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Eroica Germania 2018

  • Ersteller Ersteller Munich1168
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Wollen wir mal überschlagen: 2-3 Helfer pro Verpflegungsposten, dann habe ich 4 Streckenposten + ein Moped gezählt - macht 14. Im Zielbereich dürfte auch noch einige herumgeschwirrt sein. Wieviele an der Vorarbeit beteiligt waren, weiß ich nicht (mind. 3 wenn man hier liest).

Was mich aber im Nachhinein noch ärgert, ist die Ignoranz (oder auch Hilflosigkeit) der Veranstalter und Helfer, wenn man schon während der Veranstaltung Fehler aufzeigt. Ich hatte nach 15 Minuten schon das Telefon in der Hand, um auf Probleme hinzuweisen. An der zweiten Verpflegung wurde behauptet, der Uwe (Veranstalter) würde geklaute Schilder ersetzen. Ich möchte mal mutmaßen, dass er die ganze Zeit im Zielbereich war.

Ich war auch schon an größeren Veranstaltungen beteiligt (dabei sogar eine Modellflug WM mit gut 100 Startern aus 30 Nationen): es braucht immer wieder eine Handvoll Leute, die von jetzt auf gleich überall einsetzbar sind, die flexibel im Kopf sind und mitdenken, die improvisieren und sich den Hintern aufreissen. Die habe ich vermisst! Und wenn das von oben herab so gesteuert wurde, dann umso schlimmer.

Ich fahre die Runde am Samstag noch einmal ab und suche nach Hinterlassenschaften (ob die Schilder alle abgehängt sind...).
 
an der strecke waren als posten oder unterwegs mit dem auto, moped insgesamt 8 oder 9 personen
und teilweise auch Silke und Amedeo mit dem auto zur kontrolle

der anfangswirbel mit den geklauten schildern in eltville hat natürlich für etwas unruhe und zeitverschiebungen geführt

und ich glaube 3 personen pro verpflegungsstation - macht nochmal 9
Sag mal @crashtest
Findest Du nicht, daß Dich Deine Leistung zum eigentlichen Veranstalter der Eroica Germania 2019 prädestiniert?
Anders gesagt: warum machen "die" das Ganze nicht mit Dir?
Alles andere fände ich inkonsequent.
 
Weil man das finanzielle Risiko auch erst einmal eingehen können muss.
 
Das lässt sich am Ende nicht vermeiden, und wenn 500km zwischen den veranstaltungen liegen, ist das auch egal.

Wir nehmen das zweite we im september :D:bier:
 
Ich denke, dass eine solche Veranstaltung neben einem gesicherten finanziellen Gerüst eines guten Netzwerks bedarf, vor allem bei lokalen Behören, etc. Wenn man lokale Unternehmen in die Finanzierung einbinden kann und der Franchisegeber dies erlaubt, wäre das in meinen Augen der sicherste Weg. Will sagen: der Rheingau muss etwas davon haben, nicht ein paar Leute in Gaiole.
Vielleicht wäre es dann sogar besser, sich von dem "Damoklesschwert" aus der Toskana zu lösen, um unabhängiger agieren zu können. Den ob diese Veranstaltung ein Erfolg war oder nicht: man ist nun bekannt und kann das ausnutzen.
Ich hatte ja bereits erwähnt, dass es in meinen Augen nicht funktionieren kann, italienische Lebensart nach Deutschland zu importieren, da dies auf Kosten der Authentizität geht. Aber wenn es eine Veranstaltung "Rheingauer Alteisen" gäbe, mit Wein, Woscht und Spundekäs, da kämen bestimmt auch genug Leute.
 
Ich denke, dass eine solche Veranstaltung neben einem gesicherten finanziellen Gerüst eines guten Netzwerks bedarf, vor allem bei lokalen Behören, etc. Wenn man lokale Unternehmen in die Finanzierung einbinden kann und der Franchisegeber dies erlaubt, wäre das in meinen Augen der sicherste Weg. Will sagen: der Rheingau muss etwas davon haben, nicht ein paar Leute in Gaiole.
Vielleicht wäre es dann sogar besser, sich von dem "Damoklesschwert" aus der Toskana zu lösen, um unabhängiger agieren zu können. Den ob diese Veranstaltung ein Erfolg war oder nicht: man ist nun bekannt und kann das ausnutzen.
Ich hatte ja bereits erwähnt, dass es in meinen Augen nicht funktionieren kann, italienische Lebensart nach Deutschland zu importieren, da dies auf Kosten der Authentizität geht. Aber wenn es eine Veranstaltung "Rheingauer Alteisen" gäbe, mit Wein, Woscht und Spundekäs, da kämen bestimmt auch genug Leute.

