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Randonneur-Tauglichkeit als "Graveler"

flim

Trying to live a supple life.
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Um mal abseits der ganzen "Ham wir noch nie so gemacht!"/"Das ham wir schon immer so gemacht!"-Debatte einen Hinweis unterzubringen: die klassischen Koga Miyata-Randos sind von der Lenkgeometrie her sehr gut geeignet, um mit breiten Reifen und eventuell auch Frontbeladung gefahren zu werden.

Im Gegensatz zu dem weitverbreiteten Irrtum, ein Rando lenke grundsätzlich träge, sind z.B. die Gent's Touring- oder GranTourer-Modelle aus den frühen 80ern mit einem schönen kurzen Nachlauf (um die 45 mm +-) gesegnet, der auch mit dickeren Reifen als vorgesehen für eine wirklich wendige Lenkung sorgt. Nicht unwichtig, wenn man auch mal um engere Kurven herumkommen möchte, zumal auf nichtasphaltiertem Untergrund.

Zudem liegt das Tretlager vergleichsweise tief (Absenkung um die 65 mm), also hat man auch nicht den Effekt, dass man nachher darauf wie auf einem MTB sitzt und mit den Füßen nicht mehr auf den Boden kommt.

Reifen bis 38 mm in 28 Zoll sollten eigentlich bei den meisten dieser alten Kogas gehen, wer breiter sucht, wird erst in den 90ern bei den genannten Kuwaharas und ähnlichem fündig. Dann aber mit anderer Geo.

Und jetzt weiter mit dem Gemecker über die Räder von heute.
Da möchte ich noch ergänzen das (zumindest die aus 1978) das Gent's Touring ab Werk mit 27" (630) Räder ausgeliefert wurden. Dann geht nur max 28mm, vielleicht 32mm Aber … wenn man dann die kleiner (jetzt normale) 28" (622) Laufräder nimmt passt ohne Probleme 32mm mit Schutzblech. Wenn die Bleche breit genug sind, sogar ca. 37/38mm. Längere Bremsen brauchst du dann schon; Tetro 559 geht wunderbar.

Für Sie getestet.

Ein altes Setup:
Bildschirmfoto 2021-04-16 um 14.04.38.png
 

Randonneur_phil

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Nee, Ersatzakkus für das ganze elektrische Gedöns, das man heute unbedingt braucht!

Du meinst fürs Handy damit morgens das Kaffemachen mit der Bialetti als Shooting für Social Media perfekt inszeniert werden kann ;)
... #natur #bikepacking #camping #kaffee #seeblick #perfekt ...
 

skandsen

Cyclerytter
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ich würde sagen Randonneuring und Bikebacking sind Cousins.
Sehe ich auch so.

Für Bikepacking könnte sprechen:
- Wir fahren zu einem Cross oder MTB-Event. Per Rad, mit Zelt, etc.. und wir nehmen auch teil.

Oder:
- Eigentlich bewege ich das Rad wie einen Crosser. Aber wenn mein Kumpel am Freitag Nachmittag anruft: "Hast du Bock auf einen Overnighter?" papp ich schnell alles Nötige dran. (Hatte ich schon).
Für längere Reisen wird dann auch die Ordnung und Zugänglichkeit interessanter und da sind die drangepappten Taschen klar im Nachteil.

Noch nicht so richtig angekommen sind beim Gravelkosmos Lowrider. Würden super passen, aber leider machen die Carbongabeln aus Fernost da meist nicht mit und die braucht der Hersteller um Preis und Gewicht komkurrenzfähig zu halten.

Meine Frau hatte am Reiserad schon die Kombi Lowrider vorn, Arschrakete hinten. Passte für uns super.
 

flim

Trying to live a supple life.
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Noch nicht so richtig angekommen sind beim Gravelkosmos Lowrider. Würden super passen, aber leider machen die Carbongabeln aus Fernost da meist nicht mit und die braucht der Hersteller um Preis und Gewicht komkurrenzfähig zu halten.
Das. Aber auch: mit Lowrider ist man erheblich breiter und dann wird das Bikepacken durch Wald und auf Trails meist schwieriger. Gebüsch was hängen bleibt, etc. Das ist der Vorteil von den ganzen Rahmen-, Lenker und Satteltaschen (Arschrakete), sie sind schmal und alles bleibt quasi in einer Linie.
 

skandsen

Cyclerytter
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Das. Aber auch: mit Lowrider ist man erheblich breiter und dann wird das Bikepacken durch Wald und auf Trails meist schwieriger. Gebüsch was hängen bleibt, etc. Das ist der Vorteil von den ganzen Rahmen-, Lenker und Satteltaschen (Arschrakete), sie sind schmal und alles bleibt quasi in einer Linie.
Ja, stimmt schon.
Aber mit 15-20kg am Rad sinkt die Lust auf Gelände eh merklich ...

