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Liebe RR Fahrer. Wieso fahrt ihr auf der Straße?

AW: Liebe RR Fahrer. Wieso fahrt ihr auf der Straße?

Natural schrieb:
Übrigens will ich nicht den Eindruck erwecken, dass Rennradfahrer immer auf dem Radweg fahren sollten. Ich möchte nur sagen, dass man sich immer fragen sollte: "Ist es bei dieser Verkehrsdichte, diesem Wetter und diesem Radweg notwendig unbedingt auf der Straße zu fahren?" Und wenn man sich diese mit "ja" beantwortet, dann sollte man wenigstens einsehen, dass man nicht im Recht ist (es sei denn der Radweg ist nicht benutzbar) und dass man eine Behinderung für den Straßenverkehr darstellt und sich so verhalten, dass diese Behinderung möglichst gering gehalten wird. Man sollte den Autofahrern ein wenig Toleranz entgegenbringen. (an Bushaltestellen mal anhalten, kurzzeitig weit rechts fahren, oder einfach mal eben auf den Radweg wechseln, wenn möglich.)

Ich danke dir für diesen Beitrag, da er sehr schön die Fragen des Rechts, der Angemessenheit und Toleranz verbindet, und - so liest es sich für mich - das Miteinander in Vordergrund stellt.

Boot
 
AW: Liebe RR Fahrer. Wieso fahrt ihr auf der Straße?

Ist ja schon wunderbar viel gesagt worden und bislang nur wenige "dumme Beiträge" von `beiden´ Seiten. Aber von Natural und anderen autoaffinen Schreibern werden - sinngemäß - immer wider zwei Argumente gebracht, die ich einfach nicht akzeptieren kann:

1. Radfahrer gehören auf den Radweg

2. Radfahrer als Hindernisse machen eben aggressiv.

Zu 1: Rafft doch endlich, dass auch für FullSuspension-MTBs die meisten Radwege rein schon wegen Ihrer Gefährlichkeit als "unzumutbar" gelten können und deshalb eben nicht benutzungspflichtig sind. Ich fahre mit dem Rad auch breite, saubere, gerade Radwege NICHT, wenn alle 200m eine Einmündung kommt. Denn auch mit grüner Radwegampel MUSS ich als Radler dann eigentlich IMMER auf Schrittgeschwindigkeit abbremsen, weil FAST ALLE Autofahrer dieses Grün ignorieren. Jedenfalls sind es so viele Dosisiten, dass ein einfaches "Grüne-Welle auf dem Radweg ausnutzen" definitiv zu gefährlich ist. Halbwegs sicher ist man auf dem Radweg eigentlich nur, wenn man sein Rad schiebt - auch normale Stadtradler- und Kindergeschwindgkeit reicht absolut aus, um auf den meisten Radwegen zu sterben.. Wie hier einige schon geschrieben haben: Ausnahmen bestätigen die Regel - die fahre ich dann auch gerne. Und in Holland ist es einfach so, dass die Autofahrer sich so vernünftig verhalten, dass die Radwege da viel sicherer sind. Wenn die deutschen Autofahrer über Nacht alle holländisch fahren würden, könnte man sofort 30-50% mehr Radwege nutzen. Das meine ich absolut ernst. Allerdings müssten dann auch die deutschen Rennradler so fahren wie die Holländer. Denn: Ja, in Holland teilen sich Rennradler und normale Fietsen die Radwege.
Solang es aber so ist, wie es in Deutschland nun mal leider ist, ist der Satz "Radfahrer gehören auf den Radweg" einfach zu 90% falsch. Und wie die offensichtlich überlesenen Quellen ja ausgiebig darlegen ist es auch juristisch inzwischen so: RADFAHRER DÜRFEN TROTZ AUSGESCHILDERTEM RADWEG FAST IMMER AUF DER STRASSE FAHREN. Leider muss man sich dieses Recht im konkreten Fall immer erst einklagen und das ist ein Skandal an sich...Und gerade dieses hatnäckige Unwissen der Autofahrer macht die wohl am meisten aggressiv...."Hält mich das Arschloch da vorne auf und das auch noch, wo dieser wunderschöne Radweg daneben ist. Der Wixxer macht das also nur, um mich zu ärgern. Na warte, dem ich zeig ich es aber gleich mal richtig!"

