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Kondition

bluesnake

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Hallo,

ich habe seit ca. 6 Wochen ein RR (Cube Road LTD) und bin sehr zufrieden da mit.
Jetzt habe ich eine Frage, um meine Kondition (oder Nicht-Kondition) einzuschätzen.
Ich kann aus beruflichen Gründen nur am Wochenende fahren. Je nach Zeit fahre ich dann 1 - 2,5 Stunden. Wie der Name Rennrad schon sagt, fahre ich nicht langsam, aber auch nicht dauernd an meiner Leistungsgrenze.
Um meine gefahrenen Kilometer einzuschätzen, interessiert mich, welche Strecke ein Anfänger (50 Jahre) in 1 Stunde bzw. auch in 2,5 Stunden fahren sollte.
Die Strecken, die ich fahre sind in der Regel eben bzw. mit kleinen Hügeln (Kreis Lippe).
In einigen Forenthemen habe ich den Begriff GA1 gelesen. Was habe ich darunter zu verstehen?

Danke für eure Infos.
 

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Re: Kondition
AW: Kondition

Leiste Dir noch einen Pulsmesser. Radel Dich dann warm, suche einen langen Anstieg und fahre den so schnell Du kannst hoch. Jetzt zeigt Dir der Pulsmesser Deinen Maximalpuls. Wenn Du in Zukunft bei den Ausfahrten den Großteil der Zeit mit ca. 65% Deines Maximalpulses trainierst, dann bewegst Du Dich im Bereich GA 1 (Grundlagenausdauer).
 
AW: Kondition

Leiste Dir noch einen Pulsmesser. Radel Dich dann warm, suche einen langen Anstieg und fahre den so schnell Du kannst hoch. Jetzt zeigt Dir der Pulsmesser Deinen Maximalpuls. Wenn Du in Zukunft bei den Ausfahrten den Großteil der Zeit mit ca. 65% Deines Maximalpulses trainierst, dann bewegst Du Dich im Bereich GA 1 (Grundlagenausdauer).

Warum immer gleich so kompliziert? GA (Grundlagenausdauer) ist in der heutigen Fitnessgenerationsprache ein Training mit dem sogenannten "Fettverbrennungspuls". Da du offensichtlich keinerlei Leistungsgedanken hegst, sondern einfach nur Spaß am Rennradfahren hast und natürlich auch etwas für die Gesundheit tun möchtest kann man den auch noch viel einfacher beschreiben. Dies ist der Pulsbereich, wo man sich noch unterhalten kann. Sprich, man hat noch genug "Puste" übrig.

Da die meisten Traingseinheiten im GA Bereich durchgeführt werden, ist dies der Begriff, welcher auch am meisten in der Trainingslehre genannt wird. Auch du solltest dich, aufgrund deiner seltenen Ausflüge auf dem Rad, meist so bewegen, dass du dich wohl fühlst und dich noch locker unterhalten kannst.

Zur Frage, wieviele KM ein Anfänger in einer bestimmten Zeit fahren "soll" kann ich dir überhaupt nichts sagen.
 
AW: Kondition

Hallo,

ich habe seit ca. 6 Wochen ein RR (Cube Road LTD) und bin sehr zufrieden da mit.
Jetzt habe ich eine Frage, um meine Kondition (oder Nicht-Kondition) einzuschätzen.
Ich kann aus beruflichen Gründen nur am Wochenende fahren. Je nach Zeit fahre ich dann 1 - 2,5 Stunden. Wie der Name Rennrad schon sagt, fahre ich nicht langsam, aber auch nicht dauernd an meiner Leistungsgrenze.
Um meine gefahrenen Kilometer einzuschätzen, interessiert mich, welche Strecke ein Anfänger (50 Jahre) in 1 Stunde bzw. auch in 2,5 Stunden fahren sollte.
Die Strecken, die ich fahre sind in der Regel eben bzw. mit kleinen Hügeln (Kreis Lippe).
In einigen Forenthemen habe ich den Begriff GA1 gelesen. Was habe ich darunter zu verstehen?

Danke für eure Infos.

Wie schon jemand schrieb: du solltest dich beim Grundlagentraining noch unterhalten können.

Ich an deiner Stelle würde bis nächstes Jahr im Sommer versuchen die gefahrenen Stunden zu vergrößern. Versuche dich zu steigern, so daß du 5 Stunden an einem Stück durchfährst. Du kannst ja darauf hinarbeiten: Samstag 5 Stunden und Sonntag 5 Stunden.