Und so mancher Lenker mit satt Flare ist breiter als der Lowrider ;-)
 

skandsen

Cyclerytter
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Ich möchte nochmal auf die Problematik Bandbreite/Abstufung eingehen, die im Zusammenhang mit 1fach immer aufkommt.

Viele von uns holen am WE den Klassiker mit 2x6 raus.
Und nicht Wenige denken dabei: "Hat eigentlich alles, was man braucht".

Wenn man aus den sensationellen 12 Gängen mal die Überscheidungen rausrechnet
1618577308762.png

dann bleiben selbst im Compact Fall mit 14-28 gerade mal 6-7 über. Will mir doch keiner erzählen, dass er im mittleren Bereich ständig das Blatt mit Gegenschalten wechselt, oder?

Und da sollen 11 sauber abgestufte Gänge dann zu grob und gleichzeitig nicht weit genug gespreizt sein?


Oder die zitierten klassischen 3x7 im Vergleich zu 1x11:
1618577757641.png

Also ich erkenne da keinen echten Grund, warum jemand, der mit einem Klassiker zurecht kommt nicht auch 1fach fahren könnte?!

Mir persönlich ist's Wumpe. Für mich liegen die Vorteile von 1, 2 oder 3fach woanders.
 

djwkyoto

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Reifen bis 38 mm in 28 Zoll sollten eigentlich bei den meisten dieser alten Kogas gehen.

Da möchte ich noch ergänzen das (zumindest die aus 1978) das Gent's Touring ab Werk mit 27" (630) Räder ausgeliefert wurden. Dann geht nur max 28mm, vielleicht 32mm Aber … wenn man dann die kleiner (jetzt normale) 28" (622) Laufräder nimmt passt ohne Probleme 32mm mit Schutzblech. Wenn die Bleche breit genug sind, sogar ca. 37/38mm. Längere Bremsen brauchst du dann schon; Tetro 559 geht wunderbar.
Stimmt, die 70er Jahre Modelle und dass da auch 27"/630 mm vorkommt hab ich nicht so auf dem Schirm.

Und eins hab ich nicht ganz klar genug gesagt, fürchte ich: 38 mm in alten Kogas nur OHNE Schutzbleche. Weil's ja um den Einsatz als schutzblechloser "Graveller" ging. Zorry.
 

Randonneur_phil

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Sehe ich auch so.

Für Bikepacking könnte sprechen:
- Wir fahren zu einem Cross oder MTB-Event. Per Rad, mit Zelt, etc.. und wir nehmen auch teil.

Oder:
- Eigentlich bewege ich das Rad wie einen Crosser. Aber wenn mein Kumpel am Freitag Nachmittag anruft: "Hast du Bock auf einen Overnighter?" papp ich schnell alles Nötige dran. (Hatte ich schon).
Für längere Reisen wird dann auch die Ordnung und Zugänglichkeit interessanter und da sind die drangepappten Taschen klar im Nachteil.

Noch nicht so richtig angekommen sind beim Gravelkosmos Lowrider. Würden super passen, aber leider machen die Carbongabeln aus Fernost da meist nicht mit und die braucht der Hersteller um Preis und Gewicht komkurrenzfähig zu halten.

Meine Frau hatte am Reiserad schon die Kombi Lowrider vorn, Arschrakete hinten. Passte für uns super.

Ich finde Fern macht da echt schöne Sachen, die sind halt ziemlich "Nische" aber die machen genau diese Art Räder, die man sowohl als Langstreckenpanzer mit voller Seitentaschenbeladung bis Peking fahren kann oder halt mit Arschrakete.

Dieses hier fährt zB die angesprochene Low-Rider Arschrakete Kombi, die ich auch sehr sympathisch finde:




Na, es funktioniert natürlich und fährt sich oft sogar besser, als ein echtes Gravelbike mit seinen überbreiten Reifen, der überträgen Motorradgeometrie und der überbreiten Fußstellung (wieder wegen der überbreiten Reifen im überbreiten Hinterbau).

