Nach einem guten Jahr bin ich mal wieder in Nairobi und in der Zeit sind ca. 30% der allgegenwärtigen Motorradtaxis (Bodas) gegen elektrische Bodas ausgetauscht worden. Das Gleiche ist mir auch schon in Kigali und teilweise in Lusaka aufgefallen.
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Keiner der Fahrer hier schert sich darum, ob das original Motorradgefühl nun noch da ist oder nicht, sondern hier geht es einfach nur darum, die Kosten pro km so niedrig wie möglich zu halten. Da ist keinerlei Passion oder Dogma bei der jungen Bevölkerung hier zu dem Thema - sehr erfrischend wenn man das mit den Debatten in D und auch hier im Thread vergleicht. Aber es ist eben ein gewaltiger Unterschied, ob das Durchschnittsalter eines Landes bei 20 oder 45 Jahren liegt....
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Für die Stadt selbst ist das ein Segen, da der Dreck und Lärm der Verbrenner nach und nach zurückgehen und die Fahrer haben am Ende des Monats mehr Geld in der Tasche.
Parallel werden Busse und auch Taxis gegen Hybride oder BEVs ausgewechselt, die meisten PKWs werden als Gebrauchte Fahrzeuge aus Japan importiert (RHD). Wenn das so weiter geht, ist der Verkehr in Nairobi bald weiter elektrifiziert als der Verkehr in Berlin, München oder Hamburg.
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Vor 1 Jahr habe ich eine Fahrt mit einem elektrisch Bus des kenianischen Start-Ups Basigo zum Mount Longonot organisiert und das hat einige Mitfahrer zum Nachdenken und Vorurteile ins Wanken gebracht.
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