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Wie beweglich ist eigentlich beweglich?

GA1Schleicher

heiml. Trekkingradfahrer
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Wenn ich mir Sportarten wie Radfahren oder Langstreckenlauf anschaue ... da ist doch eigentlich gar nicht so 'ne tolle Beweglichkeit erforderlich ... selbst, wenn man weniger beweglich ist, (mit den Fingerspitzen auf den Boden bei durchgestreckten Knien klappt aber trotzdem) reizt man selbst wenn man kein Wunder an Beweglichkeit ist, diese Grenzen doch nie aus ...

Dass man dehnt ist ja ok. Das beim Radfahren der Hüftbeuger anscheinend
gerne verkürzt und man dann halt den Hüftbeuger dehnt, damit man durch die Hohlkreuzhaltung keine Lendenwirbelsäulenbeschwerden bekommt ist auch ok ...

Aber manchmal glaube ich, das Physios und Co. übers Ziel rausschießen ... demnach dürften ja nur noch Schlangenmenschen Sportarten wie Radfahren und Lauf betreiben ...

Deshalb: Wie beweglich muß man eigentlich sein, um radfahrend und joggend gesund durchs leben zu gehen? :confused:
 
AW: Wie beweglich ist eigentlich beweglich?

Geht nicht ums Schlangenmenschentum, sondern - wie Du ja selbst schreibst - ums "gesund" bleiben.

Radfahren und Laufen sind nun mal einseitige Belastungen. Insbesobdere die ganze Haltemuskulatur (Rücken, Bauch, ...) wird durch Radtraining kaum trainiert - andererseits wird der Halteapparat aber durch Schüttelei und das krumme Sitzen belastet.

Deshalb brauchts Du mindestens soviel Training der Haltemuskulatur bzw. entsprechendes Dehnen der Antagonisten in den Beinen - wie Du brauchst.
Hängt einfach davon ab, wie gut/schlecht es Deinem Körper sowieso schon geht und wieviel Du fährst. Außerdem spielt es noch eine Rolle, wie oft Du hart am Limit fährst...Wenn Du z.B. einen Berg im GA2 hochkurbelst, wird der Rücken weniger belastet, als wenn Du 9im Wiegtritt bei 105% Rennen fährst.

Ich mach da aber auch viel zu wenig....:o
 
AW: Wie beweglich ist eigentlich beweglich?

Mehr Zeit habe ich einfach nicht:(: Jede Woche verbringe ich in der Summe
5 h bauchmuskeltraktierend, rückenstreckquälend, balancepadhampelnd, vorneundhintendehnend ... und mein Pysio meint er hätte bisher nur einen Menschen kennengelernt, der noch unbeweglicher sei - der hätte dann tragischerweise den Beruf des Physiotherapeuten ergriffen :D



Geht nicht ums Schlangenmenschentum, sondern - wie Du ja selbst schreibst - ums "gesund" bleiben.

Radfahren und Laufen sind nun mal einseitige Belastungen. Insbesobdere die ganze Haltemuskulatur (Rücken, Bauch, ...) wird durch Radtraining kaum trainiert - andererseits wird der Halteapparat aber durch Schüttelei und das krumme Sitzen belastet.

Deshalb brauchts Du mindestens soviel Training der Haltemuskulatur bzw. entsprechendes Dehnen der Antagonisten in den Beinen - wie Du brauchst.
Hängt einfach davon ab, wie gut/schlecht es Deinem Körper sowieso schon geht und wieviel Du fährst. Außerdem spielt es noch eine Rolle, wie oft Du hart am Limit fährst...Wenn Du z.B. einen Berg im GA2 hochkurbelst, wird der Rücken weniger belastet, als wenn Du 9im Wiegtritt bei 105% Rennen fährst.

Ich mach da aber auch viel zu wenig....:o
 
AW: Wie beweglich ist eigentlich beweglich?

... und mein Pysio meint er hätte bisher nur einen Menschen kennengelernt, der noch unbeweglicher sei - der hätte dann tragischerweise den Beruf des Physiotherapeuten ergriffen :D

Das Problem hätte ich gerne. Meine Physio ist zwar noch einen Tick älter als ich, aber wehe, sie macht mir Übungen vor. Da habe ich Tränen in den Augen, wenn ich das sehe, wie beweglich die noch ist. ;)

Fürs Radfahren musst du nicht sonderlich beweglich sein, für dein übriges Leben schadet es dagegen nicht :D Gerade für den Rücken und die Hüft- / Kniegelenke bringen Dehnungsübungen viel. 5 h pro Woche ist aber schon eine Menge. So viel mache ich nicht
 
AW: Wie beweglich ist eigentlich beweglich?