Probier doch beim nächsten Mal schon 3 Stunden zu fahren.

Beim Grundlagentraining brauchst du keinen Tacho. Vergiß den Schnitt. Bei mir zum Beispiel heißt Grundlagentraining 190km mit einem Schnitt von ca. 25 bis 26 km/h. Ich habe aber auch Strecken wo ich beim Grundlagentraining nur auf 23 km/h komme. Und wenn viele Höhenmetern dabei sind, so sinkt der Schnitt oft auf 22 km/h.

Ich kann längere Zeit in der Ebene mit ca. 38 bis 40 km/h fahren. Im Sprint werden es auch schon mal mehr als 45 km/h oder so. Einmal fuhr ich 6 Kilometer im Windschatten eines Mopeds, und der Tacho war fast bei 50km/h. Länger hätte ich es dann aber nicht mehr durchgehalten.

Zwischendurch kannst du aber auch schon etwas Kraftausdauer trainieren. Suche dir eine längere Steigung und fahre diese im Wiegetritt oder mit hohem Gang hoch.

Wenn du nächstes Jahr noch Lust am Rennradfahren hast, kannst du ja gezielter trainieren. Dafür brauchst du aber Grundlage. Und die bekommst du bei deiner 5 Stunden Ausfahrt.

Tip: Im Grundlagentraining aus kleine Kettenblatt schalten. Bei 3fach Kurbel aus mittlere. So kommst du nicht in Versuchung mit zu hohen Gängen zu treten. Du solltest dir auch angewöhnen mit hoher Kurbelumdrehung zu fahren und laß dich nicht von den Sonntagsfahrern (Opa und Oma) aus der Ruhe bringen, auch wenn sie dich überholen, die wissen nämlich nichts vom GA Training und verstehen nicht, warum du 5 Stunden mit eher geringer Geschwindigkeit aber hoher Kadenz so in der Gegend herumradelst.

Übrigens: Pulsuhr besitze ich auch keine. Wäre mir zuviel Stress. Wer weiß, vielleicht dürfte ich laut Pulsuhr gar nicht mehr leben, so schlecht wären meine Leistungen.
 
AW: Kondition

Bei dem Pensum, dass Du "nur" fahren kannst/willst, würd ich Dir raten: fahr einfach wie es Dir Spaß macht. Wenn Du nur am WE ein oder zweimal fährst, kannst Du Dir eh keine - trainingswissenschaftlich solide - Grundlage aufbauen.

Du wirst mit Deiner Methode Deine körperliche Fitness und das Wohlbefinden auch so steigern. Wenn Du das regelmäßig machst, wirst Du auch kontinuierlich schneller werden - bis zu einem gewissen Punkt...Wozu ich aber dringend raten würde, ist doch noch einmal unter der Woche Sport zu machen - muss dann kein Radfahren sein, sollte aber auch auf die Ausdauer gehen (Laufen, Schwimmen, Spinnen, ...).

Prinzipiell solte man im Ausdauertraining sehr viel im Grundlagenbereich fahren. Wenns Dior aber keinen Spaß macht, mit 18 sachen durch die Gegend zu gondeln :D - dann kannst Du auch ruhig reintreten wie Du willst und Dich voll auspowern. Das ist zwar schlechtes training - kann aber viel Spaß machen ;)

Hier im Forum sind halt viele unterwegs, die recht erntshaft tranieren. Man kann aber auch einfach so zum Spaß Rennrad fahren :cool:
 
AW: Kondition

Fahrten über 4 Stunden (Minimum jedoch 2h) bringen keine weitere Ökonomisierung des Fettstoffwechsels und somit keine Steigerung der Grundlagenausdauer. Effektiver ist aber das GA1 Training schwellennah zu gestalten. Deswegen ist eine Pulsuhr für ein ambitioniertes Training unverzichtbar. Gerade für Einsteiger die erst noch lernen müssen beim Training auf ihren Körper zu hören also ein Körpergefühl zu entwickeln müssen. Eine Pulsuhr gibt es ab 20,- € und stellt keinen wirklich großen Kostenfaktor mehr dar. Dein Training sollte rund 80% im GA1 Bereich liegen. Der GA1 Bereich liegt bei 60-70% deiner maximalen Herzfrequenz. Diese kannst Du nach unterschiedlichen Methoden herausfinden. Zum Beispiel kann man das selbst recht einfach mit dem Conconi- Test machen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Conconi-Test
http://www.2peak.com/tools/conconi.php
Wenn Du später ein Gefühl entwickelt hast für die richtige Belastungsintensität kannst du auch ohne Pulsuhr fahren. Bis dahin würde ich es jedoch dringend empfehlen…
Gerade wer wenig Zeit zum Training hat sollte effektiv trainieren!
Robin
 
