Rose Team GF 4

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung" wurde erstellt von leseschaf, 5 Januar 2018.

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  1. leseschaf

    leseschaf Aktives Mitglied

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    ... soll mein neuer sportlicher Lebensabschnittsgefährte werden - natürlich die blaue Version. Ich hadere jetzt über folgenden Konfigurationsmöglichkeiten:

    - entweder: die SRAM Force-Variante, dafür mit dem Schmankerl der Rose CW-1550 Carbon Disc für roundabout 2900 Euro

    - oder die Ultegra DI2- Variante für 3099,-
    Hättet Ihr die Wahl, wofür würdet Ihr euch entscheiden und v.a. warum? Momentan denke ich, dass die Schaltung bleibt, während man die Laufräder eher mal wechselt.
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    Zuletzt bearbeitet: 5 Januar 2018
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  3. waldfrucht

    waldfrucht Aktives Mitglied

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    Sehe ich auch so mit der Schaltung. Gute Laufräder kann man immer mal schnell nachkaufen.
     
  4. onkeljoni

    onkeljoni Aktives Mitglied

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    Ich würde auch die Ultegra Variante wåhlen. Weil ich damit die neuste Schaltungsgeneration und vor allen Dingen die neuste Generation an Scheibenbremsen habe. Die SRAM ist bei der Scneibenbremse nicht mehr ganz vorne.
    Eine LRS tauscht man doch eher als eine komplette Gruppe.
     
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  5. leseschaf

    leseschaf Aktives Mitglied

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    @onkeljoni , das Schaltungsargument ist wirklich ein guter Hinweis. :bier: Außerdem sind die Laufräder der Ultegraversion nun auch nicht unbedingt ein Einstiegs-LRS.
     
  6. Ecoon

    Ecoon Aktives Mitglied

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    Ob SRAM oder Shimano sollte eine Frage der Haptik sein. Ich komme zb. nicht mit der Shimano klar, auch wären mir die Laufräder wichtiger als eine elektrische Schaltung, deswegen würde ich die erste Variante wählen. Allerdings würde ich wohl auch die normalen Laufräder wählen (habe selber ein Rose mit den 1650), die ganz brauchbar sind, aber nichts besonderes, und dann schauen, ob man irgendwann auf einen „richtigen“ LRS aufrüstet. Mir persönlich wäre der Abstand von 1550 zu 1650 für den Aufpreis zu gering.
     
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  7. leseschaf

    leseschaf Aktives Mitglied

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    Ich hingegen kenne die SRAM-Schaltlogik nur in der Theorie, hörte halt, dass die Schaltvorgänge bei SRAM knackiger sein sollen. Allerdings ist im Vergleich die DI2 wohl nochmal eine andere Liga. Dein Argument bezüglich der Laufräder ist plausibel, zumal hier in der hessischen Nachbarschaft ein Herr Berner wunderschöne Leichtsinnräder verkauft. Das wäre dann eine künftige Tuningoption. :)

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  8. Ecoon

    Ecoon Aktives Mitglied

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    Ausprobieren! Ich hatte (bzw. habe) ein Rad mit Campa und war dann auf der Suche nach einem Disc-Renner. Im Laden gibts da eh nur (zu 98%) Shimano, vielleicht mal ein Cyclocrosser mit einer Rival cx1 oder so. Hatte mich in der Theorie schon mit Shimano angefreundet und bin nun heilfroh, dass ich es auch mal in echt probiert hatte. Für mich ist Shimano (Haptik/Bedienung) halt nichts. Schön ist weder Shimano noch SRAM :)
    Ich kann mir gut vorstellen, dass langjährige Shimano-Nutzer eine SRAM etwas „laut“ finden, aber ich finde die Bedienkräfte gut und man bekommt kurze/knackige Schaltwege und ein sauberes Feedback. Vielleicht „knallt“ das ein wenig, wenn man gleichzeitig den Umwerfer und hinten gegenschaltet, aber funktionieren tuts.

    Ich bin der Meinung, funktionieren tun alle, es bleibt eine Frage des persönlichen Befindens und das muss man mit sich selbst ausmachen. Naja, und es ist natürlich auch eine Preisfrage, in deinem Beispiel reden wir ja von 600€ Aufpreis für die Di2. Wie gesagt, ich würde das Geld nehmen und in gute Laufräder stecken, oder anderweitig nutzen.
    Die verbauten DX1650-Laufräder sind soo schlecht nicht. Das sind 32mm-Felgen (Alu) mit 28 Sapim Aero-Speichen, zugelassen bis 110kg und (ich glaube) Formula-Naben mit Normlagern. Ich hab meine selbst nachgewogen und mein Pärchen liegt bei 1670g, also absolut im Rahmen. Ein robuster LRS mit einem guten PLV. Nicht zu vergessen: zugelassen für Cat2, also auch Cyclocross-Betrieb (ob man das nun braucht ?).

