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FTP - Aktuelle Zahlen und Ziele

Ignore off
Hab ich mir schon gedacht.
Ersetze
  1. die ersten *** durch "umm"
  2. und die zweiten durch "ätze"
Im übrigen wundert es mich, daß du zu d*** (s. oben 1.) bist, zu merken, daß du von mir konsequent ignoriert wirst.
Das wird bei Trollen nämlich empfohlen.
Ignore on
ja dann ... muss ich halt dumm sterben! Ist zwar echt hart, aber ich werde es überleben. Herr, schmeiss Hirn vom Himmel - ich möchte auf dasselbe göttliche Level wir ES!

Dann halten wir neben den allgemeinen bekannten Tatsachen zu Karl Alfons fest:
  • er schwurbelt über theoretische Themen (die vermutlich sogar versteht), kann sie aber nicht in die Realität umsetzen
  • dennoch empfiehlt er jedem, egal ob er es hören will oder nicht, seine tollen Theorien
    leider sieht die Realität anders aus, er ist zwar Sportler von Welt. Dafür ist ein 30er auch OK, er ist ja auch schon 65. Scheinbar wirken seine Ideen nicht im geringsten.
  • Radrennfahrer ist nur, wer eine Lizenz hat und Kriterien fährt. Alle anderen sind bäh und gelten nicht.
  • Radrennen mit Bergen sind keine solchen
  • es kann nur eine Meinung geben, und das ist seine. Eben der Göttliche.

Aber genaz ehrlich Karl Alfons: ich freue mich immer wieder, wenn Du als Reinkarnation zurück kommst. Die Welt ist traurig genug, es ist doch super wenn wir was zu lachen haben. Ich freue mich sogar, wenn Du mich beschimpfst, das macht mir nichts, ich sehe es Dir nach und verzeihe Dir grossherzig. Und weisst Du warum: weil ich es kann !
 

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Re: FTP - Aktuelle Zahlen und Ziele
Ich weiß nicht, wo du gefahren bist und ob das Wetter das gleiche war, wie bei mir, aber: ich hatte gestern abend (Rhein-Neckar-Region, flach) auch bis ca. 7 km vor dem Zuhause einen für mich sehr hohen Schnitt und dann setzte plötzlich Regen und Wind gleichzeitig ein und es war aus und vorbei, will sagen:
  • Um aus dem Durchschnitt überhaupt sinnvolle Bezüge zur Leistung entnehmen zu können, müssen bestimmte Voraussetzungen gegeben sein, an erster Stelle müssen natürlich Start- und Zielpunkt übereinstimmen
  • zweitens muß man die Streckenbeschaffenheit nicht nur hinsichtlich des Höhenprofils, sondern auch: Zahl von Ampelkreuzungen, Unterführungen (ich muß z.B. zweimal von "meiner" Seite der Bahnstrecke, die bei uns quasi am Haus entlanggeht auf die jeweils andere Seite wechseln, was mich bei einer 2Std. Fahrt schon jedesmal etwa mind. 0,15 km/h an Schnitt kostet) usw. berücksichtigen
  • drittens muß man auch bei Rundstrecken (vgl. Bedingung 1) davon ausgehen, daß man bei mehr Wind bzw. mehr Höhenmetern eben nicht den gleich Schnitt erreicht wie flach bzw. bei Windstille
  • und dann kommen noch weitere "Störvariablen" dazu, so daß viele sagen, man solle sich am Schnitt überhaupt nicht aufhalten oder orientieren.
Letztere Auffassung teile ich nicht so ganz, das liegt aber eben daran, daß ich aufgrund vieler Berechnungen, vor allem aber aufgrund der langen, langen (über 50-jährigen) Erfahrung die Dinge gut einschätzen kann und ist mitnichten verallgemeinerbar.

Insofern kann ich dich beruhigen und die Bemerkung des pug-Trolles in die Abteilung "D***schw***rei" einsortieren.
Meine Strecke war eine Rundstrecke die man bis auf 1 Überführung ohne Stopp fahren kann (An den Abbiegungen kommt es vom Verkehr ab aber das passt meistens sehr gut, will sagen ich musste nur 1x stehen bleiben aufgrund der Kreuzung die ich überqueren musste. Aber die Durchschnittgeschwindigkeit ist für mich nicht entscheidend, bzw. nicht mehr. Seit der Nutzung des Powermeters achte ich nur noch auf die Wattwerte, dabei ist mir egal ob ich bei 230 Watt 29km/h oder sogar 33km/h fahre.
 