ja richtig, aber dann kommen vielleicht keine Italiener. Mit denen bin ich morgens gestartet, das fand ich schon lustig als die laut singend eine völlig falsche Richtung einschlugen und bei der Korrektur noch lauter anfingen zu singen. :)
 
ja richtig, aber dann kommen vielleicht keine Italiener. Mit denen bin ich morgens gestartet, das fand ich schon lustig als die laut singend eine völlig falsche Richtung einschlugen und bei der Korrektur noch lauter anfingen zu singen. :)
wenn die Italiener wegen des italiensichen Flairs und des Weines wegen nach Deutschland kommen, haben sie sowieso etwas nicht verstanden ;)
Hier gibt es Sauerkraut, Bier und.....Bier ;)
btw: warst Du unter den ersten 10 Startern morgens um 08:00? Habe in Kiedrich versucht, einige zur Umkehr zu bewegen - zwecklos.
 
ja richtig, aber dann kommen vielleicht keine Italiener. Mit denen bin ich morgens gestartet, das fand ich schon lustig als die laut singend eine völlig falsche Richtung einschlugen und bei der Korrektur noch lauter anfingen zu singen. :)


Hahaha, la dolce vita... :D

Ich stell mir das gerade bildlich vor. Der "Deutsche" braucht eine genaue Beschilderung für einen gelungenen Tag und die Italiener fahren einfach singend und lachend in irgend eine Richtung... :D:daumen:
 
wenn die Italiener wegen des italiensichen Flairs und des Weines wegen nach Deutschland kommen, haben sie sowieso etwas nicht verstanden ;)
Hier gibt es Sauerkraut, Bier und.....Bier ;)
btw: warst Du unter den ersten 10 Startern morgens um 08:00? Habe in Kiedrich versucht, einige zur Umkehr zu bewegen - zwecklos.
Nope, meine Startzeit war 08.05 Uhr...
 
Hahah:oops::rolleyes:a, la dolce vita... :D

Ich stell mir das gerade bildlich vor. Der "Deutsche" braucht eine genaue Beschilderung für einen gelungenen Tag und die Italiener fahren einfach singend und lachend in irgend eine Richtung... :D:daumen:

der Deutsche (ich) hat zwar nicht verstanden was die singen aber ich bin trotzdem mitgefahren - aus reiner Solidarität.
Quatsch... Ich habe natürlich auch nicht gewusst wo es lang geht. Mit Gesang war es halt schöner :rolleyes:
 
ja richtig, aber dann kommen vielleicht keine Italiener. Mit denen bin ich morgens gestartet, das fand ich schon lustig als die laut singend eine völlig falsche Richtung einschlugen und bei der Korrektur noch lauter anfingen zu singen. :)

Das wäre für mich das A&O warum ich an so einer Veranstaltung teilnehmen würde, der Kontakt zu Leuten aus dem Ausland, und sich mit denen Austauschen, das eigentliche Fahren wäre nur das Beiwerk, von daher kann man so eine Internationale Veranstaltung auch nicht mit einer Klassikerveranstaltung die an einer regulären RTF angehängt wird vergleichen,ich hoffe es gibt eine German Eroica 2019 mit einem verbessertem Concept .
Hochachtung vor dem Einsatz von @crashtest und den anderen ehrenamtlichen Helfern, ohne ihnen wäre die Veranstaltung wohl gänzlich ins Wasser gefallen.
 
Ich habe an der Veranstaltung nicht teilgenommen, kann also meine Meinung nur bedingt kund tun. Da ich aber schon 7x die Leroica in Gaiole gefahren bin, teile ich die Meinung mit zahlreichen Aussagen, dass Gaiole einmalig ist und daher nicht 1 zu 1 auf andere Standorte übertragbar ist. Ich bin dieses Jahr die Kirschblüten-Radklassik und den Bergkönig gefahren und was diese Veranstaltungen ausgezeichnet haben, es waren eigenständige Ereignisse, keine Kopie. Ich würde mir wünschen, wenn in Deutschland vergleichbare Veranstaltungen stattfinden, aber es muss kein >Abklatsch< Gaiole werden.
 
