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Grunellis Garage: Rahmenbau und andere Basteleien

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Re: Grunellis Garage: Rahmenbau und andere Basteleien
Man muß dabei auch immer bedenken, daß Firmen wie Surly für die breite Masse bauen. Und davon ausgehen müssen, daß mit beladenem Heckträger aber ohne Frontgepäck gefahren wird. Die bauen einfach auf der sicheren Seite. Laß mal einen solventen Ami mit Gepäck hinten, spindeligem Rahmen, LowTrail und guten Anwälten bei der Abfahrt wegen Flatterns absteigen...

Das war Anfang der 90er schon ähnlich, als die MTB-Firmen in den Rennradmarkt drängten. Da waren die Geometrien auch gemäßigter als beim typischen Italiener. Und sind es bis heute geblieben...

Meiner Meinung nach sollte am Anfang die Entscheidung stehen, ob vorne mit Gepäck gefahren werden soll oder nicht. Und dann ergibt sich das weitere...
 
Hast du die Möglichkeit den Winkel und die Vorbiegung zu messen?
Im Laufe der Woche, im Rahmen meiner Mittel.
Kannst du das Lenkverhalten mit und ohne Gepäck beschreiben?
Das mit den Blechen ist mit profilierten 48ern perfekt ohne Gepäck.
Das mit den 2/2.1" RaceKings ist gut.

Beide scheitern, wenn die Reifen breit, zart und ohne Schulter sind. Wir haben das hier erörtert:

Beitrag #94 bringt es m.E. auf den Punkt
 
Kurzes Update aus der inzwischen kalten Schrauberhöhle:

Bei meinen letzten zwei Projekten ist mir aufgefallen, dass die Rahmen immer den selben Verzug zeigen wenn sie aus der Lehre kommen. Grund wird wohl die ungenau Aufnahme an den Tretlagermuffenflächen sein die auch gleichzeitig die Referenz auf dem Richttisch bilden.

Auch die Einstellung war super nervig und fummelig also habe ich die Lehre umgebaut:

PXL_20251112_212335958.jpg


Größter Vorteil ist, dass ich das Ding flach auf den Tisch spannen kann und so überprüfe ob alles fluchtet.

Schritt zwei war die Optimierung des Richtprozederes. Ab jetzt ist das Steuerrohr die Referenz:

PXL_20251112_211715706.jpg


Die Vorrichtung hat mir der Liebe Aaron von B.B. Maschineshop gebaut und sie ist super steif, sodass ich auch diese super krummen Italiener richten kann 😂.

Jetzt gehts auch wieder an den nächsten Rahmen 😁.
 
Für mein Bombtrack ist das einfach. das gibt es noch und es hat noch die gleiche Geo
https://staubundteer.de/products/bo...Tg-SlP2xWQyQakXdFyxMYZj5Idj4VeRxoC5TEQAvD_BwE

Ich habe es aber nicht hinbekommen meinen 26-Zöller zu vergessen. Da brauche ich erstmal 'ne gescheite Methode :-(
Wie macht ihr das, aufgebaute Fahrräder so genau wie möglich vermessen?

Ich stelle das Rad auf einen absolut horizontalen Tisch und halte dann meinen digitalen Winkelmesser an die Stellen die ich brauche.

Vorbiegung bei eingebauter Gabel geht super mit langem steifen Lineal entlang der Mittelachse des Gabelschafts runter bis zum Boden und einem kleinen zweiten Lineal für den Abstand Vorderradachse und langes Lineal.
 
Kurzes Update aus der inzwischen kalten Schrauberhöhle:

Bei meinen letzten zwei Projekten ist mir aufgefallen, dass die Rahmen immer den selben Verzug zeigen wenn sie aus der Lehre kommen. Grund wird wohl die ungenau Aufnahme an den Tretlagermuffenflächen sein die auch gleichzeitig die Referenz auf dem Richttisch bilden.

Auch die Einstellung war super nervig und fummelig also habe ich die Lehre umgebaut:

Anhang anzeigen 1703722

Größter Vorteil ist, dass ich das Ding flach auf den Tisch spannen kann und so überprüfe ob alles fluchtet.

Schritt zwei war die Optimierung des Richtprozederes. Ab jetzt ist das Steuerrohr die Referenz:

Anhang anzeigen 1703723

Die Vorrichtung hat mir der Liebe Aaron von B.B. Maschineshop gebaut und sie ist super steif, sodass ich auch diese super krummen Italiener richten kann 😂.

