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Der AntiFred der Protagonisten (Ciclistas Mötörhead)

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Re: Der AntiFred der Protagonisten (Ciclistas Mötörhead)
Kleiner Hinweis: kWh, nicht kW/h ...

Du kannst die Rechnung allerdings auch anders aufsetzen 😉 :

In deinen 5 Liter Diesel stecken 44,3 kWh Energie (Heizwert). Die Herstellung von diesen 5 Liter Diesel benötigen weitere ca. 35kWh Energie. Das ergibt also 79,3 kWh Energie, die verbraten werden, um 5 Liter Diesel herzustellen (ohne den Transportweg von der Raffinierie bis zur Tankstelle). Du könntest also mit der Energiemenge von 5 Liter Diesel 440 km im E-Auto fahren (bei 18 kWh/100km) ...


Anhang anzeigen 1505575

Kann man so rechnen, aber dann sollten wir die Verluste bei der Umwandlung und beim Transfer elektrischer Energie auch nicht unterschlagen. An der Wallbox daheim sind das knapp 10%, meine ich.

Und nicht nur das wird bei dieser Rechnung unterschlagen. 🤔😄
 
Kann man so rechnen, aber dann sollten wir die Verluste bei der Umwandlung und beim Transfer elektrischer Energie auch nicht unterschlagen. An der Wallbox daheim sind das knapp 10%, meine ich.
Transfer-Energie war - wie angemerkt - nicht berücksichtigt. Bei beiden Energieformen nicht. Sonst musst du auch den Transfer vom Rohöl zur Raffinierie bewerten und von der Raffinierie zur Tankstelle ... Es ging nur darum, wieviel Netto-Energie in 5 Liter Diesel stecken und wie weit man damit in einem E-Auto fahren kann ...
 
Ich finde das ganze "Klimagetue" ums Auto ist unglaubwürdig solange man es nicht schafft auf der BAB ein Tempolimit einzuführen. Das muß kein festes für überall sein, es würde auch ein dynamisches taugen was ja für einen "Innovationsstandort" wie Deutschland kein Problem sein sollte ....
Das ist so eine wissenschaftliche Erkenntnis daß man mit einem Limit auf 120 einen großen Teil der Straßenverkehrsemisionen reduzieren könnte. Aber das will scheinbar keiner von denen die das ändern könnten wahr haben. Das ist nur ein Punkt der Unglaubwürdigkeiten mit der wir uns heute konfrontiert sehen.
Hochmut kommt vor dem Fall.
Ich bin aktuell ja in Holland unterwegs und finde es extrem entspannend hier Auto zu fahren. Nein, nicht nur weil hier so viele VOLVO unterwegs sind, sondern eher, weil es dieses asoziale Gedränge auf den Straßen nicht gibt. Hier bringen die Leute die nötige Ruhe mit und zudem ist die Geschwindigkeit nicht nur extrem beschränkt, sondern wird auch entsprechend stark überwacht.
Außerdem sehe ich hier an jeder Ecke Ladesäulen und an fast allen Tankstellen außerhalb gibt es große, überdachte E-Ladezonen. So wird dann schonmal was aus der Nummer.
 
Ich bin aktuell ja in Holland unterwegs und finde es extrem entspannend hier Auto zu fahren.
Das klingt gut ...

weil hier so viele VOLVO unterwegs sind
Das erst recht ... :D

Hier bringen die Leute die nötige Ruhe mit
Das auch ...

Außerdem sehe ich hier an jeder Ecke Ladesäulen und an fast allen Tankstellen außerhalb gibt es große, überdachte E-Ladezonen. So wird dann schonmal was aus der Nummer.
... und das auch ... 👍
 
sondern eher, weil es dieses asoziale Gedränge auf den Straßen nicht gibt
Da hat sich auch bei uns in den letzten Jahren sehr viel getan. Durch Anstandstempomat, E-Mobilität und hohe Spritpreise.

Ich empfinde es derzeit in Frankreich viel unentspannter als bei uns. Ständiges Kreisen in einem Pulk mit 120-130 anstatt einfach mal zu bleiben, wo man gerade ist.
 
Da hat sich auch bei uns in den letzten Jahren sehr viel getan. Durch Anstandstempomat, E-Mobilität und hohe Spritpreise.

