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noch eine Chance für die Rausgeflogenen ?

Tuardian schrieb:
Leider nicht gelöst, ich hatte Rechtschreibfehler korrigiert und am Schluß einen Satz dazu gesetzt.
Ich hab die Frage an die Moderaten weitergeleitet. Sie können die Weblogs ziehen und dann sehen wie das passiert ist.

Na, ich hab sofort nach der Eingabe auch nochmal einen Satz eingefügt und dabei wohl nicht auf die Cursor-Position geachtet. :rolleyes: War halt doch schon reichlich spät.
Du kannst hier alles mögliche zitieren, mußt nur am Anfang (quote=Nickname) und am Ende (/quote) schreiben. Jeweils natürlich in eckigen Klammern. Wenn du da beim Bearbeiten nicht aufpaßt, schreibst deine Antwort vorm abschließenden (/quote) und schon steht es im Zitat.

Beipiel:
Teufelchen schrieb:
Dies ist nur eine Demonstration, es gibt keinen User Namens Teufelchen, zumindest noch nicht.

Wenn man direkt nach der Eingabe nochmal etwas ändert, kommt auch nicht die Meldung "Geändet von ...".
 
cbk schrieb:
ZUSTIMM !!!

Wenn da einer selber einen DNA-Test veranlaßt hätte und damit an die Presse gegangen wäre, wären sie nicht gesperrt worden. Dann hätetn die Spanier entweder einen zweiten (dann offiziellen) DNA-Test umgehend veranlassen oder die Ergebnisse des inoffiziellen Tests anerkennen müssen.

Wenn das nicht reicht, kannst wegen Verläumdung klagen... und wenn sich dafür niemand verantwortlich fühlt, suchst dir halt en Verantwortlichen. Zur Not vor'm Europischen Gerichtshof.

Man kommt ja garnicht an die beschlagnahmten Blutbeutel ran. Also kann niemand vergleichen.

Aber etwas anderes wundert mich schon sehr. Es heißt Herr Pevenage besitze eine Zweitwohnung, neben der von Fuentes in Spanien. Er hat das bisher als Zufall verkauft. Mir ist das ein wenig viel Zufall. Was ich daran schlimm finde, dass die Telekom's ihm das angeblich glaubten. Jetzt wo Beweise auf dem Tisch liegen, dass auch Jan Ullrich Fuentes kennt, was er bisher geleugnet hat, fliegt er aufgrund dessen aus der Tour. Ich betone, aufgrund dieser Lüge.
Peve agiert seit Jahren wie ein Papi für Jan. Die beiden sind ständig zusammen. In allen möglichen Trainingslagern. Was ich damit sagen will: Es ist kaum möglich, bei einer solchen Nähe, für Ullrich diesen Fuentes nicht zu kennen.
Es wäre einfach für Ullrich gewesen zu sagen:" Ja klar, den kenne ich. Der hat ja die Wohnung direkt neben Rudis Wohnung in Spanien. Der läuft uns öfters mal über den Weg, wenn wir dort sind um zu trainieren. Aber ansonsten gibt es ausser -Hallo und Auf Wiedersehen- keine Kontakte." Warum diese Lüge aufrecht erhalten und dafür einen Rausschmiss riskieren?:confused:
Er ist ja eindeutig nur deswegen suspendiert worden, weil er dieser Lüge überführt wurde. So jedenfalls die Aussage vom Team-Sprecher.

Für mich reimt sich das alles nicht, was uns da verkauft wird.

L.
 
Laktat schrieb:
Man kommt ja garnicht an die beschlagnahmten Blutbeutel ran. Also kann niemand vergleichen.

Dann kannst du aber mit den Pressi-Futzies Druck machen. So a la: "Ich will den Gegenbeweis antreten und die Spanier lassen mich nicht!" Dann haben die Spanier den schwarzen Peter.
Da möchte ich dann mal sehen, wie sie reagieren.

Ist genauso, wie wenn jemand vor Gericht nach einem Alibi gefragt wird.
Wenn da ein Angeklagter sagt: "Das müssen sie mir hier erstmal alles nachweisen!", wirkt das weniger glaubwürdig, als wenn der Angeklagte in die Offensive geht und sagt, daß er es nicht gewesen sein kann, weil er zur fraglichen Zeit ganz woanders war und dafür auch noch Zeugen auflaufen lassen kann.
 
cbk schrieb:
Dann kannst du aber mit den Pressi-Futzies Druck machen. So a la: "Ich will den Gegenbeweis antreten und die Spanier lassen mich nicht!" Dann haben die Spanier den schwarzen Peter.
Da möchte ich dann mal sehen, wie sie reagieren.

