GEBLA
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Bei Rickert sind längliche Bleche zusätzlich unter die Streben in dem verformten Bereich gelötet. Darüber hat schon Smolik geschrieben, da gibt es hier bestimmt Bilder.
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Bei Rickert sind längliche Bleche zusätzlich unter die Streben in dem verformten Bereich gelötet. Darüber hat schon Smolik geschrieben, da gibt es hier bestimmt Bilder.
Das sieht man noch oben und von der Seite gar nicht. Das sind Rauten im Bereich der Eindellung von unten.Mhh das ist optisch schwierig und ich glaube da nehme ich lieber das Risiko der Rissbildung in Kauf
Habe ich noch nicht, ich verwende in der Regel ovale Kettenstreben, die ich so minimal wie möglich verforme.Mhh das ist optisch schwierig und ich glaube da nehme ich lieber das Risiko der Rissbildung in Kauf.
Nur aus Interesse: hast du schon mal Bleche so aufgelötet wie in der Zeichnung gezeigt? Also Einkerbung ausgefeilt und dann ein passendes Blech drauf.
Ich kenne das mit den Blechen auch nur von Rickert. Ich glaube nicht, daß er besonders ungünstig gedrückt hat. Hinzu kam natürlich noch die Drückerei für das kleine Kettenblatt. Ich würde das eher als Vermeidung eines bekannten Problems einordnen, letztlich das, was man von einem guten Hersteller erwartet.Ein paar Überlegungen ... wird hoffentlich nicht als Unkerei verstanden.
Ich habe das mit den Verstärkungen nicht so oft gesehen, aber die Fälle des Versagens gab es. Ist der Rickert einer der Wenigen gewesen, der da was gemacht hat? Hat er das nur für besonders belastete Räder gemacht) Hat er an anderer Stelle etwas ungünstiger gemacht, sodass es nur bei ihm nötig war?!
Wenn ich das vergleiche:
Anhang anzeigen 1725030
Anhang anzeigen 1725031
dann sind die Eindellungen vom Eddi schon echt heftig.
Von diversen Gravelbikes weiss ich, dass "Standard-Setup" (z.B. BSA und eingedellte Streben) immer so bis 38-42mm ging. Sollte es 2" oder mehr sein mussten Speziallösungen her (tiefergelegte, rechte Strebe, eingesetztes, flaches Gussteil in rechter Strebe, etc..
Alles nur, um auch den schmalen Q-Faktor zu halten. Ritchey hat z.B. auch MTB's aus Stahl mit BSA gemacht, durch die 29" 2.4er Reifen passten. Aber da waren die Streben dann gebogen, das TL MTBmässig breiter und der Q-Faktor ganz anders.
Ich glaube nicht, daß er besonders ungünstig gedrückt hat.
Ja, denke ich auch. War etwas ketzerisch gefragt.Ich würde das eher als Vermeidung eines bekannten Problems einordnen, letztlich das, was man von einem guten Hersteller erwartet.
Ach so, er hat das nur für runde Streben gemacht?!Die ovalen Kettenstreben und größere Einbaubreiten und irgendwann kleinere Kettenblätter haben das Problem ziemlich gelöst,
Das mit den ovalen Kettenstreben hat sich nicht auf Rickert bezogen, dafür kenne ich mich bei ihm nicht gut genug aus. Das war eher allgemein gemeint.Ach so, er hat das nur für runde Streben gemacht?!
Ok, verstehe. Dann war das eine kurze Phase und Andere haben diesen Zwischenschritt einfach ausgesessen?!
Ein paar Überlegungen ... wird hoffentlich nicht als Unkerei verstanden.
Ich habe das mit den Verstärkungen nicht so oft gesehen, aber die Fälle des Versagens gab es. Ist der Rickert einer der Wenigen gewesen, der da was gemacht hat? Hat er das nur für besonders belastete Räder gemacht) Hat er an anderer Stelle etwas ungünstiger gemacht, sodass es nur bei ihm nötig war?!
Wenn ich das vergleiche:
Anhang anzeigen 1725030
Anhang anzeigen 1725031
dann sind die Eindellungen vom Eddi schon echt heftig.
