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Brother Kepler - ein moderner Rahmen und Komponenten (Aufbauthread?)

zwofuenfzehn

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Hoi,

dieser Rahmen wird mir bald zufliegen. Es ist ein modernes Ding mit Scheibenbremsaufnahmen (Flat Mount) und modernen Standards (Steuersatz z.B.) aber auch altbewährtem (gerades Oberrohr und BSA Innenlagerstandard).

Nun fehlen mir Ideen wie aufbauen?

Es sollte eine laaaange Reise überleben können.

Was soll es können was steht schon fest?

1. Bremsen TRP Spyre. Ich mag nicht hydraulisch unterwegs sein.

2. 2x10 oder 2x11. Da ich moderne Kassetten und die teils extremeren Ritzelgrößen nutzen möchte, kommt wahrscheinlich nix "älteres" in Frage. Nur was genau?

3. passend zu 2. wäre die Frage nach der Kurbel? Gibt es da vielleicht Geheimtipps von eher obskuren Marken? Shimano, SRAM, Campa und Microshift kennt man ja und alle bieten Kurbeln an. Was ist aber mit anderen Herstellern? Empfehlungen und Ideen?

4. Eigentlich möchte ich bei 622 bleiben da meine Partnerin auch ein 622 fährt und die selben Schläuche praktischer wirken als zwei verschiedene. Ein 650B wäre aber auch ne Option da der Rahmen und die Scheibenbremsen es zulassen.

5. Lenker und Vorbau?

6. Welche HR Nabe? (vorn kommt Nabendynamo hin)

7. Gibt es neben SON auch andere Hersteller guter Nabendynamos die halten?

(8. es werden bestimmt mehr Fragen und Anregungen hinzu kommen, demzufolge wird es hier bestimmt erweitert werden...)

thx!
 
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Re: Brother Kepler - ein moderner Rahmen und Komponenten (Aufbauthread?)
Hilfreichster Beitrag geschrieben von DaleCannon

Hilfreich
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[...]
1. Bremsen TRP Spyre. Ich mag nicht hydraulisch unterwegs sein.
[...]
...just my 2 cents: Ich vermute, dass es sich bei deinem Projekt um ein Reiserad handelt, welches entsprechend beladen wird? Dann würde ich Abstand von diesen Bremsen nehmen! Hier meine Erfahrung dazu:
TRP-Spyre Erfahrung
Solltest Du unbedingt dabei bleiben wollen würde ich in jedem Fall in kompressionsfreie Außenhüllen und knackige Bremsbeläge von z.B. Swissstop investieren...
 
Eine interessante Übersicht alternativer Kurbeln, weiterführend auch in einigen dort verlinkten Dateien, gibt es hier:

Meiner Ansicht nach spricht außer politischen Hintergedanken auch wenig gegen "China-Kurbeln" aus Carbon, sofern man sich auf deren Aussagen zum Q-Factor verlassen kann (wenn er überhaupt dabei steht).

Ansonsten, meiner Meinung nach die beste aktuelle Kurbel in der Summe aller Eigenschaften, aber optisch halt schon ein massiver Klopper: Rotor Aldhu Carbon.
Leicht, schmal, stabil, Einzelteile/andere Spider und Wellen erhältlich, verträgt normale 5x110-Kettenblätter, passt als BSA30 noch in normale Tretlagergehäuse usw.
Gebraucht in den Kleinanzeigen tauchen die regelmäßig auf und sind dann nicht mehr so teuer, weil scheinbar eher unbekannt. Meine letzte kostete unmontiert/unbenutzt lässige 60 €, plus kürzere Welle und Lager (neu besorgt).

Bei den Scheibenbremsen sehe ich es ähnlich: Wenn schon, dann auch gleich richtig.
Komplett mechanische Bremssättel halte ich für eine echte Fehlerquelle samt verschenkter Vorteile, mechanisch betätigte Hydrauliksättel für eine kuriose Stümperei. Hydraulik am Fahrrad ist vergleichsweise simpel und langlebig, dagegen würde höchstens eine echte Weltreise in die dritte Welt sprechen.
Die klare Entscheidung für so ein System erleichtert dann auch viele andere Entscheidungen, z.B. bei der Schaltungsfrage.

