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3er oder 2er Kurbel oder Kompkt oder was???

Felice

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Achtung Glaubenskrieg!:D

wollte mir ein Rennrad kaufen. Jetzt kann ich zwischen 2x10, 3x10 oder 2x10 Kompaktkurbel waehlen. Ohne Aufpreis. Leider hab ich nicht geschnallt, was das in der Praxis bedeutet. Klar ist mir, dass die 3er vorn das kleinste Blatt bietet, aber ab wann brauch ich das in der Praxis? Fange gerade mit dem Training an und werd hier im schoenen Muenster wohl keine Wahnsinnsberge erwarten, aber vielleicht krieg ich ja mal Urlaub??? Ausserdem hab ich im Internet gelesen, dass der Schaltabstand bei einem Wechsel des vorderen Kettenblatts dann bei der 3er hinten groesser sei. Was heisst das denn in der Praxis? Und zu guter letzt hiess es, dass bei einer 3er gar nicht alle Kombis fahrbar seien (klein vorn und ganz klein hinten und umgekehrt). Also doch am besten eine Kompakt-Kurbel und in den Alpenm schultern???
Ich bin verwirrt. Bitte Hilfe.:confused:

Danke,

Felix
 
Nimm die 3-fach, wenn Du Berge fahren willst!
Hier gibt's immer einige Aufschreie, aber für Anfänger (wie mich auch) auf alle Fälle die richtige Empfehlung.
Stimmt schon, daß man nicht alle Kombinationen fahren kann/soll (Verschleiß), aber: Du kannst die größte und die kleinste Übersetzung fahren, das ist wichtig!
Wenn Du also vorhast, mal Berge zu fahren: Nimm 3-fach!
Wenn nicht, dann tut's 2-fach/Kompakt auch.
Kompakt gefällt mir persönlich nicht, weil es kein vorderes Kettenblatt gibt, das ich als Standard fahre. Das kleine zu klein, das große zu groß.

Nachteile der 3-fach:
- Minimales Mehrgewicht (100gr. ?)
- Für viele: Optik/Stil
Das war's denn aber auch.

Gruß,
mattimuc
 
Also, klein/klein und groß/groß ist bei allen Varianten nicht ratsam zu fahren. Soviel dazu...:D
 
Hi,

mit 2x10 hast du als "Beginner" kaum Spaß wenn es Hügelig wird! Beide andere Varianten gehen. Ich würde zu Kompakt raten. Das System ist leichter wie 3x10, es hat weniger Gänge die sich überlappen und es ist auch weniger geschalte... meine ich mal subjektiv :rolleyes:

Tip: Eine enge Kasette fürs Flachland und eine mi großem Ritzel für die Berge und alles wird gut :D

Stefan

P.S.: Nur ein paar blöde Bemerkungen von den harten Jungs mit 2x10 mußt du abkönnen...
 
Ich bin hart und besitze ab nächster Woche ne 52/39 2-Fach Schaltung! :D ;)

Mein Händler meinte, dass er die 105er Gruppe von Shimano nicht in Kompakt oder Dreifach besorgen könne... :(
Mir aber auch egal. Mim kleinsten Gang trete ich in Zukunft etwas über 3 Meter pro Umdrehung.
Imo sind´s noch 4,90m :eek: Aber selbst damit kommt man 20% Steigungen (Nordschleife) hoch wenn´s unbedingt nötig ist.
 
2 Runden lang hält man das unter unvorstellbaren Qualen aus. :D

Wat man nich inner Schaltung hat, hat man in den Beinen... :cool:
 
ich versteh nur eins nicht, warum wird kompakt so selten mit 48/34 angeboten oder gar 46/34
man hat dann mit einem 11er Ritzel immer noch eine relativ hohe Geschwindigkeit, man muss ja steil bergab nicht unbedingt treten
 
nimm die kompaktkurbel,meiner erfahrung nach hast du eine viel bessere schaltqualität.wenn in deiner gegend nicht die riesen berge stehen brauchst du auch keine dreifach kurbel.
mit der kompakt kurbel bekommst du wennigstens saft in die beine.
hab schon öfters bei kollegen beobachtet,die dreifach fahren,das sie immer wieder kleine probleme mit der kettenlinie haben.
bin früher selbst dreifach gefahren und was war das end vom lied?nach 2-3 monaten gutem trainings bin die steigungen alle auf dem mittleren blatt hochgefahren was ja bekanntlich ein 42er blatt ist,und das kleinste wurde gar nicht mehr gebraucht.ausser du hast vor eine transalp zu fahren da ist dreifach natürlich gut obwohl selbst da reicht eine kompakt.

