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drehmomente beachten?

AW: drehmomente beachten?

Es gibt Drehmomentangaben die sich "nur" aufs halten beziehen, es gibt welche die eine Zerstörung einzelner Konstruktionselemente verhindern sollen und es gibt welche die für eine vernünftige Funktion nötig sind.

Wenn ein Konstrukteur ein Innenlager so entwirft, dass es eine bestimmte Vorspannung braucht, dann sind die o.g. 70Nm für die Funktion notwendig, nicht dafür das die Verschraubung hält.
Bei Campa-Innenlagern geht es meines Wissens nicht um Vorspannung. (Campa-Techniker bitte mich eines Besseren belehren)
Im Gegenteil schreibt Campa vor, bei Problemen mit VERspannung des Innenlagers, die beim Anziehen mit 70 Nm auftreten können, die linke Lagerschale wieder zu lösen, und mit Schraubensicherungsmittel (anscheinend geht's hier wohl doch ums Halten der Verschraubung) mit 30 Nm erneut festzuziehen. Von einer Einschränkung der Langlebigkeit des Lagers bei dieser Methode schreibt Campagnolo nichts. 30 statt 70 Nm ist ja wohl ein Unterschied, oder nicht ?
Im Profisport ist es bestimmt sinnvoll, alles so akkurat wie möglich unter Einhaltung aller Nm-Angaben zu machen, aber ob das der Gelegenheitsfahrer oder Amateuer-Sportler wirklich alles braucht ? Ich wage das zu bezweifeln.
:wink2:
 

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Re: drehmomente beachten?
AW: drehmomente beachten?

...dann halt ich an und zieh ihn fest...

Mann, da fällt doch nicht gleich der Lenker ab !!!

Achja?

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AW: drehmomente beachten?

Proxxon kann man bedenkenlos kaufen, ist ordentliche Qualität.

Proxxon ist allgemein nicht schlecht aber wer stellt dir das Ding in ein paar Jahren neu ein?
Dann doch lieber etwas drauflegen und zu Rashol/Promat/Hazet/Gedore/Stahlwille/Carolus greifen.

War übrigens überrascht wie genau mein uralter 1/2" Schlüssel ging den ich vor 10 Jahren für 20DM!! gekauft hatte.
 
AW: drehmomente beachten?

...ich hab 'n klassischen Schaftvorbau...
Kann manchmal auch ein Vorteil sein...:p

Achja?

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dieses Bild hat zugegebenermaßen wohl nichts mit Drehmoment zu tun...

dennoch, insbesondere wer leichte Teile verwendet sollte auch einen guten Drehmomentschlüssel haben. Lies den Beitrag von James Wood nochmal - ohne passendes Drehmoment erfüllt eine Schraubverbindung nicht die Funktion, die der Konstrukteur vorgesehen hat, was sich auf alle möglichen Arten äußern kann.
Man bohrt ja auch nicht einfach Löcher in tragende Teile.
 
AW: drehmomente beachten?

Das sieht allerdings wiederum nach Schaftbruch der Gabel aus, jedenfalls hängt noch ein Teil des Steuersatzes dran.
 
AW: drehmomente beachten?

Bei ausreichend langem Vorbau aber kaum Schwachstelle...

Ich weiß, auch ich will nicht das letzte Wort aus der Hand geben ;)
 
AW: drehmomente beachten?

bei einem MTB kann man wohl auch davon ausgehen, dass nicht so hochwertige komponenten wie bei (campa)RR teilen verwenden werden, hat das Rennrad doch viel mehr auszuhalten.
 
AW: drehmomente beachten?

soll heißen es liegt natürlich am MTB-Bauteil, dass der Gebrochen ist, bei einem Rennrad wäre das natürlich nie passiert werden dort wegen der viel härteren beanspruchung stabilere komponenten verbaut :rolleyes:
 
AW: drehmomente beachten?

soll heißen es liegt natürlich am MTB-Bauteil, dass der Gebrochen ist, bei einem Rennrad wäre das natürlich nie passiert werden dort wegen der viel härteren beanspruchung stabilere komponenten verbaut :rolleyes:

:D Österreichischen Humor kapiert hier doch keiner... Oder doch ? :aetsch:

Finde es immer wieder witzig, was so passiert, wenn einer (wie ich - mea culpa) versucht, die heilige Kuh "Sicherheit" zu schlachten.

Es kann natürlich jeder alles mitmachen, was er will. Mit oder auch ohne Drehmoment...

(...übrigens: Benutze durchaus gerne einen Drehmomentschl., einfach weil's Spaß macht damit zu arbeiten. Ob ich mich deswegen aber sicherer fühle ?!?)
:rolleyes:

PS: meinetwegen könnte das Thema jetzt gerne geschlossen werden, aber ich vermute mal, die Sicherheitsfreaks müssen dazu unbedingt nochwas sagen...;)
 
AW: drehmomente beachten?

Ich habe übrigens noch nie einen Dremo am Rad eingesetzt...
Komme ich jetzt in die Hölle? :eek: ;)
 
AW: drehmomente beachten?

Ich habe übrigens noch nie einen Dremo am Rad eingesetzt...
Komme ich jetzt in die Hölle? :eek: ;)

...nun ja, Du musst natürlich damit rechnen, daß Dein Fahrrad auseinanderfällt bei der nächsten Tour, und da Du das kaum überleben wirst, kann das natürlich schon passieren, das mit der Hölle... :D
 
AW: drehmomente beachten?

Bei Campa-Innenlagern geht es meines Wissens nicht um Vorspannung. (Campa-Techniker bitte mich eines Besseren belehren)
Im Gegenteil schreibt Campa vor, bei Problemen mit VERspannung des Innenlagers, die beim Anziehen mit 70 Nm auftreten können, die linke Lagerschale wieder zu lösen, und mit Schraubensicherungsmittel (anscheinend geht's hier wohl doch ums Halten der Verschraubung) mit 30 Nm erneut festzuziehen. Von einer Einschränkung der Langlebigkeit des Lagers bei dieser Methode schreibt Campagnolo nichts. 30 statt 70 Nm ist ja wohl ein Unterschied, oder nicht ?
...
:wink2:

Mag sein, dass Campa das Lager auf dieses Drehmoment auslegt um bei italienischen Lagern auf der sicheren Seite zu sein um unbeabsichtigtes Rausdrehen zu verhindern.

In der Standartliteratur der Maschinenelemente gibt es meiner Erinnerung nach längliche Berechnungsverfahren um die Anzugsmomente für solche Lagerkonstruktionen zu bestimmen. Die Lagerhersteller geben Toleranzen für Lagerluft und axiale Belastung und diverse andere Größen an. Aus all diesen Bedingungen sollte sich nach länglicher Rechnung ein konstruktionsbedingtes Anzugsmoment ergeben. Ich muß aber zugeben, ich habe sowas seit Jahren nicht mehr gemacht. Ein Blick in den aktuellen SKF Katalog läßt vermuten, dass die Methoden noch dieselben sind.
 
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