Ist genauso, wie wenn jemand vor Gericht nach einem Alibi gefragt wird.
Wenn da ein Angeklagter sagt: "Das müssen sie mir hier erstmal alles nachweisen!", wirkt das weniger glaubwürdig, als wenn der Angeklagte in die Offensive geht und sagt, daß er es nicht gewesen sein kann, weil er zur fraglichen Zeit ganz woanders war und dafür auch noch Zeugen auflaufen lassen kann.
Juristisch läuft das anders. Beschlagnahmt bedeutet, dem Zugriff entzogen.
Ermittlungen laufen in Spanien z.Zt. nicht gegen Ullrich. Deshalb besteht für die spanische Staatsanwaltschaft kein Interesse diesem Vergleich zustimmen zu müssen.

Wo kein Kläger ist, ist auch kein Richter.

L.
 
Pave schrieb:
immer noch nicht verstanden? was ist eigentlich so schwer zu verstehen? die Spanier w o l l e n keine DNA Probe. Nur ein Ermittlungsrichter kann eine DNA Probe veranlassen! Da die Fahrer keine Beschuldigten sind ist eine DNA Probe derzeit nicht erforderlich. Gegen die Sportler oder die Besitzer des Blutes oder der Stoffe die in den Beuteln sind läuft kein Verfahren in Spanien, auch keine Ermittlungen. Also was sollen die mit der DNA. :rolleyes:

Auf gut deutsch, den Spaniern ist egal wie die Sache weitergeht, die wollen die Fahrer weder belasten noch entlasten, das interessiert die nicht. Die Sportler/Spender haben nicht gegen spanisches Recht verstoßen! Wo sind die anderen 150 Namen ??????????????????????????????????????
Pave hat Recht.
Ulle kann zwar einen DNA-Test machen, aber der nützt doch nur was, wenn er damit beweisen kann, daß das gefundene Blut nicht seins ist. Er bekommt aber die gefundenen Blutkonserven (mögliche Beweismittel) nicht in die Hand. Was will er dann mit dem DNA-Test???
In einem möglichen späteren Prozess würde ihm, ein jetzt freiwillig gemachter Test nichts nutzen - der Test würde sowieso nicht zugelassen (Umkehrung der Beweißlast).
 
cbk schrieb:
Dann kannst du aber mit den Pressi-Futzies Druck machen. So a la: "Ich will den Gegenbeweis antreten und die Spanier lassen mich nicht!" Dann haben die Spanier den schwarzen Peter.
Da möchte ich dann mal sehen, wie sie reagieren.

Ist genauso, wie wenn jemand vor Gericht nach einem Alibi gefragt wird.
Wenn da ein Angeklagter sagt: "Das müssen sie mir hier erstmal alles nachweisen!", wirkt das weniger glaubwürdig, als wenn der Angeklagte in die Offensive geht und sagt, daß er es nicht gewesen sein kann, weil er zur fraglichen Zeit ganz woanders war und dafür auch noch Zeugen auflaufen lassen kann.

wäre ja schon mal ganz ehrenhaft, hier einzugestehen, dass paves (und laktats: die beiden sind sich ja mal einig :eek: ) argumentationen ziemlich überzeugend sind. aber wie man sieht, ists bei sich selbst meist schwieriger als man glaubt, die eigene schwäche in der argumentation sehen zu können/ wollen, als dies von anderen (z.b. ulle) zu erwarten.
was auch ziemlich erschreckt ist, wie das prinzip der unschuldsvermutung oder des "im zweifel für den angeklagten" (was die sportler ja noch nicht einmal sind) zugunsten der Umkehr der Beweislast über bord geworfen werden. aber nachdem es ja mittlerweile völlig legitim ist, dass ganze gemeinden zum "freiwilligen" DNA-Test marschieren, wundert mich garnichts mehr.

