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Wiegt unter 200 g: ein Paar Specialized Exos99 in Größe 42
Wiegt unter 200 g: ein Paar Specialized Exos99 in Größe 42
Nur mit Schnürriemen ließ sich die radikale Gewichtsvorgabe realisisieren
Nur mit Schnürriemen ließ sich die radikale Gewichtsvorgabe realisisieren
Im Zehenbereich sitzt leicht stretchendes Material
Im Zehenbereich sitzt leicht stretchendes Material
Aufs Wesentliche reduziert ist die Polsterung an Fersenkappe …
Aufs Wesentliche reduziert ist die Polsterung an Fersenkappe …
...und Zunge
...und Zunge
Die Carbonsohle hat im Specialized-Steifigkeitsindex den Wert 13
Die Carbonsohle hat im Specialized-Steifigkeitsindex den Wert 13
Dieser Wert bedeutet eine extrem steife Sohle
Dieser Wert bedeutet eine extrem steife Sohle
Der "gewöhnliche" S-Works Exos: Ultraleicht-Treter zum Preis von 499 €
Der "gewöhnliche" S-Works Exos: Ultraleicht-Treter zum Preis von 499 €
So wenig wiegen nur ganz wenige Rennradschuhe
So wenig wiegen nur ganz wenige Rennradschuhe
An Kurbelseite sitzt der "Kraftbogen" der Carbonsohle, die Außenseite ist ausgespart
An Kurbelseite sitzt der "Kraftbogen" der Carbonsohle, die Außenseite ist ausgespart
Der Oberschuh ist aus einem Teil mit nahtlosen Übergängen gefertigt
Der Oberschuh ist aus einem Teil mit nahtlosen Übergängen gefertigt
Keine Zehenbox, sondern flexibles Material
Keine Zehenbox, sondern flexibles Material
Minimal vorgeformte, aber nicht feste Fersenkappe
Minimal vorgeformte, aber nicht feste Fersenkappe
Netzstruktur des dünnen, aber ultra-zugfesten Dyneema-Materials
Netzstruktur des dünnen, aber ultra-zugfesten Dyneema-Materials
Der Boa IP1-Drehverschluss zieht die Schnur an beiden Seiten ein
Der Boa IP1-Drehverschluss zieht die Schnur an beiden Seiten ein
Der Vorderfußbereich ist etwas weiter geschnitten
Der Vorderfußbereich ist etwas weiter geschnitten
Drei-Loch-Standard mit feiner Justage-Möglichkeit
Drei-Loch-Standard mit feiner Justage-Möglichkeit
Überall, wo Kräfte ziehen, kommt Dyneema zum Einsatz
Überall, wo Kräfte ziehen, kommt Dyneema zum Einsatz
Das Tragegefühl soll ähnlich sein wie bei einem Socken
Das Tragegefühl soll ähnlich sein wie bei einem Socken
Von der Außenseite wirkt die Carbonsohle hauchdünn, ist aber brettsteif
Von der Außenseite wirkt die Carbonsohle hauchdünn, ist aber brettsteif
In der Zugphase füht sich der Halt im Exos besonders gut an
In der Zugphase füht sich der Halt im Exos besonders gut an
Der Spann stellt den Kraftschluss her
Der Spann stellt den Kraftschluss her
Auch nach zweieinhalb Stunden im Sattel spürten wir keinen Unterschied zum Start
Auch nach zweieinhalb Stunden im Sattel spürten wir keinen Unterschied zum Start
S-Works Exos
S-Works Exos

Ab 99 Gramm pro Schuh: Die neuen Specialized S-Works Exos Rennradschuhe knacken die 100-Gramm-Marke und beanspruchen damit den Titel des leichtesten Rennradschuhes der Welt aus der Serie. Der S-Works Exos definiert aber nicht nur Leichtgewicht neu, sondern umgarnt den Fuß auch ganz anders als die bisherigen Top-Schuhe der Kalifornier. Die Federgewichtsvariante ist der „Exos99“, mit dem Specialized den Gewichtsrekord für Serienschuhe für sich beansprucht. Auch der pure „Exos“ spielt mit 167 Gramm (in 44) in der 1. Liga der Leichtgewichte. Wir konnten mit dem Exos bereits erste Fahreindrücke sammeln.