gruß g
 
Vorgeschichte: Ich bin 52, von schwächlicher Statur und habe dieses Jahr nach über 20jähriger Pause wieder mit dem Radeln angefangen, bin derzeit mit einem 20-kg-MTB unterwegs. Das Allgäu ist hier flach, die größten Herausforderungen sin die Brücken über die Autobahnen und ähnliche Berge, nur einmal gehts mit 10 % etwa 35 m hoch.
Verglichen mit den Übersetzungen am MTB 44:... käme ich zu über 95 % locker mit dem 50er-Kettenblatt und einem 26er- oder 27er-Ritzel aus, wenn ich mich anstrengte, zu 100 %. Dass das für die Kette und die Zähne nicht schön ist, ist eine andere Sache, aber es sind ja immer nur ein paar Meter, sonst fahre ich 44:14 bis 44:18, was 50:16 bis 50:21 entspricht, nur selten müsste ich kurz auf 50:23 gehen, was die Kette dann nicht so gerne mag. Ich kenne die Topographie von Münster nicht, stelle sie mir aber ähnlich vor. Auch für Beschleunigungen aus dem Stand reicht 50:23 auf den ersten zehn Metern. Das kleine Kettenblatt braucht man dann so gut wie gar nicht.
Dagegen müsste ich mit einer 53/39-Kombination vorne sehr oft schalten, denn 53:23 möchte ich über längere Strecken nicht fahren und schneller als 40 bin ich ohnehin nur bergab. Das kann aber für Dich völlig anders sein, weil Du kräftiger bist.
Gegen Kompakt spricht vor allem:
- theoretisch stärkere Kettenkreuzung (hängt aber von den persönlichen Fahrgewohnheiten und Möglichkeiten sowie dem Streckenprofil ab)
- geringere Höchstgeschwindigkeit bergab (6 % 50er ggü. 53er)

Alle Gänge kannst Du mit keiner Kombination nützen (von 30 nützt man meist nur 17, die übrigen fallen Überschneidungen zum Opfer), die Ausbeute ist allerdings mit der Kompaktschaltung (50/34) am größten - der Kettenverschleiß allerdings auch..
 
Kurz und knapp:
2-fach 39/52 wenn man keine Alpen überqueren will
Zwei Hinterräder mit unterschiedlichen Ritzeln, so dass man die Übersetzung mit einem Tausch der HRs dem Terrain anpassen kann. HR bitte VOR dem Start wählen :D
 
xrated schrieb:
gibts hier echt Leute die wegen einem anderen Ritzel ein 2. Laufrad anschaffen :eek:
klar..
Hyperon mit 13/26
und
Bora mit 11/23

Außerdem ne Clavicula compakt als Austauschkurbel.
:dope:

Nee, mal im Ernst. Ne gute gebrauchte Kurbel kann man in der Bucht für unter 70,- € bekommen. Da sollte man beim Erstkauf einfach keinen gesteigerten Wert drauf legen sondern erstmal mit dem Material, welchem auch immer, seine eigenen Erfahrungen machen. Wer vorhat den Ötzi oder ähnliches zu fahren, für den wird die Wahl der Kurbel mit Sicherheit die kleinste Sorge sein.
 
mr.g schrieb:
...
hab schon öfters bei kollegen beobachtet,die dreifach fahren,das sie immer wieder kleine probleme mit der kettenlinie haben.
...
gruß g
Das mit der Kettenlinie höre ich öfters. In meinem Keller stehen zwei CAADs, eines mit 2-fach und eins mit 3-fach (beide 10 Ritzel hinten).
Beim 3-fach liegt das mittlere Kettenblatt in Linie mit dem 6. Ritzel. Wenn ich also 3 Ritzel Schräglage zulasse, kann ich vom 3. bis 9. Ritzel damit fahren.
Das grosse Kettenblatt liegt in Linie mit dem 7. Ritzel, reicht also vom 4. bis zum 10. Ritzel. Das kleinste Kettenblatt deckt das 1. bis zum 7. Ritzel ab. Damit ist das Portfolio der Gänge optimal abgedeckt bei wenig Schräglage.
Beim 2-fach Rad liegt das kleine Kettenblatt in Linie mit dem 5. Ritzel. Bei den erlaubten 3 Ritzeln Schräglage kann ich vom 2. bis zum 8. Ritzel fahren. Das grosse Blatt dann vom 3. bis zum 9. Wenn ich das grösste Ritzel oder das kleinste Ritzel fahren will, habe ich eine Schräglage von 4 Ritzelbreiten, also je eins mehr als bei Dreifach ...