Scott (aka hohe Qualität) heisst ja nicht, dass es bestens eingestellt ist ;) Wenn Du Schnellspanner (also keine Steckachse) hast reicht es wen das Hinterrad ein Grad verdreht eingesetzt ist... da brauchst Du gleich 20Watt mehr.
Ja ich habe einen Schnellspanner, ich fahre die neuen Laufräder inzwischen seit 1 Jahr (vllt etwas kürzer) und merke da signifikante Verbesserungen. Das Laufrad sitzt aber gerade drin, von daher kann ich das ausschließen das ich deshalb mehr Watt treten muss. Sicherlich wird es ein paar Watt sein, dass die Kette verschlissen ist.
 
Wer viel misst, misst Mist. Punkt.
Dieser Dummkopf meint doch wirklich zu solchen Themen etwas qualifiziertes Schreiben zu können. Dem ist nicht so. Die verlinkte Stelle gibt ein sehr gutes Testschema vor. Die Riliabilität der Tests kann durch Wiederholungen sehr gesteigert werden. Allerdings benötigt man Pausentage zwischen den Tests. 20er Tests.Ein Test ist eine vollständige FTP Einheit.
 
Meine Strecke war eine Rundstrecke die man bis auf 1 Überführung ohne Stopp fahren kann (An den Abbiegungen kommt es vom Verkehr ab aber das passt meistens sehr gut, will sagen ich musste nur 1x stehen bleiben aufgrund der Kreuzung die ich überqueren musste. Aber die Durchschnittgeschwindigkeit ist für mich nicht entscheidend, bzw. nicht mehr. Seit der Nutzung des Powermeters achte ich nur noch auf die Wattwerte, dabei ist mir egal ob ich bei 230 Watt 29km/h oder sogar 33km/h fahre.
Sehr vernünftig. Guter Mann!
 
Ja ich habe einen Schnellspanner, ich fahre die neuen Laufräder inzwischen seit 1 Jahr (vllt etwas kürzer) und merke da signifikante Verbesserungen. Das Laufrad sitzt aber gerade drin, von daher kann ich das ausschließen das ich deshalb mehr Watt treten muss. Sicherlich wird es ein paar Watt sein, dass die Kette verschlissen ist.
Das ist alles Pillepalle vergleichen damit, wie/klein tief Du Dich auf den Rad machst. Hast Du noch Spacer drin? Wenn ich etwas flotter fahre, ist mein Rücken quasi waagerecht, das sind Dinge, die sich wirklich brachial auswirken.
 
Das ist alles Pillepalle vergleichen damit, wie/klein tief Du Dich auf den Rad machst. Hast Du noch Spacer drin? Wenn ich etwas flotter fahre, ist mein Rücken quasi waagerecht, das sind Dinge, die sich wirklich brachial auswirken.
Alle Spacer sind raus, es fehlt lediglich der 1 "Spacer" der unten größer ist als oben. Der baut noch etwas auf aber da hab ich noch kein gefunden der kleiner ist. Lt. 2 Werkstätten gibt es da auch nix für.
Hab aber auch den Vorbau verlängern müssen von 110 auf 120mm bin dabei aber mit Absprache des Bikefittings auf -17° Vorbau umgebaut. Mal schauen ich denke nächstes Jahr kommt ein neues Rennrad mit einer sportlicheren Geometrie. Das Scott Speedster hat halt eine komfortablere statt sportliche Geo. Aber durch das Bikefitting ist das meiste rausgeholt, ggf. könnte ich noch extremeren Vorbau wählen -35 / -40° wurde aber eher weniger empfohlen.
 
