganz andere Frage. Das hängt natürlich sehr von Kundenstamm ab und wie der Laden insgesamt positioniert ist.
Rikula Naben aus unteren Preislagen, die aber noch immer mehr kosten, als die hier vorgestellten haltbaren Konuslagernaben, laufen hier früh korrosionsbedingt rau.
ich denke auch das es ökonomisch, auch wenn die Arbeitszeit für da initiale fetten und einstellen vernünftig gezahlt wird, für sehr viele Verwendungen die kostengünstigste Lösung ist. Ob man diese notwendige Dienstlesung ab Markt aber bezahlt bekommt ist dann einen andere Frage.

Ich hab die Erfahrung gemacht das sich bestimmte Produkte für einen bestimmten Kundenkreis NUR über den Preis verkaufen lassen, selbst wenn das Produkt mit einer zusätzlichen Dienstleistung und einem moderat höheren Preis auch ökonomisch die bessere Wahl wäre.
Da ist es eben oft einfacher ein Produkt zu verkaufen, das von vorne herein teurer ist und dem Kunden eine, vermeidlich, höhere Wertigkeit vermittelt.
Es ist einfach oft kompliziert, auch ohne jegliche Maximierungsabsicht.
 
1. Es wird niemand gezwungen eine CK Nabe zu fahren, gibt doch genug Einstiegsmaterial, nur dann muß man halt Lust haben zu Schrauben und zu warten. Gibt doch in den größeren Städten meist sogar eine Selbsthifewerkstatt.

2. Du weißt ja was ich fahre, also was soll die Frage


1. Muss man nicht, wenn man einen kompetenten Händler an der Hand hat. Und das Öffnen/Einstellen ist mit Inbusendkappe bei der 105 und digital click bei Ultegra vergleichweise einfach für Selbstschrauber geworden. Fett kann man sehr einfach nach dem Öffnen reinpumpen, ohne Dichtungen abzuhebeln

Ich weiß, dass DU das günstigere Material nicht so vehement zerredest, wie anwesende Händler.

2. Ich habe CK, DT und Hope im Hinterkopf, aber weiß nicht, ob du positive Erfahrungen mit günstigen Rikula Naben (um 50 € Hinterradnabe) hast.
 
Leute, wenn ich mir diesen, mittlerweile 8 seitigen Thread, anschaue, wundere ich mich schon, wie man aus einer einfachen Frage nach einer Reiseradtauglichen Hinterradnabe ein Politikum machen kann, respektive will!

Nur mal so fürs Protokoll:
Es gibt hier 2 Lager, das eine Lager plädiert für günstige Shimanonaben, die gut sind und nachweisslich lange genug halten, Punkt!
Das andere Lager plädiert für exorbitant teuere Naben von CK, die gut sind und auch nachweisslich lange halten, Punkt!
Ich denke der Ersteller kann sich aus diesen beiden Informationen das für ihn passende Produkt aussuchen und wird mit beiden zufrieden sein!
 
Dann wird man wohl nicht Radhändler ;) Aber Händler muss immerhin soviel verdienen das er davon anständig leben kann und wenn er Angestellte hat, die auch so gut bezahlen kann, das nicht zum Niedriglohnsektor bezahlt werden müssen.
Ob und welchen Material das möglich ist, ist nochmal eine ganz andere Frage. Das hängt natürlich sehr von Kundenstamm ab und wie der Laden insgesamt positioniert ist.

ich denke auch das es ökonomisch, auch wenn die Arbeitszeit für da initiale fetten und einstellen vernünftig gezahlt wird, für sehr viele Verwendungen die kostengünstigste Lösung ist. Ob man diese notwendige Dienstlesung ab Markt aber bezahlt bekommt ist dann einen andere Frage.

Ich hab die Erfahrung gemacht das sich bestimmte Produkte für einen bestimmten Kundenkreis NUR über den Preis verkaufen lassen, selbst wenn das Produkt mit einer zusätzlichen Dienstleistung und einem moderat höheren Preis auch ökonomisch die bessere Wahl wäre.
Da ist es eben oft einfacher ein Produkt zu verkaufen, das von vorne herein teurer ist und dem Kunden eine, vermeidlich, höhere Wertigkeit vermittelt.
Es ist einfach oft kompliziert, auch ohne jegliche Maximierungsabsicht.

Das sind Einstellungen/Beobachtungen, die ich teile.
Und für Kunden mit einem geringen Budget bricht man sich nichts ab, wenn es gelegentlich bei dem Beitrag für die Kaffeekasse bleibt.
 
Leute, wenn ich mir diesen, mittlerweile 8 seitigen Thread, anschaue, wundere ich mich schon, wie man aus einer einfachen Frage nach einer Reiseradtauglichen Hinterradnabe ein Politikum machen kann, respektive will!

Nur mal so fürs Protokoll:
Es gibt hier 2 Lager, das eine Lager plädiert für günstige Shimanonaben, die gut sind und nachweisslich lange genug halten, Punkt!
Das andere Lager plädiert für exorbitant teuere Naben von CK, die gut sind und auch nachweisslich lange halten, Punkt!
Ich denke der Ersteller kann sich aus diesen beiden Informationen das für ihn passende Produkt aussuchen und wird mit beiden zufrieden sein!

Damit will ich es auch bewenden lassen.
 
