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Vuelta 2019

dabeste

Aktives Mitglied
Was meint ihr zum gestigen Teamzeitfahren?
Ich fand die Reaktion von Kruijswijk danach sehr unsympathisch.
Meinte auf Twitter:
Sooo, nice opening on this wonderful course with some last minute surprises. Off course we should have checked the ‘leaking pool radar app’.
Kann ja verstehen, dass die sehr enttäuscht sind.
Aber den Sturz jetzt auf ein bisschen Wasser, das über die Straße lief, zu schieben...?
Das Wasser lief ca. 10m vor der Kurve über die Straße, die Reifen sollten in der Kurve also wieder halbwegs trocken gewesen sein.
Der erste Fahrer vom Team hätte das sehen müssen und entsprechend reagieren müssen...
Für mich war das ein Fahrfehler, und jetzt macht man auf schlechten Verlierer..
Ist zwar unfair, wenn manche Teams an der Stelle kein Wasser auf der Straße hatten, aber es gibt schlimmeres.

Zurecht schimpfen kann Quickstep, weil Jumbo-Visma danach ein Begleitfahrzeug sehr ungünstig an einem Kurvenausgang geparkt hat.. Ein Wunder, dass die noch ausweichen konnten, hat ihnen leider die 1-2 Sekunden zum Etappensieg gekostet.
 

Ragnar

Lightening Speed
Was meint ihr zum gestigen Teamzeitfahren?
Ich fand die Reaktion von Kruijswijk danach sehr unsympathisch.
Meinte auf Twitter:


Kann ja verstehen, dass die sehr enttäuscht sind.
Aber den Sturz jetzt auf ein bisschen Wasser, das über die Straße lief, zu schieben...?
Das Wasser lief ca. 10m vor der Kurve über die Straße, die Reifen sollten in der Kurve also wieder halbwegs trocken gewesen sein.
Der erste Fahrer vom Team hätte das sehen müssen und entsprechend reagieren müssen...
Für mich war das ein Fahrfehler, und jetzt macht man auf schlechten Verlierer..
Ist zwar unfair, wenn manche Teams an der Stelle kein Wasser auf der Straße hatten, aber es gibt schlimmeres.

Zurecht schimpfen kann Quickstep, weil Jumbo-Visma danach ein Begleitfahrzeug sehr ungünstig an einem Kurvenausgang geparkt hat.. Ein Wunder, dass die noch ausweichen konnten, hat ihnen leider die 1-2 Sekunden zum Etappensieg gekostet.
Mimimi 😩😩 faule Ausrede sowas.

QuickStep, die freuen sich schon auf nächste Jahr, denn Kannibale buchstabiert man neuerdings in Belgien R.E.M.C.O. :)
 
Zuletzt bearbeitet:

CYJU

Aktives Mitglied
Ich fand das MZF zu kurz, (übrigens jetzt nicht nur bei der Vuelta) und den Kurs insgesamt zu eng und zu kurvig.

MMn sollte ein TT mindestens (!) 40 km haben, lieber noch mehr. Und ich finde es schöner, wenn die Streckenführung ausgewogener ist. Das gestrige Zeitfahren hat mich nicht so "mitgerissen". Aufgrund der vielen Kurven und engen Abschnitte war ein schnelles Fahren gar nicht möglich, im Gegenteil, die Fahrer mußten aufpassen, daß sie sich nicht auf die Nase legen. Eine Streckenführung wie gestern provoziert Stürze gradezu, ein Wunder, daß nicht mehr passiert ist....

Ich frage mich, woher das kommt, daß die TT sich so verändert haben ggü. früher, wo teilweise mehr als 50 km gefahren werden mußten. Liegt es daran, daß die Veranstalter nicht so große Abstände haben wollen?

Früher haben mir die TT besser gefallen, denn für mich ist ein kompletter Fahrer nicht nur einer, der sprinten kann, wenn es nötig ist, sondern auch einer, der gut über die Berge kommt und der vor allem beim TT seine Qualitäten vorweisen kann.

Ketzerisch gefragt, wenn dem Zeitfahren so wenig Bedeutung zugemessen wird wie bei den letzten großen Rundfahrten, dann können sie es auch gleich ganz weglassen.....oder?
 

pjotr

Radprofi, gefangen im Körper einer Hobbylusche
Dass die Team TT so kurz ausfallen liegt ganz einfach daran, dass sie tendenziell Teams mit großem Budget bevorteilen können und die Veranstalter fürchten, dass dadurch zu früh die Gesamtwertung definiert wird und die Spannung weg ist. Bei der Tour mag die Sorge noch begründet sein, weil dort die "großen Teams" mit dem besten Personal an den Start gehen, zumindest für die Vuelta ist diese Befürchtung freilich unbegründet. Da hat seit mindestens 2010 keiner den Gesamtsieg geholt, der auch im TTT mit seiner Mannschaft siegreich war.