Zu 2: Das stimmt. Siehe meinen letzten Satz...So what? Ich mach Dich aggressiv....und??? Um es mal ganz klar zu sagen: Das ist DEIN PROBLEM!!! Wenn ich als trainierter Sportler zu Fuß zu Arbeit laufe und vor mir zwei Omis mit Rollatoren unterwegs sind, dann behindern die mich auch. Ich muss vielleicht warten, bis ich überholen kann und verpasse meine Straßenbahn. O.K. - alte Omis...der Vergleich hinkt. Nehmen wir eben 7 echt süße Teeniemädels, die blubbernd und quatschend den Bürgersteig verstopfen und mich davon abhalten, zur Arbeit zu gehen und mit meinen Steuergeldern deren Hauptschullehrer erst zu bezahlen (und dann muss ich mir das sinnfreie Gelaber auch noch anhören!!). Mann, machen mich solche zickigen Gören vielleicht aggressiv. Ich mein - man sollte dieses behindernde Volk echt mal aggressiv auf das Rechtsgehgebot auf Bürgersteigen hinweisen. Wenn ich dann von hinten durchwalze (=eng überhole) und auch noch laut "Platz da!" brülle (=Hupe)...sind dann die Mädels (Omas) daran Schuld, weil die mich zu der Aggression provoziert haben? Nein - die haben das Recht, auf dem Bürgersteig zu bummeln und ich hab - von wenigen Ausnahmen abgesehen - das Recht, auf der Strasse zu fahren...!

Ich geb Dir ja insofern recht, als auch wir Rennradler darauf achten sollten, mit unserem Verhalten zu deeskalieren. Ich meide - schon zur eigenen Sicherheit - die Rush-Hour, winke mal Autos vorbei und so weiter und so weiter...Aber jeden Autofahrer, der irgendwie denkt, er habe ein Recht auf Aggression gegenüber Radfahrern kann ich nur sagen: NEIN! Es ist nämlich ganz einfach so:

Radfahrer nerven Autofahrer.
Autofahrer töten Radfahrer.


Dass Autofahrer Radfahrer auch nerven, kommt noch dazu. Ist nämlich echt witzig, wenn man mal den Radweg nimmt, alle 100m auf die Strasse oder den Gehweg ausweichen zu müssen, weil der Radweg scheinbar als Parkplatz megaattraktiv ist. Oder wenn man von einem Auto bei 30km/h mit 40km/h überholt wird, und das Auto dann nach 20m rechts abbiegt. Oder wenn man trotz deutlich nach links ausgestreckten Arm von KEINEM Auto mal eben auf die Linksabbiegespur gelassen wird (was, nur um das mal klarzustellen - Pflicht für jeden Autofahrer ist). Oder wenn Autofahrer nacgh dem Überholen vor der Ampel dann ganz nach rechts fahren, damit ich blos nicht rechts vorbei kann (was ich übrigens darf - aber meist nicht mehr mache. man will ja niemanden provozieren). Oder oder oder....

Mit der gegenseitigen Nerverei geben sich beide Völkchen wohl wenig...Deshalb bleibt die grundsätzliche Assymetrie des starken Autos gegen den ungeschützen Radler. Und deshalb MUSS man als Autofahrer gegenüber RADLERN AUF DER STRASSE IMMER ZURÜCKSTECKEN, und zwar ganz gleich, wie sehr man sich im Recht fühlt oder wie aggressiv man gerade ist oder wie bescheuert sich der Radler gerade anstellt.

