• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Mal eben schnell ne kleine Bastelfrage

  • Ersteller Ersteller fresh ginger
  • Erstellt am Erstellt am
Nix für ungut, aber das mit dem Gegenschalten von einem größeren Ritzel über mehrere kleinere hinweg hättest Du auch einfacher haben können, und zwar mit einer Umrüstung auf Campa, 9-fach ist meines Wissens kompatibel. Da kannst Du in beide Richtungen mit einem Ratsch mehrere Ritzel überspringen (außer bei den unglückseligen Escape-Ergos, die in der Hinsicht kastriert wurden). Da müsstest Du Dich zwar genauso umgewöhnen, da hier ebenfalls mit dem Schalthebel hinter dem Bremshebel auf größere statt kleinere Ritzel geschaltet wird, und es geht in beide Richtungen über mehrere Ritzel hinweg. Zumindest Chorus und Daytona/Centaur gibt es in Alu, Record Alu Rundhöcker sind Goldstaub. Die G-Federn lassen sich ersetzen und schalten danach wie neu, bei Shimano heißt es im Verschleißfall "Deckel (der Mülltonne) auf, Deckel zu)"- nicht dass Du jetzt umbaust, und dann gehen Deine Sora STI in die Grätsche. Die Campa-Schaltwerke gibt es mit kurzer, mittellanger und langer Schaltschwinge.
Nichts für ungut, aber vielleicht kommst du auch alleine darauf, daß ich natürlich die Sora benutzen muss wegen
a) ihrer unbeschreiblichen Anmut
b) weil mein Sponsor zeigen möchte, daß man auch mit der untersten Gruppe gewinnen kann
c) poliert oder Carbon einfach lächerlich ist
d) ich ein Faible für Recycling habe
e) weil ich euch ärgern möchte
...
Nee, im Ernst: ich habe das Schaltwerk quasi für Versandkosten bekommen und ich möchte gerade einfach mal schauen, was alles so möglich ist und was mir dann am besten gefällt. Das Schaltwerk ist außerdem mit reichlich Kapazität und einer Freigabe bis 34 Zähne. Für den Versuch halfstep + granny kann es dadurch auch genutzt werden.

Wenn ich dann eine für mich optimale Option gefunden habe, kann ich immernoch auf schön umbauen, wenn es mir sinnvoll erscheint.

Vielleicht wird ja die 3300 irgendwann auch hoch gezeichnet wie die tricolore und ich kann für ein ungewarteten Bremsschalthebel meinen Pool einbauen lassen...

Gruß
dasulf
 

Anzeige

Re: Mal eben schnell ne kleine Bastelfrage
Ach so-es hätte ja sein können, dass Du die Campa-Hebel nicht genau kennst (weil vielleicht schon immer nur Shimano gefahren oder so), denn poliert waren zumindest die alten Rundhöcker-Ergos nicht;), sondern hatten ein silber-mattes Finish. Mit dem neuen Kram danach kenne ich mich nicht mehr aus, die finde ich scheußlich und die sind nicht mehr so einfach zu warten, da gibt es (wie auch bei den neuen Lenkerendschalthebeln) die Rastmechanik nur noch als komplettes Ersatzteil. Falls Bedarf besteht, die Hebeleinheiten der ST-3300 gibt es bei Nubuk-Bikes noch als Ersatzteil lagernd. Die neuen (ST-R3000, ebenfalls 9-fach) sehen übrigens deutlich wertiger aus, haben allerdings den-von mir für Deine bereits unterstellten- "normalen" Shimano-Hebelaufbau, mit kleinem Schalthebel hinter dem Bremshebel statt der Daumentaste à la Campa.
 
Wurde SLX nicht nur bis Rahmengröße 60 verwendet? Meine die größeren Rahmen waren aus den stabileren SPX Rohren.
Meinst du es gab allgemeinverbindliche Vorgaben von Columbus...ich denke Rahmenhersteller haben das jeder für sich selbst entschieden .
Was 1 - 2/10. mm mehr Wandstärke wirklich bewirken...keine Ahnung .
 
meine Hinterradbremse (BR-6207) verzieht sich immer einseitig beim Bremsen, egal wie schön ich sie vorher zentriere.
ich vermute es liegt daran, dass die Gleitführung der Feder auf der einen Seite deutlich leichtgängiger ist als auf der anderen. Kann man das warten? wd-40 hat nicht geholfen :(
an der Feder kann man sonst nichts einstellen oder?
 
