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Regeneration

Jigger

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Wie viel Tage Erholung werden eigentlich benötigt um die Superkomensation zuzulassen? Also wenn ich z.B. 3 Wochen intensiv gefahren bin, sollte ich ja eine Woche langsamer angehen. Wieviel darf in dieser Woche noch gefahren werden bzw. wie lang sollte man gar net aufs Rad?
 
AW: Regeneration

Wie viel Tage Erholung werden eigentlich benötigt um die Superkomensation zuzulassen? Also wenn ich z.B. 3 Wochen intensiv gefahren bin, sollte ich ja eine Woche langsamer angehen. Wieviel darf in dieser Woche noch gefahren werden bzw. wie lang sollte man gar net aufs Rad?


Ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und muß man ausprobieren. Wenn man überhaupt gar keine Lust hat, Rad auch mal stehen lassen. Kann aber auch nach hinten losgehen. Vor allem, wenn man sehr intensiv trainiert hat kann ein runterfahren auf null viele negative Begleiterscheinungen wie gestörter Schlaf, Neigung zu Depressionen oder auch Herzrythmusstörungen verursachen.
Lieber wenigstens jeden zweiten Tag in normalen Klamotten ein Stündchen locker durch die Gegend rollen und das Leben genießen.

Das mit 3Wochen/1Woche ist auch nur ein Vorschlag und individuell. Ich plane Ruhewochen gar nicht ein sondern mache sie spontan, wenn mein Körper signalisiert, dass er eine Pause braucht. Das ist manchmal schon nach zwei ein andermal erst nach vier Wochen der Fall.
 
AW: Regeneration

Ich habe nach einem ziemlich mittelmässigen Jahresbeginn (Jan-April: ca. 1600km GA1) nun drei sehr intensive Wochen hinter mir mit Umfängen zwischen je 9-12 Wochenstd. mit viel SST und EB am Berg.

Habe schon das Gefühl, eine Pause zu benötigen, zumal ich gestern bereits nach 2 Std. GA1 schwere Beine hatte, was eigentlich nicht sein sollte!!

Für mich stellt sich im Moment auch die Frage, ob ich jetzt mein Rad in Woche 4 einfach stehen lassen soll, bei dem schönen Wetter:eek: , oder ob ich die Kompensationseffekte mit einer mässig intensiven GA1 Woche (2-3 Mal 3 Std. im niedrigen GA1-Bereich, ca. 133er Puls) auch erzielen kann..
 
AW: Regeneration

Wenn Du keinen genauen Trainingsplan mit ebenso genauer Leustungsmessung hast (also reg. Laktatmessungen, Ruhepuls jeden tag messen, ...) dann ist es auch nach meiner meinung ehr ne Gefühlssache.

Wichtig ist nur, dass man dem Körper die Erhohlung auch wirklich mal zubilligt und keinen kontunierliche belastenden Plan verfolgt. Bei mir kommen die "Erholungsphasen" entweder durch Erkältungen (ist nicht = Regeneration, aber ich hänge dann meist ein paar ganz ruhige Tage dran) oder Jobbedingt.
 
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Ich zitier mich mal eben selber, um die Frage hochzuschieben :p

Kann mir da jemand einen fundierten? Ratschlag geben?

Lieben Gruss



Ich habe nach einem ziemlich mittelmässigen Jahresbeginn (Jan-April: ca. 1600km GA1) nun drei sehr intensive Wochen hinter mir mit Umfängen zwischen je 9-12 Wochenstd. mit viel SST und EB am Berg.

Habe schon das Gefühl, eine Pause zu benötigen, zumal ich gestern bereits nach 2 Std. GA1 schwere Beine hatte, was eigentlich nicht sein sollte!!

Für mich stellt sich im Moment auch die Frage, ob ich jetzt mein Rad in Woche 4 einfach stehen lassen soll, bei dem schönen Wetter:eek: , oder ob ich die Kompensationseffekte mit einer mässig intensiven GA1 Woche (2-3 Mal 3 Std. im niedrigen GA1-Bereich, ca. 133er Puls) auch erzielen kann..
 
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ja auf diese Frage hätte ich auch gerne eine Antwort ;)
 
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Ich zitier mich mal eben selber, um die Frage hochzuschieben :p

Kann mir da jemand einen fundierten? Ratschlag geben?

Lieben Gruss


3h GA1 sind Training. Wenn man kompensieren will trainiert man nicht. Man bewegt sich und läßt Luft an die Beine. 30-90 Minuten und am Besten in normalen Klamotten ohne zu schwitzen. Ob es einer ganzen Woche bedarf oder man nach vier Tagen wieder mit Training anfängt ist unterschiedlich. Bei mir wirken sich zu lange Pausen in der Saison eher negativ aus. Deswegen auch besser locker rollen als gar nicht fahren. Aber 3x3h GA1 sind KEINE Rekomwoche!!!
 