Ich versuche übrigens, möglichst defensiv zu fahren und Autofahrer möglichst wenig zu behindern. Was möglich ist, muss allerdings ich bestimmen - den ich kann dem "Partner im Verkehr" nur soweit entgegenkommen, wie ich mich damit nicht gefährde. Immer nett lächeln und sich auch mal für leider nicht selbstverständliche Selbstverständlichkeiten wie "Vorfahrt gewähren" zu bedanken, das gehört für mich dazu. Und ich hab auch mit den wenigsten Autofahrern ein Problem. Es sind eigentlich nur 5%, die sich blöd verhalten und nur 0,5%, die richtig aggressiv fahren und mich mich absolut unnötig gefährden. Für Vielfahrer wie mich, die noch dazu in einer Großstadt wohnen, bedeutet das ja auch nur:

täglich 20-50 Idioten, über die ich mich echt aufregen könnte - die mich sozusagen "aggressiv machen".
täglich 2-5 Arschlöcher, die mich nur nicht getötet/verletzt haben, weil ich Glück hatte oder mein Rad so gut beherrsche.

Zum Glück macht Rennradfahrern trotzdem so viel Spaß und entspannt so gut, dass nur relativ wenige Radfahrer so verbissen werden, wie einige hier im Forum oder auf den Straßen.
 
AW: Liebe RR Fahrer. Wieso fahrt ihr auf der Straße?

Autofahrer:
"Wofür zahle ich Steuern und Versicherung, wenn ich dann nicht unbehindert von Rennradfahrern zulässige Maximalgeschwindigkeit fahren kann?"

Rennradfahrer:
"Wofür habe ich einen Carbonrahmen, die Spitzengruppe und Systemlaufräder, wenn ich dann nicht auf der Straße fahren kann?"

Jetzt mixen wir das noch mit ein wenig Frustrations-Agressions-Hypothese (Dollard et Al, 1939), agressionverstärkenden Hinweisreizen wie Helme (erinnert die Autofahrer an helmtragende Soldaten) und fertig ist die Laube.

Ach, ein wenig Schachter mit Zwei-Faktoren-Theorie der Emotion nach dem Muster: "Ich hab hohen Puls; das liegt wohl an dem Autofahrer, Rentner, Kind, Hund, Zebrastreifen, der mich gerade behindert, da muss ich wohl aggressiv sein oder werden oder was?!?" könnte man zum Abschmecken noch dran geben.

Hallo Partner! - Dankeschön.

Und nicht vergessen: IMMER SCHÖN FRÖHLICH BLEIBEN!!!! :aufreg:

b-r-m auf rr-news.de
 
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@Shocki:

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, welche Bundesstraße im Raum Neanderthal du meinst, die so einen tollen Radweg hat. Genaugenommen fällt mir jetzt im näheren Umkreis als einzige Bundesstraße nur die B7 (Bergische Landstraße von Mettmann nach Düsseldorf) ein. Die liegt nun zufällig auf einer meiner Trainingsrunden. Sie hat teilweise einseitig einen Radweg, dessen Zustand aber ziemlich dürftig ist und IMHO für keinen Radfahrer (wenn er mit mehr als 10km/h unterwegs ist) zumutbar ist.

Es gibt natürlich noch andere breitere Straßen in dem Raum, z.B. die Meiersberger Straße von Wülfrath nach Ratingen. Die hat einen etwas besseren Radweg, aber zumutbar für Rennradfahrer ist der auch nicht.

Es sind hier im übrigen ja eigentlich schon alle Argumente angesprochen worden. Für mich ist auch noch folgendes von Bedeutung: Ich fahre einen Radweg, den ich nicht kenne, grundsätzlich nicht. Denn die Erfahrung lehrt ganz einfach, dass auch gut aussehende Radwege meist ganz plötzlich enden, von Einfahrten durchzogen sind o.ä. Eine Ausnahme ist Holland. Dort sind die Radwege in einem vernünftigen Zustand und Autofahrer auch mehr an Radfahrer gewöhnt, was die ganze Sache deutlich sicherer macht. Der einzige guten, neben einer Straße herführenden Radweg in meinem Trainingsrevier befindet sich auf der Wuppertaler Straße (B224) zwischen Essen-Kupferdreh und Essen-Überruhr. Das sind ca. 4km, ca. 4m breit, guter Asphalt, keine Einmündungen (und sogar eine 1km-Teststrecke zur Tachokalibrierung). Leider fängt der auch schon wieder an, zuzuwachsen. Da müssen sie dringend was dran machen ...
 