    Ich bin auch am überlegen, ob es noch einen zweiten Felgensatz braucht, bin aber unschlüssig ob mit tiefen Felgen (aero-mässig), dann werden die Dinger wieder schwer oder eben leicht, dann aber mit dünnen Felgen. Letztendlich sind die DX1650 schon ein brauchbarer Kompromis, auch wenn sie nicht so leichtfüssig sind, wie zb. die Campa-Euros mit 1400g. Naja, letztere fahre ich auch auf nem anderen Rad mit anderer Geo, so 1zu1 vergleichen lässt sich das wohl nicht.
     
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  9. leseschaf

    leseschaf Aktives Mitglied

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    Ende des Monats bin ich in der Nähe Bocholts. Da habe ich Gelegenheit zu probieren. Vielleicht bin ich ja vernünftig und nehme erstmal die Standardkonfi - ob mit SRAM oder Shimano sei mal dahingestellt. Andererseits ... mal sehen. Immerhin sind das ja die schönen Konflikte/Entscheidungen. Vielen Dank für eure Impulse! :):daumen:
     
  10. onkeljoni

    onkeljoni Aktives Mitglied

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    Wenn du bei Rose bist, kannst du auch mal die Campagnolo Schaltungen testen. Ich habe das auch ausführlich gemacht und die drei Hersteller miteinander verglichen.
    Eigentlich interessierte mich die Campa Schaltung habe aber fest gestellt, dass mir die Bedienung nicht so gefällt, obwohl sich die Hebel sehr gut greifen lassen und bequem sind. SRAM braucht etwas mehr Kraft und das Schaltenisg wirklich recht knackig.
    Bei mir ist es dann die neue mechanische Ultegra geworden. Schalten lässt sie sich mit sehr wenig Kraft, absolut präzise und sehr geschmeidig. Im Gegensatz zu einem Kollegen der auf die Di2 schwört, sehe ich keine Notwendigkeit für eine elektronische Schaltung.
    Ist halt alles eine Frage des persönlichen Geschmacks und Vorlieben. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich ein Rad mit Felgenbremsen gekauft habe. Bei Scheibenbremsen ist meiner Meinung nach die neue Ultegra das beste System.
     
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  11. leseschaf

    leseschaf Aktives Mitglied

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    An sich eine gute Idee, aber bei dem GF4 ist nur eine Wahl zwischen SRAM und Shimano möglich, Campa wird bei den Konfigurationsoptionen nicht angezeigt.
    Aber ja, ich werde dort ausführlich testen, auch hinsichtlich der Größe, da ich so ziemlich zwischen 55 und 57 liege. Eigentlich müsste aufgrund des GF-Modells auch die Überhöhung überschaubar bleiben, wenn ich den kleineren Rahmen nehme. Aber das werde ich vor Ort sehen.
     
  12. Waldi61

    Waldi61 Aktives Mitglied

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    Auf jeden Fall Di2! Wenn man sich mal dran gewöhnt hat - nie wieder mechanisch!

    Das Rose hat aber leider wie auch mein aktuelles Rad eine Direct Mount Bremse am Tretlager. Davon kann ich inzwischen nur abraten:

    - sehr schlecht einstellbar.
    - nach einigen Monaten mit Dreck im Winter unschönes Bremsgefühl (Zug gleitet nicht mehr vernünftig, es knirscht beim Ziehen am STI und fühlt sch einfach sch... an).
    - Laufräder schleifen schnell, insbesondere die modernen mit breiten 17C Felgen. Die aktuellen Mavic Ksyrium konnte ich zB nicht fahren, Easton EA70 klappte einigermaßen, am besten geht es mit den dünnen und seitensteifen Citec 3000.
    - mit 17 C bauen 25mm Reifen so breit, dass man sie kaum aus der Bremse rauskriegt. Der im Zug unter dem Rahmen verbaute Öffner / Entspanner ist da keine Hilfe, da die Bremse für 17C ohnehin schon komplett geöffnet werden muss, sonst ist zu wenig Zugweg am Hebel vorhanden. Außerdem kriege ich den Entspannerhebel eh kaum noch umgelegt.
    - permanent komplett dreckig, wenn man im Winter fährt.
    - Stages Leistungsmesser kann man nicht mehr benutzen.
    - Bremswirkung eher schlechter als bei normaler Bremse hinten.

    Diese Bremskonstruktion ist völliger und kompletter Unsinn!
     
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  14. Ecoon

    Ecoon Aktives Mitglied

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    Das Rad hat Scheibenbremsen!
     
