einaugenradler
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Haha, genau bei wie bei mir letztes Jahr - erster Vierhunderter und erstes Brevet überhaupt. Ich war ziemlich genau nach 24h zurück, hatte also noch deutlich Reserve. Neben den Dingen, die für Langstrecke allgemein gelten, war für mich noch Folgendes wichtig: Ich bin komplett ausgeruht und ausgeschlafen an den Start gegangen. Am Ende eines Arbeitstages würde ich nicht um 20 Uhr in ein Brevet starten wollen... Außerdem: Mein Pacing war in Ordnung: Bin auch die steilen Anstiege (und da gibt's einige) mit max. 135 Puls hochgekrochen und hatte am Ende dann immer noch Power fürs steile Finale. Und: Ich hatte ausreichend warme Kleidung dabei, inkl. Fleecepulli, Überhose (!), Schuhüberzieher, Wollsocken und sogar 2x Thermopads für die Schuhe. Es waren 4-5 Grad nachts angesagt, war aber teilweise über Stunde deutlich frostig (ja, Ende Mai!!!). Also Wettervorhersage gut beobachten. Und dann viel Spaß und Erfolg, Strecke ist sehr schön!Dieses Brevet war vor 3 Jahren mein erster 400er und die erste durchgefahrene Nacht. Bei mir hat folgendes sehr gut funktioniert: kräfteschonend starten, evt. in einer Gruppe bleiben, die sich einen Tick zu langsam anfühlt. Regelmäßig essen und trinken nicht vergessen. Bei der ersten Kontrolle ist dann schon ein Drittel der Strecke geschafft, und man kann sich auf die Morgendämmerung freuen. Und wenn am Tag dann doch mal die Müdigkeit überhand nimmt, kann ein kurzer Nap schon viel bewirken.