Die Finisherquoten von
pbpresults für die beiden letzten Ausgaben
(DNS sind dabei nicht berücksichtigt, da kann man auch noch sehr viel mehr filtern)
Statistik 2023 (75,0 % Finisher)
80 h: 83,5 % Finisher (von 1306)
84 h: 76,5 % Finisher (von 956)
90 h: 72,3 & Finisher (von 4558)
Statistik 2019 (68,0 % Finisher)
80 h: 82,7 % Finisher (von 1227)
84 h: 70,3 % Finisher (von 917)
90 h: 63,6 % Finisher (von 4539)
Die Finisherquote war jeweils bei 80 h am höchsten, dann 84 h und bei 90 h am niedrigsten.
Übrigens war bei niedrigerem Zeitlimit nicht nur die durchschnittliche Finisherzeit niedriger, sondern auch die durchschnittliche "Reserve" zum Zeitlimit größer.
Und die naheliegendste Kausalität ist hier sicher auch die Hauptursache:
Für die 80 h melden sich durchschnittlich die schnellsten Fahrer an, die davon ausgehen, dass sie normalerweise deutlich unter 80 h finishen.
Bei den einzelnen Startblöcken der 90 h Gruppe (habe ich mal stichprobenartig angeschaut) ergibt sich kein so eindeutiges Bild, wie man anhand nicht so voller Kontrollen für die früheren Startblöcke und dass diese Teilnehmer im Vorjahr auch ein längeres Brevet gefahren sind vermuten könnte.
Ausgehend von der altersabhängigen Finisherquote 2007 könnte ein gegenteiliger Effekt sein, dass hinten mehr jüngere Rookies starten.
2019 war die Ausgabe mit der bisher niedrigsten Finisherquote.
Als wesentliche Ursache sehe ich dafür die starke Zunahme von Teilnehmern aus Südasien und Südostasien, die katastrophale Finisherquoten hatten, die größte Gruppe war aus Indien mit 325 Teilnehmern und Finisherqoute 14,5 % (auch alle anderen Länder mit mehr als einer handvoll Teilnehmer nach meiner Erinnerung teils weit unter 50 %). Neben einer weiten Anreise kommen da vor allem auch noch die klimatischen Unterschiede dazu.
2023 war die Finisherquote der Teilnehmer aus Indien immer noch schwach, aber mit 48,1 % (von 287) schon wesentlich besser.