Mir kommt das alles ziemlich spanisch vor. letztlich wissen wir doch garnicht vielmehr als dass irgendwelche codenamen mit den spanischen laborärzten in verbindung stehen. wie diese verbindungen hergestellt wurden, weiss das publikum doch garnicht. auf dieser grundlage einen öffentlichen druck aufzubauen bzw. diesen einzufordern, der die rechtsstaatlichen prinzipien mal eben locker ausser kraft setzen soll, ist im endeffekt der zweite flächenbrand, der durch die dopingaffäre ausgelöst wird: nur zündeln hier die saubermänner.
 
joebuck schrieb:
wäre ja schon mal ganz ehrenhaft, hier einzugestehen, dass paves (und laktats: die beiden sind sich ja mal einig :eek: ) argumentationen ziemlich überzeugend sind. aber wie man sieht, ists bei sich selbst meist schwieriger als man glaubt, die eigene schwäche in der argumentation sehen zu können/ wollen, als dies von anderen (z.b. ulle) zu erwarten.
was auch ziemlich erschreckt ist, wie das prinzip der unschuldsvermutung oder des "im zweifel für den angeklagten" (was die sportler ja noch nicht einmal sind) zugunsten der Umkehr der Beweislast über bord geworfen werden. aber nachdem es ja mittlerweile völlig legitim ist, dass ganze gemeinden zum "freiwilligen" DNA-Test marschieren, wundert mich garnichts mehr.

Mir kommt das alles ziemlich spanisch vor. letztlich wissen wir doch garnicht vielmehr als dass irgendwelche codenamen mit den spanischen laborärzten in verbindung stehen. wie diese verbindungen hergestellt wurden, weiss das publikum doch garnicht. auf dieser grundlage einen öffentlichen druck aufzubauen bzw. diesen einzufordern, der die rechtsstaatlichen prinzipien mal eben locker ausser kraft setzen soll, ist im endeffekt der zweite flächenbrand, der durch die dopingaffäre ausgelöst wird: nur zündeln hier die saubermänner.

Das Prinzip Unschuldsvermutung lässt sich durch einen Ageklagten auch umkehren. Zum Beipiel, wenn man nicht möchte, dass monatelang spekuliert wird und ich mich dem ausgesetzt sehe. Außerdem noch ständig zu Verhören muss und meinen Beruf nicht ausüben kann, weil der Arbeitgeber mich aufgrund von Vermutungen nach Hause schickt. Wenn ich in dieser Situation wäre und ich wüßte, dass ich unschuldig bin. Würde ich die Angelegeheit verkürzen wollen. Mit stichaltigen Beweisen, Zeugen und Anwälten. Damit schnell Klarheit herrscht.
Als Angeklagter kann mich niemand daran hindern in die Offensive zu gehen, wenn ich das für richtig halte.
Ich kann aber genauso gut sagen:" Wenn ihr was von mir wollt, na dann beweisst mal schön!"

L.
 
Und wie willst du den Beweis antreten? Die Spanier wollen das doch gar nicht. Die rücken doch die Vergleichproben nicht raus, weil doch die Sportler keine Beschuldigten sind. Wenn dein Arbeitgeber dich aufgrund von Gerüchten freistellt, ist das seine Sache und nicht die Sache der Ermittlungsbehörden. Die ziehen sich doch jetzt schön aus der Affäre. :)
 
Es stimmt erstmal was du sagtst Pave, aber wenn Ulle (oder Basso oder wer auch immer) einen DNA Test macht, der natürlich nicht verglichen werden kann und deshalb auch nichts beweist, dann wird in den Zeitungen stehen "Ulle bereit seine Unschuld zu beweisen". Die spanische Polizei wird sich davon kaum verunsichern lassen. Aber die Öffentlichkeit wird schlagartig auf der Seite der Fahrer sein, die zu einem DNA Test bereit sind. Das wiederum wird Druck auf die Teams und Rennveranstalter machen. Wie es letztendlich ausgeht weiss kein Mensch, aber das Bild in der Öffentlichkeit wird sich sicher wandeln.
 
Pave schrieb:
Und wie willst du den Beweis antreten? Die Spanier wollen das doch gar nicht. Die rücken doch die Vergleichproben nicht raus, weil doch die Sportler keine Beschuldigten sind. Wenn dein Arbeitgeber dich aufgrund von Gerüchten freistellt, ist das seine Sache und nicht die Sache der Ermittlungsbehörden. Die ziehen sich doch jetzt schön aus der Affäre. :)


Tja, da müssen Anwälte ran. Außerdem, wenn die Presse so scharf auf spektakuläre Ereignisse ist. Würde ich die Presse mal versuchen für mich einzuspannen. Nach dem Motto: "Hier ist meine Genprobe. Ich sage nochmal in aller Deutlichkeit, ich habe nicht gedopt. Aber die Spanier lassen keinen Vergleich zu."
Ich würde den schwarzen Peter weiterreichen. Ich würde einfach vom Misthaufen runterspringen und nicht drauf hocken bleiben. Ich würde mich mit Händen und Füssen wehren. Mir wäre keine Polemik und kein Beteiligter an der Verleumdungkampagne zu schade ihn anzugreifen. Ich würde meinen eigenen Arbeitgeber angreifen und mit Klage drohen. Ich würde alle rechtlichen Möglichkeiten ausnutzen, die es gibt.