Wiegt unter 200 g: ein Paar Specialized Exos99 in Größe 42
# Wiegt unter 200 g: ein Paar Specialized Exos99 in Größe 42

Diashow: Specialized S-Works Exos 2019 - Der 99 Gramm-Rennradschuh
In der Zugphase füht sich der Halt im Exos besonders gut an
Der Oberschuh ist aus einem Teil mit nahtlosen Übergängen gefertigt
An Kurbelseite sitzt der "Kraftbogen" der Carbonsohle, die Außenseite ist ausgespart
So wenig wiegen nur ganz wenige Rennradschuhe
Im Zehenbereich sitzt leicht stretchendes Material
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Specialized S-Works Exos99: Infos und Preise

  • Leichtester Serien-Rennradschuh der Welt mit 99 g in Größe 42
  • In begrenzter Stückzahl von 500 Exemplaren gefertigt
  • Gewichtskontrolle jedes Schuhs
  • Größen 40 bis 48 (auch halbe Größen)
  • Sohle Carbon, Steifigkeitsindex 13
  • Verschluss Schnürsenkel
  • Cleat-Standard 3-Loch
  • Besonderheiten Dyneema-Oberschuh, Body-Geometry Konzept, austauschbare Fersenkappe
  • Info: www.specialized.com

Preis Specialized S-Works Exos99: 649 €

Nur mit Schnürriemen ließ sich die radikale Gewichtsvorgabe realisisieren
# Nur mit Schnürriemen ließ sich die radikale Gewichtsvorgabe realisisieren
Im Zehenbereich sitzt leicht stretchendes Material
# Im Zehenbereich sitzt leicht stretchendes Material

Details des Schuhs

Mit dem S-Works Exos99 beansprucht Specialized ab sofort den Leichgewichtsrekord für serienmäßig hergestellte Rennradschuhe. Nur 99 g bringt das neue Top-Modell der S-Works-Schuhe in Größe 42 auf die Waage. Dabei wird genau definiert und kontrolliert, was jeder einzelne Schuh in welcher Größe wiegen darf:

GrößeGewicht
4092 g
40.593 g
4196 g
41.597 g
4299 g
42.5100 g
43105 g
43.5106 g
44111 g
44.5112 g
45116 g
45.5118 g
46122 g
46.5123 g
47127 g
48132 g
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Nur 500 Stück des Ultralight-Schuhs will Specialized weltweit auf den Markt bringen. Entsprechend exklusiv ist der Preis: 649 € rufen die Kalifornier in Europa für das Modell auf. Immerhin: Mit einem Paar S-Works Exos99 kann man gegenüber richtig leichten Rennradschuhen (ca. 400 g pro Paar, in der Regel nicht unter 200 € zu haben) noch einmal rund 200 g Gewicht sparen – ein Sprung, der auch bei Komponenten das Portemonnaie stark belastet.

Aufs Wesentliche reduziert ist die Polsterung an Fersenkappe …
# Aufs Wesentliche reduziert ist die Polsterung an Fersenkappe …
...und Zunge
# ...und Zunge

Der Exos99 besitzt ein Schwestermodell, das sich ebenfalls durch extreme Leichtigkeit auszeichnet: den S-Works Exos, für den wir in Größe 44 ein Gewicht von 334 g pro Paar gewogen haben, wohlgemerkt mit Innensohlen, die bei den Gewichtsangaben einiger Hersteller herausgerechnet werden. Beide Schuhe unterscheiden sich laut Specialized Schuh-Entwickler Rob Cook vor allem in der Carbon-Sohle: Die superleichte Sohle des Exos99 sei dabei so aufwendig zu fertigen, dass annähernd 40 Prozent der Produktion als Ausschuss enden. Dagegen sei der Oberschuh abgesehen von den Schnürsenkeln identisch mit dem nicht limitierten S-Works Exos. Bei ihm geht Specialized neue Wege durch den Einsatz flexiblerer und leichterer Materialien. Mehr dazu gibt es weiter unten im Abschnitt über den S-Works Exos.