Zum Ausprobieren und wahrscheinlich sogar liebgewinnen denke ich in etwa:
  • 35er Reifen mit gescheitem Profil reichen eigentlich für so ziemlich alles
  • Ein Rahmen mit 130 mm Einbaubreite ist vorteilhaft, weil dann moderne Naben für bis zu 11 Ritzel reinpassen.
  • Dafür kann man dann vorne mit einem Kettenblatt auskommen.
  • Sitzt das Einzelblatt an einer klassischen Kurbel in der Außenposition, kann die mit einem sehr kurzen Lager so weit nach innen rücken, dass ein Q-Faktor unter 140 mm erreicht werden kann.
  • Übersetzung: Klassische Rennradschaltwerke schaffen oft auch 34er Ritzel, wenn nur ein Kettenblatt verwendet wird und der Rahmen einen relativ großen Abstand zwischen Achsmitte und Schaltauge hat oder zulässt (lange Ausfallenden ohne Stellschrauben, Rad ganz hinten). 42 - 11-34, 10- oder 11-fach ist auf der Waldautobahn und auch auf der Straße eine feine Sache und hört an Steigungen ziemlich genau dort auf, wo man zu Fuß schon genauso schnell ist (und sicherer vorankommt). Dann sollte man meiner Meinung nach sowieso nicht mehr fahren wollen.
  • Der Versuchsträger sollte optisch möglichst abgeritten sein, damit man sich nicht so ärgert. Dann schmerzt auch der Totalverlust nicht so, wenn man Gefallen an der Sache findet und sich im Rausch der fliegenden Kiesel mal überschätzt.
Meine drei Bastelbeiträge zur Gravelmode:

@Knobi - die Hinweise sind echt genial, musste das alles mal die letzten zwei Tage sacken lassen. Meine Intentionen verdichten sich immer mehr in Richtung eines Aufbaus analog der roten Ratte.

Also "DIY 1x" mit kurzem Tretlager wie von dir beschrieben, Blatt irgendwie so, dass bei 50 km/h der größte Gang ausgeht und klassisches RR Schaltwerk, das ja aufgrund fehlender Ausgleicharbeit vorne recht große Ritzel packen müsste und 35er Reifen. Bei den Bremsen fände ich irgendwie für hinten shimano 105 10/11 Schremse und für vorne Tektro oder sowas als reinen Bremshebel ne lustige Frankenstein-Lösung. Das macht den Aufbau nochmal seriöser 😉.

Na dann: hat jemand nen Rahmen für mich in 60 😀 ?

Nachtrag @Knobi : für 1x gibt's ja irgendwie spezielle Blätter die genau nicht mehr für "Kette abgeben" sondern für "Kette bleibt druf" (Zahngeo) hast du sowas für die Ratte verwendet?
 
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Randonneur_phil

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(Achtung Humor)

Nachdem ich dann ein 1x Bikepacking Gravelbike (mit Blechtasse) auf Basis Stahlrahmen gebaut habe dürft ihr mir als nächstes sagen ob ich lieber ein Loch für eine Bremse in eine Bahnradgabel bohren oder das Schaltauge von einem Straßenrennen abflexen soll

tenor.gif


(Ne aber im Ernst: danke an alle für die aktive Diskussion des potenziell nicht ganz unkontroversen Themas 😀)
 

freemind1

Mit Steel fährt es sich einfach schöner!
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Die Frage ist also ob dieser für Rough Stuff gebaut ist. Der Tubus Fly Träger deutet schon darauf dass er eher für Hoteltouren gedacht ist. Ich wurde den als Strassenrandonneur einstufen. Und auch die gab's anno damals schon.
Du hast Recht, das ist sicher kein Worldtourer Aufbau. Damit machen wir Tages- oder Wochenendtouren, aber mit dem Zelt nach Moskau geht es damit nicht.
Dafür ist es flott und wiegt unter 11kg.
 

faulpelz

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Also "DIY 1x" mit kurzem Tretlager wie von dir beschrieben, Blatt irgendwie so, dass bei 50 km/h der größte Gang ausgeht und klassisches RR Schaltwerk, das ja aufgrund fehlender Ausgleicharbeit vorne recht große Ritzel packen müsste und 35er Reifen.

50 km/h regelmäßig auf Schotter? Wow! Entweder du bist bei 42/12 in der Lage Trittfrequenzen von etwa 120 zu treten oder es gibt keine Buckel, will gar nicht sagen Berge, die man mit noch nennenswerter Frequenz hinauftritt. Denn bei 42/28 oder 42/30 ist bei vielen alten Rennradschaltwerken Schluss...
Aber hey, wer die 42/28 nicht den Berg hinauf treten kann, der sollte eh laufen, steht ja als Empfehlung weiter oben. :p

Tut mir leid, der Text enthält Ironie und Sarkasmus, aber das große Kettenblatt an einem meiner Randonneure hat 44 Zähne und ich kenne das Vergnügen damit lange Schottersteigungen von bis zu 800 hm im Schwarzwald bergan zu fahren/wuchten. Von Exkursen auf steile singletrails ganz zu schweigen.

