BMC Teammachine 01 Amp: Infos und Preise
Die Teammachine SLR ist die Benchmark im BMC-Portfolio – die neue AMP-Version will diesen Status nun in die E-Welt übertragen. Mit einem Rahmengewicht von lediglich 795 g (Größe 54) nutzt BMC sein hochwertigstes 01 Premium Carbon, um dem Mehrgewicht des Motors entgegenzuwirken. Der Fokus liegt klar auf einem natürlichen Fahrgefühl: Der TQ HPR40 Motor liefert bis zu 200 Watt Unterstützung, die die eigene Kraft um bis zu 160 % verstärken. Über der 25-km/h-Schwelle entkoppelt das System, das in unserem letzten Test ein sehr natürliches Fahrgefühl zeigte. Preislich bewegt sich BMC im gewohnten High-End-Segment: Das Einstiegsmodell mit 105 Di2 startet bei 7.999 €, das Flaggschiff mit Dura-Ace Di2 knackt die 13.000-Euro-Marke.
- Motor TQ HPR40 Mittelmotor, 40 Nm Drehmoment
- Akku 290 Wh (intern), Range Extender (160 Wh) optional
- Display Im Oberrohr integriertes OLED-Display
- Rahmen 01 Premium Carbon, Pro-Race Geometrie (angepasst)
- Reifenfreiheit bis zu 34 mm
- Gewicht ab 9,4 kg (Herstellerangabe, Größe 54)
- Verfügbar ab sofort
- www.bmc-switzerland.com
Preise
- Teammachine 01 Amp One (Dura-Ace Di2): 13.499 €
- Teammachine 01 Amp Two (Ultegra Di2): 9.499 €
- Teammachine 01 Amp Three (105 Di2): 7.999 €
Die Details: Integration bis in die Fingerspitzen
Optisch ist die Verwandtschaft zur Teammachine SLR unverkennbar. BMC verzichtet auf wuchtige Rohrformen und integriert das TQ-System so konsequent, dass das Unterrohr kaum dicker ausfällt als bei einem klassischen Aero-Renner. Ein technisches Highlight ist das Energiemanagement: Der zentrale 290-Wh-Akku versorgt nicht nur den Motor, sondern fungiert als Hauptenergiequelle für die elektronische Shimano Di2-Schaltung und das integrierte 20-Lumen-Rücklicht. Das spart Gewicht und den Ärger mit mehreren Ladegeräten. Die Steuerung der Modi erfolgt über die Daumentasten an den Shimano-Griffen – die Hände bleiben also am Lenker, wenn am Berg der Turbo gezündet wird.
Rahmenbau und Geometrie: Komfort-Plus für die Langstrecke
Trotz der Race-Gene im Namen hat BMC die Geometrie für die AMP-Version klug angepasst. Während der Reach identisch zur WorldTour-Maschine bleibt, wächst der Stack um 20 mm. Das Resultat ist eine etwas aufrechtere, semi-sportliche Sitzposition, die weniger Spacer am Vorbau erfordert und so die Lenkpräzision verbessern möchte.