Übrigens war ich bei hydraulischen Scheibenbremsen an Bremsschalthebeln mit normaler Zugbetätigung für die Schalterei sehr positiv von Campa überrascht. Die Schalterei ist da nach wie vor schlicht, stabil und klassisch-einfach einstellbar, das Zeug funktioniert und hält offenbar auch bei geringer Pflege jahrelang, etwas fummelig war nur das haargenaue Ausrichten der Bremssättel, weil sie sich beim Anziehen der Schrauben immer wieder leicht verdrehen wollten (das haben aber andere "postmount" und "flatmount" auch, notfalls hilft eine zweite Unterlegscheibe unterm Schraubenkopf).

Eine gute, leichte, klug ausgedachte und belastbare Hinterradnabe zum gerade noch akzeptablen Preis ist für mich die Acros Nineteen, falls man normal verschraubte Bremsscheiben akzeptieren kann. Einziger Nachteil ist das Freilaufgeräusch, das auch mit geringer eingestellter Federspannung und viel Fett niemals leise wird. Vorteil, man braucht dann keine Klingel.
Ab und zu gibt es die übrigens auch ab Werk deutlich billiger, das schwankt immer mal. Und eigentlich gibt es davon eben auch eine normale mit normalen Flanschen, nicht nur Singlespeed.
https://acros-components.com/nineteen-singlespeed-hinterrad-nabe/530.02.505-32

Ansonsten habe ich aber auch gute Erfahrungen und entsprechend wenig Bedenken mit Bitex-Naben verschiedenster Art. Am Reiserad würde ich da keine superleichte RAR9 wollen, aber die Scheibenbremsmodelle wie BX106R oder BX201R sind gut und haben belastbare, große Lager. Beide bieten mehrere Achsoptionen, ohne die eigentliche Nabe verändern zu müssen.
Schwierig wird es da manchmal, unbedingt immer sofort die gewünschte Lochzahl und Achse zum besten Preis zu finden.
Grundsätzlich würde ich bei Großserien-Naben mit Rillenkugellagern immer erstmal die Lagerdeckel/Dichtungen abmontieren, die Dichtscheiben der eigentlichen Lager vorsichtig abheben und da satt wasserfestes Fett reindrücken.

Für mich spricht aber auch wenig gegen aktuelle Shimano-Naben aus den besseren MTB-Serien wie der XT. Das sind keine superleichten Teile und das werkzeugarme Einstellsystem (je nach Modell) ist auch nicht jedermanns Sache, aber bezahlbar und haltbar ist das eigentlich alles.

Wenn Du den leistungsfähigsten Nabendynamo willst, führt aktuell wohl kein Weg am SON 29 S vorbei.
Vermeide dabei aber möglichst die TR-Variante mit radialen Speichen auf der Kabelseite, sie machte wohl schon mehreren Leuten Ärger.

Für mich spricht aber auch nichts gegen Shutter Precision/SP für deutlich weniger Geld; meine beiden haben auch Regen und Kälte schon mehrfach gut überstanden. Dort liegt aber wohl deren Hauptproblem, das auch im Forum schon gut bekannt ist: Die Lager rosten irgendwann und lassen sich nur tauschen, wenn man den Dynamo ausspeicht und das Gehäuse zerlegt (nicht vollkommen simpel).
Wer hart drauf ist, könnte so ein Gerät durchaus schon im Neuzustand zerlegen, rostfreie Lager mit ordentlicher Fettfüllung montieren und über ein sinnvolles Belüftungssystem grübeln.
 