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Tip: Im Grundlagentraining aus kleine Kettenblatt schalten. Bei 3fach Kurbel aus mittlere. So kommst du nicht in Versuchung mit zu hohen Gängen zu treten. Du solltest dir auch angewöhnen mit hoher Kurbelumdrehung zu fahren und laß dich nicht von den Sonntagsfahrern (Opa und Oma) aus der Ruhe bringen, auch wenn sie dich überholen, die wissen nämlich nichts vom GA Training und verstehen nicht, warum du 5 Stunden mit eher geringer Geschwindigkeit aber hoher Kadenz so in der Gegend herumradelst.
also auch wenn ich mich auf gar keinen fall zu den "Immer-5-Stunden"-Fahrer zähle und auch leider nicht zählen kann.

aber oma und opa überhole ich auch mit kleinem gang in der ebene sowie am berg so "schnell" können die und so "langsam" kann ich gar nicht sein! aber egal

würde mich gerne bei dieser fragestellung anhängen ich fahr auch nicht sehr oft und lange am stück also vielleicht 3 mal die woche 11/2 bis 2 stunden am stück und bringe es je nachdem ob ich bei meiner straße links oder rechts abbiege auf ca. 22-24km/h (kubiertes gelände mit ein paar 3-6% steigungen mit ca. 15-35hm) oder ca. 16-20km/h (da sind dann aber ein paar 6-10% mit 50-80hm dabei)
merke auch dass ich in den ersten paar km auf den gleichen teilstücken einen dickeren gang fahren kann als beim rückweg nach hause

würd mich mal über eine einschätzung von euch freuen
 
AW: Kondition

untrainierter Gelegenheitsfahrer, lautet die ehrliche Einschätzung.

Die größte Lebenslüge ist die, ohne Anstrengung besser werden zu können.
 
AW: Kondition

untrainierter Gelegenheitsfahrer, lautet die ehrliche Einschätzung.

Die größte Lebenslüge ist die, ohne Anstrengung besser werden zu können.

Wirklich bitter aber es ist etwas dran... :(

Grundlagentraining unter 2h könnt ihr vergessen. Ohne Grundlage führen alle intesiveren Trainingsreitze zu keiner deutlichen Anpassung des Körpers also zu keinem Trainingsnutzen. Die ideale Dauer eines Fettstoffwechseltrainings im GA1 Bereich liegt zwischen 2h und 4h. Erst mit einer ausreichenden Grundlage (je nach Jahreskilometer 1000 - 3000 Km) fruchten intensivere Einheiten (Intervalle, Kraftausdauer usw.). Das Grundlagentraining sollte wie gesagt 80% des Trainingsumfangs ausmachen.
Robin
 
AW: Kondition

würde mich gerne bei dieser fragestellung anhängen ich fahr auch nicht sehr oft und lange am stück also vielleicht 3 mal die woche 11/2 bis 2 stunden am stück und bringe es je nachdem ob ich bei meiner straße links oder rechts abbiege auf ca. 22-24km/h (kubiertes gelände mit ein paar 3-6% steigungen mit ca. 15-35hm) oder ca. 16-20km/h (da sind dann aber ein paar 6-10% mit 50-80hm dabei)
merke auch dass ich in den ersten paar km auf den gleichen teilstücken einen dickeren gang fahren kann als beim rückweg nach hause

würd mich mal über eine einschätzung von euch freuen

Wie schon gesagt: probiere das nächste Mal 4 oder 5 Stunden zu fahren.

Ich mache manchmal Intervalltraining, aber nur halbherzig. Ich gehöre eher zu den Tourenfahrern (mir macht es Spaß mindestens 5 oder 6 Stunde zu fahren, auch am Berg), obwohl ich nur zw. 7000 bis 8000km im Jahr fahre (okay, dazu kommen noch 2000 km in der Stadt mit dem Rad, da ich kein Auto besitze).

Ich gebe es aber zu: manchmal überkommt es mich und ich fahre schneller als gesund ist. Am letzten Sonntag fuhr ich 190 km (Graz nach Bad Radkersburg und zurück auf Radweg) mit einem Schnitt von 28 km/h (dabei waren ca. 50 Minuten Stadtfahrt).