| Rahmengröße | 47 | 51 | 54 | 56 | 58 | 61 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Laufradgröße | 28″ / 700C | 28″ / 700C | 28″ / 700C | 28″ / 700C | 28″ / 700C | 28″ / 700C |
| Reach | 367 mm | 377 mm | 386 mm | 392 mm | 401 mm | 409 mm |
| Stack | 526 mm | 550 mm | 570 mm | 585 mm | 604 mm | 628 mm |
| STR | 1,43 | 1,46 | 1,48 | 1,49 | 1,51 | 1,54 |
| Lenkwinkel | 71,5° | 71,5° | 72,3° | 72,3° | 72,3° | 72,3° |
| Sitzwinkel, effektiv | 73,5° | 73,5° | 73,5° | 73,5° | 73° | 73° |
| Oberrohr (horiz.) | 523 mm | 540 mm | 555 mm | 565 mm | 587 mm | 601 mm |
| Steuerrohr | 118 mm | 143 mm | 160 mm | 176 mm | 196 mm | 221 mm |
| Sitzrohr | 422 mm | 464 mm | 500 mm | 510 mm | 530 mm | 555 mm |
| Überstandshöhe | 728 mm | 758 mm | 788 mm | 800 mm | 818 mm | 840 mm |
| Kettenstreben | 412,5 mm | 412,5 mm | 412,5 mm | 412,5 mm | 412,5 mm | 412,5 mm |
| Radstand | 974 mm | 992 mm | 995 mm | 1.006 mm | 1.021 mm | 1.036 mm |
| Tretlagerabsenkung | 75 mm | 75 mm | 75 mm | 75 mm | 75 mm | 75 mm |
Antrieb und Reichweite: näher am Rennrad
Der TQ HPR40 ist kein Kraftprotz für Mofa-Feeling, sondern ein Partner für sportliches Klettern. Dank der Harmonic Pin Ring Technologie arbeitet der Motor leise und unauffällig. Die Leistungsabgabe folgt drei Modi: Eco (sensibler Antritt), Mid (ausgewogen) und High (maximale 200 Watt). Wer epische Alpentouren plant, kann die internen 290 Wh mittels Range Extender um 160 Wh erweitern. Der Zusatzakku wird einfach im AeroCore-Flaschenhalter platziert. Interessant für Daten-Nerds: Das OLED-Display funkt via ANT+ und Bluetooth direkt an Garmin oder Wahoo.
Ausstattungsvarianten im Überblick
Alle drei Varianten setzen auf den identischen High-End-Rahmen. Die Gewichtsunterschiede ergeben sich primär durch die Schaltgruppen und Laufradsätze, eine genaue Ausstattungsliste zum Release lag uns noch nicht vor:
- AMP One: Das Nonplusultra mit Shimano Dura-Ace Di2 und dem ICS Carbon Evo Cockpit. Mit 9,4 kg spielt es in der absoluten E-Leichtbau-Liga.
- AMP Two: Der goldene Mittelweg mit Shimano Ultegra Di2 (ca. 10,2 kg).
- AMP Three: Der Einstieg mit der zuverlässigen Shimano 105 Di2, bringt rund 11,1 kg auf die Waage.
Unter 10 kg für ein E-Rennrad – ist das die magische Grenze, ab der E-Roadbikes auch für Skeptiker interessant werden?
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158 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumEs gibt kurz vor meinem Zuhause diese Wand. Es steht nicht dran, wie steil die Strasse ist, aber er geht kurz richtig hoch. Da leistet ich 501 Watt und das Velo 200 Watt. Und die Unterstützung ist max. 100%, das bedeutet, wenn der Motor 200Watt abgeben soll muss man 200Watt reingeben. Deshalb fahre ich auch 120 Km mit 1150 Höhenmeter und habe nachher noch 61% der Batterie.
Es gibt immer wieder Tage, gestern war wieder so einer, an welchen ich mir auf den letzten Anstiegen aufm Heimweg schon gewisse Unterstützung wünsche. Es war ein hartes verlängertes Wochenende, der Tag im Büro war recht anstrengend, es musste unbedingt Gegenwind aufm Heimweg sein und der Magen knurrt auch schon seit geraumer Zeit. Und es ist nicht so, dass man abbrechen kann. Man muss ja nach Hause.
Da muss ich ehrlich sagen: bei der Strecke würde ich es mir ernsthaft überlegen auch etwas mit bisschen "Plan B" im Hintergrund zu holen.
@faliero kann man bei dem Setup die Unterstützungsstufen des Motors direkt mit den Shimano Tasten ändern? Da gab es ja ein Update, was in die Richtung ging.
Und wenn es vereist ist nehme ich Spikes (240 Stück pro Rad)
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