Jetzt gehts auch wieder an den nächsten Rahmen 😁.
Es ist auf den Bildern nicht recht zu sehen, aber wichtig ist auch, den Rohren bei Erwärmung ein Ausdehnen in der Länge zu ermöglichen, ohne daß etwas unter Spannung gesetzt wird.
Dehnt sich das Rohr unter Spannung aus, kann das nicht nur ungünstig an der gerade erhitzten Verbindung sein, sondern bei Rahmenlehren mit seitlichen Auslegern gibt es auch Winkelfehler. Wenn ein Rohr dazwischen geklemmt ist, verformen sich die Ausleger bei Erwärmung desselben wie die kurzen Ärmchen eines "K".
Ich glaube Ulrich Vogel hatte da an einem Rohrende immer keinen Konus, sondern ein Teil mit Schiebesitz. Und dann zB die Aufnahme des Sitzrohres nicht ganz festgezogen, so daß sich beim Löten zB des Oberrohres selbiges ausdehnen kann und das Sitzrohr etwas nach hinten verschiebt.
 
Es ist auf den Bildern nicht recht zu sehen, aber wichtig ist auch, den Rohren bei Erwärmung ein Ausdehnen in der Länge zu ermöglichen, ohne daß etwas unter Spannung gesetzt wird.
Dehnt sich das Rohr unter Spannung aus, kann das nicht nur ungünstig an der gerade erhitzten Verbindung sein, sondern bei Rahmenlehren mit seitlichen Auslegern gibt es auch Winkelfehler. Wenn ein Rohr dazwischen geklemmt ist, verformen sich die Ausleger bei Erwärmung desselben wie die kurzen Ärmchen eines "K".
Ich glaube Ulrich Vogel hatte da an einem Rohrende immer keinen Konus, sondern ein Teil mit Schiebesitz. Und dann zB die Aufnahme des Sitzrohres nicht ganz festgezogen, so daß sich beim Löten zB des Oberrohres selbiges ausdehnen kann und das Sitzrohr etwas nach hinten verschiebt.
Ich habe ja noch keinen Rahmen gelötet, sondern bisher nur davon gelesen....
Da ist meißt die Rede davon daß in der Lehre erst mal nur geheftet wird und dann außerhalb der Lehre durch gelötet.
Ich gehe mal davon aus daß vor dem Durchlöten gerichtet wird. So mache ich das jedenfalls wenn ich vergleichbare Konstruktionen füge. Gut heften, richten, fügen und wieder richten.
Geht es bei Deinen Ausführungen darum schon den Verzug vom Heften zu minimieren oder schafft die schwimmende Aufnahme des Rahmen die Möglichkeit in der Lehre ihn ohne auszuspannen durchzulöten.
 
Wenn ein Rohr dazwischen geklemmt ist, verformen sich die Ausleger bei Erwärmung desselben wie die kurzen Ärmchen eines "K".
Aber selbst wenn die Lehre so steif & massiv ausgefürt ist daß sie sich nicht sich nicht verformt, steht das Werkstück wie eine Feder unter Spannung und ist dann ausgespannt auch krumm.
Oft bekommt man dann solche Werkstücke auch nur mit viel Mühe überhaupt ausgespannt.
ungünstig an der gerade erhitzten Verbindung sein
Das finde ich noch wohlwollend ausgedrückt......
 
Für mein Bombtrack ist das einfach. das gibt es noch und es hat noch die gleiche Geo
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Ich habe es aber nicht hinbekommen meinen 26-Zöller zu vergessen. Da brauche ich erstmal 'ne gescheite Methode :-(
Wie macht ihr das, aufgebaute Fahrräder so genau wie möglich vermessen?
Schau mal hier:

Ich klebe Kreppband auf den Rahmen an den virtuellen Schnittpunkten von Sitzrohr, OR und Steuerrohr, mache für jedes Rohr einen Strich ca. in der Mitte des Rohres und die beiden Striche schneiden sich ca. im virtuellen Schnittpunkt. Ich kann zuhause später ein Foto dazu ergänzen.
Ist m.E. genauer, als ungefähr nur ein Maßband hinzuhalten.