Voraussetzung ist aber die eigene Unschuld. Sonst geht das Ganze selbstverständlich nach hinten los.:eek:

L.
 
Ob Ullrich eine DNA-Probe abgibt oder nicht ist für einen Tourstart völlig irrelevant. Laut UCI/PROTOUR-Recht, muß ein Team den Fahrer schon beim blanken Verdacht suspendieren. Rein theoretisch könnte der Fahrer natürlich eine einstweilige Verfügung erwirken um sein "persönliches" Startrecht zu erhalten, was ihm allerdings rein gar nichts nützen würde, da er kein Team hätte für das er starten könnte, denn das hat ihn ja suspendiert. Alles klar?
Bemerkung am Rande: mit zivilrechtlichen Ansätzen ist dem (in erster Linie gültigen) Sportrecht der CAS nicht beizukommen, es sei denn man hat viel Zeit (siehe auch Danilo Hondo).

Interessant ist in diesem Zusammenhang übrigens auch, daß weder das Abnehmen des Bluts noch die Lagerung in irgendeiner Form von leistungssteigernder Relevanz ist. Lediglich die Rückführung des Bluts in den eigenen Körper wäre laut Dopingrichtlinien eine strafbare Handlung. Mit anderen Worten: die Veröffentlichung der Liste und die damit verbundene Suspendierung der "Patienten" ist nichts weiter als eine Verzweiflungstat um die Jungs "weichzukochen". Blutdoping mit Eigenblut ist bis dato nicht nachweißbar und somit könnte keiner des Dopings überführt werden.

Gruß Frank
 
schwergewicht schrieb:
Ob Ullrich eine DNA-Probe abgibt oder nicht ist für einen Tourstart völlig irrelevant. Laut UCI/PROTOUR-Recht, muß ein Team den Fahrer schon beim blanken Verdacht suspendieren. Rein theoretisch könnte der Fahrer natürlich eine einstweilige Verfügung erwirken um sein "persönliches" Startrecht zu erhalten, was ihm allerdings rein gar nichts nützen würde, da er kein Team hätte für das er starten könnte, denn das hat ihn ja suspendiert. Alles klar?
Bemerkung am Rande: mit zivilrechtlichen Ansätzen ist dem (in erster Linie gültigen) Sportrecht der CAS nicht beizukommen, es sei denn man hat viel Zeit (siehe auch Danilo Hondo).

Gruß Frank
Geht doch garnicht um den Tour-Start im Einzelnen, sondern um die Gesamtsituation.

L.
 
Ich hab mich da auf post #15 bezogen.

Ansonsten stimm ich dir zu, jetzt müssen die Anwälte ran. Und ich bin mächtig gespannt, was da in den nächsten Monaten so dabei rauskommt.

Gruß Frank
 
schwergewicht schrieb:
Ob Ullrich eine DNA-Probe abgibt oder nicht ist für einen Tourstart völlig irrelevant. Laut UCI/PROTOUR-Recht, muß ein Team den Fahrer schon beim blanken Verdacht suspendieren.
Bei begründetem Verdacht! Der lag eindeutig vor und keiner hat von der offensichtlichsten Möglichkeit, diesen Verdacht zu entkräften, Gebrauch gemacht (s.u.).

schwergewicht schrieb:
Lediglich die Rückführung des Bluts in den eigenen Körper wäre laut Dopingrichtlinien eine strafbare Handlung.
Warum stellst du einfach irgendwas, das dir gerade mal zufällig durch den Kopf schießt, als Fakt dar?
Die Anti-Dopingregeln der WADA kann man sich hier herunterladen und darin kann jeder nachlesen, dass der Versuch (WADA-Definition: "Versuch: Vorsätzliches Verhalten, das einen wesentlichen Schritt im geplanten Verlauf einer Handlung darstellt, die darauf abzielt, in einem Verstoß gegen Anti-Doping-Bestimmungen zu enden. [...]") bereits einen Verstoß gegen die Regeln darstellt. Die Frage, ob tatsächlich Dopingversuche stattgefunden haben, dürfte sich auf Grund der vorliegenden Indizien nicht ernsthaft stellen.