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Eine interessante Übersicht alternativer Kurbeln, weiterführend auch in einigen dort verlinkten Dateien, gibt es hier:

Meiner Ansicht nach spricht außer politischen Hintergedanken auch wenig gegen "China-Kurbeln" aus Carbon, sofern man sich auf deren Aussagen zum Q-Factor verlassen kann (wenn er überhaupt dabei steht).

Ansonsten, meiner Meinung nach die beste aktuelle Kurbel in der Summe aller Eigenschaften, aber optisch halt schon ein massiver Klopper: Rotor Aldhu Carbon.
Leicht, schmal, stabil, Einzelteile/andere Spider und Wellen erhältlich, verträgt normale 5x110-Kettenblätter, passt als BSA30 noch in normale Tretlagergehäuse usw.
Gebraucht in den Kleinanzeigen tauchen die regelmäßig auf und sind dann nicht mehr so teuer, weil scheinbar eher unbekannt. Meine letzte kostete unmontiert/unbenutzt lässige 60 €, plus kürzere Welle und Lager (neu besorgt).

Bei den Scheibenbremsen sehe ich es ähnlich: Wenn schon, dann auch gleich richtig.
Komplett mechanische Bremssättel halte ich für eine echte Fehlerquelle samt verschenkter Vorteile, mechanisch betätigte Hydrauliksättel für eine kuriose Stümperei. Hydraulik am Fahrrad ist vergleichsweise simpel und langlebig, dagegen würde höchstens eine echte Weltreise in die dritte Welt sprechen.
Die klare Entscheidung für so ein System erleichtert dann auch viele andere Entscheidungen, z.B. bei der Schaltungsfrage.

Übrigens war ich bei hydraulischen Scheibenbremsen an Bremsschalthebeln mit normaler Zugbetätigung für die Schalterei sehr postiv von Campa überrascht. Die Schalterei ist da nach wie vor schlicht, stabil und klassisch-einfach einstellbar, das Zeug funktioniert und hält offenbar auch bei geringer Pflege jahrelang, etwas fummelig war nur das haargenaue Ausrichten der Bremssättel, weil sie sich beim Anziehen der Schrauben immer wieder leicht verdrehen wollten (das haben aber andere "postmount" und "flatmount" auch, notfalls hilft eine zweite Unterlegscheibe unterm Schraubenkopf).

Eine gute, leichte, klug ausgedachte und belastbare Hinterradnabe zum gerade noch akzeptablen Preis ist für mich die Acros Nineteen, falls man normal verschraubte Bremsscheiben akzeptieren kann. Einziger Nachteil ist das Freilaufgeräusch, das auch mit geringer eingestellter Federspannung und viel Fett niemals leise wird. Vorteil, man braucht dann keine Klingel.
Ab und zu gibt es die übrigens auch ab Werk deutlich billiger, das schwankt immer mal. Und eigentlich gibt es davon eben auch eine normale mit normalen Flanschen, nicht nur Singlespeed.
https://acros-components.com/nineteen-singlespeed-hinterrad-nabe/530.02.505-32

Ansonsten habe ich aber auch gute Erfahrungen und entsprechend wenig Bedenken mit Bitex-Naben verschiedenster Art. Am Reiserad würde ich da keine superleichte RAR9 wollen, aber die Scheibenbremsmodelle wie BX106R oder BX201R sind gut und haben belastbare, große Lager. Beide bieten mehrere Achsoptionen, ohne die eigentliche Nabe verändern zu müssen.
Schwierig wird es da manchmal, unbedingt immer sofort die gewünschte Lochzahl und Achse zum besten Preis zu finden.
Grundsätzlich würde ich bei Großserien-Naben mit Rillenkugellagern immer erstmal die Lagerdeckel/Dichtungen abmontieren, die Dichtscheiben der eigentlichen Lager vorsichtig abheben und da satt wasserfestes Fett reindrücken.

Für mich spricht aber auch wenig gegen aktuelle Shimano-Naben aus den besseren MTB-Serien wie der XT. Das sind keine superleichten Teile und das werkzeugarme Einstellsystem (je nach Modell) ist auch nicht jedermanns Sache, aber bezahlbar und haltbar ist das eigentlich alles.