Ich habe angefangen eine Exceldatei zu erstellen, mit der ich alternativ zur CAD-parametrischen Zeichnung die Werte berechnen kann. Ist aber noch buggy.
 
Ich habe ja noch keinen Rahmen gelötet, sondern bisher nur davon gelesen....
Da ist meißt die Rede davon daß in der Lehre erst mal nur geheftet wird und dann außerhalb der Lehre durch gelötet.
Ich gehe mal davon aus daß vor dem Durchlöten gerichtet wird. So mache ich das jedenfalls wenn ich vergleichbare Konstruktionen füge. Gut heften, richten, fügen und wieder richten.
Geht es bei Deinen Ausführungen darum schon den Verzug vom Heften zu minimieren oder schafft die schwimmende Aufnahme des Rahmen die Möglichkeit in der Lehre ihn ohne auszuspannen durchzulöten.
Aber selbst wenn die Lehre so steif & massiv ausgefürt ist daß sie sich nicht sich nicht verformt, steht das Werkstück wie eine Feder unter Spannung und ist dann ausgespannt auch krumm.
Oft bekommt man dann solche Werkstücke auch nur mit viel Mühe überhaupt ausgespannt.

Das finde ich noch wohlwollend ausgedrückt......
Ja, das ganze Thema ist nicht ganz ohne. Das Wichtigste ist, das überhaupt entsprechend auf dem Schirm zu haben: Erhitzt man Metall, verändert es seine Form.

Auch beim Heften in der Lehre werden die Rohre länger, nach dem Abkühlen wieder kürzer. Das kann je nach Einspannung und Verhalten der Lehre zu Spannungen führen, aber es führt auch dazu, daß sich die Heftstellen gegenseitig beeinflussen. Wenn ich das Oberrohr an das Steuerrohr geheftet habe und danach das Oberrohr an das Sitzrohr hefte, kommt es darauf an: Bei der ersten Heftung ist das Oberrohr länger geworden. Mache ich die zweite Heftung, während es noch warm ist? Laß ich vorher abkühlen? Was passiert überhaupt an der Verbindung zum Sitzrohr, wenn das Oberrohr länger wird?

Heftet man alles in der Lehre und danach ist der Rahmen nicht gerade, ist dieser Verzug entweder durch innere Spannungen oder durch falsche Geometrie entstanden, eben weil zB die zweite Heftung gesetzt wurde, nachdem sich durch die Wärme der Ersten irgendetwas verschoben hat. Nachteilig ist dann, wenn man gar nicht weiß, weshalb der Verzug entstanden ist.

Richten nach dem Heften führt zwangsläufig zu inneren Spannungen im Material, den sogenannten Eigenspannungen. Muß man den Rahmen beim Richten tordieren, wenn Sitzrohr und Steuerrohr nicht in einer Ebene liegen, werden Ober- und Unterrohr beim Richten verdreht, was zu recht unschönen hohen Eigenspannungen führt. Und dann ist der Rahmen ja nur geheftet... Beim entgültigen Fügen entstehen neue Eigenspannungen, andere können sich abbauen.

Weil das ganze recht komplex ist, habe ich als Vorgehensweise, immer nur eine Verbindung fertig herzustellen. Also erst das Tretlagergehäuse an das Sitzrohr. Dann nacheinander Ober- und Unterrohr an das Steuerrohr. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt,um auf Verzug zu kontrollieren. Muß man jetzt richten, muß kein Rohr verdreht werden. Die beiden letzten Verbindungen können jetzt kaum noch zu größerem Verzug führen, vor allem nicht groß zur Verdrehung von Steuer- und Sitzrohr.
Danach die Ausfallenden an die Kettenstreben, die Kettenstreben an das Tretlager. Jetzt Kontrolle und gegebenenfalls Richten der Kettenstreben. Dann die Sattelstreben an die Ausfallenden und danach an das Sitzrohr, die können praktisch auch nicht mehr viel verziehen.

Das ganze Thema wird immer unschöner, je weiter man einsteigt. :) Aber Hauptsache, man denkt daran und schraubt zB irgendeine Halterung der Lehre nicht knüppelhat an, so daß sie ausweichen kann. Teilweise sieht man dann sehr gut, wieviel das Rohr beim Erhitzen länger geworden ist...
 