Höhenmeter senken natürlich den Schnitt. Am Mittwoch, dem Feiertag, fuhr ich einen 23er Schnitt auf 5 Stunden. Jedoch hatte ich dabei sicher mehr als 1500 hm (Pleschkogel Graz Umgebung und dann Schöckel und dann weiter Grazer Hügelland).
 
AW: Kondition

Hallo,

ich habe seit ca. 6 Wochen ein RR (Cube Road LTD) und bin sehr zufrieden da mit.
Jetzt habe ich eine Frage, um meine Kondition (oder Nicht-Kondition) einzuschätzen.
Ich kann aus beruflichen Gründen nur am Wochenende fahren. Je nach Zeit fahre ich dann 1 - 2,5 Stunden. Wie der Name Rennrad schon sagt, fahre ich nicht langsam, aber auch nicht dauernd an meiner Leistungsgrenze.
Um meine gefahrenen Kilometer einzuschätzen, interessiert mich, welche Strecke ein Anfänger (50 Jahre) in 1 Stunde bzw. auch in 2,5 Stunden fahren sollte.
Die Strecken, die ich fahre sind in der Regel eben bzw. mit kleinen Hügeln (Kreis Lippe).
In einigen Forenthemen habe ich den Begriff GA1 gelesen. Was habe ich darunter zu verstehen?

Danke für eure Infos.

Hallo "blaue Schlange",
erst mal herzlichen Glückwunsch, du hast einen, wie ich finde, den idelalen Sport gefunden.
Leider stelle ich fest das du die meisten Antworten in diesem Fred getrost in die Tonne kloppen kannst.
Mein Tip, fahr so das es dir Spass macht, vergess alle km-, km/h-, und Std.- Angaben, der SpassanderFreud hat die oberste Priorität.
Falls dich aber der Ergeiz packen sollte (und der packt dich irgendwann) lies dich hier ein wenig ein:
http://www.dr-moosburger.at/publikationen.php
(die jeweils passenden Themen werden "dich" finden) :D
Das für dich ideale und für deine jeweilige Situation individuell passende Trainingprogramm kannst du dir so selbst erstellen.
Mit dem o.g. Link und der wachsenden Erfahrung kommst du am effektivsten zum Ziel.
Laienhafte Ratschläge die auf Mythen und fadenscheinigen Erfahrungen beruhen sind in den meisten Fällen leider kontraproduktiv und nehmen dir den Spass am Radeln. (siehe Antworten vorher)
Ich wünsche dir viel Spassanderfreud.
der
opareiner
 
AW: Kondition

Hallo "blaue Schlange",
erst mal herzlichen Glückwunsch, du hast einen, wie ich finde, den idelalen Sport gefunden.
Leider stelle ich fest das du die meisten Antworten in diesem Fred getrost in die Tonne kloppen kannst.
Mein Tip, fahr so das es dir Spass macht, vergess alle km-, km/h-, und Std.- Angaben, der SpassanderFreud hat die oberste Priorität.
Falls dich aber der Ergeiz packen sollte (und der packt dich irgendwann) lies dich hier ein wenig ein:
http://www.dr-moosburger.at/publikationen.php
(die jeweils passenden Themen werden "dich" finden) :D
Das für dich ideale und für deine jeweilige Situation individuell passende Trainingprogramm kannst du dir so selbst erstellen.
Mit dem o.g. Link und der wachsenden Erfahrung kommst du am effektivsten zum Ziel.
Laienhafte Ratschläge die auf Mythen und fadenscheinigen Erfahrungen beruhen sind in den meisten Fällen leider kontraproduktiv und nehmen dir den Spass am Radeln. (siehe Antworten vorher)
Ich wünsche dir viel Spassanderfreud.
der
opareiner

Dein Link ist aber auch nicht viele besser. Also, ich möchte mich nicht zum Sklaven der Pulsuhr machen.

Besser wäre es dann schon konkret ein paar Bücher zum Radsporttraining zu erwähnen.

Ich behaupte mal das ist ein Blödsinn, jemanden vorzuschlagen, er solle so fahren wie es ihm Spaß macht. Das kann ja alles bedeuten.

Ich behaupte noch immer: der Junge soll versuchen 4 oder 5 Stunden am Stück abzufahren um sich so an die Belastung zu gewöhnen. Gezieltes Training kommt dann später, sofern er Lust dazu hat.
 
AW: Kondition

Dein Link ist aber auch nicht viele besser. Also, ich möchte mich nicht zum Sklaven der Pulsuhr machen.