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ist für mich ganz einfach: rennradfahren hat etwas mit sport zu tun, genauer mit straßenradsport. dieser findet auf straßen statt, nicht auf radwegen. ende der durchsage.
 
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Du hast nicht das Gefühl auf den Radwegen so richtig in fahrt zu kommen.
 
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Der Threaderöffner scheint ein paar Postings gemacht zu haben und nun mit einem Kaltschalengetränk und Chips die weitere Diskussion zu verfolgen........
 
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puuuhhh...alles gelesen.
Also mal erlich, hier wird wie im Bundestag diskutiert.
Jeder beliebt auf seinen Standpunkt...und zum Schluß werdet ihr persönlich :spinner:

Das beser Argument zählt hier nicht....das nennt ihr diskutieren....nee...

@shocki:
Wieso ich 50% meiner meiner Trainingszeit auf der Straße verbringe?
Ja ich fahre auch auf Radwege...des öfteren sind sie gar nicht so schlecht.
Aber zurück zu den 50% Straße.
Heute wurde der Radweg den ich benutze 5 mal blockiert.
Zu einen von drei Reiterinnen...sammt Pferde
Von Autos die meinen beim abbiegen nicht am Radweg stehen zu bleiben. Sondern erst an der Straße ( aber da man sowas schon kennt, weiß man früh genug zu reagieren)
Und zu guter letzt von eine Radgruppe (10-15 ältere Männer [Rentner?])
die auf dem Radweg Pause machten.
Diese Herren haben mir zugerufen das ich auf die Straße gehöre :eek:
Also ich habe jetzt einen Freibrief zur Staßen benutzung:aetsch::aetsch:

So und da ich heute bei Regen fahren muste geht Basti jetzt Rad putzen.

Achja noch ein Grund auf der Straße zu fahren!
Im Fernsehen fahren sie auch immer auf der Straße :dope:
 
AW: Liebe RR Fahrer. Wieso fahrt ihr auf der Straße?

Ich fahre da auf der Strasse wo es keinen oder nur einen schlechten Radeweg gibt. Ein schlechter Radweg ist meiner Meinung nach auch ein Radweg an der Dorfstrasse (die gibts ja fast überall) mit 40 Einfahrten auf 1km.

Das eigentliche Problem ist der Machtkampf der meisten Verkehrsteilnehmer in good old Germany!

- Das ist meine Straße und da hat der Radfahrer nichts zu suchen. Und deshalb überhole ich den Penner auch mit 110 und 40cm abstand. (Übrigens vorsätzliche Gefährdung)
- Was hat der Radfahrer den hier auf dem Radweg verloren, ist doch die "falsche" Seite.
- Warum fährt der Jungspund auf dem 3m breitem Radweg/Fußweg denn mit dem Lenker 3cm über der Teilung des Rad/Fußwegs auf dem Fußweg? Na warte! (Hatte ich heute gerade, lieb Grüße an den lieben Herr samt nicht angeleinten Hund)
- Platz da vorne, hier komme ich mit meinem Fullcarbon-3500Euro Renner, PAAAAAATTTZZZZZZZ PLAAAAAAATTTTZZZZZ! Und warum ist es eigentlich so schlimm das ich mit 35KM/H an dem 3 Jahre alten Kind vorbeirase? Ist doch mein Radweg.
-LKW, Motorrad,......... kann man ewig so weiter schreiben.

Ein wenig mehr Rücksicht aller und es läuft /fährt !
 
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Kann mal einer in die Forumsstatistik schauen, wie oft sich hier schon jemand extra nur angemeldet hat, um exakt zu diesem Thema einen Thread aufzumachen?
 