Die Carbonsohle hat im Specialized-Steifigkeitsindex den Wert 13
# Die Carbonsohle hat im Specialized-Steifigkeitsindex den Wert 13
Dieser Wert bedeutet eine extrem steife Sohle
# Dieser Wert bedeutet eine extrem steife Sohle

Specialized S-Works Exos: Infos und Preise

  • Leichtester Rennradschuh mit Boa-Verschluss: 167 g/Schuh in Größe 44 (gewogen)
  • Größen: 36 bis 49 (halbe Größen 38-46)
  • Sohle: Carbon, Steifigkeitsindex 13
  • Verschluss 1x Boa IP1
  • Cleatstandard 3-Loch, um 5 mm nach hinten verstellbar
  • Besonderheiten Dyneema-Oberschuh, Body Geometry-Konzept, austauschbare Fersenkappe
  • Info: www.specialized.com

Preis Specialized S-Works Exos: 499 €

Der "gewöhnliche" S-Works Exos: Ultraleicht-Treter zum Preis von 499 €
# Der "gewöhnliche" S-Works Exos: Ultraleicht-Treter zum Preis von 499 €

Details des Schuhs

Beim Blick auf die Waage mussten wir zunächst zweimal hinschauen: Der neue Specialized S-Works Exos unterschreitet mit 334 g / Paar in Größe 44 das Gewicht der meisten Rennradschuhe deutlich. Zum Vergleich: Der aktuelle S-Works 7, selbst schon ein leichter Schuh, wiegt 498 g pro Paar in der gleichen Größe (ebenfalls gewogen).

So wenig wiegen nur ganz wenige Rennradschuhe
# So wenig wiegen nur ganz wenige Rennradschuhe

Möglich machen das geringe Gewicht laut Specialized verschiedene Maßnahmen:

  1. Die neue Carbonsohle, die von den gleichen Entwicklern wie die FACT-Carbonrahmen des Specialized Tarmac stammt
  2. Der Einsatz von Dyneema und ein anpassungsfähiger Oberschuh
  3. Nur ein BOA IP1-Verschluss mit weitreichendem Spannmechanismus.
An Kurbelseite sitzt der "Kraftbogen" der Carbonsohle, die Außenseite ist ausgespart
# An Kurbelseite sitzt der "Kraftbogen" der Carbonsohle, die Außenseite ist ausgespart
Der Oberschuh ist aus einem Teil mit nahtlosen Übergängen gefertigt
# Der Oberschuh ist aus einem Teil mit nahtlosen Übergängen gefertigt
Keine Zehenbox, sondern flexibles Material
# Keine Zehenbox, sondern flexibles Material

Ein Ziel bei den S-Works Exos war es laut Rob Cook, eine hohe Anpassungsfähigkeit des Schuhs bei unveränderter Kraftübertragung zu erreichen. Während der vierjährigen Entwicklungszeit entstanden auch Prototypen aus Strickgeweben und mit Schnürung, die aber wieder verworfen wurden – das Strickgewebe zum Beispiel, weil es schwerer ausfällt und für die nötige Festigkeit wieder mit dehnungsresistenteren Materialien verbunden werden muss. „Alles, was verbunden werden muss, erhöht das Gewicht“, erklärt Cook.

Hier findet ihr ein Interview mit Specialized Schuh-Entwickler Rob Cook

Minimal vorgeformte, aber nicht feste Fersenkappe
# Minimal vorgeformte, aber nicht feste Fersenkappe
Netzstruktur des dünnen, aber ultra-zugfesten Dyneema-Materials
# Netzstruktur des dünnen, aber ultra-zugfesten Dyneema-Materials

Stattdessen besitzt der S-Works Exos jetzt einen Vorderfußbereich aus einem flexiblen Material, das vom S-Works Sub6 aus dem „Warp Sleeve“ bekannt ist. Außerdem ist beim S-Works Exos der Bereich, der den Spann umschließt, nun aus einem spezialisierten Dyneema-Produkt. Dyneema ist eine Kunststofffaser, die eine 15-mal höhere Zugfestigkeit als Stahl besitzt und kaum dehnbar sowie besonders abriebfest ist. Produkte aus der Faser kommen zum Beispiel in Kugelschutz-Armierungen oder in Hochlast-Tauen zum Einsatz, wenn Leichtgewicht gefragt ist. Im S-Works Exos sorgt Dyneema im Zusammenspiel mit dem Boa-Verschluss für die Fixierung des Fußes, ist dabei aber nicht so steif wie übliche Spann-Bereiche und Zungen.