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  15. leseschaf

    leseschaf Aktives Mitglied

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    Wie @Ecoon bereits schrieb, hat das Rad Scheibenbremsen. Nach dem Martyrium von Eschborn im letzten Jahr sollen Scheibenbremsen mit an Board sein, auch wenn ich sie wahrscheinlich zu 95% nicht benötigen werde, dürfen sich die verbleibenden 5 Prozent gerne sicher anfühlen. Deine Anmerkungen zu der Hinterradbremse der Felgenvariante unterstützt diesen Ansatz.
    Hinsichtlich der Schaltungen muss ich wirklich testen. Bei 600,- Aufpreis möchte ich schon einen deutlichen Unterschied zur mechanischen Variante feststellen. Wenn der spürbar ist, dann könnte ich schon gerne schwach werden.
     
  16. Waldi61

    Waldi61 Aktives Mitglied

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    O.k, alles klar, habe das Foto falsch gesehen, also Disc...

    Das Rad hat übrigens ein Freund von mir in Rahmengröße 60 oder so. Das Steuerrohr sieht bei ihm sehr hoch aus.

    Was Di2 bzw. elektrische Schaltungen überhaupt angeht: Ich wollte davon nichts wissen, bis mich chronische Schmerzen / Schwellung in einem Finger der linken Hand in Verbindung mit dem schwergängigen Umwerfer der alten 10fach Ultegra dazu gezwungen haben.

    Wirkung der Di2 für mich persönlich ist vor allem, dass ich hinten nun viel häufiger schalte, da das quasi unmerklich vonstatten geht. Dadurch ist es leicht, im optimalen TF-Bereich zu fahren. Besonders gut klappt das in Verbindung mit 11-25 hinten anstatt 11-28 oder gar 11-32 (wegen der Schaltlöcher). Weiterhin wird durch die Di2 das Problem entschärft, dass man bei der Kompaktkurbel 50/34 vorne häufig nicht das passende Blatt findet.

    Aber letztlich ist das natürlich Luxus. Für 600,00 € kann man sich auch einen Powermeter holen (momentan kostet der Stages für die alte 6800 Kurbel sogar nur noch 400,00, passt an alle Hollowtech-Räder). Müsste ich zwischen den beiden Alternativen wählen, würde ich einen PM holen. Andererseits kann man den natürlich immer noch irgendwann nachrüsten, was bei Di2 nicht so einfach geht bzw. doch recht hohe Kosten verursacht.
     
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  17. Waldi61

    Waldi61 Aktives Mitglied

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    Canyon hat das Endurance übrigens auch mit Di2, auch im Outlet.
     
  18. leseschaf

    leseschaf Aktives Mitglied

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    Ich fahre bisher auch die alte Ultegra 10fach, 6700, glaub ich, jedenfalls die letzte 10fach Generation. Ich bin gespannt, ob/was/wie sich die da sowohl im Vergleich zur neuen mechanischen als auch zur elektrischen verhält. Es dauert ja noch ein paar Tage bis ich in Bocholt bin. Wegen dem Steuerrohr habe ich mir die Geometriedaten angeschaut und mit dem X-Lite 2 (klassische Racegeo) verglichen. Bei einem 55er Rahmen liegt der Unterschied bei 1,8 cm. Das erhöht sich aber tatsächlich mit steigender Rahmengröße auf, glaub ich, 2,5 cm. Wie das dann optisch aussieht, kann ich schwer sagen, aber bei meinem jetzigen Aspin habe ich auch in etwa diese Höhe an Spacern verbaut. Von daher meine ich schon, mich bei einem GF-Modell besser aufgehoben zu fühlen. Wie zufrieden ist denn dein Freund mit dem GF4?
     
    Zuletzt bearbeitet: 8 Januar 2018
  19. onkeljoni

    onkeljoni Aktives Mitglied

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    Ich hatte bis vor kurzem das CGF 2000 in 64 Rahmenhöhe. Auf den Bildern sieht das Steuerrohr echt riesig aus. In Natura fällt es kaum auf. Ist im großen und ganzen recht harmonsich.
     
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  20. Waldi61

    Waldi61 Aktives Mitglied

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    > Wie zufrieden ist denn dein Freund mit dem GF4?

    Alles o.k. soweit! Hat Felgenbremse und DT Swiss R23, schön leicht das Ganze und schöne Lackierung. Er hat das Team GF 4 Ultegra.

    Ich glaube er hat RH 61 cm, das hat ein gigantisches 225 mm Steuerrohr, das angemessen sein mag, aber auch in dieser Rahmengröße optisch nicht gut rüberkommt.

    Richtig gut steht da mein (Zweitrad) Cube Agree von 2012. Hat in Gr. 58 gerade mal ein 165mm Steuerrohr. Das ist aber schon ziemlich "rennmäßig" und ohne gewisse Kunstgriffe (Spacer; umgedrehter Vorbau) auf nicht abgesperrten Straßen kaum fahrbar, man kann ohne Nackenschmerzen exakt einen Meter weit gucken. Hab ich übrigens kürzlich auf 11fach umgerüstet. Zucker.
     
