• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Zeig her, deine(n) Klassiker!

Anzeige

Re: Zeig her, deine(n) Klassiker!
Hier das Concorde Aquila aus SLX mit kompletter Shimano 600 8-fach

IMG_8650.JPG
IMG_8651.JPG
IMG_8652.JPG
IMG_8653.JPG
IMG_8654.JPG
 
aber auch hier sitzen die bremsgriffe etwas zu tief. mmn.

Ja das stimmt, tun sie auch. Bei dem Peugeot sitzen sie genau richtig für mich, bei dem Concorde leider nicht. Zumal der falsche Lenker montiert ist, der Cinelli Criterium mit zu kurzem 600er Vorbau wird bei Gelegenheit getauscht gegen einen längeren Vorbau + Lenker in Merckx Form.
 
Kraftverlust

Was mir an diesen Übersetzungsrechner fehlt, ist eben genau diese Berechnung. Und das geht denkbar einfach, man benötigt über 2000-Jahre-alte Mathematikkenntnisse der Mittelstufe - Pythagoras.

Den Übersetzungsrechner habe ich gebaut und solch eine "Kraftverlust-Berechnung" fehlt, weil sie sinnlos und völlig falsch wäre. Es gibt keinen Kraftverlust durch die Geometrie des "schiefen Ziehens", (bei dem man die Kraft die "hinten ankommt" durch Multiplizieren mit dem Cosinus des Winkels reduzieren müsste). Vielleicht kann man sich das einfacher am Beispiel eines Autos vorstellen, das ein anderes mit einer Abschleppstange zieht und das hintere Auto etwas versetzt fährt. Da zieht die Stange mit derselben Kraft das hintere Auto in Fahrtrichtung wie das vordere Auto in Fahrtrichtung an der Stange.
Bildschirmfoto 2016-03-05 um 14.11.04.png


Es mag vor allem bei älteren Ketten einen größeren Reibungsverlust bei schräg stehender Kette geben, aber das hat mit dem inneren Aufbau der Ketten, der Geometrie der Zähne und wie die Teile aneinander reiben zu tun aber rein gar nichts mit einer Vektorzerlegung der Kräfte längs der Kette.
Macht aber nichts, die Fahrradtechnik ist voll von solchen Missverständnissen, bei denen auf den ersten Blick plausibel klingende technische Gründe auf die falsche Fährte führen (Kraft aufs Pedal, die nicht senkrecht zur Kurbel wirkt bewirkt Verlust, "Kreiselkräfte" verhindern Umfallen, obere Speichen tragen das Rad durch Zugbelastung, ...)
Und ja, ich bin Physiker.
 
Zuletzt bearbeitet:
Den Übersetzungsrechner habe ich gebaut und solch eine "Kraftverlust-Berechnung" fehlt, weil sie sinnlos und völlig falsch wäre. Es gibt keinen Kraftverlust durch die Geometrie des "schiefen Ziehens", (bei dem man die Kraft die "hinten ankommt" durch Multiplizieren mit dem Cosinus des Winkels reduzieren müsste). Vielleicht kann man sich das einfacher am Beispiel eines Autos vorstellen, das ein anderes mit einer Abschleppstange zieht und das hintere Auto etwas versetzt fährt. Da zieht die Stange mit derselben Kraft das hintere Auto in Fahrtrichtung wie das vordere Auto in Fahrtrichtung an der Stange.
Anhang anzeigen 313634

Es mag vor allem bei älteren Ketten einen größeren Reibungsverlust bei schräg stehender Kette geben, aber das hat mit dem inneren Aufbau der Ketten, der Geometrie der Zähne und wie die Teile aneinander reiben zu tun aber rein gar nichts mit einer Vektorzerlegung der Kräfte längs der Kette.
Macht aber nichts, die Fahrradtechnik ist voll von solchen Missverständnissen, bei denen auf den ersten Blick plausibel klingende technische Gründe auf die falsche Fährte führen (Kraft aufs Pedal, die nicht senkrecht zur Kurbel wirkt bewirkt Verlust, "Kreiselkräfte" verhindern Umfallen, obere Speichen tragen das Rad durch Zugbelastung, ...)
Und ja, ich bin Physiker.
Das würde bedeuten, dass zwar nicht die Kraft, mit der man den Antrieb zieht, größer wird als die eingeleitete Pedalkraft, aber dafür die Belastung der Kette. Bzw. in dem von dir bemühten Beispiel die der starren Abschleppstange. Auch wenn das bei einer Kettenschaltung und einem cos von 2° oder so unbedeutend würde, aber die tatsächliche Kraft, die auf die Kette wirkt, ist dann größer als die, die nur nach vorne wirkt, oder?
 