Hallo BumsHummel,

ich komme vom laufen und bin schon einige Marathons gelaufen und habe immer dabei nach Puls trainiert. Vor zwei Jahren bin ich dann im Rad Game eingestiegen und gemessen von der FTP (schwankt bei mir auch mal zwischen 255 und 280 1,71 75kg) je nach Test und Fitnesszustand passen die Trainingsbereiche gefühlt nicht. Was ich damit sagen möchte, ich trainiere auf dem Rad mit Brustgurt und nach Körpergefühl und berücksichtige die Herzfrequenzzonen nach HF wie beim laufen. Das ist jetzt meine subjektive Wahrnehmung und trifft nur für mich zu!!!!!!! (das steht natürlich in keiner wissenschaftlichen Arbeit ;) 🙈)
Interessant. Welchen Anbieter nutzt Du zur Messung?

Ich hatte das Gefühl, dass die Zonen nur in etwa passen. Auf dem Rad hat man etwas weniger Puls als beim Laufen oder gar Langlauf-Skaten. Leider kann ich bei meiner Uhr/System nur einen Maximalwert einstellen, aber für jede Sportart den spezifische Zonenbereich definieren. Ausgeruht passt es recht gut und ist wiederholbar. Ich trainiere die letzte Zeit sehr viel und bin im "Übertraining", habe gestern mit immer weiter sinkenden Pulswerten aber an einer Bergwertung meinen Bestwert vom Sommer fast unterboten, obwohl ich es langsamer anging und später rausnahm. Zum Schluss wäre ich fast "gestorben", so schlimm war es.

Schaue mal auf dieser Seite, zumindest hat es für mich die Tage sehr gut gepasst! Die Werte der Zonen sind auch niedriger als zuvor. Die max. Frequenz der Z4 war recht genau das Ende der FTP.
https://www.theradfahrers.de/trainingszonen/

Ansonsten kommt noch die Kälte mit rein, die einfach weniger Leistung ermöglicht.

Man braucht auf dem Rad gar nicht in den Unterlenker greifen, die beste Position ist auf den STIs und Oberlenke ruhend, wie hier schon geschrieben wurde, so dass der Oberkörper möglichst gerade (mit einem leichten Buckel) im Wind "liegt". Sieht man sofort an den Werten, wie die sich verändern, spürt man auch. Wenn man dazu noch den Helm in den Wind hält, geht es nochmals merklich runter. Ich fahre sehr gerne im Unterlenker, weil dank Corona der Oberkörpersport kürzer kam, der Lenker am neuen Rad mehr Aero und man sich schlechter abstützen/aufliegen kann. Die Arme sollten angewinkelt sein.
 
Interessant. Welchen Anbieter nutzt Du zur Messung?

Ich hatte das Gefühl, dass die Zonen nur in etwa passen. Auf dem Rad hat man etwas weniger Puls als beim Laufen oder gar Langlauf-Skaten. Leider kann ich bei meiner Uhr/System nur einen Maximalwert einstellen, aber für jede Sportart den spezifische Zonenbereich definieren. Ausgeruht passt es recht gut und ist wiederholbar. Ich trainiere die letzte Zeit sehr viel und bin im "Übertraining", habe gestern mit immer weiter sinkenden Pulswerten aber an einer Bergwertung meinen Bestwert vom Sommer fast unterboten, obwohl ich es langsamer anging und später rausnahm. Zum Schluss wäre ich fast "gestorben", so schlimm war es.

Schaue mal auf dieser Seite, zumindest hat es für mich die Tage sehr gut gepasst! Die Werte der Zonen sind auch niedriger als zuvor. Die max. Frequenz der Z4 war recht genau das Ende der FTP.
https://www.theradfahrers.de/trainingszonen/

Ansonsten kommt noch die Kälte mit rein, die einfach weniger Leistung ermöglicht.

Man braucht auf dem Rad gar nicht in den Unterlenker greifen, die beste Position ist auf den STIs und Oberlenke ruhend, wie hier schon geschrieben wurde, so dass der Oberkörper möglichst gerade (mit einem leichten Buckel) im Wind "liegt". Sieht man sofort an den Werten, wie die sich verändern, spürt man auch. Wenn man dazu noch den Helm in den Wind hält, geht es nochmals merklich runter. Ich fahre sehr gerne im Unterlenker, weil dank Corona der Oberkörpersport kürzer kam, der Lenker am neuen Rad mehr Aero und man sich schlechter abstützen/aufliegen kann. Die Arme sollten angewinkelt sein.
Ich nutze den Garmin HRM Tri vorher aber Polar und die Werte sind ähnlich gleich gut. Aus Erfahrungen kann ich sagen Marathon Renntempo 4:50 Pace HF 155, HM 4:25 HF 165, 10km 4:10 HF 172, Wohlfühltempo 30km 5:45 HF 135.