  21. leseschaf

    leseschaf Aktives Mitglied

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    Leben und leben lassen! Ich bekomme auf meinen Fahrten gerne noch was von der Landschaft mit - es wäre auch schade, die Fernsichten der Rhön zu ignorieren und den Blick nur auf dem Asphalt kleben zu lassen. Mir wäre auch ein umgedrehter Vorbau zuwider. Und ganz ehrlich, ob das Steuerrohr länger ist oder es durch Spacer verlängert werden muss, ist dann auch wumpe. ;)
     
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  22. WilliW

    WilliW Aktives Mitglied

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    1.766
    Eigentlich ist die Wahl egal, denn am Ende ist die eigene Gruppe sowieso die beste auf der Welt, die man mit Herzblut in jedem Forumsbeitrag über den grünen Klee loben wird! :)

    Ich habe seit letztem Jahr ein Rose Xeon mit SRAM Force und bin von Shimano umgestiegen. Auch mit der Shimano 6800 wäre ich glücklich geworden, aber die drei Gründe (1) etwas leichter, (2) die SRAM-Kurbel sieht m.E. wesentlich schicker aus und (3) man kann ja auch mal was neues ausprobieren, haben mich zum Wechsel von Shimano zu SRAM bewegt.

    Als Shimano zu SRAM Wechsler meine Erfahrungen nach vielleicht 5000km.
    zunächst positiv:
    • leicht (komme jetzt viel besser die Berge hoch:D)
    • Wirklich schicke Kurbel.
    • Die Bremshebel sind starr und vermittel mir ein solideres Gefühl als die Schalt-Bremshebel bei Shimano.
    • Die kleinen Double-Tap Schalthebel (mit denen ja sowohl rauf- als auch runtergeschaltet wird) sind mit den Händen sehr gut erreichbar. Bei Shimano empfinde ich das Erreichen der Bremshebel beim Schalten aufs größere Ritzel/Blatt immer ein wenig als Verrenkung. Dieser Punkt ist für mich hinsichtlich der Bedienung wirklich ein großer Vorteil und wichtiger Punkt. BTW: Bin 186 groß und habe normal große Hände.
    • Bremsen sind auch ausgezeichnet. Mein vorheriges Rad hatte die Ultegra 6600 Gruppe und es ist ein großer Unterschied. kann aber nicht sagen, wie groß der Unterschied wäre, wenn ich bei der Ultegra die Züge komplett erneuern und die gleichen Bremsgummis montieren würde.
    Eigentlich habe ich nur einen Nachteil ausmachen können:
    • Mit dem Schalthebel wird ja sowohl hoch als auch heruntergeschaltet. Das Hochschalten erfordert ein weites drücken des Hebels, das herunterschalten ein kurzes Drücken. Wenn ich nun einen steilen Berg fahre und Ritzel für Ritzel hoch schalte, bin ich irgendwann auf dem größten Ritzel. In der typischen Trance des Bergfahrens und sicher auch, weil manchmal der Wunsch Vater des Gedankens ist, will ich hin und wieder noch einen Gang kleiner schalten, obwohl kein größeres Ritzel mehr zur Verfügung steht. Was passiert? Ich bewege den Schalthebel, komme aber nach einem kurzen Weg an den Anschlag, weil es ja kein größeres Ritzel mehr gibt. Weiter drücken geht also nicht und loslassen des Hebels ist dann am Ende ein Runterschalten auf das nächstkleinere Ritzel. Man ist also ziemlich fertig, will ein größeres Ritzel auflegen und landet genau beim Gegenteil, nämlich beim kleineren Ritzel und das Treten wird schwerer. Natürlich passiert das nicht, wenn man immer weiß, welches Ritzel man gerade fährt, aber zu der Gattung Radfahrer zähle ich nicht. Beim letzten Ötzi ist mir das schon ein paar mal passiert. Das empfinde ich schon als Nachteil. Bei Shimano würde man eben einfach am Anschlag des Schalthebels merken, dass da kein Gang mehr ist und damit wäre es dann auch gut. An sich, bis auf die spezielle, hier geschilderte Konstellation, finde ich aber die Double-Tap Schaltlogik sehr gut und ich denke, dass sich jeder sehr schnell daran gewöhnt.
    In der Summe bin ich aber sehr zufrieden und würde mich wieder für SRAM entscheiden, allein schon wegen der guten Erreichbarkeit des Bremshebels, weil mein Rad mit SRAM sich zumindest in dem Punkt von allen anderen ein wenig abhebt und weil so ein Wechsel zur Befriedigung der Neugier an sich nichts schlechtes ist.
     
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