AW: Liebe RR Fahrer. Wieso fahrt ihr auf der Straße?

Also echt, ich bin jetzt schon wie lange hier? Fünf Wochen? Und seit 4 Wochen etwa fahre ich Rennrad. Und trotzdem wage ich mir schon ein Urteil bilden zu können, wer einfach ein selbstüberschätzender Wichtigtuer ist und wer nicht :rolleyes:

Um aber mal aufs Thema zu kommen, das hier ist so ein Grund dafür:



Übrigens hat es mich beim Fotografieren wegen rumwackeln mit der Handykamera direkt vor einem Rentnerpärchen sehr malerisch auf den Arsch gelegt, ich bitte das zu würdigen!
 
AW: Liebe RR Fahrer. Wieso fahrt ihr auf der Straße?

@advent: :daumen:


Übrigens hat es mich beim Fotografieren wegen rumwackeln mit der Handykamera direkt vor einem Rentnerpärchen sehr malerisch auf den Arsch gelegt, ich bitte das zu würdigen!

Mein Held (mist finde den richtigen Smiley nicht):D:D:D
 
AW: Liebe RR Fahrer. Wieso fahrt ihr auf der Straße?


Herrlich. Er hat schon seine eigenen Vorstellungen und Sichtweisen. Ich finde aber Minute 2:00 und 2:19 auch ganz köstlich.

(...)Kaltschalengetränk(...)

Wieder etwas gelernt heute
 
AW: Liebe RR Fahrer. Wieso fahrt ihr auf der Straße?

...
Ich möchte nur sagen, dass man sich immer fragen sollte: "Ist es bei dieser Verkehrsdichte, diesem Wetter und diesem Radweg notwendig unbedingt auf der Straße zu fahren?" Und wenn man sich diese mit "ja" beantwortet, dann sollte man wenigstens einsehen, dass man nicht im Recht ist (es sei denn der Radweg ist nicht benutzbar) und dass man eine Behinderung für den Straßenverkehr darstellt und sich so verhalten, dass diese Behinderung möglichst gering gehalten wird.
...

Das sehe ich von der Abwägung genauso!

Ich sehe im übrigen kein Problem bei einem vor mir auf dem Radweg "fahrenden Hindernis" mal kurz die Beine zu heben, mit angemessener reduzierter Geschwindigkeit und gebotener Vorsicht vorbeizufahren und dann in meinem Tempo weiterzufahren. Das Hindernis sollte einen aber bemerkt haben.
Wer da ungebremst vorbeiballert,.....!

Gleiches gilt für den "Schlenker" vom Radweg auf die Straße! Wer in diese Kombination unbekümmert reinhämmert, muss sich nicht wundern, wenn der postwendende Abflug folgt.

Im Herbst muss man ebenfalls immer und überall mit Blättern und Dreck rechnen.

Beim Motorradfahren nennt man das nen 7ten Sinn entwickeln. Bewahrt jeden Zweiradfahrer vor bösen Überraschungen. Jeder der diese Schule durchwandert hat, weiss von was ich rede. Da ist RR-Fahren ne Entspanung.

Ich wohne aber auch vor den Toren unserer Stadt und hab daher wohl auch eher keine negativen Erfahrung mit "blockierten" Radwegen!

Wer in der Stadt Rennrad fährt, sollte sich aber tatsächlich nen anderes Hobby suchen! Das wär mir mit dem RR auf der Straße als auch auf dem Radweg viel zu gefährlich. Ansonsten sollte eben bis zur Stadtgrenze nen entspanntes Warmfahrtempo gelten.

Man muß auch nicht überall gleich "Alles" geben oder ab dem ersten Meter stoisch den Zielvorgaben des Trainingsplan huldigen. Das geht entspannter sowieso eher auf dem "verkehrsberuhigten" freien Land.

