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PBP 2027

Als Vorqualifikation und um mich langsam an die Distanz von PBP heranzutasten, habe ich mich jetzt entschlossen Anfang Juli auch noch den neuen 1.000er im Weserbergland zu fahren. Der fällt genau in die Zeit wo ich eh Urlaub habe und eigentlich mit dem Reiserad unterwegs wäre (muss ich halt dann ein bisschen umplanen und kürzen). Start ist um Mitternacht 0 Uhr von Freitag auf Samstag. Zeitlimit 75 Stunden. Glaube, das wäre schonmal ein kleiner Test für PBP, auch wenn der im Weserbergland nicht so viel Höhenmeter hat. Die Strecke geht Richtung Ostsee, über Kiel. Anmelden kann man sich aber erst ab Anfang Juni. Dann habe ich zumindest die Strecken bis 400 km hinter mir und kann meine Fitness besser einschätzen. Dann bin ich dieses Jahr bisher bei 4 Startorten.

Momentan bereite ich mich mit RTF auf den 200er, Ende des Monats vor. Wie es ausschaut, werde ich rechtzeitig fit. Meine Durchschnittsgeschwindigkeit bei der letzten RTF am Sonntag lag über 22 km/h. Da sollte ein 20er-Schnitt beim 200er möglich sein. Dann hätte ich genug Zeit für Verpflegungspausen.
die letzten 10 Seiten jetzt nicht verfolgt. Da einige wohl einen 1K in '26 machen, was bedeutet diese Aussage für die geneigte Leserschaft? ;)

PS: Könntest du bitte deinen Footer kleiner machen? auf dem Mobiltelefon nervt das Scrollen schon ein wenig :)

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Wow, du machst das nicht zum ersten Mal, oder? Ich habe nämlich, ehrlich gesagt, nicht so viel Selbstvertrauen, täglich über 300km fahren zu können. Soll ja auch Spaß machen. Hätte ich dieses Selbstvertrauen, wäre ich beim BoB, Borders of Belgium, angemeldet.
Bin ja von 2016 bis 2019 schon Brevet und Marathon gefahren. 400 km schaffe ich an einem Tag mit Pausen. Bin auch schon ein paar Nächte mit Powernapps durchgefahren. Hatte jetzt allerdings 6 Jahre krankheitsbedingte Pause. Seit über einem Jahr bin ich wieder gesund und habe mich wieder in Form gebracht. Deshalb bin ich sehr zuversichtlich dass ich die Brevets schaffen kann und mir endlich meinen großen Traum PBP erfüllen kann.
 
die letzten 10 Seiten jetzt nicht verfolgt. Da einige wohl einen 1K in '26 machen, was bedeutet diese Aussage für die geneigte Leserschaft? ;)

PS: Könntest du bitte deinen Footer kleiner machen? auf dem Mobiltelefon nervt das Scrollen schon ein wenig :)

Der 1000 km Brevet berechtigt als Vorqualifikation um sich früher für Paris-Brest-Paris anzumelden. Dann hat man noch die volle Auswahl bei den Startgruppen.
 
Da einige wohl einen 1K in '26 machen, was bedeutet diese Aussage für die geneigte Leserschaft? ;)
Dass PBP Mitte Januar schon ausgebucht sein wird, weil dieses Jahr einfach 8000 erfolgreiche 1000er (oder länger) gefahren werden 😛

Es gibt ja jetzt eine Spezialgruppe, die du benützen könntest, auch ohne 1000-er ;)
Außer, sie wird mit lauter Starterinnen voll, die 1000+ in 2026 vorweisen können. Das sind doch auch nur die üblichen 2xx Plätze, oder kann die bei Bedarf größer werden?
 
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Einige Wochen vorher bieten wir noch einen 1000-er an.


Hallo Ivo,

nutze mal Deinen Beitrag um folgende Frage zu platzieren, die mich schon länger "umtreibt":

Wie kommt PBP auf seine Qualistrecken von 200, 300, 400 und 600 km?

Hierzu meine Gedanken, warum ich das nicht nachvollziehen kann:

PBP hat eine Gesamtlänge von rund 1.200 km. Was genau erhofft man sich durch die Quali, insbesondere bezogen auf die 200, 300 und 400 Kilometer Strecke. Die länge der Qualistrecken erscheinen irgendwie sinnlos, sofern die Qualistrecken auch dahingehend einen Beweis liefern sollen, dass der für PBP angemeldete Fahrer vermutlich in der Lage sein wird die ca. 1.200 km zu absolvieren. Es würde doch bedeutend mehr Sinn machen, als Quali einen 800 oder 1.000 zu fordern und das war es.

Ich finde die Quali von vier Brevets, deren längen fast ausnahmslos ein Kindergeburtstag im Vergleich zum eigentlichen Event sind, irgendwie nicht nachvollziehbar.

Beste Grüße und allen die bei BPB bzw. die Quali starten, viel Erfolg!
 
Wie kommt PBP auf seine Qualistrecken von 200, 300, 400 und 600 km?

Wie bei vielen anderen Dingen auf der Welt —> ist so, weil ist so 🤷‍♂️😂

Selbst in der Reihe würde ja der 600er ausreichen. Würde mir auch sehr entgegenkommen… aber am Ende hat die Orga da die Hand drauf und bestimmt natürlich auch die Bedingungen. Muss ja keiner zwingend teilnehmen, wenn er/ sie diese Vorgehensweise nicht mag.
 
Ich weiß nicht, ob das die Idee dahinter ist, aber: Die Serie als Quali ist genial. Nicht, weil sie eine unheimlich tolle Garantie für das Bestehen von PBP ist. Sondern, weil sie alte Hasen und Nachwuchs zusammenbringt.