Ach ja, zu Paves und anderen ähnlich qualifizierten Beiträgen:
Natürlich veranlassen Staatsanwaltschaften keine teuren DNA-Tests, um Dinge zu beweisen, die nicht Gegenstand ihrer Ermittlungen sind. Es gibt aber überhaupt keinen Grund anzunehmen, dass die Spanier auf Betreiben eines Fahrers der Anfertigung des genetischen Fingerabdrucks der entsprechenden Blutprobe nicht zugestimmt hätten. Wer anderer Meinung ist: Quellen posten, oder das Gelaber einstellen!

Jedenfalls hätte es im Falle der Unschuld mit dem DNA-Test eine sichere Möglichkeit gegeben, diese zu beweisen. Allein - kein Fahrer hat auch nur den Versuch dazu unternommen, stattdessen zog man sich erst mal zu Konsultationen mit Anwälten zurück. Die Herren werden dafür gute Gründe gehabt haben.
 
Laktat schrieb:
Man kommt ja garnicht an die beschlagnahmten Blutbeutel ran. Also kann niemand vergleichen.

Aber etwas anderes wundert mich schon sehr. Es heißt Herr Pevenage besitze eine Zweitwohnung, neben der von Fuentes in Spanien. Er hat das bisher als Zufall verkauft. Mir ist das ein wenig viel Zufall. Was ich daran schlimm finde, dass die Telekom's ihm das angeblich glaubten. Jetzt wo Beweise auf dem Tisch liegen, dass auch Jan Ullrich Fuentes kennt, was er bisher geleugnet hat, fliegt er aufgrund dessen aus der Tour. Ich betone, aufgrund dieser Lüge.
Peve agiert seit Jahren wie ein Papi für Jan. Die beiden sind ständig zusammen. In allen möglichen Trainingslagern. Was ich damit sagen will: Es ist kaum möglich, bei einer solchen Nähe, für Ullrich diesen Fuentes nicht zu kennen.
Es wäre einfach für Ullrich gewesen zu sagen:" Ja klar, den kenne ich. Der hat ja die Wohnung direkt neben Rudis Wohnung in Spanien. Der läuft uns öfters mal über den Weg, wenn wir dort sind um zu trainieren. Aber ansonsten gibt es ausser -Hallo und Auf Wiedersehen- keine Kontakte." Warum diese Lüge aufrecht erhalten und dafür einen Rausschmiss riskieren?:confused:
Er ist ja eindeutig nur deswegen suspendiert worden, weil er dieser Lüge überführt wurde. So jedenfalls die Aussage vom Team-Sprecher.

Für mich reimt sich das alles nicht, was uns da verkauft wird.

L.


ABer stellen sich die Telekoms nicht etwas sehr böd und unwissend...?
Ich meine da Pevenage ja hinterher wieder sportlicher Leiter wurde, werden die
restlichen Chefs von TMO mit Sicherheit gewusst haben, wer der Nachbar ist.
DIe haben bestimmt nicht in nem 50 Parteien-Plattenbau gewohnt.
Zufälle gibts...... :rolleyes:

Wenn Ulle echt ein Opfer von Rudys Nachbarschaftsklüngel ist, wäre es spätestens jetzt an der Zeit sich von ihm zu trennen.
 
jansky schrieb:
Bei begründetem Verdacht! Der lag eindeutig vor und keiner hat von der offensichtlichsten Möglichkeit, diesen Verdacht zu entkräften, Gebrauch gemacht (s.u.).


Warum stellst du einfach irgendwas, das dir gerade mal zufällig durch den Kopf schießt, als Fakt dar?

Das schoss mir nicht so durch den Kopf, sondern steht da ...

verbotsliste der uci - deutsche ausgabe schrieb:

VERBOTENE METHODEN​
M1. ERHÖHUNG DES SAUERSTOFFTRANSFERS
[FONT=Arial,Arial]Folgende Methoden sind verboten:
a. Blutdoping einschließlich des Gebrauchs von eigenem, homologem oder heterologem Blut oder Produkten aus roten Blutkörperchen jeglicher Herkunft, soweit nicht für die medizi-nische Behandlung vorgesehen.
[/FONT]

Wenn das Blut nicht zurückgepumpt wird liegt - aufgrund obiger Definition - wohl kaum Blutdoping vor. Oder täusch ich mich?

jansky schrieb:
Bei begründetem Verdacht! Der lag eindeutig vor und keiner hat von der offensichtlichsten Möglichkeit, diesen Verdacht zu entkräften, Gebrauch gemacht ...