Dämliche TTT-Kurse haben bei der Vuelta fast schon eine gewisse Tradition. Vor ein paar Jahren wurde das Eröffnungs-TTT nach Fahrerprotesten komplett aus der Gesamtwertung gestrichen, weil der Kurs so katastrophal war.


Heute schöner Sieg von Nairo bei einer insgesamt unterhaltsamen Etappe.
 

pjotr

Radprofi, gefangen im Körper einer Hobbylusche
Aber den Sturz jetzt auf ein bisschen Wasser, das über die Straße lief, zu schieben...?
Kruiswijk ist kein Jammerlappen, daher halte ich die Aussage für zutreffend. Man muss sich dabei vergegenwärtigen, dass bei TTs an den Grenzen der Physik gefahren wird. Das UAE an der gleichen Stelle gestürzt ist, spricht auch dafür. Philip Gibert hat im Interview auch erklärt, dass der Kurs mit den engen Kurven grundsätzlich sehr grenzwertig und gefährlich war und es ist nun einmal auch etwas völlig anderes, ob man zum Beispiel Regen erwartet und sich dementsprechend verhält, oder glaubt, sicher sein zu können, dass die Straße trocken ist.
 

laidback

Tertium Quid
TT habe ich mir wieder geschenkt. Finde ich einfach sterbenslangweilig, egal ob Einzel oder Mannschaft. Dafür heute schöne Etappe. Freut mich sehr das Nairo zugeschlagen hat. 👍 Warum manche geglaubt haben, es könnte eine Sprintankunft werden, war mir bei dem Profil eher schleierhaft.
 

dabeste

Aktives Mitglied
Kruiswijk ist kein Jammerlappen, daher halte ich die Aussage für zutreffend. Man muss sich dabei vergegenwärtigen, dass bei TTs an den Grenzen der Physik gefahren wird. Das UAE an der gleichen Stelle gestürzt ist, spricht auch dafür. Philip Gibert hat im Interview auch erklärt, dass der Kurs mit den engen Kurven grundsätzlich sehr grenzwertig und gefährlich war und es ist nun einmal auch etwas völlig anderes, ob man zum Beispiel Regen erwartet und sich dementsprechend verhält, oder glaubt, sicher sein zu können, dass die Straße trocken ist.
Für mich sprichts dafür, dass beide Teams zu viel riskiert haben.
Es war nicht so außergewöhnlich, die Kurve war nicht mal besonders eng, sieht man auch daran, dass die Teams da alle mit weit über 50km/h reingefahren sind.

JV und UAE haben einfach noch ein bisschen mehr riskiert als die anderen Teams, und haben dafür bezahlt.
Zum Glück ist ausser Zeitverlust nicht viel mehr passiert.


Bei UAE sieht man doch, dass die einfach viel zu schnell dran waren... Und bei JV braucht mir auch niemand erzählen, dass die Reifen nach 5-6 Umdrehungen immer noch so nass sind, dass sie keinen Grip haben.
 

pjotr

Radprofi, gefangen im Körper einer Hobbylusche
Dabei war das Giro TT in diesem Jahr das langweiligste... 😂 Das Tour TT mit dem Sieg von JA und den Stürzen war an Drama nicht eben Arm und das TTT gestern war auch voller Dramatik und Überraschungen.

Aber selbst wenn es kein Drama gegeben hätte. TTs sind nunmal dir Königsdisziplin im RR-Sport und die großen Rundfahrten wurden schon immer hauptsächlich durch TTs gewonnen.
 

Freddy11

Aktives Mitglied
Für mich sprichts dafür, dass beide Teams zu viel riskiert haben.
Es war nicht so außergewöhnlich, die Kurve war nicht mal besonders eng, sieht man auch daran, dass die Teams da alle mit weit über 50km/h reingefahren sind.

JV und UAE haben einfach noch ein bisschen mehr riskiert als die anderen Teams, und haben dafür bezahlt.
Zum Glück ist ausser Zeitverlust nicht viel mehr passiert.


Bei UAE sieht man doch, dass die einfach viel zu schnell dran waren... Und bei JV braucht mir auch niemand erzählen, dass die Reifen nach 5-6 Umdrehungen immer noch so nass sind, dass sie keinen Grip haben.
Finde das hier ist eine ganz gute Analyse. Man sieht wirklich wie sie auf der weißen Linie total den Grip verlieren. Also entweder noch Reste von Öl und Feuchtigkeit an den Reifen oder mega rutschige Linien.