Normalerweise wird dieses Verhalten durch die Zahnscheibe zw. Bremse und Gabel behoben.
Fehlt die etwa bei dir oder ist die Auflagefläche dafür vergnaddelt?
 
Normalerweise wird dieses Verhalten durch die Zahnscheibe zw. Bremse und Gabel behoben.
Fehlt die etwa bei dir oder ist die Auflagefläche dafür vergnaddelt?
das wäre fast schon die nächste Bastelfrage. Zahnscheiben habe ich nachgerüstet weil sie gefehlt haben, als ich die Bremse gekauft habe. allerdings es der Gewindebolzen der Bremse minimal zu lang, sodass der Inbusschlüssel nicht mehr vollständig in der Hülsenmutter greift wenn man richtig festzieht.
kann mir das nicht richtig erklären und habe vorerst zusätzlich eine (originale) Unterlegscheibe montiert, die auch gelegentlich in Explosionszeichnungen anstelle der Zahnscheibe zu sehen ist.
Ist das ein Problem oder gibt es dafür eine bessere Lösung?

IMG_20210531_095849901_HDR_1.jpg
 
meine Hinterradbremse (BR-6207) verzieht sich immer einseitig beim Bremsen, egal wie schön ich sie vorher zentriere.
ich vermute es liegt daran, dass die Gleitführung der Feder auf der einen Seite deutlich leichtgängiger ist als auf der anderen. Kann man das warten? wd-40 hat nicht geholfen :(
an der Feder kann man sonst nichts einstellen oder?
Egal wieviel Vorspannung die Feder hat , die Bremse darf sich doch nicht verdrehen , wodurch denn , durch die Feder ?
Wenn deine Anschraubfläche für den Bolzen eben ist und man den Bolzen dagegen zieht verdreht sich da nichts , welche Kraft soll denn das tun ?
Diese Zahnscheiben dahinter sind doch nur eine Krücke , kein Muss .
Bei einer ungleichmäsigen Feder gehen die Schenkel evtl. ungleichmässig zu und auf aber warum sollte sich dadurch die Bremse verdrehen .
Irgendwas ist mit deinem Ausrichten nicht in Ordnung , gerade die Shimanobremsen kann man doch von vorne mit dem Inbuskopf des Bolzens astrein mittig halten und festschrauben .
Wie richtet du die denn aus 🧐
 
Egal wieviel Vorspannung die Feder hat , die Bremse darf sich doch nicht verdrehen , wodurch denn , durch die Feder ?
Wenn deine Anschraubfläche für den Bolzen eben ist und man den Bolzen dagegen zieht verdreht sich da nichts , welche Kraft soll denn das tun ?
Diese Zahnscheiben dahinter sind doch nur eine Krücke , kein Muss .
Bei einer ungleichmäsigen Feder gehen die Schenkel evtl. ungleichmässig zu und auf aber warum sollte sich dadurch die Bremse verdrehen .
Irgendwas ist mit deinem Ausrichten nicht in Ordnung , gerade die Shimanobremsen kann man doch von vorne mit dem Inbuskopf des Bolzens astrein mittig halten und festschrauben .
Wie richtet du die denn aus 🧐
mit zwei Inbusschlüsseln von vorne und hinten
 
Die Bremse muss gegen den Rahmen verdrehsicher befestigt werden. Das Verziehen kommt u.a. daher, weil die Zughülle da draufdrückt. Bei Doppelgelenkbremsen ist das nicht mehr so, da reicht die normale Reibung vom Anschrauben aus.
Die U-Scheibe hebt den Effekt der Zahnscheibe wieder auf. Wenn die Hülsenmutter sich nicht richtig festziehen lässt, dann ist das idR ein Zeichen dafür, dass sie zu lang ist. Versuchs mal mit einer kurzen Hülsenmutter (10 mm sind für eine Stahlgabel normal). die langen brauchts bei moderneren Gabeln aus Alternativmaterialien.
1622450711090.png
 