Der Boa IP1-Drehverschluss zieht die Schnur an beiden Seiten ein
# Der Boa IP1-Drehverschluss zieht die Schnur an beiden Seiten ein
Der Vorderfußbereich ist etwas weiter geschnitten
# Der Vorderfußbereich ist etwas weiter geschnitten

Auch die Ferse besitzt keine feste Verstärkung, sondern schließt sich allein durch ihren Schnitt und die Anpassungsfähigkeit des Materials um den Fuß. Die Lauffläche unter der Ferse ist austauschbar. Das Boa-System kann ausgetauscht werden, wenn es einmal defekt sein sollte. Trotz aller Leichtigkeit besitzt der S-Works Exos alle Merkmale des bekannten Body Geometry-Konzepts wie die Varus-Stellung des hinteren Fußes gegenüber dem Vorfuß, die Längsgewölbe-Unterstützung und die Unterstützung für den Mittelfuß.

Drei-Loch-Standard mit feiner Justage-Möglichkeit
# Drei-Loch-Standard mit feiner Justage-Möglichkeit
Überall, wo Kräfte ziehen, kommt Dyneema zum Einsatz
# Überall, wo Kräfte ziehen, kommt Dyneema zum Einsatz

Die Kalifornier bringen den Exos in einem breiten Größenspektrum für Frauen und Männer auf den Markt.

Erster Test des Specialized S-Works Exos

Wir haben mit dem leichten S-Works Exos bereits einige Fühl- und Fahreindrücke gesammelt. Schon wenn man den ersten Schuh aus der Box zieht, fühlt er sich leichter an. Aber die 334 g, die die Waage für das Testpaar in Größe 44 anzeigte, konnten wir zunächst kaum glauben. Auch ein zweiter und dritter Versuch brachten identische Werte.

Das Tragegefühl soll ähnlich sein wie bei einem Socken
# Das Tragegefühl soll ähnlich sein wie bei einem Socken

In der Hand fällt sofort auf, wie leicht sich der Oberschuh an allen Seiten eindrücken und verformen lässt. Sieht man einmal von der stärker ausgeformten Polsterung der Zunge ab, findet sich eigentlich kein Bereich, den man nicht zwischen zwei Fingern verdrehen kann. Innen ertastet die Hand eine Netzstruktur am Dyneema-Teil. Dieser ist zwar hauchdünn, gibt aber keinen Deut nach. Dagegen wölbt sich der weiße Bereich über den Zehen sichtbar aus, wenn man die Finger von innen hineindrückt. An der Carbonsohle fällt sofort die dicke „Längsachse“ an der Kurbelseite auf, während die Außenseite vierfach mit Belüftungsfeldern (und zur Gewichtsersparnis) unterbrochen ist. Eine Millimeter-Skala an den entscheidenden Punkten erleichtert das Einstellen der 3-Loch-Cleats (z.B. Look). Sie docken über Alu-Titan-Gewindeplatten an und können über ein Langloch bis zu 5 Millimeter weiter nach hinten verschoben werden – zusätzlich zum Spielraum, den die Pedalplatten selbst bieten.

Von der Außenseite wirkt die Carbonsohle hauchdünn, ist aber brettsteif
# Von der Außenseite wirkt die Carbonsohle hauchdünn, ist aber brettsteif

Das Reinschlüpfen geht dank des auf Zug am Drehknopf weit öffnenden Boa-Verschlusses einfach. Und sofort stellt sich ein bisher von Fahrradschuhen ungekanntes Gefühl ein: Fest, aber nicht eng, eher wie eine Kompressionssocke oder ein Sneaker fühlt sich der Exos im Sitzen an (Testpaar: 44, Tester Konfektionsgröße bei Schuhen 43,5, mittelhoher Spann). Alles schmiegt sich an. Schon ohne den Dreh am Boa-Rad sitzt die Ferse wie angesaugt im Schuh, der Dreh am Verschluss bringt dann den gewünschten Formschluss. Dennoch bleibt das Grundgefühl geschmeidig. Zum Laufen ist der Exos freilich nicht gemacht: Die ultrasteife Sohle gibt rein gar nicht nach.