Meine Erfahrung beim Orbit 360 270km ca. 17h, HF 140, oder schnell zur Ostsee im 31Schnitt 220km HF150.

Hab die HF auf dem Bolt und danach fahre ich auch, es ist aber eher die Kontrolle, dass ich nicht hoch gehe.

Soweit meine Erfahrung.
 
Das ist alles Pillepalle vergleichen damit, wie/klein tief Du Dich auf den Rad machst. Hast Du noch Spacer drin? Wenn ich etwas flotter fahre, ist mein Rücken quasi waagerecht, das sind Dinge, die sich wirklich brachial auswirken.

Specialized hat bis kurzem mit "aero is everything" als Leitmotiv geworben. Klingt nach einer Stumpfen Phrase, hat aber durchaus seine Berechtigung. Es sind die kleinen Dinge, die sich aufaddieren. Bevor man allerdings bei den Komponenten ankommt, sollte man bei sich selber anfangen. So gesehen bin ich zu 100% bei @Teutone - Die Position macht's oder umgekehrt, das Rad mag noch so fancy sein, wenn die Position nicht passt,

Die Position: Wie aufrecht sitzt du auf dem Rad bzw. was ist Deine Position für die intensiven Efforts? Kannst du längere Zeit in der Aero-Hoods Position zu fahren?
Der Trend geht mittlerweile auch im Pro-Peloton weg vom super langen und negativen Vorbau weg zu einem Fit, der auf die Aero-Hoods Position hin optimiert wird. Gegenüber der Haltung in den Drops, kannst Du deine Stirnfläche so nochmal signifikant reduzieren. Versuchshalber kannst du auch mal die Hoods leicht nach innen drehen. Einige, mich eingeschlossen, finden das komfortabel.

Erst dann kommen irgendwann die Komponenten ins Spiel, aber auch hier würde ich wieder bei dir selber anfangen: Liegen die Klamotten eng genug an, was für einen Helm fährst du? Aero-Strassenhelme bergen ein signifikantes Potential, zu relativ erträglichen Kosten.
Beim Rad selber würde ich auch wieder mit den low hanging fruits anfangen und mich als erstes Fragen, ob du unnützes Zeug am Rahmen rumflattern hast (Lichter, irgendwelche blöd positionierten Sensoren etc.) und ob die Kabel sauber verlegt sind. Mach dir auch Gedanken über die Lenkerform- und breite: Ein Lenker mit viel Reach ermöglicht es dir eine kurze, etwas aufrechterer position, wenn es wirklich steil wird und auch der Aero-Aspekt vernachlässigbar wird, und länger, wenn du in die Aero-hoods-Position oder den Unterlenker gehst. Ein Aero-Lenker bietet nochmal eine Verbesserung von ein paar Watt bei einem relativ erträglichen Investment.
Die Laufräder und letztlich auch irgendwann ein Aero-Rahmen sind der letzte und teuerste schritt hin zum Optimum. Auch hier zahlt sich übrigens eine smarte Wahl aus: Bei den Laufrädern ist tiefer nicht immer schneller, eine genaue Recherche lohnt sich und die Einführung von Scheibenbremsen hat wohl beim Felgendesign auch nochmal ganz neue Tricks ermöglicht, mit denen eine 50er Felge nicht deutlich mehr Wind fängt, als 5 Jahre alter Berglaufradsatz.

Und zurück zum Thema Watt / Powermeter/ FTP: Eine Grundregel hat mir wahnsinnig geholfen: Mach dich nicht nicht wahnsinnig bzw. lass Dich nicht wahnsinnig machen.
 
Was bedeuten denn die extremen negativen Grad-Angaben?
Na die Gradzahl des Vorbaus.. üblicherweise 6 oder 8 Grad.. ich hatte dann auch mal -17, mit Zusatzeinsätzen bei Specialized bis -21 Grad.. dann ein kleineres Rad genommen, jetzt ist es stimmiger.

