• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Protektorenunterhose gegen Oberschenkelhalsbruch

DeWi

Neuer Benutzer
Mitglied seit
15 März 2019
Beiträge
25
Punkte für Reaktionen
11
Danke für eure Meinungen.
Eine Frage noch: Wenn die ambulante Reha auf euch zugeschnitten wurde, heißt das, dass die Gesamtdauer dadurch auch verkürzt wurde?
 

Schwarzwaldyeti

Vierfach spezialisiert
Mitglied seit
25 Mai 2011
Beiträge
5.585
Punkte für Reaktionen
7.489
Danke für eure Meinungen.
Eine Frage noch: Wenn die ambulante Reha auf euch zugeschnitten wurde, heißt das, dass die Gesamtdauer dadurch auch verkürzt wurde?
Ich habe das Programm 5x/Woche ca. 3 Monate durchgezogen. Danach ca. 3x/Woche für weitere 3 Monate. Es hieß bei mir auch nicht Reha. Ich bin privat versichert und habe die Geschichte ganz normal über entsprechende Rezepte abgewickelt. Für Kassenversicherte könnte das problematisch sein. Wenn du glaubst, du kommst nach 3 Wochen stationärer Reha nach Hause und bist fit, hast du dich geschnitten.
 

Kettenschoner

Bananenhasser
Mitglied seit
3 März 2006
Beiträge
2.283
Punkte für Reaktionen
590
Ein paar Wochen in die Reha? Das ist doch für Menschen, die zuhause noch nicht zurecht kommen. Wieder gleich kräftig werden wie vor dem Unfall, braucht viele Monate. Ein paar Wochen reichen nicht, selbst wenn man den ganzen Tag trainieren würde (geht gar nicht). Anfangs hatte ich eine halbe Stunde Physiotherapie pro Woche, jetzt noch alle zwei Wochen. Die täglichen Übungen zuhause brauchen nicht viel Zeit. Bis jetzt sind fünfeinhalb Monate vergangen, die Fortschritte werden kleiner und mit Physio ist wohl bald schluss. Übungen werde ich aber noch lange machen.

Natürlich ist jeder Fall anders. Wichtig ist auch, wie lange man sein Bein nicht belasten durfte. Ältere Leute müssen sofort wieder voll belasten, sonst wird es nie mehr wirklich gut. Ich "durfte" mein Bein acht Wochen schonen. Selbst ohne Verletzungen bräuchte es ein mehrfaches dieser Zeit, bis die Muskeln wieder voll aufgebaut sind:
 

haerluk

MItglied
Mitglied seit
16 August 2012
Beiträge
49
Punkte für Reaktionen
22
Das ist richtig, man muss viel weiter als bis zur Reha denken.
Ich sehe meine 3-Wochen-Reha als Start und als Anregung möglichst viel von den Fachleuten aufzunehmen, weil ich hinterher (fast) alles alleine machen muss.

Ich hatte ja vor 7 Jahren eine Oberschenkelhalsbruch und meine Erfahrung war: Es hört nie auf.
Ich konnte zwar im Lauf der Zeit meinen Aufwand reduzieren, aber einige Hüftübungen aus der Reha (oder vom Pysio oder aus dem Netz) habe ich immer noch gemacht, einfach weil ich sonst irgendwo zwischen Knie und Rücken Probleme hatte.
 

Schwarzwaldyeti

Vierfach spezialisiert
Mitglied seit
25 Mai 2011
Beiträge
5.585
Punkte für Reaktionen
7.489
...einfach weil ich sonst irgendwo zwischen Knie und Rücken Probleme hatte.
Wenn du Glück hast, ist das mit der TEP besser. Ich hatte vorher eine Beinlängendifferenz von knapp 1cm. Nach der TEP sind beide Beine gleich lang und das Becken steht gerade.
 

haerluk

MItglied
Mitglied seit
16 August 2012
Beiträge
49
Punkte für Reaktionen
22
.....dann hätte ich ja endlich einen positiven Aspekt von der scheiß Geschichte!
 

haerluk

MItglied
Mitglied seit
16 August 2012
Beiträge
49
Punkte für Reaktionen
22
-um mal wieder Auf die Überschrift zurück zu kommen: Meine Protektorenhose ist endlich da.

Ich habe mir die "G-Form Unisex X G Pro X Compression Shorts" bestellt und eben eine Tour gemacht.
Ich hätte mir die Schutzpolster etwas dicker vorgestellt, hoffentlich halten sie, was die Werbung verspricht.
Während der Fahrt hat es kein bisschen behindert, lediglich die Feuchtigkeit staut sich da, wo die Plastik-Verstärkungen sind.

Unabhängig von der Protektorenhosengeschichte ist die erste Radtour nach einer TEP-OP natürlich was Traumhaftes.
Der reine Genuss.
In einem Tempo, weit weg von dem was im Radsport so vorkommt, trotzdem traumhaft.
 
Oben