Ich empfinde es derzeit in Frankreich viel unentspannter als bei uns. Ständiges Kreisen in einem Pulk mit 120-130 anstatt einfach mal zu bleiben, wo man gerade ist.
Zu 1) Da hat sich hier bei uns abs. nix getan. Freie Fahrt für freie Bürger, auch wenn man die nächste Ausfahrt wieder raus will, muss man doch zeigen, was die bescheuerte Pseudo Formel 1 Karre kann.

Zu 2) Was willst du damit sagen?
 
Transfer-Energie war - wie angemerkt - nicht berücksichtigt. Bei beiden Energieformen nicht. Sonst musst du auch den Transfer vom Rohöl zur Raffinierie bewerten und von der Raffinierie zur Tankstelle ... Es ging nur darum, wieviel Netto-Energie in 5 Liter Diesel stecken und wie weit man damit in einem E-Auto fahren kann ...
Die Nettoenergie wären aber doch nur die Energie der 5 l Diesel, also die 44,3 KW/h.

Dann wäre der Vergleich einigermaßen fair, sofern man den in „freier Wildbahn“ ermittelten Verbrauch dem des Elektoautos gegenüber stellt, der beim Volvo EX 30 bei etwa 25 KW/h liegt. Dann ruduziert sich der Vorteil auf ca. 170km zu 100km.
Richtig ist allerdings, auch den Energiebedarf für die Bereitstellung des Kraftstoffs dazu zu rechnen. Das musst Du allerdings bei der elektrischen Energie gleichermaßen tun, was aus Deinen 25 KW/h für die 100 km schnell 50 KW/h werden lässt. Dann sind wir, 80 geteilt durch 50 auch wieder nur bei 100 zu 160 km.
Bleibt das Problem, das der olle Diesel schon da ist und das neue Elektroauto, das ihn ersetzen soll erst produziert werden muss. Allein für den dafür notwendigen Energieaufwand kannst Du soviel Diesel durch den alten Wagen jagen, dass die damit möglche Fahrleistung selbst für Vielfahrer bis ans Lebensende reicht. 😊

Stopp! Korrektur! Habe es gerade mal grob überschlagen: Reicht für etwa 180.000 km, wenn man ca. 80 KW/h für die Bereitstellung des Kraftstoffs für 100 km Fahrtstrecke ausgeht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da hat sich auch bei uns in den letzten Jahren sehr viel getan. Durch Anstandstempomat, E-Mobilität und hohe Spritpreise.

Ich empfinde es derzeit in Frankreich viel unentspannter als bei uns. Ständiges Kreisen in einem Pulk mit 120-130 anstatt einfach mal zu bleiben, wo man gerade ist.
Das nennt sich belgischer Kreisel und spart bis zu 30% des sonst nötigen Kraftaufwandes. 😄
 
Ok,

also hier rund um das Ruhrgebiet, aber auch auf meinen letzten Fahrten Richtung, Frankreich oder Schweiz durch D nehme ich immer mehr Gelassenheit war. Ich kann mich sehr gut erinnern an die 00er Jahre, als ich selbst noch den Fuss gegen das Bodenblech getreten habe und der Meinung war "Links Vollgas" ist am enspanntesten.

Das hat sich mit einem Umzug geändert und mit einem Arbeitsweg über die Autobahn, wo ich sehr schnell gemerkt habe, dass es nichts bringt hier Druck zu machen, denn:
Am Ende stehe ich eh an einem Kreuz im Stau, vielleicht 5-7 Auto vor einem, der keinen Druck gemacht und einfach derhergeschlichen ist. Ich habe mir dann immer vorgestellt, wie 2 gleichzeitig losfahren, wo einer Vollgas probiert, drängelt, Spur wechselt, etc.. und nach einer Stunde 5 Autolängen VOR einem gelassenen Fahrer bei Lidl auf den Parkplatz fährt. Absurd.

Soviel zur Erkenntnis. Aber in den 00ern war das echt eine Aufgabe nur 130 zu fahren. NIEMAND fuhr 130. Ständig musste man die Spur wechseln, wurde dabei weggedrängelt, etc.. Unentspannt.

Das ist ist hier nicht mehr so. Ganz viele sind mit mittlerweile mit 11-130 tempomatig unterwegs. Es entwickelt sich eine Akzeptanz dafür, dass man auf der Linken nicht mit Vollgas überholt, sondern auch mit 130 an einem mit 110 vorbeifährt (und anschliessend Platz macht).
Es sind die oben genannten Gründe,denke ich und auch eine junge Generation, bei denen viel das Auto eher zweckmässig und nicht emotional betrachten.