Langsam wird's hier doch wirklich sehr komisch – es schreiben immer mehr „Leute“ die gar nicht mit dabei waren Ihre gutgemeinten Ratschläge.
Vielleicht machen die Moderatoren dem hier mal ein Ende sonst gibts im nächsten Jahr wirklich gar keine „Eroica Germania“ mehr – wäre schade drum! Die Kritikpunkte sind nun allen bekannt, darüber hinaus war die Veranstaltung gut.
 
Langsam wird's hier doch wirklich sehr komisch – es schreiben immer mehr „Leute“ die gar nicht mit dabei waren Ihre gutgemeinten Ratschläge.
Vielleicht machen die Moderatoren dem hier mal ein Ende sonst gibts im nächsten Jahr wirklich gar keine „Eroica Germania“ mehr – wäre schade drum! Die Kritikpunkte sind nun allen bekannt, darüber hinaus war die Veranstaltung gut.

Was ist denn hier komisch:rolleyes:, der Veranstalter hat hier die Werbetrommel gerührt, und hat dann , zu gegebener Weise auf Grund der Forumstypischen Anmache gegenüber Gewerblichen Anbietern den Rückzug angetreten.
Aber spätestens nach der Veranstaltung , und der damit verbundenen Kritik, hätte er sich noch mal hier zu Wort melden können.
Und sich bei den Machern der Veranstaltung nicht zu bedanken, geht gar nicht, das ist unterste Schublade.
 
Da meine Aussagen gestern vielleicht nicht bei allen angekommen sind, möchte ich diese ausführlicher erläutern. Ich würde mich freuen, wenn die Leroica in Deutschland es schafft, ein breiteres Teilnehmerfeld zu erreichen. Dabei ist festzustellen, daß die Leroica von einigen Individualisten unter Giancarlo Brocci ins Leben gerufen wurde, der am Anfang gesagt hat, dass die Veranstaltung ein >großes Familienfest bleiben und nicht zu einem austauschbaren Event verkommen soll<. Da hat Ihn der Kommerz zwischenzeitlich überholt, das ist aber meine persönliche Meinung. Daher glaube ich, dass die von mir genannten Veranstaltungen, Kirschblüten Radklassik mit den Veranstaltern Staudinger, Eisenbauer, Watzl und beim Bergkönig, Alex Beeler den richtigen Weg gehen, individuell, personenbezogen, in der Region verankert, eine Veranstaltung in kleinen Schritten auf den Weg bringen. Die Bezeichnung >Eroica Germania< ist für mich abschreckend, in Deutschland könnten es in den Regionen verschiedene Veranstaltungen sein, die für die Freunde historischer Räder eine familiäre Zusammenkunft sind. Ich muss gestehen, dies ist nur mit viel persönlichen Einsatz einiger Einzelner zu erreichen, aber das sollte das Ziel sein. Vielleicht können die Kritiker sich verständigen, zusammen die ein oder andere Veranstaltung in Deutschland zu unterstützen. Gaiole unter Giancarlo Brocci hat auch nur mit wenigen Teilnehmer angefangen.
 
Bald gehts ja wieder zur IVV :). Ist zwar nicht in Deutschland, ein gepflegtes Deutsch wird aber gesprochen und
individuell, personenbezogen, in der Region verankert
ist es auch. Ich freu mich schon drauf. Und ich freu mich mit allen anderen, die woanders fahren. Hauptsache: Es macht Spass und das hängt von jedem selbst ab.So, und nun macht was draus!
 