Dann wird man wohl nicht Radhändler ;) Aber Händler muss immerhin soviel verdienen das er davon anständig leben kann und wenn er Angestellte hat, die auch so gut bezahlen kann, das nicht zum Niedriglohnsektor bezahlt werden müssen.
Ob und welchen Material das möglich ist, ist nochmal eine ganz andere Frage. Das hängt natürlich sehr von Kundenstamm ab und wie der Laden insgesamt positioniert ist.
In der Tat.......................


ich denke auch das es ökonomisch, auch wenn die Arbeitszeit für da initiale fetten und einstellen vernünftig gezahlt wird, für sehr viele Verwendungen die kostengünstigste Lösung ist. Ob man diese notwendige Dienstlesung ab Markt aber bezahlt bekommt ist dann einen andere Frage.
Das kannst Du allenfalls bei einem fertigen Rad, System- oder aus der Speichmaschine anführen. Und beide haben ihre eigenen Micklichkeiten, die im Nachinein noch für Ärger sorgene können. Unabhängig von der Lagertechnik

Bei von Hand gebauten sieht das Ganze wieder anders aus. Da muß der Arbeitsaufwand mit einkalkuliert werden und unterm Strich steht man mit besseren Naben günstiger da, wenngleich die Rechnung ein paar Euro höher ist. Wir reden da von irgendwas zwischen 20 und 40 Euro Unterschied..... für Alltags- und Trainingslaufräder.


Ich hab die Erfahrung gemacht das sich bestimmte Produkte für einen bestimmten Kundenkreis NUR über den Preis verkaufen lassen, selbst wenn das Produkt mit einer zusätzlichen Dienstleistung und einem moderat höheren Preis auch ökonomisch die bessere Wahl wäre.
Da ist es eben oft einfacher ein Produkt zu verkaufen, das von vorne herein teurer ist und dem Kunden eine, vermeidlich, höhere Wertigkeit vermittelt.
Es ist einfach oft kompliziert, auch ohne jegliche Maximierungsabsicht.

Das ist schon so. Allerdings schätzen die meisten Kunden aber den zusätzlich erbrachten Aufwand.
Was die Erwartung angeht, ist die Zuweisung zu manchen Produkten gerne jenseits der Realität. Aber manchmal soll es einfach auch nur "hübsch" sein.
Ich handel mit andern Sachen und klar gibt es da auch die Frage ob man ein Produkt überhaupt anbietet das potenziell Ärger macht oder relativ zum Ertrag zu viel Aufwand erzeugt.

Das ist der letztlich entscheidende Punkt.
ja, solange sich da nicht zu sehr rum spricht. ;)

Das ist fatal. Und sollte man unbedingt vermeiden und einen Riegel vorschieben. Auch wenn es traurig ist: Es zieht die Schnorrer und Abgreifer an, wie die Fliegen. Un die sind meist nicht "arm". Umgekehrt: Soll man sich vom Kunden einen Gehaltsnachweis geben lassen?
 
Hallo Zusammen!

Neuer LRS steht an, aber die Hinterradnabe ist noch nicht klar.

Hat jemand eine Empfehlung für eine silberne, robuste 36h HR Nabe mit 130mm? Rad ist Canti-gebremst, also non-disc...

Ist mein neues Reiserad, heißt bei mir:
- 70kg Fahrer
- ~12kg Rad

plus Gepäck mit ~15kg. Hätte aber gern nach oben Luft, falls ich doch noch mal anfange zu Campen.

Freilaufkörper 10-fach/Shimano.


Danke!


Hab mir gerade noch ein paar englischsprachige Seiten zu der Thematik durchgelesen. In der Audax Szene scheinen Shimano Naben (Tiagra/105) auch sehr beliebt zu sein. Dagegen wird bei günstigeren Rillenkugellagern auch von frühen Lagerdefekten geredet (Großbritannien, wettergeplagt und viele Orte küstennah). Ich kenne die britischen Inseln von meiner großen Reise gut und habe beobachten können, wie Syntace/Ritchey Vorbau-/Stützenschrauben und meine Campa Record C9 Kette Rost ansetzten, trotz Pflege (kleine Flasche Brunox und Oil of Rohloff waren mein Begleiter).

IMG_0959.JPG


IMG_1541.JPG


Meine Shimano Naben hat es nicht gestört. Am Vorderrad habe ich noch nicht einmal eine initiale Einstellung/Fettung vorgenommen, da ich nicht die Elektronik beschädigen wollte. Seit 2009/2010 wurde an der Vorderradnabe (72/LX Dynamo) gar nichts gemacht und die Hinterradnabe (LX 580) )wurde nur 2x geöffnet/eingestellt. Und sie laufen, laufen, laufen - zwar nicht mehr bei mir, aber bei meinem Bruder im Alltag und auf diversen kürzeren Reisen.
 
Kann mich auch nicht beklagen, meine al Hügi hat zwei Alpnübequerungen und zwei Transpyrenäenfahrten mitmacht

11.SchneeamPetitSt.Bernhard.JPG

19.Coldetourmalet.JPG
 
Im allgemeinen Abschweifen:
Die Flanschringe,die Rohloff mittlerweile verantwortungsbewusst bei Wiedereinspeichung bzw.auch bei Ersteinspeichung für hohe Belastungen anrät/fordert...sind ein gutes Zeichen für Produktbegleitung .
 
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