 

ronde2009

Aktives Mitglied
Ich fand die Tour auch sehr spannend und lange Zeit durch andere Manschaften als Team Ineos geprägt. Thomas hat Pech gehabt als die eine Etappe abgebrochen wurde. Ich denke, da hatten Sie mehr geplant für ihn.
Bei der Vuelta bin ich noch gar nicht eingestiegen, habe aber die Vermutung, das Team Ineos am Ende gewinnt.
 

ennio_99

Aktives Mitglied
...meinst Du die Mannschaftswertung oder, dass jemand aus dem Team Ineos die Vuelta Gesamtwertung gewinnt?
Gestern war aus dem Team Ineos niemand in der letzten Spitzengruppe!
 

m.indurain

Aktives Mitglied
Finde das hier ist eine ganz gute Analyse. Man sieht wirklich wie sie auf der weißen Linie total den Grip verlieren. Also entweder noch Reste von Öl und Feuchtigkeit an den Reifen oder mega rutschige Linien.
Auf den weißen Linien hält sich die Feuchtigkeit länger. Sollte man als Profi wissen. Die Straße kann also trocken sein und die weiße Linie noch rutschig.

Ist mir selber mal so gegangen als ich bei sonnigem Wetter nach einem Schauer Rad gefahren bin. Dabei ist das Hinterrad in einer Kurve weggerutscht und ich habe mir eine starke Hüftprellung zugezogen. Seitdem weiss ich es.
 

moomn09

ContreLeMont
Auf den weißen Linien hält sich die Feuchtigkeit länger. Sollte man als Profi wissen. Die Straße kann also trocken sein und die weiße Linie noch rutschig.

Ist mir selber mal so gegangen als ich bei sonnigem Wetter nach einem Schauer Rad gefahren bin. Dabei ist das Hinterrad in einer Kurve weggerutscht und ich habe mir eine starke Hüftprellung zugezogen. Seitdem weiss ich es.
Was dazu kommt ist, dass das Wasser nur auf der Lauffläche schnell abtrocknet. Liegt man dann in die Kurve, kann das Bisschen Restwasser auf der Seite schon etwas ausmachen. Die Begründung ist jedenfalls plausibel.
 

dabeste

Aktives Mitglied
Max Walscheid wurde nachträglich von Platz 3 auf 104 zurückgestuft, ohne Angabe von Gründen..
Könnt ihr da irgendwas erkennen?

Find es aus Zuschauersicht ganz miserabel, wenn irgendwelche Juryentscheidungen getroffen werden, die aber nirgends bekannt gemacht werden oder erklärt werden...
 
Zuletzt bearbeitet:

laidback

Tertium Quid
Max Walscheid wurde nachträglich von Platz 3 auf 104 zurückgestuft, ohne Angabe von Gründen..
Könnt ihr da irgendwas erkennen?

Find es aus Zuschauersicht ganz miserabel, wenn irgendwelche Juryentscheidungen getroffen werden, die aber nirgends bekannt gemacht werden oder erklärt werden...
Ohne jetzt dazu etwas Genaues in den UCI Regeln gefunden zu haben, vermute ich dass es daran lag, dass er etwa bei 0:57 seinen Kopf einschließlich Oberkörper deutlich nach hinten gedreht hat und die Komissäre dies als gefährliche Fahrweise angesehen haben.

Wäre nach meiner Ansicht durchaus nachvollziehbar bei dem Tempo und wenn man bedenkt wie oft Anfahrer vorne ausscheren wenn sie ihren Job erledigt haben, bzw. andere Sprinter noch eine bessere Position suchen bevor der eigentliche Sprint angezogen wird. Da können die Bruchteile von Sekunden die man nach hinten schaut schon für einen Haufen Plaste und Elaste vermischt mit Haut, Fleisch und Knochen auf dem Asphalt sorgen.

Übrigens scheint es so als ob Juan Molano (UAE) auch etwas "angestellt" haben muss, denn er befindet sich wie Max Walscheid auf Platz 104 bei gleicher Zeit. Alle Fahrer vorher haben bei gleicher Zeit unterschiedliche Plätze.

Juryentscheidungen sind eigentlich immer recht geheimnisvoll. Der normale Zuschauer erfährt ja nicht einmal wer die Juroren sind. Ich denke aber dass JCL während der heutigen Etappe den Schleier lüften wird, da ihm sicher das offizielle 'Bulletin' vorliegt, bzw. er genug gute Beziehungen hat, genauere Informationen zu bekommen. Wobei du natürlich Recht hast, dass die Informationspolitik in solchen Fällen einfach unterirdisch ist. Das man nicht jede Verletzung und jeden Sturz bis ins kleinste Detail breittreten muss, finde ich okay. Aber bei Disqualifikationen oder anderen Strafen sollte es schon ein wenig mehr Infos geben.
 
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