Von diversen Gravelbikes weiss ich, dass "Standard-Setup" (z.B. BSA und eingedellte Streben) immer so bis 38-42mm ging. Sollte es 2" oder mehr sein mussten Speziallösungen her (tiefergelegte, rechte Strebe, eingesetztes, flaches Gussteil in rechter Strebe, etc..
Alles nur, um auch den schmalen Q-Faktor zu halten. Ritchey hat z.B. auch MTB's aus Stahl mit BSA gemacht, durch die 29" 2.4er Reifen passten. Aber da waren die Streben dann gebogen, das TL MTBmässig breiter und der Q-Faktor ganz anders.
Da frage ich mich, ob die zusätzlichen Bleche bei den Rickert Rahmen an der richtigen Stelle sitzen, ob die überhaupt was bewirken und ob auch auf die Oberseite ein Blech gehört.Anhang anzeigen 1725142
Hier mal ein moderner Versagensfall (Surly), ist innen und außen gedellt für breite Reifen und engen Q Faktor und nach 4 Jahren sind beide Kettenstreben gerissen. Wurde auch maximal im Alltag ran genommen mit Anhänger, Kindersitz und Querfeldein, aber kann vielleicht als abschreckendes Beispiel hergenommem werden.
Zumal die kritische Region nochmal extra Hitze bekommen hat. Wenn auch nur Silberlot.Da frage ich mich, ob die zusätzlichen Bleche bei den Rickert Rahmen an der richtigen Stelle sitzen, ob die überhaupt was bewirken und ob auch auf die Oberseite ein Blech gehört.
Wenn ich mir die Roststelle so anschaue, möchte das nicht als Hauptgrund des Schadens ausschließen.Anhang anzeigen 1725142
Hier mal ein moderner Versagensfall (Surly), ist innen und außen gedellt für breite Reifen und engen Q Faktor und nach 4 Jahren sind beide Kettenstreben gerissen. Wurde auch maximal im Alltag ran genommen mit Anhänger, Kindersitz und Querfeldein, aber kann vielleicht als abschreckendes Beispiel hergenommem werden.
Hab den Rahmen danach aufgesägt, der rost war nur an den Rissstellen, also vermute ich, dass die Risse zuerst da waren.Wenn ich mir die Roststelle so anschaue, möchte das nicht als Hauptgrund des Schadens ausschließen.
Letztlich geht es darum, den Bereich irgendwie zu versteifen. Durch die starken Drückungen ist der Bereich flexibler als die Bereiche daneben, deshalb entstehen dann dort bei Lastwechseln höhere Spannungen. Dazu kommen dann noch Unstetigkeiten der Rohrwände, im schlimmsten Fall Kerben oder kleine Anrisse.Da frage ich mich, ob die zusätzlichen Bleche bei den Rickert Rahmen an der richtigen Stelle sitzen, ob die überhaupt was bewirken und ob auch auf die Oberseite ein Blech gehört.
Die Hitze verringert ja nur die Härte und damit Festigkeit, die durch Wärmebehandlung und/oder Kaltverfestigung entstanden ist. Wenn man ein Rohr problemlos stark verformen kann, kann das nicht sonderlich hart oder fest sein. Da gibt es nicht viel zu verlieren...Zumal die kritische Region nochmal extra Hitze bekommen hat. Wenn auch nur Silberlot.
Letztlich geht es darum, den Bereich irgendwie zu versteifen. Durch die starken Drückungen ist der Bereich flexibler als die Bereiche daneben, deshalb entstehen dann dort bei Lastwechseln höhere Spannungen. Dazu kommen dann noch Unstetigkeiten der Rohrwände, im schlimmsten Fall Kerben oder kleine Anrisse.
Sicherlich wäre eine Verstärkung oben und unten nochmal wirksamer. Ob nötig, ist halt die Frage. Normal hält ein Rahmen ja auch ohne Verstärkung zig Jahre. Wobei das Surly oben auch ein Gegenbeispiel dafür ist. Keine Ahnung, was da Ursache war. Vielleicht sind durch das Drücken selbst schon Schäden entstanden, wenn das Rohrmaterial dafür zu fest war zum Beispiel.
Die Hitze verringert ja nur die Härte und damit Festigkeit, die durch Wärmebehandlung und/oder Kaltverfestigung entstanden ist. Wenn man ein Rohr problemlos stark verformen kann, kann das nicht sonderlich hart oder fest sein. Da gibt es nicht viel zu verlieren...![]()