Frankreich finde ich toll, aber 2 Sachen finde ich da echt schlechter als bei uns:
- in vielen Regionen ist zwischen 12:00 und 15:00 echt tote Hose - nix hat auf. Bei radtouren haben wir uns angewöhnt was zu Essen/Trinken mitzunehmen. Erinnert mich an langweile Sonntag früher.

- die Autofahrere auf der Autobahni. So entspannt ich die Holländer (und auf der Autobahn sogar die Belgier) finde, die Franzosen finde ich super unentspannt. Es wird zwar nicht so richtig gerasst (von den Rollern rund um Paris abgesehen), aber dennoch ist das nach meinem Empfinden keiner in der Lage einfach mal 15min dem Vordermann zu folgen. In der regel nicht schneller als 120/130, aber es ist ein ständiges Kreisen und Positionsverbessern im Pulk auf der Autobahn - nervt mich.
Das ist so meine Erfahrungen aus jahrelangen Urlaubsfahrten via Paris-Bordeaux-Bilbao. Ich fand's immer sofort entspannter, wenn ich dann in Spanien oder Belgien war.
 
Die Nettoenergie wären aber doch nur die Energie der 5 l Diesel, also die 44,3 KW/h.

Dann wäre der Vergleich einigermaßen fair, sofern man den in „freier Wildbahn“ ermittelten Verbrauch dem des Elektoautos gegenüber stellt, der beim Volvo EX 30 bei etwa 25 KW/h liegt. Dann ruduziert sich der Vorteil auf ca. 170km zu 100km.
Richtig ist allerdings, auch den Energiebedarf für die Bereitstellung des Kraftstoffs dazu zu rechnen. Das musst Du allerdings bei der elektrischen Energie gleichermaßen tun, was aus Deinen 25 KW/h für die 100 km schnell 50 KW/h werden lässt. Dann sind wir, 80 geteilt durch 50 auch wieder nur bei 100 zu 160 km.
Bleibt das Problem, das der olle Diesel schon da ist und das neue Elektroauto, das ihn ersetzen soll erst produziert werden muss. Allein für den dafür notwendigen Energieaufwand kannst Du soviel Diesel durch den alten Wagen jagen, dass die damit möglche Fahrleistung selbst für Vielfahrer bis ans Lebensende reicht. 😊
Ist auch Quatsch e-Mobilität zu pauschalisieren.

Wenn Du Photovoltaik auf dem Dach anbringst, damit lädst und dein E-Auto vergleichsweise klein und leicht ist und lange genutzt wird, etc..... ist das eine ganz andere Geschichte, als wenn Du knapp 3 Tonnen immer volle Kanne beschleunigst und der Strom dafür fragwürdig gewonnen wird.

Aber das ist ja beim Verbrenner nicht anders.
 
Ist auch Quatsch e-Mobilität zu pauschalisieren.

Wenn Du Photovoltaik auf dem Dach anbringst, damit lädst und dein E-Auto vergleichsweise klein und leicht ist und lange genutzt wird, etc..... ist das eine ganz andere Geschichte, als wenn Du knapp 3 Tonnen immer volle Kanne beschleunigst und der Strom dafür fragwürdig gewonnen wird.

Aber das ist ja beim Verbrenner nicht anders.
Da sind wir tatsächlich beim Kern des Problems angelangt. Es ist sicher keine
„Verkehrswende“, was ich schon als Wortschöpfung fragwürdig finde, wenn man 2 Tonnen schwere, übermotorisierte SUV‘s mit Verbrennungsmotor durch 2,5 Tonnen schwere und ebenso Übermotorisierte Elekto-SUV‘s ersetzt um damit dann weiterhin in den Ballungsgebieten den ohnehin knappen Raum zu großen Teilen zu beanspruchen und 75 kg Mensch plus Aktentasche mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von wenn es gut läuft 20-30 km/h zu bewegen.
Es ist gut, wenn Menschen mal anfangen darüber nachzudenken und viele in diesem Forum tun das ja, wie man der Diskussion hier entnehmen kann. Es ist nur höchst Komplex, die Sachen mal wirklich zu Ende zu denken, wenn überhaupt möglich.
Dann auch noch auf die notwendigen Konsequenzen und auf die Vernunft einer Mehrheit zu hoffen...
Puh! Ich fürchte das wird so nix. ☹️
Trotzdem! Gut mal drüber zu reden und ein paar andere Meinungen zu hören.
 