Vielleicht kann hier jemand weiterhelfen: Ich bin auf der Suche nach einer Bezugsquelle für Flussmittel von Cycle Design. Ceeway hat das zwar im Programm, aber mit dem Brexit ist das Bestellen bei Peter finanziell jenseits von Gut und Böse ... Nehme gern auch Alternativen zu Cycle Design ...
 
Vielleicht kann hier jemand weiterhelfen: Ich bin auf der Suche nach einer Bezugsquelle für Flussmittel von Cycle Design. Ceeway hat das zwar im Programm, aber mit dem Brexit ist das Bestellen bei Peter finanziell jenseits von Gut und Böse ... Nehme gern auch Alternativen zu Cycle Design ...

Im direkten Vergleich dazu fand ich Harris Stay Silv Black ehrlich gesagt besser, und billig war es auch.
Den Arbeitsbereich bis ca. 900 °C darf man ruhig glauben; wer einigermaßen flott arbeiten kann, schafft damit gerade so eben auch noch Verbindungen mit Messing- oder Neusilberlot, jedenfalls aber schöne Fillets aus ca. 30%igem Slberlot.
In Europa leider nicht mehr regulär erhältlich.

Der umweltfreundlichere Ersatz mit noch größerem Temperaturbereich bis 980 °C ist Eco Smart Black, das habe ich aber noch nicht ausprobiert.
Eco Smart grün bis 870 °C auch nicht.
Der Harris-Vertriebler für meinen Postleitzahlenbereich meint aber, es sei keineswegs schlechter - und er empfiehlt als freier Mitarbeiter durchaus auch andere Produkte, wenn sie seiner Ansicht nach mehr taugen.

Ruf doch einfach mal an und frag, wer für Deinen Wohnort zuständig ist. Ein paar kostenlose Proben zum Ausprobieren sollten eigentlich machbar sein.

https://www.harrisproductsgroup.com/de-DE/Contact-Us
 

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Vielleicht kann hier jemand weiterhelfen: Ich bin auf der Suche nach einer Bezugsquelle für Flussmittel von Cycle Design. Ceeway hat das zwar im Programm, aber mit dem Brexit ist das Bestellen bei Peter finanziell jenseits von Gut und Böse ... Nehme gern auch Alternativen zu Cycle Design ...

Hier Anrufen und ein Angebot für Harris Stay Silv Black geben lassen: https://www.dsl-schweisstechnik.de/

Kostet nur 19€ die Dose und ist echt Top, weil es viel verzeiht ;)
 
Es wird Zeit für ein Lebenszeichen aus der verdammt kalten Garage:

Eigentlich wollte ich bis Sommer mein 26 Zoll Reiserad mit Low Trail Geo fertigstellen und die Gabel ist auch bereits gebaut, aber dann hat ein Teil gefehlt der Fokus begann zu schwinden und mir ist eine neue Idee gekommen, die nun mit Volldampf vorangetrieben wird: eine neuer gemuffter Rando für eine Tour nach Österreich!

2 Sachen standen da zunächst im Weg:

1. ich wollte unbedingt runde Kettenstreben, aber auch 650bx48er Reifen
2. es musste diese Krone sein, die es nur für 1,125 Zoll gibt, ich aber 1 Zoll brauche:

1767480013968.png


Die Kettenstreben gingen leichter als gedacht, mit vernünftigen Schablonen ließ sich alles super sauber und gut eindellen:

1767480146544.png


1767480191234.png


Die kleine Ovalisierung wurde inzwischen weiter minimiert.

Die Krone war auch recht easy. zuerst wurde ein passendes Stück 28,6er Rohr auf den 1 Zoll Schaft gelötet mit 45er Silberlot und dann die Krone mit 56er Silberlot.

Das Ergebnis sieht nun so aus:

1767480371614.png


Und ich bin sehr zufrieden damit.

Dann tauchte jedoch wieder ein Problem auf, das ich für erledigt gehalten habe: die Gabelscheidenvorbiegung. Meine selbstgebaute Biegevorrichtung hatte einen Radius von 12-13cm und verrursachte Knicke im gebogenen Bereich. Letztendlich habe ich eine neue Biegeschablone mit 15cm Radius gebaut und alles funktioniert nun wunderbar:

1767480595220.png


Problemlos konnte ich nun Gabelscheiden biegen und mit dem Radius lassen sich auch Vorbiegungen von 70mm und mehr realisieren.