In der Zugphase füht sich der Halt im Exos besonders gut an
# In der Zugphase füht sich der Halt im Exos besonders gut an

Die erste Testrunde absolvierte der Exos Indoor auf dem Smarttrainer. Dabei vermittelt er selbstverständlich das Gefühl, äußerst effizient die Kraft in der Druckphase zu übertragen, was bei einer Carbonsohle dieser Steifigkeit auch nicht anders zu erwarten war. Neu ist ein Gefühl bewussteren Pedalierens, das vielleicht am engen Kontakt des Schuhs an allen Fußpartien liegt. Und neu im Vergleich zu fast allen bisher gefahrenen Schuhen ist, dass sich auch im sonst etwas wehleidigen linken Fuß kein Kribbeln auf der zweistündigen Zwift-Runde mit Intervallen einstellt. Insgesamt fühlt sich der Fuß weniger eingepackt an und mit dünnen Radsocken und 24 Grad Celsius Raumtemperatur keinesfalls schwitzig.

Der Spann stellt den Kraftschluss her
# Der Spann stellt den Kraftschluss her
Auch nach zweieinhalb Stunden im Sattel spürten wir keinen Unterschied zum Start
# Auch nach zweieinhalb Stunden im Sattel spürten wir keinen Unterschied zum Start

Nächste Testfahrt: Zwei Stunden Trainingsrunde mit Klettereinlagen im Wiegetritt und kurzen Sprints bei 12 Grad und Wind. Erster Befund: Auch an die dickeren Merino-Socken lässt sich der Exos präzise anpassen: Kein Rutschen im Schuh und kein Druckgefühl. Draußen, wo sich im Wiegetritt gefühlt stärker im Tretzyklus „ziehen“ lässt, überzeugt die Kraftübertragung gänzlich. Aber das ist gar nicht der Hauptgewinn, das konnten andere Schuhe auch schon. Viel nachhaltiger bleibt im Bewusstsein, dass der Exos sich nach der Fahrt ganz, wirklich ganz genauso bequem anfühlt wie auf den ersten Metern. Dabei blieb der Fuß trotz fühlbarer Belüftung durch die kleinen Löcher ohne Überschuhe zwar nicht mollig warm, aber ausreichend temperiert, um auch noch länger bei diesen Temperaturen zu kurbeln. Und an das Bild vom kleinen Zeh, der sich deutlich sichtbar am Rand wölbt, gewöhnt man sich gerne.

S-Works Exos
# S-Works Exos

Fazit – Specialized S-Works Exos

Vorläufiges Fazit zum neuen S-Works Exos Rennradschuh: Eine kleine Revolution ist schon das äußerst niedrige Gewicht des Exos. Aber als noch größerer Wurf könnte sich die Philosphie des festen Halts in flexiblen Materialien erweisen. Dass der Exos für den bisher einen Tester ein Perfect-Fit war – das könnte ein Zufall sein. So unauffällig saß noch kein Rennradschuh am Fuß. Hier gilt letztlich wie für jeden Schuh: Anprobieren! Wenn's passt, dürfte der Exos trotz des wahrhaft mehr als stattlichen Preises von 499 € nicht nur für gewichts- und leistungsorientierte Rennradfahrer ein Gewinn sein. Ob der Ultralight-Schuh auch dauerhaft standhaft bleibt, soll der weitere Test zeigen.

Text: Jan Gathmann / Fotos: Specialized, Gathmann
  1. benutzerbild

    Alu-Renner

    dabei seit 08/2011

    Leichter geht immer. Adam Hansens neuestes Paar wiegt ~70 g (ja das Paar).
    Sind schon stolze Preise für einen Schuh von der Stange...
  2. benutzerbild

    Schwarzwaldyeti

    dabei seit 05/2011

    Ich war heute bei meinem Dealer. Wie der Zufall will, waren gerade die Exos (die "normalen") in meiner Größe eingetroffen. Er kennt halt seine Pappenheimer. :D Ich muss sagen, ein interessantes Konzept. Der Schuh trägt sich sehr angenehm. Die Breite der Sohle ist für meinen Fuß eigentlich zu schmal, so dass ich auf dem Sohlenrand stehe. Durch das extrem flexible Material passen aber meine maßgeschneiderten Innensohlen, die ~1 cm breiter sind. Damit funktioniert es. Ich musste ihn einfach kaufen. Nach den ersten Fahrten werde ich hier weiter berichten. :cool:
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  4. benutzerbild