AW: Regeneration

Moin,

ich habe nach nur 2500 km GA1 seit Januar aber vier MTB marathon in vier Wochen wieder einen Stand erreicht in dem ich Gas rausnehmen muss oder ich gehe unter. Also gehe ich nur ein wenig ins Fitness Studio, hänge mir den Compex an die Beine fahre diese Wochenende nur 2x2h Rekom und schaue das ich meine Seele pflege! Dann sollte der nächste Termin am 15.6. wieder gehen.
So hat jeder seine Methoden. Wobei bei den meisten die Regeneration zu kurz kommt.

Gruß k67
 
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Das stimmt wohl - dass hier viele (mich eingeschlossen) eher Zwangspausen machen als echt zu regenerieren. Allerdings ahbe ich auch keine echten Rennbelastungen (nur mal bei ner RTF "mitzucken") und ich gondel auch relativ viel nur rum (nennt es GA1, wenn Ihr wollt). Wenn man keine festen Ziele und/oder Pläne hat, kann man m.M. einfach auf seinen Körper hören: Habe ich echt Lust zum Radlen oder quäle ich mich nur, weil...
 
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Das stimmt wohl - dass hier viele (mich eingeschlossen) eher Zwangspausen machen als echt zu regenerieren. Allerdings ahbe ich auch keine echten Rennbelastungen (nur mal bei ner RTF "mitzucken") und ich gondel auch relativ viel nur rum (nennt es GA1, wenn Ihr wollt). Wenn man keine festen Ziele und/oder Pläne hat, kann man m.M. einfach auf seinen Körper hören: Habe ich echt Lust zum Radlen oder quäle ich mich nur, weil...

Moin,

ich bin bisher auch immer nur im untern KB herum gegondelt!:D :D



Gruß k67
 
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@Felix Krull:Ob 3x3h GA1 in einer Ruhewoche zu viel sind, kann man kaum allgemein beantworten. Für jemanden, der typischerweise 12-15h in der Woche trainiert, kann das IMHO durchaus sinnvoll sein. Dein Trainingsumfang ist ja aber offenbar geringer, da erscheinen mir die 9h eher viel. Du wirst zwar auch dabei etwas regenerieren, schneller dürfte es aber gehen, wenn du etwas weniger machst.

Ganz generell meine ich zwar auch, dass gar nicht fahren nach härteren Belastungen nicht optimal ist. Besser als zu viel / zu intensiv zu fahren ist es aber allemal. Ich habe mehrfach nach Trainingslagern eine Pause von mindestens 1 Woche gemacht, in der ich gar nicht gefahren bin, nach dieser Pause war die Form besser als vor (und sowieso unmittelbar nach ;-) ) dem Trainingslager.

Deshalb sollte man sich nach meinen Erfahrungen auch nicht allzu viel Sorgen über zu wenig Training machen. Wenn man unbedingt fahren will, dann ganz nach Körpergefühl - das muss dann nicht einmal GA1-Tempo sein. Wenn der Körper nicht schneller will, weiß er schon, warum ... und so scheint es bei dir ja derzeit zu sein.
 
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Wenn ich z.B. jede Woche 2 Tage hintereinander gar nicht fahre genügt das dann als Regeneration? Also fit fühl ich mich nach den Tagen immer ;)!
 
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Wenn ich z.B. jede Woche 2 Tage hintereinander gar nicht fahre genügt das dann als Regeneration? Also fit fühl ich mich nach den Tagen immer ;)!

Das kann man doch so allgemein nicht sagen! Je intensiver und länger die Belastung zuvor war, desto längere Regeneration benötigst du. Außerdem ist es individuell verschieden, je jünger und je mehr Frau du bist, desto schneller geht das.

Wenn dein Trainingszustand noch nicht so sonderlich ist, kannst du relativ leicht feststellen, ob du im Superkompensationsbereich bist: Fährst du schneller als vorher (bei gleicher Anstrengung und auch sonst gleichen Rahmenbedingungen natürlich) hast du es richtig gemacht. Bist du langsamer, war die Regenerationszeit entweder zu lang oder zu kurz.
 
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Des is also immer ein Rätselraten, da die Belastung meistens unterschiedlich ist usw.!
 
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Nein, kein Rätselraten, sondern einfach der "Unwissensbereich".

Wenn Du ohne Pulsuhr fährst, oder mit Pulsuhr aber ohne Wattmesser, oder mit Wattmesser aber ohne regelmäßige Laktatmessung, oder mit Laktatmessung aber ohne wöchentliche LD....dann kannst Du eben nur ein paar Werte als Anhaltspunkte nehmen, um Dein Training halbwegs sinnvoll zu gestalten. Ich würde Dir deshalb ganz einfach raten: "If in doubt, don´t"...
Also nach langen oder harten Trainingsreizen lieber mal einen Tag nicht fahren bzw. ne Rekomeinheit einplanen. Kann man meist gut nutzen, um mit dem Rad zum Radladen, zum Schrauber oder inn die Eisdiele zu fahren. Oder einfach rad putzen :D

Für Hobbyfahrer wie Dich (nehme ich mal an) und mich geht es im Training meiner Meinung nach sowieso eher darum, nichts wesentliches falsch zu machen als immer das Optimum rauszuholen. Und meine Formel funktioniert einfach noch: Je weniger Stress, desto mehr Spaß und desto mehr Kilometer....und damit wird man fast austomatsich besser.
 
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