ndividuell, personenbezogen, in der Region verankert, eine Veranstaltung in kleinen Schritten auf den Weg bringen. Die Bezeichnung >Eroica Germania< ist für mich abschreckend, in Deutschland könnten es in den Regionen verschiedene Veranstaltungen sein, die für die Freunde historischer Räder eine familiäre Zusammenkunft sind.
Da blühen ja schon einige Sachen, spontan fällt mir so z.B. die Huschke-Gedenkfahrt über das brandenburger Äquivalent zu den Strade Bianchi ein.
Aber viele Sachen sind eben von wenigen Leuten angestossen worden und kranken partiell am Wachstum.
Ansonsten halte ich den Orts- und Geschichtsbezug für spannender - angesagte Label soll man sonst doch überall konsumieren und Retro ist einfach ein ganz großes Ding seit längerer Zeit, Geschichtsklitterung inklusive. Luxus: Sich von dem Schwachsinn eine Auszeit nehmen!
Und da es in Deutschland keine Strade Bianche zu retten gibt, allenfalls brandenburger Alleen, aber oftmals lokale Historie zu entdecken (nicht zwingend immer radsportbezogen), bieten sich ja eine ganze Reihe ortsspezifischer Bezugspunkte an. Ob man das dann immer zu einem EVENT und im Sinne vollendeter Verwertungslogik und Wachstumsideologie agentürlich auf Quantität trimmen muss oder beim Feinen, Kleinen bleibt, das ist dann Sache der Akteure. Eine Tour als DIY-Geschichte mit Track nebst POIs oder anderweitig abrufbarer Infos zu den Locations anbieten ginge doch auch und es können sich dann Gruppen nach Leistung oder Nase oder Terminkalender zusammenfinden. Und Supportmodi gruppenintern abstimmen.
 
Bin heute mit dem Schotterrad durch den Wispertaunus - es gibt tatsächlich kaum geeignete Schotterpassagen, die RR tauglich sind. Ich sehe das normalerweise ziemlich entspannt, aber bei genauer Betrachtung ist es einfach zu grob oder felsig. Richtig feinen Schotter, der auch gebunden ist, gibt es meiner Erfahrung nur rund um den Fraport und im Naturpark Rhein-Main, z.B. zwischen Hochheim und Hattersheim.
Im Wispertaunus sieht das halt ganz anders aus. Bei der Eroica war ein Kollege mit einem Alan CX dabei, der hatte bestimmt Spass.
Eine Strecke habe ich aber doch ausgemacht: von der Wisper aus rauf zum Wispersee - relativ gemäßigt - und dann auf Asphalt rauf nach Nauroth.
 
Bin heute mit dem Schotterrad durch den Wispertaunus - es gibt tatsächlich kaum geeignete Schotterpassagen, die RR tauglich sind. Ich sehe das normalerweise ziemlich entspannt, aber bei genauer Betrachtung ist es einfach zu grob oder felsig. Richtig feinen Schotter, der auch gebunden ist, gibt es meiner Erfahrung nur rund um den Fraport und im Naturpark Rhein-Main, z.B. zwischen Hochheim und Hattersheim.
Im Wispertaunus sieht das halt ganz anders aus. Bei der Eroica war ein Kollege mit einem Alan CX dabei, der hatte bestimmt Spass.
Eine Strecke habe ich aber doch ausgemacht: von der Wisper aus rauf zum Wispersee - relativ gemäßigt - und dann auf Asphalt rauf nach Nauroth.

Der Nidda entlang und natürlich quer durchs BuGa-Gelände geht es in Ffm kilometerweit.auf feinsten weissen Naturbändern. Da fahre ich sogar 20mm Dackeltrennscheiben. So muss Naturstraße!:daumen:
 
meldet euch doch einfach bei der organisation
veranstalter ist ja bekannt - und bringt euch ein
arbeitet die strecken aus, schildert sie aus und stellt das streckenpersonal

und macht das bitte alles kostenlos - also hopp macht mal

- nach dem event ist vor dem, event

und ja talybont - die strecke zum wispersee, wispergründung ist klasse - aber da must du erst mal hinkommen
und ich hab nen job und hab das nur nebenbei ausgearbeitet - kostenlos
ich hab nicht deine zeit - also keep cool
besser - vor allem im nachhinein - geht immer


arbeitet doch einfach 2 - 3 strecken fürs nächste jahr kostenlos aus - stellt sie zur verfügung
schildert sie noch aus und freut euch wenn ihr dann doch noch ein dankeschön bekommt
- ich gönn es euch

also - macht weiter

Dein Arrangement in allen Ehren, aber sag mir bitte warum du dir unentgeltlich für jemanden den Arsch aufreißt der mit der Veranstaltung Geld verdient ? Das es zum Schluss nicht mal einen feuchten Händedruck gab ist nicht die feine englische Art sagt doch aber ne Menge über die Veranstalter aus. Warum du dann noch teilweise das Arrangement von den Veranstaltern lobst die Sache an zu gehen muss ich auch nicht verstehen.

MfG Jens

Ps.: Das musste mal raus.
 
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