Problem ist heuer, dass die normalen Geometrien, erst Recht die "Endurance-Geos", nicht dazu geeignet sind, sich klein zu machen, da das Steuerrohr zu lang ist. Das wird allerdings erst bei den großen Größen richtig signifikant. Ich bin 1.92 groß, hatte u.a. Rahmen mit 21 u. 23 cm Steuerrohr, mein jetziges Aeroad XL hat noch 19 cm, keine konische Steuersatzabdeckung, eine nicht so hoch bauende Gabel, etc.. anders gesagt, bei gleicher Sattelhöhe "über Grund" liegt der Lenker trotzdem gut 6-8 cm tiefer als bei meinen anderen Rädern. Bevor ich anfing, besonders aerodynamisch werden zu wollen, hatte ich auch normale Vorbauten.. dann immer negativer.. dann kleinere Rahmen.

Kann ich nur jedem empfehlen, der sich auch im Wind klein machen will: Gleich ne Nummer kleiner kaufen. Das gilt übrigens nicht nur für die, die allein im Wind gegen sich selbst kämpfen, auch für Sprinter wichtig (siehe Cavendish).
 
@Hendrik_aus_e
Danke! Ich werde berichten, wenn ich nach dem heutigen Ruhetag wieder loslegen kann.
Für mich passen die Werte aus dem Link recht gut, weil beim Laufen/Skaten ganz andere Belastungen fürs Herz entstehen. Kannst ja auch mal schauen und berichten. Die Belastungberechnung schaut ja mit geänderten Werten auch gleich anders aus. Auf dem Rad fängt eben die rote Zone wesentlich früher an und sollte daher doch angepasst werden.

Ich fahre sonst überwiegend nach Gefühl und das kommt sehr gut hin, wurde aber seit der Jugend durch einen Pulsmesser etabliert (den ich nicht unbedingt mehr bräuchte). Die besten Tage habe ich ohnehin, wenn man sich kaum für Höchstleistungen gut fühlt, die Beine kaputt und schwer sind, dann aber doch gut im Wettbewerb steht, Strava die KOMs (unbewusst) holt - dahinter bin ich noch nicht gekommen, was das sein könnte. Habe ich aber von vielen anderen gelesen.

Die ganze Wattmessung und Radcomputer sind mMn nicht besonders förderlich für den normalen Sportler, weil er sich zu sehr abhängig macht und man sich darin verliert.
 
Na die Gradzahl des Vorbaus.. üblicherweise 6 oder 8 Grad.. ich hatte dann auch mal -17, mit Zusatzeinsätzen bei Specialized bis -21 Grad.. dann ein kleineres Rad genommen, jetzt ist es stimmiger.

Problem ist heuer, dass die normalen Geometrien, erst Recht die "Endurance-Geos", nicht dazu geeignet sind, sich klein zu machen, da das Steuerrohr zu lang ist. Das wird allerdings erst bei den großen Größen richtig signifikant. Ich bin 1.92 groß, hatte u.a. Rahmen mit 21 u. 23 cm Steuerrohr, mein jetziges Aeroad XL hat noch 19 cm, keine konische Steuersatzabdeckung, eine nicht so hoch bauende Gabel, etc.. anders gesagt, bei gleicher Sattelhöhe "über Grund" liegt der Lenker trotzdem gut 6-8 cm tiefer als bei meinen anderen Rädern. Bevor ich anfing, besonders aerodynamisch werden zu wollen, hatte ich auch normale Vorbauten.. dann immer negativer.. dann kleinere Rahmen.

Kann ich nur jedem empfehlen, der sich auch im Wind klein machen will: Gleich ne Nummer kleiner kaufen. Das gilt übrigens nicht nur für die, die allein im Wind gegen sich selbst kämpfen, auch für Sprinter wichtig (siehe Cavendish).

Grundsätzlich gebe ich dir Recht, aber mit dem Rat die Räder grundsätzlich klein zu kaufen, kann man aber auch bös auf die Nase gehen. Gerade bei Aerobikes mit einteiligen Cockpit. Je exotischer, desto schlimmer. Wenn es also ein Aerobike sein muss, würde ich darauf, dass es zweiteiliges Cockpit hat. Das eine 1w, dass du opferst, sparst Du doppelt und dreifach, weil so eine 38cm-120mm oder 40cm/130 möglich wird. Richtig genial muss der Aero-Lenker von Enve sein: 35cm in den tops und 40cm in den drops.