Dass auf Grund des kleinen Winkels und der Verknüpfung über Winkelfunktionen nur eine kleine Kraft senktrecht zum geraden Kettenlauf entsteht, war mir auch recht schnell klar. Sodass ich den Schuldigen des Kraftverlust auch in der Reibung der Kettenglieder untereinander und mit dem Ritzel sowie KB sehe...

Den Übersetzungsrechner habe ich gebaut und solch eine "Kraftverlust-Berechnung" fehlt, weil sie sinnlos und völlig falsch wäre. Es gibt keinen Kraftverlust durch die Geometrie des "schiefen Ziehens", (bei dem man die Kraft die "hinten ankommt" durch Multiplizieren mit dem Cosinus des Winkels reduzieren müsste). Vielleicht kann man sich das einfacher am Beispiel eines Autos vorstellen, das ein anderes mit einer Abschleppstange zieht und das hintere Auto etwas versetzt fährt. Da zieht die Stange mit derselben Kraft das hintere Auto in Fahrtrichtung wie das vordere Auto in Fahrtrichtung an der Stange.
Anhang anzeigen 313634

Es mag vor allem bei älteren Ketten einen größeren Reibungsverlust bei schräg stehender Kette geben, aber das hat mit dem inneren Aufbau der Ketten, der Geometrie der Zähne und wie die Teile aneinander reiben zu tun aber rein gar nichts mit einer Vektorzerlegung der Kräfte längs der Kette.
Macht aber nichts, die Fahrradtechnik ist voll von solchen Missverständnissen, bei denen auf den ersten Blick plausibel klingende technische Gründe auf die falsche Fährte führen (Kraft aufs Pedal, die nicht senkrecht zur Kurbel wirkt bewirkt Verlust, "Kreiselkräfte" verhindern Umfallen, obere Speichen tragen das Rad durch Zugbelastung, ...)
Und ja, ich bin Physiker.

Jedoch sehe ich dass nicht so wie @ReneHerse ...
Du gehst da mMn von einer falschen Annahme aus. Um es zu erklären: Die Kaft mit der du das Auto ziehst, ist bei Schrägstellung der blaue Pfeil. Nehmen wir an, das Auto steht auf Schienen, dann würde nur ein Teil der "schräg" ein geleiteten Kraft das Fahrzeug in Fahrtrichtung bewegen und der andere Teil senkrecht dazu als Reibkraft einfach Wärme erzeugen und das wäre dann auch mein Kraftverlust, da es ja mein Zeil ist die eingeleitet Kraft für die Fortbewegung in Fahrtrichtung! (roter Pfeil) zu nutzen...

Ich habe das mal für die Kettenschrägstellung von 2° ermittelt... ergab rein mathematisch einen Verlust von rund 0,04% ...
Daher habe ich das auch nicht weiter verfolgt...
 
Nein, so ist es nicht. Das Autobeispiel lässt sich auch völlig ohne Reibung auf Schienen denken und auch dann entsteht keinerlei Verlust durch die schräge Stange. (Energie wird nur ge- oder verbraucht wenn auch ein Weg in Richtung Kraft zurückgelegt wird).
Offensichtlich kann ich es nicht gut genug erklären, will den Thread hier aber nicht weiter damit zumüllen.
Nur so viel: Falsche Erklärungen sollten nicht ewig überleben, nur weil deren Effekte klein sind (bzw. wären, wenn es sie geben würde).
 
Nein, so ist es nicht. Das Autobeispiel lässt sich auch völlig ohne Reibung auf Schienen denken und auch dann entsteht keinerlei Verlust durch die schräge Stange. (Energie wird nur ge- oder verbraucht wenn auch ein Weg in Richtung Kraft zurückgelegt wird).

Dass sind mal wieder die theoretischen Physiker... einfach mal ne Kraft wegnehmen, dann stört sie auch nicht ...:eek:...:daumen:
Gut... dann bin ich vielleicht von meinem Denken her eher von Energien ausgegangen... bin jedoch immer noch der Meinung es einen irgendwie gearteten Verlust geben muss...

Offensichtlich kann ich es nicht gut genug erklären, will den Thread hier aber nicht weiter damit zumüllen.

Auf die Ferne lässt sich sowas auch immer schwer erklären ... Ich such mal in meinem Umfeld nach versierten Gesprächspartnern mit denen ich die Fragestellung mal vis-à-vis klären kann... Als Maschinenbauer ist man ja auch nicht unfehlbar... :rolleyes:
 
Zurück