Die Bremse muss gegen den Rahmen verdrehsicher befestigt werden. Das Verziehen kommt u.a. daher, weil die Zughülle da draufdrückt. Bei Doppelgelenkbremsen ist das nicht mehr so, da reicht die normale Reibung vom Anschrauben aus.
Die U-Scheibe hebt den Effekt der Zahnscheibe wieder auf. Wenn die Hülsenmutter sich nicht richtig festziehen lässt, dann ist das idR ein Zeichen dafür, dass sie zu lang ist. Versuchs mal mit einer kurzen Hülsenmutter (10 mm sind für eine Stahlgabel normal). die langen brauchts bei moderneren Gabeln aus Alternativmaterialien.
Anhang anzeigen 946667
die Hülsenmutter ist nicht zu lang, sondern der Gewindebolzen (Hinterrad btw). musste die Mutter tatsächlich auch schon ersetzen, weil ich die originale zerknaddelt habe.
man erkennt an den Spuren (sorry, schlechtes Foto) ganz gut, wie wenig Eingriff der Inbus nur noch hat bzw. wie weit der Gewindebolzen in die Hülsenmutter reinragt.
ich vermute Fertigungsungenauigkeit und bin auch schon kurz davor das Gewinde um 1-2mm zu kürzen 😕
IMG_20210531_105342961.jpg
 
das wäre fast schon die nächste Bastelfrage. Zahnscheiben habe ich nachgerüstet weil sie gefehlt haben, als ich die Bremse gekauft habe. allerdings es der Gewindebolzen der Bremse minimal zu lang, sodass der Inbusschlüssel nicht mehr vollständig in der Hülsenmutter greift wenn man richtig festzieht.
kann mir das nicht richtig erklären und habe vorerst zusätzlich eine (originale) Unterlegscheibe montiert, die auch gelegentlich in Explosionszeichnungen anstelle der Zahnscheibe zu sehen ist.
Ist das ein Problem oder gibt es dafür eine bessere Lösung?

Anhang anzeigen 946660

die Hülsenmutter ist nicht zu lang, sondern der Gewindebolzen (Hinterrad btw). musste die Mutter tatsächlich auch schon ersetzen, weil ich die originale zerknaddelt habe.
man erkennt an den Spuren (sorry, schlechtes Foto) ganz gut, wie wenig Eingriff der Inbus nur noch hat bzw. wie weit der Gewindebolzen in die Hülsenmutter reinragt.
ich vermute Fertigungsungenauigkeit und bin auch schon kurz davor das Gewinde um 1-2mm zu kürzen 😕
Anhang anzeigen 946680
Ich denke auch, dass du den Bolzen der Bremse kürzen solltest und ich denke, dass die (zusätzliche, aber originale) Unterlegscheibe die Wirkung der Zahnscheibe aufhebt. Diese ist ja glatt und hält die Bremse nicht.

1622454230956.png
 
Was gibt es denn da zu halten , wenn der Bolzen plan am Steg anliegt und per Mutter /Hulsenmutter dagegen gezogen wird kann sich die Bremse unmöglich verdrehen , welche Kraft sollte das denn machen ?
Ob da die Hülle draufdrückt oder die Feder schief ist macht doch nichts .
Die Anpresskraft von M6 juckt das doch gar nicht .
 
Meinst du es gab allgemeinverbindliche Vorgaben von Columbus...ich denke Rahmenhersteller haben das jeder für sich selbst entschieden .
Was 1 - 2/10. mm mehr Wandstärke wirklich bewirken...keine Ahnung .
Mal 'ne Frage zu der Wandstärkendiskussion.
Die Rohre für die Rahmen sind doch alle gleich, egal ob für einen 50er oder für einen 62er Rahmen.
Kann dann nicht mal sein, dass bei kleineren Rahmen soviel abgetrennt werden muss, dass vom stärkeren Teil nichts mehr übrig bleibt? Erst recht wenn man die Rohre nur einseitig kürzt?
Könnte das vielleicht den unterschiedlichen Stützendurchmesser bei gleichen Rohrsätzen erklären?
 
Mal 'ne Frage zu der Wandstärkendiskussion.
Die Rohre für die Rahmen sind doch alle gleich, egal ob für einen 50er oder für einen 62er Rahmen.
Kann dann nicht mal sein, dass bei kleineren Rahmen soviel abgetrennt werden muss, dass vom stärkeren Teil nichts mehr übrig bleibt? Erst recht wenn man die Rohre nur einseitig kürzt?
Könnte das vielleicht den unterschiedlichen Stützendurchmesser bei gleichen Rohrsätzen erklären?
In der Endbarbeitung wird das Sattelrohr erst ausgerieben
Ebenso das Tretlagergewinde geschnitten
Wird wohl kaum ein Rahmenschmied nur eine Rohrseite kurzen
 
Zurück