BTW: @Teutone ein Aeroad in XL ist gar nicht mal so klein bei 1,92m, oder täusche ich mich? Mit der Grösse hätte ich jemanden, der Rennen fährt auf einem L gesehen. Ein Freund von mir fährt mit 189cm ein Specialized Tarmac in 56 mit 3cm Spacern, 120er Vorbau und ist super glücklich darüber, nicht die 58 genommen zu haben.
 
Aero-Strassenhelme bergen ein signifikantes Potential, zu relativ erträglichen Kosten.
Könntest Du hier einige aufzählen, weil ich mir einen neuen zulegen wollte. Allerdings finde ich Helme wie den Abus Gamechanger nicht sonderlich schön - der sieht an den meisten Fahrern nur hässlich aus. Klar, das sollte kein Kriterium sein. Danke!

Ansonsten: Ein Aerolenker macht sehr viel aus, wie ich selbst feststellen durfte, ebenso moderne Laufräder usw.
Wenn gewünscht, kann ich ein paar Bildschirmfotos von Vermessungen im Windkanal einstellen. Ich merke ja bereits bei meinen sehr langen Beinen den Unterschied zw. rasiert und glatt. Soll echte 4 Watt bei 35 km/h (8 bei 45 km) bei ca. 1,85 ausmachen, der Helm 3,5 zu 7 Watt. Unterlenker mit angewinkelten Armen, also gerade Rücken 8 bzw. 18 Watt (glaube das ist bei mir wesetlich höher) usw.
 
Alles muss man nicht nachmachen wie die Pros das muss einem bewusst sein. Wichtig Komfortabel trotzdem sportlich.

Z.b Aero Helm. Wer fährt von uns die Watt oder w/kg und dann mit dieser Geschwindigkeit keiner. Daher merken wir das 0,0.
 
Grundsätzlich gebe ich dir Recht, aber mit dem Rat die Räder grundsätzlich klein zu kaufen, kann man aber auch bös auf die Nase gehen. Gerade bei Aerobikes mit einteiligen Cockpit. Je exotischer, desto schlimmer. Wenn es also ein Aerobike sein muss, würde ich darauf, dass es zweiteiliges Cockpit hat. Das eine 1w, dass du opferst, sparst Du doppelt und dreifach, weil so eine 38cm-120mm oder 40cm/130 möglich wird. Richtig genial muss der Aero-Lenker von Enve sein: 35cm in den tops und 40cm in den drops.

BTW: @Teutone ein Aeroad in XL ist gar nicht mal so klein bei 1,92m, oder täusche ich mich? Mit der Grösse hätte ich jemanden, der Rennen fährt auf einem L gesehen. Ein Freund von mir fährt mit 189cm ein Specialized Tarmac in 56 mit 3cm Spacern, 120er Vorbau und ist super glücklich darüber, nicht die 58 genommen zu haben.
Ja, hört sich etwas groß an.

Bei den Rädern muss man auch schauen, wie hoch die Gabel baut. Übrigens kann man sich auch nicht auf die Geowerte verlassen, die der Hersteller veröffentlich. Die weichen durchaus vom Rahmen ab. Auch der Stack zu einem ähnlichen Rad differiert (bei mir) erheblich, so dass alle Überlegungen mehr oder weniger für die Katz' waren. Auf dem Papier sah das anders aus. Passt aber dennoch sehr gut.

Eines verstehe ich nicht. Verändern sich bei dir die Lenkerbreiten mit der Vorbaulänge, weil man kürzer/weiter greift? Ich muss mir aktuell auch einen richtigen Vorbau zulegen und schwanke zw. 120 oder 130 mm. Derzeit fahre ich mit 100 und komme damit gut zurecht, aber könnte mich noch etwas strecken. Mit einem Vergleichstool habe ich das schon durchgespielt. Bergauf meine ich zu spüren, dass mein Lenker mit 42 cm nicht enger werden sollte, weil es den Brustkorb zu weit einschnürt. Im Vergleich zum letzten Jahr, die Form war besser und natürlich im Sommer wärmer, kam ich bis jetzt noch nicht an die Ergebnisse von 2020 heran. Keine Ahnung, ob's an der Lenkerbreite bergauf liegt.
 
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