Wenn die ganzen erfahrenen Cracks nur noch 800er und 1000er als Quali fahren, können Neulinge auf ihren oben so genannten "Kindergeburtstags"-200ern keine Fragen stellen und auch nicht mit eigenen Augen sehen, dass die PBP-Erfahrenen keine Superhelden in Lycra sind.
 
200er, 300er, 400er und 600er sind halt eine Serie. Diese Serie gibt es wahrscheinlich weltweit. Kann mir aber vorstellen dass es Länder gibt, wo kein 800er oder 1000er stattfindet. Vermute dass man eine Qualifikation finden wollte, die weltweit erfüllt werden kann. Und wenn man eine ganze Serie fahren muss, zeigt das doch eine gewisse Konstanz. Und auch einen gewissen Aufwand den man betreiben muss, um sich einer Teilnahme von PBP als würdig zu erweisen. So stelle ich mir das zumindest vor. Hinter Brevets steht ja auch eine bestimmte Philosophie.
 
Ich finde die Quali von vier Brevets, deren längen fast ausnahmslos ein Kindergeburtstag im Vergleich zum eigentlichen Event sind, irgendwie nicht nachvollziehbar.
Das kommt ein bisschen überheblich herüber. Fange doch den Geburtstag erstmal mit ein paar Keksen an, bevor du dich an die Sahneschnitte machst.
 
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Die länge der Qualistrecken erscheinen irgendwie sinnlos, sofern die Qualistrecken auch dahingehend einen Beweis liefern sollen, dass der für PBP angemeldete Fahrer vermutlich in der Lage sein wird die ca. 1.200 km zu absolvieren. Es würde doch bedeutend mehr Sinn machen, als Quali einen 800 oder 1.000 zu fordern und das war es.
würde es nicht noch mehr Sinn machen, wenn man einen 1200 fahren würde? ;)

ich finde, eine Abschluss-"Prüfung" darf schon deutlich härter als der Test vorher sein.
Das herausfordernde an der Serie ist ja aber meiner Einschätzung nach, dass man eben über einen längeren Zeitraum fit bleiben muss und sich keinen Ausfall erlauben kann.
 
ein 200er im spätwinter kann schwerer sein als ein 400er in einer lauen mainacht.
woher ich das weiß?
hd bei ivos regenfahrt vorletztes wochenende, mit erkältungsrest in den knochen und wenig kilometern im winter. tröstend für mich war, daß kleingruppen, die vor mir lagen, und flotter unterwegs waren, dennoch aufgegeben haben.
die verschiedenen strecken mit unterschiedlichsten bedingungen sind ein gutes training. das kann man nicht durch frei geplante fahrten unter guten bedingungen ersetzen.
 
600 als quali reichen - wer soweit fahren kann, schafft auch das doppelte, die üblichen beschwerden treten bei den meisten schon nach 400 km auf.
die zweiten 600 bei pbp sind eher eine mentale frage, und da wird man von der begeisterung der fahrer auf der strecke und den franzosen neben der strecke beflügelt!
 
Das kommt ein bisschen überheblich herüber. Fange doch den Geburtstag erstmal mit ein paar Keksen an, bevor du dich an die Sahneschnitte machst.

Bitte den Kindergeburtstag im genannten Kontext, also im Vergleich zu einer Strecke von 1.200 km, belassen. Ich habe damit explizit nicht sagen wollen, dass 200 Kilometer für sich genommen ein Kindergeburtstag sind.

Um in deinem Vergleich zu bleiben, wäre es aber eher der Krümel als der Keks. ;-)
 
Schon in der Quali 800er oder 1000er zu fordern, halte ich für keine sinnvolle Idee. Neben PBP noch einen 1000er zu fahren setzt ja nicht nur voraus, dass man die Strecke irgendwie bewältigt, man muss sowas auch zeitlich und logistisch eingeplant bekommen (und mit Partner/Familie/Job etc. abgestimmt werden) und sich anschließend wieder davon erholen - nicht nur physisch, auch mental - um dann bei PBP wieder fit und motiviert zu sein. Die heutige Quali-Serie ist mit Blick auf die DNF-Quoten der letzten Austragungen zwar offensichtlich keine Garantie, dass man gut durchkommt, lässt sich aber noch ganz gut in den Alltag integrieren. Wenn PBP das Volksfest bleiben soll, was es heute ist und nicht zu einer reinen Spezialisten-Veranstaltung für Langstrecken-Cracks werden soll, darf man die Quali nicht zu Aufwändig machen.
 
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Ich finde die Quali von vier Brevets, deren längen fast ausnahmslos ein Kindergeburtstag im Vergleich zum eigentlichen Event sind, irgendwie nicht nachvollziehbar.

Beste Grüße und allen die bei BPB bzw. die Quali starten, viel Erfolg!

? Jeder von uns muss im Frühjahr wieder anfangen. Wer fährt als erstes im Jahr schon 600 km o.ä. Die Jahre sind auch anders, was gestern war muss doch heute nicht gelten?

Hätten mir 800 oder 1000 km bei der Vorbereitung mehr geholfen? Ich denke nein, denn mit der gleichen Serie klappten nach PBP zwei Jahre später LEL viel besser und das waren 1500 km mit mehr Höhenmetern.

Zudem müssen Anfänger:innen, sich diese Streckenlängen auch erst einmal erradeln. Wer kann, kann doch im Jahr davor gerne „höher“ einsteigen. Mein erstes Brevet war auch ein 400.

Wer Veranstaltungen durchführt macht eigene Regeln!
 
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