Besser wäre es dann schon konkret ein paar Bücher zum Radsporttraining zu erwähnen.

Ich behaupte mal das ist ein Blödsinn, jemanden vorzuschlagen, er solle so fahren wie es ihm Spaß macht. Das kann ja alles bedeuten.

Ich behaupte noch immer: der Junge soll versuchen 4 oder 5 Stunden am Stück abzufahren um sich so an die Belastung zu gewöhnen. Gezieltes Training kommt dann später, sofern er Lust dazu hat.

ich bleibe dabei Blödsinn,
und deine Antwort bestätigt mich = Oberblödsinn.
Wenn das Ziel eines fünfzigjährigen Beginners nach 6 Wochen, auf einem "unbequemen" Rennrad eine 4-5 stündige Ausfahrt sein soll ...
ist das in meinen Augen ausschließlich Futter für den "inneren Schweinehund", der gerade am Anfang jedes Argument annimmt mit dem aufwendigen und anstrengenden Sport auf zuhören.
Zumal der Ferdersteller bis jetzt nur am WE fahren kann, also Ziele sollte auch erreichbar sein und keine Utopie. Den Ehrgeiz für eine 4-5 Std. Ausfahrt kommt von alleine, aber nur dann wenn es Spass macht und das macht es erst wenn man einige km in den Beinen hat, das geht aber nicht nach 6 Wochen.
Und bevor du dich über den von mir angegebenen Link auslässt solltest du dich mit den Inhalten beschäfftigt haben und danach am besten einfach schweigen, denn von einer Pulsuhr wirst du sehr wenig lesen können.
 
AW: Kondition

@Opa. Ich fühle mich persönlich beleidigt. Ich hoffe, dass es in meiner Antwort rübergekommen ist, dass es ihm vor allem darum gehen soll, dass er mit Spaß dabeibleibt und dazu gehört nunmal, dass man nicht ZU SCHNELL fährt. Denn dann können die letzten KM, die Stunden/Tage nach der Tour und fehlender Ausdaueraufbau ganz schön an der Lust zehren.

Ich kenne viele aus dem MTB Bereich, welche sich auch nur am Wochende auf das Rad setzen, und sich dann darüber am nächsten Tag beschweren, dass ihnen alles wehtut und sie, obwohl sie soooo hart trainieren, keinen Fortschritt bemerken.

Für einen geordneten Trainingsplan ist doch bei Bluesnake eh keine Zeit, da er nur 1 bis 2mal in der Woche fahren kann.

Aber lassen wir die blaue Schlange, nach all diesen, gutgemeinten Rad(t)schlägen doch mal selbst zu Wort kommen.
 
AW: Kondition

Na, ich kann da opareiner nur zustimmen!!!

Wenn man mit dem Rennradfahren anfängt, sollte es vor allem Spaß machen. Sonst macht man vielleicht nicht weiter...und das wäre ja schade :D

Also nochmal an die blase Schlange: fahr dieses Jahr, so wie Du Lust und Laune hast und versuche so viel Spaß wie möglich zu haben. Wenn Du dann Blut leckst und schneller werden willst oder andere konkrete Ziele hast (RTFs auf längeren Distanzen mitfahren, im Sommer einen Alpenpass fahren, Kollegen bei einem Jedermannrennen abhängen), dann solltest Du im Winter vernünftiges GA1-Training machen und nächstes Jahr "rational" trainieren.

Leute: bei allem Verständnis für rationales Training. Einige Beiträge könnte bluesnake so lesen:
Bevor Du nicht 3000km jeweils 4 Stunden GA1-Training gemacht hast, darfst Du Dich gar nicht aufs Rad setzen....und das ist - wie der opa schon gesagt hat: UNSINN

Allerdings ist es für jeden Anfänger gut zu wissen, dass man ohne Grundlage fürs schnelle Fahren "bezahlen" muss und dass das dann nicht an schlechter Physis oder fehlender Eignung liegt. Der Anfänger sollte aber eben seine Erwartung anpassen und nicht seinen Fahrstil - jedenfalls meine Meinung...
 
AW: Kondition

Nee,

jetzt wiederspreche ich mal: ein gewisses und ganz regelmäßiges Grundtraining muß da sein, sonst ist Radsport einfach nicht das richtige und ja, es macht dann auch keinen Spass (oder eben wieder eine der Lebenslügen, die man häufig beobachten kann: Rad mit unmöglicher Einstellung, Beine abgespreizt und die Kinners mit'm Tretroller fahren dran vorbei).