Wenn Du den leistungsfähigsten Nabendynamo willst, führt aktuell wohl kein Weg am SON 29 S vorbei.
Vermeide dabei aber möglichst die TR-Variante mit radialen Speichen auf der Kabelseite, sie machte wohl schon mehreren Leute Ärger.

Für mich spricht aber auch nichts gegen Shutter Precision/SP für deutlich weniger Geld; meine beiden haben auch Regen und Kälte schon mehrfach gut überstanden. Dort liegt aber wohl deren Hauptproblem, das auch im Forum schon gut bekannt ist: Die Lager rosten irgendwann und lassen sich nur tauschen, wenn man den Dynamo ausspeicht und das Gehäuse zerlegt (nicht vollkommen simpel).
Wer hart drauf ist, könnte so ein Gerät durchaus schon im Neuzustand zerlegen, rostfreie Lager mit ordentlicher Fettfüllung montieren und über ein sinnvolles Belüftungssystem grübeln.
Deine Beiträge klingen für mich oftmals sehr absolutistisch.
(nach welchen einem die eigenen in der Regel sehr kleingeistig erscheinen)

Ich habe dabei regelmäßig die Assoziation einer Rede des Papstes, welcher uns (christlich) Gläubigen den Segen erteilt.
(und das ist jetzt nicht defätistisch gemeint)
 
Die TRP Spyre habe ich am Rad. Mit kompressionsfreien Außenhüllen KEB SL. Trickstuff Power Beläge und Dächle Scheibe (vorn).
In der Kombi unproblematisch.
Bei komplett neu würde ich aber doch direkt hydraulische Bremsen nehmen.

Einen Nabendynamo von Son habe ich am Rando. Das würde ich unbedingt machen. Shutter habe ich hier auch. Die Verarbeitung ist aber bei Son sehr sehr deutlich schöner.

Bei Kurbeln empfiehlt der Kollege @Sigi Sommer die China Kurbel von Riro. Ist günstig und sieht mal anders aus als Shimano und co.
Mir würde das am Kepler nicht gefallen. Muss man selbst wissen.


Bild geklaut...
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Grüne Pest mit Spyre.
Das London Road war mal ein Budget Aufbau für alles.
Die TRP Spyre würde ich nicht fahren, wenn sie nichts taugen, oder Probleme machen würde.
PXL_20260427_173241738.jpg
 
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...just my 2 cents: Ich vermute, dass es sich bei deinem Projekt um ein Reiserad handelt, welches entsprechend beladen wird? Dann würde ich Abstand von diesen Bremsen nehmen! Hier meine Erfahrung dazu:
TRP-Spyre Erfahrung
Solltest Du unbedingt dabei bleiben wollen würde ich in jedem Fall in kompressionsfreie Außenhüllen und knackige Bremsbeläge von z.B. Swissstop investieren...
kann ich so unterschreiben, hatte ich auch erst am Monstercrosser / Reiserad - Hab dann alles komplett neu aufgebaut weil ich mit den TRP Bremsen unglücklich war...
 
Tolles Projekt! Meine „Gedankenblitze“ dazu:

AVID BB7 gibt es meines Wissens nur mit PM nicht mit FM. Die Spyre mit Shimano B05 und Jagwire-Hüllen ist zuverlässig.

Vorbau/Sattelstütze Ritchey Classic, Lenker Zipp Service Course Silber XPLR

Alternativ: Moderner Lenker mit integriertem Lenkeraufsatz (zusätzliche Griffmöglichkeiten)

Edit: Procraft (SL) Vorbau gibt es in extrem vielen Längen und Winkeln und sehr dezenten Logos: Bsp.

https://www.bike24.de/p192056.html?...MIycK4qeWOlAMV0KWDBx0VwhhbEAQYDCABEgKU7fD_BwE

https://r2-bike.com/RIDE-FARR-Lenke...MIrZzNnN6OlAMVG2lBAh25sR2mEAQYAiABEgKHEPD_BwE

https://r2-bike.com/RIDE-FARR-Lenke...MIrZzNnN6OlAMVG2lBAh25sR2mEAQYASABEgJUYPD_BwE

Kurbel Stronglight Impact?