Wie beweglich muß man eigentlich sein, um radfahrend und joggend gesund durchs leben zu gehen? :confused:

Ich denk, solange du dir selbst die Schnürsenkel zubinden, in der Nase bohren und an allen relevanten Körperstellen kratzen kannst, mußt du dir noch keine große Gedanken über Skoliosen und Kyphosen machen... :duck:
 
AW: Wie beweglich ist eigentlich beweglich?

Beweglich sollte man schon sein, allerdings sollte alles altersgerecht sein. Ich bin ja jetzt auch schon 40 und nehme mir deshalb für dieses Jahr vor, endlich mit dem Fußnägelkauen aufzuhören - mit zunehmendem Alter habe ich Angst, mir den Rücken dadurch kaputt zu machen. :D
 
AW: Wie beweglich ist eigentlich beweglich?

Tja, ist wohl relativ. Ich bin also relativ beweglich, gemessen an meinen Altersgenossen.
Schneidersitz, Oberschenkel ganz flach auf dem Boden, ist kein Problem, Yogasitz etc. geht alles noch. Die Füße bring' ich nicht mehr hinter den Kopf, das ging vor 20 Jahren noch, aber wann muss man das schon mal?? :D
Ich hab' mir im Rahmen einer Leistungsdiagnostik mal bestätigen lassen, dass ich noch ziemlich beweglich bin; vielleicht hängt das auch damit zusammen, dass ich immer Sport gemacht habe: Klettern (da musste ziemlich beweglich sein...), Badminton, Tennis, Skaten, jetzt RR-Fahren und gelegentlich Laufen.
 
AW: Wie beweglich ist eigentlich beweglich?

ein gutes Stellungsspiel erspart unnötige Bewegung:D
 
AW: Wie beweglich ist eigentlich beweglich?

Dass man dehnt ist ja ok. Das beim Radfahren der Hüftbeuger anscheinend
gerne verkürzt und man dann halt den Hüftbeuger dehnt, damit man durch die Hohlkreuzhaltung keine Lendenwirbelsäulenbeschwerden bekommt ist auch ok ...

:

Wo ist der Hüftbeuger eigentlich und wie dehnt man den?
 
AW: Wie beweglich ist eigentlich beweglich?

Vielleicht muss man hier mal zwei Themen trennen:
Beweglichkeit und Dehnen

Beweglichkeit wird im wesentlichen durch zwei Faktoren beeinflusst.
1) Veranlagung
2) Bewegung in der frühen Kindheit.

Hier geht es ja eher um die Länge Sehnen und Kapseln.
Das führt dazu, dass die einen nie ein Problem mit "Beweglichkeit" haben bzw. mit minimalem Aufwand wieder gut "Dehnbar sind" - andere sich hingegen trotz riesigem Aufwand nur minimal verbessern. Man kann es also fast nicht trainieren - bzw. wenn man verbesserung erwartet, gibt das meistens Frust.
(Wenn die Fingerspitzen auf den Boden kommen ist das aber für einen Erwachsenen mehr als ok)

Ein anderes Thema ist das Dehnen der Muskulatur nach dem Aufwärmen vor der Belastung. Das hat nichts mit Beweglichkeit zu tun sondern ist Vor und Nachbereitung zum Sport. Hier soll ja eher die Dehnungstoleranz des Muskels erhöht werden, wodurch auch die Beweglichkeit erleichtert wird.

Wenn es um Leistungssport geht, schießt da niemand über das Ziel hinaus.
Je beweglicher man ist, desto weniger Muskelkraft muss man für die Bewegungsausführung einsetzen, desto "lockerer" kann man die Bewegung bei Belastung ausführen, desto später ermüdet die betreffende Muskutur.
Beweglichkeit und dehnungstoleranz verbessern das - wenn die "richtigen" Muskeln gedehnt werden. Ein Leistungssportler muss anders dehnen als ein "zivilist", je nachdem welche Eigenschaft der Muskel hat. Ein Muskel der zur Kontraktion neigt und bei einem Leistungssportler gedehnt werden soll, bleibt möglicherweise bei einem Untrainiertem besser in Vorspannung, weil die Haltemuskulatur oft zu schwach ausgebildet ist.

Dazu sei gesagt, dass die meisten positiven Eigenschaften von Dehnübungen unbewiesen sind - es gibt auch Untersuchungen die z.B. ein erhöhtes Verletzungsrisiko aufzeigen....

Fazit: Wie meistens: Es gibt kein gut oder schlecht - es gibt nur individuelle Lösungen/Empfehlungen je nach Veranlagung/Trainingszustand/Sportart und Ziel.
 
AW: Wie beweglich ist eigentlich beweglich?

Wenn Du nicht mehr auf´s Rad kommst , aber eine kräftige Frau hast , kann sie dich langsam aus dem 1. Stock am Seil runterlassen , bis du perfekt sitzt ......
 
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