Mit zweimal 1.5h am Wochenende wird's definitiv nix, egal ob mit Pulsmesser, SRM oder ohne alles (es sei denn, man geht unter der Woche viermal für 'ne Stunde joggen). Mir leuchtet allerdings nicht ein, warum man seine Lebensplanung nicht soweit umstellen kann, um vielleicht mit dem Rad auf die Arbeit zu fahren, 30min Rolle abends vor der Glotze, etc, etc.
 
AW: Kondition

Nee,

jetzt wiederspreche ich mal: ein gewisses und ganz regelmäßiges Grundtraining muß da sein, sonst ist Radsport einfach nicht das richtige und ja, es macht dann auch keinen Spass (oder eben wieder eine der Lebenslügen, die man häufig beobachten kann: Rad mit unmöglicher Einstellung, Beine abgespreizt und die Kinners mit'm Tretroller fahren dran vorbei).

Mit zweimal 1.5h am Wochenende wird's definitiv nix, egal ob mit Pulsmesser, SRM oder ohne alles (es sei denn, man geht unter der Woche viermal für 'ne Stunde joggen). Mir leuchtet allerdings nicht ein, warum man seine Lebensplanung nicht soweit umstellen kann, um vielleicht mit dem Rad auf die Arbeit zu fahren, 30min Rolle abends vor der Glotze, etc, etc.

Das Wochenende ist gar nicht mal so schlecht. Ich fahre meine 7000 km im Jahr zum großen Teil an den Wochenden. Okay, manchmal schiebe ich unter der Woche ein oder zweimal meine Trainingsrunde am Abend von 40 km ein. Plus 2000 km im Jahr mit dem Rad ins Büro und zurück.

Außerdem gibt es das Jahr über sehr viele Feiertage und Fenstertage, sodaß auch ein Berufstätiger zum Rennradfahren kommt. Und arbeitende Menschen haben ja auch Urlaub.
 
AW: Kondition

Sischer, sischer.

Wenn du jedes WE 3h fährst folgt daraus 52 * 3 * 25km = 3900km

Dann geht's weiter 30 Urlaubstage + 10 Feiertage (geschätzt)

40 * 1.5 * 25km = 1500km, den Rest füllste dann unter der Woche auf.

Rechnerisch alles kein Problem, wenn man die entsprechende Disziplin hat. Damit bist du dann natürlich schon in einem Bereich, in dem du beim Anblick einer Autobahnbrücke keinen Herzkasper mehr bekommst:D .
 
AW: Kondition

@ bergmarder (und einige andere): Man kann - wahrscheinlich gar nicht mal so unbererechtigterweise - der Meinung sein, dass Rennradfahren nur mit halbwegs rationalem und umfänglichen Training wirklich SPORT ist.

Kollege bluesnake hat jedoch geschrieben: "Ich kann aus beruflichen Gründen nur am Wochenende fahren. Je nach Zeit fahre ich dann 1 - 2,5 Stunden. Wie der Name Rennrad schon sagt, fahre ich nicht langsam, aber auch nicht dauernd an meiner Leistungsgrenze." "Um meine gefahrenen Kilometer einzuschätzen, interessiert mich, welche Strecke ein Anfänger (50 Jahre) in 1 Stunde bzw. auch in 2,5 Stunden fahren sollte."

Ihm ist hier von vielen gesagt worden: Das ist ein bißchen arg wenig, um substantiell Trainingsfortschritte zu erzielen. Und das ist ja auch richtig so.

opareiener und ich haben nur auf einige posts reagiert, in denen bluesnake der Eindruck vermittelt wurde: "So wenig macht gar keinen Sinn - verkaufe Dein Rad bei eBay." Nur, weil man keinen Fortschritt erzielt, kann das aber trotzdem Sinn und vor allem Spaß machen.
Und dass man ohne Grundlagentraining von Tretrollern überholt wird, ist ziemlicher Schwachsinn. Ich bin in meinem ersten Jahr nach langer Sportpause nach ein paar Monaten mit 28er-Schnitt durch Bergische gefahren - aber mehr als 50km waren halt nicht drin und ich hatte drei Tage schwere Beine. Aber SPASS hat es mir trotzdem schon damals gemacht.

immer diese Leistungsfetischsten hier...:D und ich kann bluesnake verstehen. ich hatte auch schon jobs, wo sport unter der woche fast unmöglich ist (weil immer in ner anderen stadt, abends noch geschäftsessen, fitnessraum im hotel macht um 21:00 Uhr zu, falls überhaupt vorhanden)
 
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