Wenn 1x10 fach eine Option ist: https://www.rennrad-news.de/news/shimano-cues-polished-silver-sonderedition/
 
Zuletzt bearbeitet:
Shutter hatte ich mal an einem Rad mit 15 mm Steckaxe. Hat nicht lange gehalten. Die Lager sind sehr sehr klein. Danach habe ich einen Shimano eingebaut, der hält seitdem. Die Metallteile an der Axe rosten nur sehr schnell, aber das scheint kein Problem zu sein.
Wegen der Bremsen würde ich mir keine Gedanken machen. Wenn die Fuhre oder das Gelände schwer wird, dann mach größere Scheiben drauf. Ich würde hier gleich auf 180 vorn und 160 hinten gehen.
 
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Für mich spricht aber auch nichts gegen Shutter Precision/SP für deutlich weniger Geld; meine beiden haben auch Regen und Kälte schon mehrfach gut überstanden. Dort liegt aber wohl deren Hauptproblem, das auch im Forum schon gut bekannt ist: Die Lager rosten irgendwann und lassen sich nur tauschen, wenn man den Dynamo ausspeicht und das Gehäuse zerlegt (nicht vollkommen simpel).
Wer hart drauf ist, könnte so ein Gerät durchaus schon im Neuzustand zerlegen, rostfreie Lager mit ordentlicher Fettfüllung montieren und über ein sinnvolles Belüftungssystem grübeln.
Ich habe den SP nicht zerlegt bekommen. Die Anleitungen, die man findet, sind nur für die normale Variante für SSP und mit großen Lagern. Das funktioniert mit der Steckaxvariante nicht. Ich hatte für meinen Fall neue Lager besorgt, musste sie aber zurückgeben, weil ich das Gehäuse nicht aufbekommen habe. Da war für die ca. 35 EUR für einen Ersatzdynamo keine langwierige Entscheidung nötig.
Also von mir keine Empfehlung für SP in dieser Variante. Lieber Shimano (wenns die noch gibt).
Die SSP-Varianten sind natürlich gut und halten bei mir auch seit Jahren, werden aber auch nicht so oft benutzt.
 
Ich bin mit dem Shutter Precison zufrieden.
In dem Fall muss ich ergänzen, dass ich (bei Shutter Precision) bislang nur die Variante mit SSP fahre, der Brother-Rahmen ja die Variante für Steckachse benötigt, so dass @zwofuenfzehn besser auf die Erfahrung von @Bonanzero hören und sich einen SON-Dynamo (oder ggf. einen von Shimano, wobei ich persönlich von Shimano nichts halte) besorgen sollte.
 
Preislich sicher nicht so interessant, aber ich mag so spleeniges Zeug, deshalb werfe ich mal noch Growtac Equal in den Raum, wenn es komplett mechanisch werden soll. Sehr interessant finde ich auch deren Shifter, da diese x-beliebige Kombination zulassen. Hier könnte man dann z.B. 1x13 aufbauen mit z.B. 38 oder 40 vorne und der 10-44 ekar Kassette hinten und ist eigentlich für alles gewaschen und gekämmt.

Bitex Naben find ich auch super, gern eloxiert. Halten super und Lager lassen sich easy tauschen.
 
