Die absoluten Leistungswerte sind für jeden halbwegs ambitionierten Radsportler doch nichts Besonderes. Ähnliche Werte erreichen die meisten Lizenzradsportler ebenfalls.
Zur Einordnung: Im Januar habe ich auf dem Cyclus2 im Sitzen im Leistungstest 855 W über 15 s getreten, bei einem Gewicht von knapp 70 kg sind das 12,2 W/kg. Und ich bin maximal ein mittelmäßiger Lizenzfahrer und zudem von meinem Leistungszenit in meinen Zwanzigern ein ganzes Stück entfernt.
Was hier die Spreu vom Weizen trennt, ist die Durability bzw. die Ermüdungsresistenz und die Fähigkeit, auch danach noch mit hohen Watt weiterzutreten, wenn die Sauerstoffschuld maximal ist. Die Tests finden eben ohne wesentliche Vorermüdung statt. Mit weit über 250 km in den Beinen - selbst wenn der Großteil davon im Windschatten war - sieht das schon wieder ganz anders aus, vorallem wenn man danach noch weiter drückt.
Anstelle von kurzfristigen Maximalwerten wären die Werte über die Cipressa bzw. den Poggio von unten bis oben interessant.