Hab ich geschrieben, daß der Verdacht nicht begründet ist? Nein.

Und wieder einmal ist bewiesen, daß Worte einen sehr großen Interpretationsspielraum bieten.

Gruß Frank
 
Loopdream schrieb:
ABer stellen sich die Telekoms nicht etwas sehr böd und unwissend...?
Ich meine da Pevenage ja hinterher wieder sportlicher Leiter wurde, werden die
restlichen Chefs von TMO mit Sicherheit gewusst haben, wer der Nachbar ist.
DIe haben bestimmt nicht in nem 50 Parteien-Plattenbau gewohnt.
Zufälle gibts...... :rolleyes:

Wenn Ulle echt ein Opfer von Rudys Nachbarschaftsklüngel ist, wäre es spätestens jetzt an der Zeit sich von ihm zu trennen.

Habe ich ja auch schon geschrieben. Sie haben gewusst, dass der Pevenage neben diesem Arzt eine Wohnung hat. Ullrich sagt, er kennt Dr. Fuentes nicht. Kann ja sein, aber ist es nicht eher wahrscheinlich, dass er ihn doch kennt. Da ja Papi Peve ziemlich viel mit Ulle zusammen ist und dann hat der noch eine Wohnung in Spanien. Wo man sicher auch schon mal bei dem hiesigen Wetterbedingungen trainieren war. Wo dann noch der Dr.Fuentes direkt nebenan wohnt.:D

Alles irgendwie merkwürdig und nicht so ganz glaubhaft. Auch die Haltung des Sponsors ist merkwürdig.

Ich hätte als Verantwortlicher des Teams Herrn Pevenage mal geschnappt und ihn ausgequetscht. Denn wenn mir ein Betreuer erzählt, er hätte eine Wohnung direkt neben einem Dopingspezialisten und will sonst nichts mit ihm zutun haben---Aber hallo--- das stinkt gen Himmel.

Ich behaupte, die wollten es nicht wissen. Weil es ja keinen Vorteil hat es zu wissen. Denn sie wollten als Sponsor natürlich den Ullrich bei der TDF haben. Nur als der Boden zu heiß wurde, haben sie überrascht getan, um ihre Hände in Unschuld zu waschen. Nur so kann es gewesen sein, dass auch T-Mobile gehofft hat, dass die Geschichte nicht vor der Tour noch eskaliert.


Ich bin mal gespannt, wie es weiter geht. Es wird noch einige Überraschungen geben. Dieses ganze Spektakel ist ja fast noch spannender als die Tour selbst.

L.
 
Hier das Zitat aus Rasport-news:

"Die größte Enttäuschung sei für ihn gewesen, dass Ullrich und Pevenage gelogen hätten, sagt Ludwig. Dies träfe insbesondere auf Pevenage zu. Jedes Mal, wenn er gefragt wurde, ob er etwas mit Fuentes zu tun hat, habe Pevenage gesagt, es sei "absurd", dass er mit dem spanischen Mediziner telefoniert habe oder SMS ausgetauscht. Er habe nur zugegeben, Fuentes zu kennen, weil zufällig ihre zweiten Wohnungen in Spanien nebeneinander lägen. Aber Pevenage habe jeden Kontakt mit Fuentes bestritten. "Die Beweise(der spanischen Ermittler), die uns übermittelt wurden, zeigen das Gegenteil", so Ludwig."

Und das soll einer glauben, dass der Ludwig als alter Hase nicht Lunte riecht, wenn der Pevenage ihm berichtet, dass er eine Wohnung direkt neben dem Fuentes hat.:D Dann aber jeglichen Kontakt verneint.
So ein Blödsinn !


L.
 
schwergewicht schrieb:
Wenn das Blut nicht zurückgepumpt wird liegt - aufgrund obiger Definition - wohl kaum Blutdoping vor. Oder täusch ich mich?

Lies mein Posting noch einmal, es war vom - genauso strafbaren - versuchten Doping die Rede.

schwergewicht schrieb:
Hab ich geschrieben, daß der Verdacht nicht begründet ist? Nein.

Du hast behauptet, dass ein DNA-Test für die Startzulassung bei der TdF irrelevant gewesen wäre, obwohl der Verdacht dadurch zweifelsfrei hätte ausgeräumt werden können (natürlich nur im Falle der tatsächlichen Unschuld) und damit der Fahrer der Suspendierung entgangen wäre.

Gruss

jansky
 
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