Die Nettoenergie wären aber doch nur die Energie der 5 l Diesel, also die 44,3 KW/h.
Die 5 Liter Diesel müssen aus Rohöl mit Hilfe u.a. von Strom ja erst produziert werden. Dieser Strom, der ja dann schon produziert ist, könnte aber direkt zum Fahren genutzt werden. Somit die 79,3kWh.
 
Abseits der Muskelspiele
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Ich bin zwar nicht mehr oft auf der BAB unterwegs, das war mal anders. Eben in den 00rn. Da war ich viel auf der Bahn mim Activa v6 und es war wirklich so, daß erst ab einem gewissen Tempo "Ruhe" war. Ich bin oft los mit dem Vorsatz heute mal mit max 160 zu fahren, aber nach keinen 50 km auf der Bahn war ich wieder dauerhaft wo möglich mit 200+ unterwegs. Erst dann war es vermeidbar daß ständig irgendeine Gurke sich nach links traute, die hatten wahrscheinlich schlicht Angst wenn ein UFO mit Fahrtlicht von hinten anflog ;-))
Zu Tagzeiten ist es heute (A3 östlich Ffm) oft ausgeglichener, man kann mit Tempomat fahren und es wird auch rechts gefahren wenn möglich. Alle 1-2 Monate nehme ich "the long way home" über die BAB um den Diesel mal frei zu fahren. Die 3/4 Stunde bis 2000 Touren reichen manchmal nicht für die Regeneration. Das ist dann in der Nacht zwischen 22 und 0 uhr. Was da an Schwergewichten angeflogen kommt, das ist manchmal impertinent. Top sind relativ zuverlässig die Audi Hybrid SUV Dotzer, sitzen wahrscheinlich die "wirklich wichtigen" Menschen drinnen. Da kann ich nicht mitreden ;-)
Beim Arbeitsweg 43 km / Kreis- und Landstraße nehme ich mir eine Stunde Zeit, idr bleibt mit eine Viertelstunde übrig. Die brauche ich auch mal wenn zB viel landwirtschaftlicher Verkehr unterwegs ist. Überholen tue ich meist nur wenn sich die Vordermänner durch ständiges Gebremse disqualifizieren. Ich will die Fahrt entspannt genießen, fahre wenn möglich mit 80 die Ideallinie, spiele mit der Verzögerung des Motors und dem Schaltgetriebe. Im Idealfall muß ich nicht mal an Kreisverkehren auf die Bremse. Dazu lege ich mir 'ne schöne CD rein. Stress habe ich dann auf der Arbeit, vorher und danach will ich Ruhe. Ich denke mir, die die jeden Arbeitsweg am Rande des möglichen unterwegs sind müssen eine ganz schön fade Arbeit haben wenn sie davor und danach diesen Nervenkitzel brauchen ;-)
Auch wenn ich nur fahre weil es notwendig ist, das ist mit anderen unvermeidlichen Dingen das selbe, will ich bei diesen Dingen Spaß haben. Generve, Frust etc kommt von ganz alleine und es ist gut wenn man das gut vorbereitet wegstecken kann. Und ich fahre gerne Auto, Diesel, Schaltgetriebe ... ich will sagen, ich celebriere das manchmal und denke mir ganz vermessen, eigentlich ist es eine Kunst die ich da betreibe ;-))
 
Die 5 Liter Diesel müssen aus Rohöl mit Hilfe u.a. von Strom ja erst produziert werden. Dieser Strom, der ja dann schon produziert ist, könnte aber direkt zum Fahren genutzt werden. Somit die 79,3kWh.
Sicher. Das habe ich schon verstanden. Die 79,3 sind dann aber doch brutto, nicht netto, wenn man diesen Begriff dafür verwenden möchte. Nur musst Du den Strom dann doch der gleichen Rechnung unterziehen, und nicht einfach sagen, ja der Strom, der dann schon produziert ist. Diese eiseitige Verkürzung dee Rechnung bringt das ganze sonst in Schieflage.
 
Zu Tagzeiten ist es heute (A3 östlich Ffm) oft ausgeglichener, man kann mit Tempomat fahren und es wird auch rechts gefahren wenn möglich.
Auf der A3 zwischen FFM und Wü hat sich straßenbautechnisch auch in den letzten 15 Jahren ne Menge getan. Die Verbreiterung hat den Verkehrsfluss beruhigt, man kann da jetzt in der Tat einigermaßen gut fahren. Wenn jetzt noch die Baustellen zwischen Abfahrt Kitzingen und Nürnberg gemacht sind, ist das ein Segen für alle ...
 
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