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Der AntiFred der Protagonisten (Ciclistas Mötörhead)

Wenig PS bei noch weniger Gewicht:

Was so ein richtiges Geschoss wäre, wäre eine NSU Baumm mit 15PS Elektromotor nach den 125er Regeln, fahrbar mit Führerschein B196. Mit Straßenzulassung und zu einem Preis irgendwo zwischen 6.000 und 8.000 €.

Die NSU Baumm aus den 1950ern war ein Stromlinienliegemotorrad. Eine Version mit ca. 4 PS erreichte ca. 200 Km/h.
Das ist doch was für alte Holländer ;-))
(wenn das Kreuz noch mitmacht ;-)
 

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Re: Der AntiFred der Protagonisten (Ciclistas Mötörhead)
Zwei Generationen des kultigen, kleinen Turboheulers aus Turin. Auch schon über 40 Jahre alt und kein bisschen leise.

Fiat_Unio_Turbo_1988.jpg


Fiat_Unio_Turbo_Serie 2.jpg
 
Ich denke mal die Leute dort haben ganz allgemein eine völlig andere Lebenswirklichkeit und ein ganz anderes Branding als die meisten Europäer mit ausreichend Wohlstand, ihrer Work/Life Balance und den damit entstandenen/verbundenen Luxus-"Problemen".
In Afrika oder Schwellenländern überhaupt wird daher alles der reinen Pragmatik untergeordnet sein. Dort hat man sicher andere Sorgen und Prioritäten als tiefere emotionale Bindungen zu "Fortbewegungsmitteln". Kein Platz & keine Zeit für derartige Sentimentalitäten wie in unseren Breiten 😇.

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Geil! Ein Rennrad an der Wand im Schlafzimmer...
 
Wenig PS bei noch weniger Gewicht:

Was so ein richtiges Geschoss wäre, wäre eine NSU Baumm mit 15PS Elektromotor nach den 125er Regeln, fahrbar mit Führerschein B196. Mit Straßenzulassung und zu einem Preis irgendwo zwischen 6.000 und 8.000 €.

Die NSU Baumm aus den 1950ern war ein Stromlinienliegemotorrad. Eine Version mit ca. 4 PS erreichte ca. 200 Km/h.
Ich würde mich beeilen, wenn ich sowas wollte.
Bei den extremen Unterschieden zwischen Dauer- und Spitzenleistung bei eMotorrädern wird es nicht mehr lange dauern, bis da ein Riegel vorgeschoben wird.
Beispielsweise 80 PS mit B196:
 
Nach einem guten Jahr bin ich mal wieder in Nairobi und in der Zeit sind ca. 30% der allgegenwärtigen Motorradtaxis (Bodas) gegen elektrische Bodas ausgetauscht worden. Das Gleiche ist mir auch schon in Kigali und teilweise in Lusaka aufgefallen.

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Keiner der Fahrer hier schert sich darum, ob das original Motorradgefühl nun noch da ist oder nicht, sondern hier geht es einfach nur darum, die Kosten pro km so niedrig wie möglich zu halten. Da ist keinerlei Passion oder Dogma bei der jungen Bevölkerung hier zu dem Thema - sehr erfrischend wenn man das mit den Debatten in D und auch hier im Thread vergleicht. Aber es ist eben ein gewaltiger Unterschied, ob das Durchschnittsalter eines Landes bei 20 oder 45 Jahren liegt....

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Für die Stadt selbst ist das ein Segen, da der Dreck und Lärm der Verbrenner nach und nach zurückgehen und die Fahrer haben am Ende des Monats mehr Geld in der Tasche.
Parallel werden Busse und auch Taxis gegen Hybride oder BEVs ausgewechselt, die meisten PKWs werden als Gebrauchte Fahrzeuge aus Japan importiert (RHD). Wenn das so weiter geht, ist der Verkehr in Nairobi bald weiter elektrifiziert als der Verkehr in Berlin, München oder Hamburg.
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Vor 1 Jahr habe ich eine Fahrt mit einem elektrisch Bus des kenianischen Start-Ups Basigo zum Mount Longonot organisiert und das hat einige Mitfahrer zum Nachdenken und Vorurteile ins Wanken gebracht.
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Vor ein paar Jahren, als das aufkam, gab es einige Berichte/Dokus darüber. Auch mit viel Hintergrund. Hab auf die schnelle das gefunden, gab aber noch besseres
https://www.n-tv.de/mediathek/magaz...baut-seine-Kult-Taxis-um-article23858632.html
 
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