In dem Fall muss ich ergänzen, dass ich (bei Shutter Precision) bislang nur die Variante mit SSP fahre, der Brother-Rahmen ja die Variante für Steckachse benötigt, so dass @zwofuenfzehn besser auf die Erfahrung von @Bonanzero hören und sich einen SON-Dynamo (oder ggf. einen von Shimano, wobei ich persönlich von Shimano nichts halte) besorgen sollte.
SON Beste! Hab 3 Stück, gibt nichts besseres... 🥰
 
SON Beste! Hab 3 Stück, gibt nichts besseres... 🥰
Ich glaube, das wissen wir alle (dass ein SON-Nabendynamo das Beste ist, was es auf dem Markt käuflich zu erwerben gibt). :daumen:
Es mag oder kann nur nicht jeder den Preis für diese Dynamos (an jedem der dafür vorgesehenen Räder) bezahlen. ;)

(das soll jetzt keine Kritik an Deiner Aussage sein, sondern lediglich eine Feststellung bzw. Bestätigung)
 
Eine interessante Übersicht alternativer Kurbeln, weiterführend auch in einigen dort verlinkten Dateien, gibt es hier:

Meiner Ansicht nach spricht außer politischen Hintergedanken auch wenig gegen "China-Kurbeln" aus Carbon, sofern man sich auf deren Aussagen zum Q-Factor verlassen kann (wenn er überhaupt dabei steht).

Ansonsten, meiner Meinung nach die beste aktuelle Kurbel in der Summe aller Eigenschaften, aber optisch halt schon ein massiver Klopper: Rotor Aldhu Carbon.
Leicht, schmal, stabil, Einzelteile/andere Spider und Wellen erhältlich, verträgt normale 5x110-Kettenblätter, passt als BSA30 noch in normale Tretlagergehäuse usw.
Gebraucht in den Kleinanzeigen tauchen die regelmäßig auf und sind dann nicht mehr so teuer, weil scheinbar eher unbekannt. Meine letzte kostete unmontiert/unbenutzt lässige 60 €, plus kürzere Welle und Lager (neu besorgt).

Bei den Scheibenbremsen sehe ich es ähnlich: Wenn schon, dann auch gleich richtig.
Komplett mechanische Bremssättel halte ich für eine echte Fehlerquelle samt verschenkter Vorteile, mechanisch betätigte Hydrauliksättel für eine kuriose Stümperei. Hydraulik am Fahrrad ist vergleichsweise simpel und langlebig, dagegen würde höchstens eine echte Weltreise in die dritte Welt sprechen.
Die klare Entscheidung für so ein System erleichtert dann auch viele andere Entscheidungen, z.B. bei der Schaltungsfrage.

Übrigens war ich bei hydraulischen Scheibenbremsen an Bremsschalthebeln mit normaler Zugbetätigung für die Schalterei sehr positiv von Campa überrascht. Die Schalterei ist da nach wie vor schlicht, stabil und klassisch-einfach einstellbar, das Zeug funktioniert und hält offenbar auch bei geringer Pflege jahrelang, etwas fummelig war nur das haargenaue Ausrichten der Bremssättel, weil sie sich beim Anziehen der Schrauben immer wieder leicht verdrehen wollten (das haben aber andere "postmount" und "flatmount" auch, notfalls hilft eine zweite Unterlegscheibe unterm Schraubenkopf).

Eine gute, leichte, klug ausgedachte und belastbare Hinterradnabe zum gerade noch akzeptablen Preis ist für mich die Acros Nineteen, falls man normal verschraubte Bremsscheiben akzeptieren kann. Einziger Nachteil ist das Freilaufgeräusch, das auch mit geringer eingestellter Federspannung und viel Fett niemals leise wird. Vorteil, man braucht dann keine Klingel.
Ab und zu gibt es die übrigens auch ab Werk deutlich billiger, das schwankt immer mal. Und eigentlich gibt es davon eben auch eine normale mit normalen Flanschen, nicht nur Singlespeed.
https://acros-components.com/nineteen-singlespeed-hinterrad-nabe/530.02.505-32

Ansonsten habe ich aber auch gute Erfahrungen und entsprechend wenig Bedenken mit Bitex-Naben verschiedenster Art. Am Reiserad würde ich da keine superleichte RAR9 wollen, aber die Scheibenbremsmodelle wie BX106R oder BX201R sind gut und haben belastbare, große Lager. Beide bieten mehrere Achsoptionen, ohne die eigentliche Nabe verändern zu müssen.
Schwierig wird es da manchmal, unbedingt immer sofort die gewünschte Lochzahl und Achse zum besten Preis zu finden.
Grundsätzlich würde ich bei Großserien-Naben mit Rillenkugellagern immer erstmal die Lagerdeckel/Dichtungen abmontieren, die Dichtscheiben der eigentlichen Lager vorsichtig abheben und da satt wasserfestes Fett reindrücken.