Meine Empfehlung: Suche dir eine klassische TA oder Stronglight 49, damit sind z.B. Kettenblattkombinationen von 44/26 möglich UND ein Pedalabstand (Q-Faktor) von etwa 140 bis 142. Du musst ja nicht häufig auf das kleine Blatt schalten, aber besser "looking at, than looking for it". Das funktioniert dann auch, mit etwas Vorsicht, mit einem klassischen Rennschaltwerk.
Die modernen one-by haben nicht umsonst kleine Ritzel bis z.T. 9 Zähne und Bleche mit 42 oder 50 Zähnen am Heck.
 

Knobi

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Nachtrag @Knobi : für 1x gibt's ja irgendwie spezielle Blätter die genau nicht mehr für "Kette abgeben" sondern für "Kette bleibt druf" (Zahngeo) hast du sowas für die Ratte verwendet?
Ja, und die sind auch wirklich sinnvoll. Das nennt sich "narrow-wide" und hat etwas längere Zähne, von denen immer einer schmal und der nächste breit ist. Geht natürlich nur mit gerade Zähnezahlen und die Kette muss halt auch so draufliegen, dass sie dazu passt.

An der Roten Ratte hatte ich erstmal nur das ganz normale, alte 42er, was im Gelände auch problemlos funktioniert hat. So ist es auf den meisten Fotos noch zu sehen. Auf der Straße hatte ich aber immer wieder Abwurfprobleme bei den beiden kleinsten Ritzeln, da half auch keine kürzere Kette für mehr Spannung. An einem anderen 1x10-Rad, das neben den normalen Blatt einen Kettenschutz in der äußeren Position hat, passiert das nicht.
Angepasst habe ich dann ein narrow-wide-Blatt mit Lochkreis 110 ohne Aussparungen, weil man da einfach den alten 144er Lochkreis daneben bohren und den Rest absägen kann. Das ist nicht schwierig und sieht sogar "original" aus, wenn man die neuen Löcher außen noch mit einem Flachsenker bearbeitet, aber dafür darf's dann schon ein Bohrständer sein.
Achte bei so einer Operation aber ggf. darauf, dass das neue Blatt normale Materialstärke hat und nicht etwa auf der Rückseite Vertiefungen, mit denen es um die Füßchen der Kurbel greift. Ich habe natürlich genau so eins besorgt und hatte deshalb einen Haufen unnötige Mehrarbeit.
 

flim

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Nach dem ich gerade im Keller war ist mir eingefallen das ich unbewusst auch das mache was du hier machen möchtest. Ich habe ein Dawes gekauft und bin gerade dabei das (vor erst) wieder flott zu kriegen. Einfachkeithalber habe ich einfach die dickste Schlappen aufgezogen die ich finden konnten bzw. passen und werde mich auch erstmal nicht um Schutzbleche, Licht, Gepäckträger, usw. kümmern.

Ich will es erst mal fahren, aber da ich das Koga schon habe was komplett ausgestattet ist, überlege ich jetzt für das Dawes ein leichteren Laufradsatz zu bauen und das Rad "nackig" zu lassen. Vielleicht sogar mit Tubeless Reifen! Ist aber eigentlich der Gleiche Idee: vom Rando/Tourer zum Graveler. Ich werden den Fred hier mal abonnieren ;)

Und apropos Narrow Wide und TA Kurbel … lasse ich das mal so hier stehen sabber
Bildschirmfoto 2021-04-16 um 21.43.36.png
 

Felixvh

make cycling punk again
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Kann ich dir nur zustimmen. Und ich finde Bikepacking am Renner sogar für mich persönlich ziemlich großartig. Damit schafft man es mit Minimalgepäck auch an einem langen 3-Tage-Wochenende per Overnighter mal richtig rauszukommen, was sich dann wie ein Mini-Urlaub anfühlt. Ganz ohne große Planung und Stress einfach das Nötigste an das meistgefahrene Rad und ab dafür.
Schneller unterwegs als mit dem behäbigen Reiserad mit allen Anbauteilen ist es dann für einen Flachland-Brandenburger auch mal möglich an einem Wochenende mit ~500km einen Sonnenaufgang im Bergigen zu erleben.

Es ist natürlich kein Ersatz für die mehrwöchige Radreise-Komplettausrüstung aber für viele Anwendungsfälle mehr als genug und eröffnet einem dann wiederum neue Möglichkeiten,

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