    Schwarzwaldyeti

    dabei seit 05/2011

    Wie versprochen meine ersten Eindrücke als Problemfüßler:
    Ich zitiere mal @JNL aus seinem Testfazit:
    Dass der Exos für den bisher einen Tester ein Perfect-Fit war – das könnte ein Zufall sein. So unauffällig saß noch kein Rennradschuh am Fuß.

    Dieser Aussage kann ich nur voll und ganz zustimmen. Ich hatte noch keinen Schuh (und ich habe schon gaaanz viele probiert), der sich derartig unauffällig trägt. Meine längste Tour damit ging jetzt über 5,5 Stunden und ich bin komplett ohne irgendeine Druckstelle abgestiegen. Das gab es bei mir noch nie. Ich hoffe sehr, dass das bei Temperaturen >30° auch so bleibt. Andererseits kann ich mir kaum vorstellen, wie bei dieser Schuhkonzeption eine Druckstelle entstehen soll. Das einzige Manko ist die Zunge. Die ist für mich zu lang und hat zudem noch eine Lasche, die mir unangenehm in die Gelenkbeuge drückt. Anfrage bei Speci läuft, ob man die irgendwie kürzen kann. Vielleicht kann @JNL ja auch noch seine Kontakte spielen lassen, ob so etwas möglich ist.
    Zur Größe: Ich habe bisher jeden Schuh eine Nummer größer gebraucht als meine Straßengröße. Beim Exos reicht eine halbe Nummer, wenn es nicht dank der Flexibilität sogar die normale Größe tut.
  5. benutzerbild

    JNL

    dabei seit 09/2017

    Schwarzwaldyeti schrieb:
    Wie versprochen meine ersten Eindrücke als Problemfüßler:
    Ich zitiere mal @JNL aus seinem Testfazit:

    Dieser Aussage kann ich nur voll und ganz zustimmen. Ich hatte noch keinen Schuh (und ich habe schon gaaanz viele probiert), der sich derartig unauffällig trägt. Meine längste Tour damit ging jetzt über 5,5 Stunden und ich bin komplett ohne irgendeine Druckstelle abgestiegen. Das gab es bei mir noch nie. Ich hoffe sehr, dass das bei Temperaturen >30° auch so bleibt. Andererseits kann ich mir kaum vorstellen, wie bei dieser Schuhkonzeption eine Druckstelle entstehen soll. Das einzige Manko ist die Zunge. Die ist für mich zu lang und hat zudem noch eine Lasche, die mir unangenehm in die Gelenkbeuge drückt. Anfrage bei Speci läuft, ob man die irgendwie kürzen kann. Vielleicht kann @JNL ja auch noch seine Kontakte spielen lassen, ob so etwas möglich ist.
    Zur Größe: Ich habe bisher jeden Schuh eine Nummer größer gebraucht als meine Straßengröße. Beim Exos reicht eine halbe Nummer, wenn es nicht dank der Flexibilität sogar die normale Größe tut.


    Danke für die Ergänzung! Da es hier noch nicht so heiß war, kann ich nur auf die Testberichte von Kollegen verweisen, die den Schuh als super Sommerschuh einordnen und ihn eher etwas zu kühl finden, was ich aber nicht so sehe.
  6. benutzerbild

    Schwarzwaldyeti

    dabei seit 05/2011

    JNL schrieb:
    Da es hier noch nicht so heiß war, kann ich nur auf die Testberichte von Kollegen verweisen, die den Schuh als super Sommerschuh einordnen und ihn eher etwas zu kühl finden, was ich aber nicht so sehe.

    Meine Bemerkung über hohe Temperaturen bezieht sich nicht auf den Schuh, der sicher sehr gut belüftet ist. Nur mein Fuß wird bei hohen Temperaturen deutlich dicker, wenn die Belastung dann mal ein paar Stunden dauert. Ich schreibe dann vielleicht im Juli noch mal einen Kommentar.

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