1767480695242.png


Das wichtigste ist, dass die Gabelscheide super stabil geklemmt wird und man einen Anschlag definiert, um alles reproduzierbar zu machen. Gebogen habe ich diesmal mit einem Rohr, dass ich über die Gabelscheide gestülpt habe, weil es so leichter und gefühlt kontrollierter geht.

1767480845195.png


Die Führungsnut sollte recht passend ausgearbeitet sein, dann gibt es keine "Spitzen" an den die Gabelscheiden knicken könnte.
 
Ich habe schon mehrfach gesehen, dass erst die Ausfaller an die Streben gelötet wurden und das korrekte Spannen der Streben so einfacher wurde.
Du hast dich vermutlich bewusst anders entschieden?!

Ist das ein BSA-TL?
Das 48mm so locker hinten durch gehen schockt mich. Langer Radstand? Oder so extrem plattgedrückt?

Du kennst meine schlechten Erfahrungen mit 48mm Slicks. Ich bin sehr gespannt und zuversichtlich, dass Low-Trail das hoffentlich lösen wird.
 
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Das mit der Krone mache ich auch regelmäßig, aber ich würde immer in einem Rutsch beides löten. Funktioniert genauso gut und macht nur einmal warm.

Bei den Kettenstreben würde ich vielleicht ala Rickert noch Verstärkungen anbringen. Spielt keine Rolle, wenn Du den Rahmen eh nur ein paar Jahre fahren willst, aber von so starken Eindrückungen habe ich schon ein paar repariert, da gehen dann irgendwann gerne mal Risse aus.
 
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Ich habe schon mehrfach gesehen, dass erst die Ausfaller an die Streben gelötet wurden und das korrekte Spannen der Streben so einfacher wurde.
Du hast dich vermutlich bewusst anders entschieden?!

Ist das ein BSA-TL?
Das 48mm so locker hinten durch gehen schockt mich. Langer Radstand? Oder so extrem plattgedrückt?

Du kennst meine schlechten Erfahrungen mit 48mm Slicks. Ich bin sehr gespannt und zuversichtlich, dass Low-Trail das hoffentlich lösen wird.

Ich habe die Ausfallenden zuerst in die Streben gelötet, um sicher zu gehen, dass sie exakt gleich stehen an beiden Seiten. Klüger wäre es wohl gewesen, einen fest einzulöten und den anderen gut zu heften. Dann werden beide Streben eingelötet und der geheftete zum ausrichten verwendet. So werde ich das Ausrichten über die Streben machen müssen.

Ja genau es ist ein BSA Tretlager bei 435mm Radstand. Ich musste insgesamt ca 9 mm tief eindellen, was erstaunlich gut ging.

Ja ich kenne deine Erfahrungen und ich habe mir da viel Gedanken gemacht zum Fron Geo. Um es kurz zu machen, es wird Mid Trail: 72,3° HTA und 55er Vorbiegung, weil ich das aus der 700c Welt am besten kennen und für mich am angenehmsten finde. Sollte es sich nicht richtig anfühlen, kann ich immer noch ne Low Trail Gabel bauen 🤪

Das mit der Krone mache ich auch regelmäßig, aber ich würde immer in einem Rutsch beides löten. Funktioniert genauso gut und macht nur einmal warm.

Bei den Kettenstreben würde ich vielleicht ala Rickert noch Verstärkungen anbringen. Spielt keine Rolle, wenn Du den Rahmen eh nur ein paar Jahre fahren willst, aber von so starken Eindrückungen habe ich schon ein paar repariert, da gehen dann irgendwann gerne mal Risse aus.

Vielen Dank für den Hinweis! Leider habe ich spontan keine Bilder zu den verstärkten Streben gefunden und die Rickerts, die mir Google ausgespuckt hat, hatten alle nur normal eingedellte Streben. Hat irgendjeamnd Bilder von solchen Streben?

Ich würde dabei wie folgt vorgehen:

1. eingedellten Bereich ausfeilen
2. angepasstes Blech mit Messing auflöten
3. schleifen

Wäre es da ein Problem, wenn das Blech 2mm Stark ist? Wie gut hält diese Lotnaht bei den dünnen Wandstärken? Im Bild grün markiert: 1 = Querschnitt, 2 = Draufsicht

1767569673785.png
 
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