Ab Tempo 35 oder 40 ist die Straße dann aber letztlich doch vorzuziehen. Soooo langsam ist man dann für den sonstigen Verkehr auch nicht mehr, als dass man nen permanentes Risiko darstellt. Außerorts ist das dann nach meiner Erfahrung kein Problem mehr.
Auf ner Bundesstraße oder stark befahrenen Landstraße werde ich auch weiterhin zurückhaltend eher den Radweg nutzen auch unter Verzicht auf vorgesehenes oder gewohntes Tempo.
Dabei brech ich mir keinen Zacken aus der Krone und freue mich auf die nächste Nebenstrecke. An oder auf Bundestraßen oder starkbefahrenen Landstraßen macht das Radfahren doch ehe keinen Spaß oder Sinn.

Und was ist eigentlich dabei einem die Vorfahrt zu gewähren, wenn man auf dem Radweg fährt???
Nur weil es gerade mal lästig ist und amn dann wieder antreten muss? Übersicht bewahrt auch da einen vor dem Crash. Augenkontakt zum Kfz'ler zeigt, dass er einen gesehen hat!

Mit ner Gruppe geht der Radweg dann aber in keinem Fall mehr. Da fehlt bereits zum Fahren nebeneinander einfach der Platz. Auf dem Radweg muss man eben schon mal bisschen ausweichen oder ne Linie an einem Steinchen oder an ner Scherbe vorbeisuchen. Auch brauchts bei Seitenwind eben mal nen bisschen Platz, d3r auf dem radweg dann nicht vorhanden ist.
Dort ist dann auch die Gefahr zu groß, dass der Nachfolgende ein von vorne kommendes Hindernis nicht sieht.

Es wundert mich nur, dass ich aufgrund dieses Verhaltens noch lebe! Nach einer hier vertreten extremen Meinung müsste ich wohl schon längst auf dem Radweg zu Tode gekommen sein!

Meine 5 cent zum Thema!
 
AW: Liebe RR Fahrer. Wieso fahrt ihr auf der Straße?

[…]
Wer in der Stadt Rennrad fährt, sollte sich aber tatsächlich nen anderes Hobby suchen! Das wär mir mit dem RR auf der Straße als auch auf dem Radweg viel zu gefährlich. Ansonsten sollte eben bis zur Stadtgrenze nen entspanntes Warmfahrtempo gelten.[…]
Nur ganz nebenbei: Es soll Menschen geben, die kein Auto haben. Und es soll Menschen geben, die alle ihre täglichen Wege (Arbeit, einkaufen etc.) mit dem Rad zurücklegen. Und wider alle Prognosen auch über mehrere Tage Stadtverkehr auf dem Rad überleben.;)

Radfahren in der Stadt ist nicht gefährlich. Ich bin jahrelang durch Frankfurt gefahren und habe nur zweimal wirklich kritische Situationen erlebt, beide übrigens auf einem Radweg fahrend, beide wären nur durch extrem übervorsichtige Fahrweise von mir und dem beteiligten Autofahrer zu vermeiden gewesen. Das Zauberwort ansonsten ist genau das, was Du als 7. Sinn nennst: Vorausschauendes Fahren.
 
AW: Liebe RR Fahrer. Wieso fahrt ihr auf der Straße?

nun ich wohne an der deutschfranzösischen Grenze und mir sind diese gereizten Attaken auf Radfahrer bekannt was ich trotzdem als unverantwortlich sehe den gerade bei der heutigen Strassendichte was da den diese 150 PS ?? worum geht,s den hier allzuoft ( Selbstdarstellung ?oder Gassifahren nichtvorhandenen Selbstbewustsein,s ) wie wäre es den so wenn es demjenigen sein eigenes Kind wäre das da gerade mal vor ihm fährt !
Nun wer sich auf der Strasse befindet hat sich an die Strassenverkehrsordnung zu halten und auch Verantwortung das gillt für jedes auf der Strasse befindliches Fahrzeug .
Auf jeden Fall haben die Deutschen punkto Tolleranz ein wenig Nachholbedarf
und ich fahre bevorzugt in Frankreich .
Wir wollen eine multikulturelle Gesellschaft darstellen wo bleibt hier bitte die nötige Tolleranz
 
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