Für mich spricht aber auch wenig gegen aktuelle Shimano-Naben aus den besseren MTB-Serien wie der XT. Das sind keine superleichten Teile und das werkzeugarme Einstellsystem (je nach Modell) ist auch nicht jedermanns Sache, aber bezahlbar und haltbar ist das eigentlich alles.

Wenn Du den leistungsfähigsten Nabendynamo willst, führt aktuell wohl kein Weg am SON 29 S vorbei.
Vermeide dabei aber möglichst die TR-Variante mit radialen Speichen auf der Kabelseite, sie machte wohl schon mehreren Leuten Ärger.

Für mich spricht aber auch nichts gegen Shutter Precision/SP für deutlich weniger Geld; meine beiden haben auch Regen und Kälte schon mehrfach gut überstanden. Dort liegt aber wohl deren Hauptproblem, das auch im Forum schon gut bekannt ist: Die Lager rosten irgendwann und lassen sich nur tauschen, wenn man den Dynamo ausspeicht und das Gehäuse zerlegt (nicht vollkommen simpel).
Wer hart drauf ist, könnte so ein Gerät durchaus schon im Neuzustand zerlegen, rostfreie Lager mit ordentlicher Fettfüllung montieren und über ein sinnvolles Belüftungssystem grübeln.


Danke für den Input. Um ehrlich zu sein, klingt das eher nach Boutiqueaufbau, das soll es nicht sein.




Die TRP Spyre habe ich am Rad. Mit kompressionsfreien Außenhüllen KEB SL. Trickstuff Power Beläge und Dächle Scheibe (vorn).
In der Kombi unproblematisch.
Bei komplett neu würde ich aber doch direkt hydraulische Bremsen nehmen.

Einen Nabendynamo von Son habe ich am Rando. Das würde ich unbedingt machen. Shutter habe ich hier auch. Die Verarbeitung ist aber bei Son sehr sehr deutlich schöner.

Bei Kurbeln empfiehlt der Kollege @Sigi Sommer die China Kurbel von Riro. Ist günstig und sieht mal anders aus als Shimano und co.
Mir würde das am Kepler nicht gefallen. Muss man selbst wissen.


Bild geklaut...
Anhang anzeigen 1773800

Grüne Pest mit Spyre.
Das London Road war mal ein Budget Aufbau für alles.
Die TRP Spyre würde ich nicht fahren, wenn sie nichts taugen, oder Probleme machen würde.
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Mir gefällt die Kurbel an sich, sind Carbonkurbeln wirklich etwas an das man denken sollte es wenn es um ein Reiserad geht? Also ich bin skeptisch, da ist aber der Typ am Labern der sich allmählich von den Klassikern wegbewegt.

Meine Partnerin wird am LIV eine hydraulische Bremse fahren, daher ist die Hemmschwelle zu Hydraulik geringer geworden.

Was die Hardware/Komponenten angeht; obgleich es immer wieder Kurbeln in Silber/Alu gibt, so ist spätestens das Schaltwerk und Umwerfer wieder schwarz. Bis auf die limited Cues die es in Silber gab (aber mich nicht so interessiert) ist die Auswahl eher gering.

Die ganzen (älteren) GRX Komponenten werden gerade zu guten Preisen neu angeboten, da wird es wohl landen. Sword 2x10fach interessiert mich noch ein wenig, mal sehen.
 
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