Und noch eine Anmerkung zu Kompakt: Im recht flachen Münster wirst Du mit 50/34 feststellen, dass Du häufig die Kettenblätter wechseln musst und mit viel Schräglage fährst (z.B. bei 30km/h 34-13 oder 50-21/19). Beispiel 50-34
Wenn Du da ein 39'er Blatt hast, kannst Du bis ~35km/h auf dem kleinen Blatt fahren und dann aufs grosse schalten. Wenn Du dann etwas langsamer fährst, musst Du nicht gleich wieder das Blatt wechseln und hinten 6 Gänge durchschalten. Fazit: Mit Rückenwind oder in der Gruppe auf dem grossen, bei Gegenwind auf dem kleinen Blatt. Beispiel 52-39

Wenn Du eine Prio für die Berge hast, dann sitzt das 30'er Kettenblatt zusätzlich an der Kurbel. Damit kannst Du Dir auch für die hintere Kassette die Wechselei schenken. Im Flachen wirst Du es nicht brauchen.
Nur die Sprüche der "Profis" könnten Dich nerven, wenn Du im Flachen mit Dreifach unterwegs bist ...
Gruss
Glashütte Roadrunner
 
hab mir vor 4 Wochen ein neues Rad gekauft mit 3-fach (Ultegra). Vorher hatte ich eine alte 2-fach 105er Schaltung.

Wohne zwischen der Schwäbischen Alb und dem Schwarzwald. Somit gibt es immer mal wieder einige Berge.

Ich bin mir der 2-fach 39/53 auch fast überall hochgekommen, doch vor allem im Frühling ist es gut wenn man nochmals zurückschalten kann.

Seit ich das 3-fach Rad habe (4Wochen) bin ich bis jetzt ca 500km damit gefahren. Ich habe 2-3 mal das 30 Kettenblatt gebraucht.

Ich finde es einfach geschickt, wenn man es dabei hat.
Die 100g mehr stören mich nicht.

Wenn man mal nach ner langen Tour richtig fertig ist und es kommt noch ein Anstieg, dann ist man froh wenn man nochmals zurück schalten kann.
Und vor allem wenn man noch nicht ganz so gut in Form ist.
 
eLw00d schrieb:
Aber selbst damit kommt man 20% Steigungen (Nordschleife) hoch wenn´s unbedingt nötig ist.

an welcher Stelle hast Du die 20% gefunden/gesehen:confused:

Wohne nich weit von NR-25km möchte unbedingt die Stelle sehen bin irgendwie blind gefahren bis jetzt:(
 
Felice schrieb:
Klar ist mir, dass die 3er vorn das kleinste Blatt bietet, aber ab wann brauch ich das in der Praxis? Fange gerade mit dem Training an und werd hier im schoenen Muenster wohl keine Wahnsinnsberge erwarten, aber vielleicht krieg ich ja mal Urlaub???
Och, der Teuto ist näher als Du denkst. ;)
Aber den Lienener Berg kommt selbst ein Schwergewicht wie ich mit 53/42 und 13/24 hoch. Das reicht auch für den Baumberg. Empfehlung: Da hier gleich der Winter anfängt und seine Länge unbestimmt ist, wirst Du sinnvollerweise erst mal Grundlage fahren und nicht in den Urlaub, um Dir zum Einstieg den Mont Ventoux zu geben. Daher reicht Dir eine normale 2fach-Kurbel. Wenn Du dann doch nächstes Jahr eine Alpenüberquerung machst, kaufst Du Dir für kleines Geld eine passende Kompaktkurbel und baust einfach die Kurbeln um und setzt den Umwerfer ein paar mm tiefer. Das wars.

Hth,
E.:wq​
 
Ich bin 3fach gefahren und nun KK 50/34 (12-27).

Ich muss sagen, ich bereue den Umstieg nicht. Ich wohne in bergigem Terrain und bin mit knapp 96kg wahrlich kein Leichtgewicht.

Für 52/39 reicht es beileibe nicht und ich könnte mit dieser Übersetzung hier das das RR Fahren an den Nagel hängen.

Der Vorteil an einer KK ist, dass ich auch andere Kettenblätter montieren kann.
Es sind somit auch andere Abstufungen wie 52/36 möglich und ich muss nicht auf eine normale 2fach mit 130er Lochkreis zurückgreifen.

Der Schaltkomfort einer KK gegenüber einer 3fach ist meiner Meinung nach schon sehr groß, aber ich verteufel die 3fach trotzdem nicht.
Für mich war ausschlaggebend für den Wechsel, dass ich zum einen einen angenehmeren Schaltkomfort habe und zum anderen die Optik besser ist.
 
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