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PBP 2027

Wieviel Cash plant Ihr pro Tag ein für die Verpflegungen? Muss an den Kontrollstationen auch was berappt werden?
 
An den Kontrollen muss das Essen und Trinken bezahlt werden, genauso auch das Duschen und Schlafen.
 
Wieviel Cash plant Ihr pro Tag ein für die Verpflegungen? Muss an den Kontrollstationen auch was berappt werden?
Das angebotene Essen an den Kontrolle (oft in Schulgebäuden) musst du bezahlen, ist aber gut und günstig.
Ansonsten unterscheidet PBP sich nicht von anderen Brevets.
 
Die "Bushaltestellenstrategie" von anderen Brevets funktioniert auch bei PBP gut. Also dünnen Schlafsack und Isomatte einpacken. Für alle die mit Rettungsdecken fahren: die lassen sich i.d.R. nicht wieder so zusammenfalten. Bitte vor allem auch ordentlich entsorgen - verwaiste Knäuel lassen uns Randonneure in nicht so gutem Licht dastehen.

Man findet in Frankreich und allgemein in so besiedelten Gebieten eigentlich immer was passendes. Entweder im Fahren am Straßenrand, bei Openstreetmaps (Kategorie "Shelter" bzw. "Unterstand") oder bei Google Maps (z.B. Salle Polyvalente, Schulen, Grillhütte, ATM). Für mich waren das der Eingang einer Kirche, das Dach neben einer Kontrollstation und ein Park in Mortagne-au-Perche. Der Komfortanspruch sinkt proportional zur Fahrzeit 😀

Hotels etc. mag ich nicht, da sie bei Vorausbuchung bei der Tagesstrecke einschränken und ad hoc Buchungen doch auch Konzentration kosten (wo ist das Hotel, ist noch was frei - gerade bei PBP -, gibt es Fahrradstellplätze, bis wann ist offen, Check-in, Check-Out...). Bei meinem ersten Brevethotel gab es mitten in der Nacht einen Feueralarm, so dass die Erholung wirklich überschaubar war.

Konkret zu PBP: 2023 hatten auch einige engagierte Anrainer ihre Garagen und Scheunen geöffnet, z.B. in Blèves und Ambrières-les-Vallées. Anbei eine Auswahl der "Grands Hôtels de PBP"
 

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Wieviel Cash plant Ihr pro Tag ein für die Verpflegungen? Muss an den Kontrollstationen auch was berappt werden?
An viele Kontrollstellen kanst du mittlerweile mit Karte bezahlen.
Wichtig ist auch um genug für Notfälle dabei zu haben, u.a. für eine ungeplante Rückreise mit Bahn oder Mietwagen. Also Führerschein, Bankkarte und Kreditkarte (wenn vorhanden) immer einstecken.
 
Ich hatte beim letzten mal eine offiziele Schlaffstelle am Tag probiert - da war da auch nix los. Nur leider konnte ich auch net schlafe.
Der Trick ist aber das sie so ein dünnes Vlies für die hygene ausgegeben haben. Das hab ich eingesteckt und dann in der nächsten Nacht an einem kleinen Parkplatz direkt mit Blick auf Sternenhimmel benutzt. Traumhaft!
Der Trick ist, ähnlich wie bei Windjacke, das allein das wegnehmen von Wind die Sache angenehmer macht. Das gleiche klappt auch mit einem Hütten/Seidenschlafsack.
Darf natürlich nicht Regnen ...

Hängt auch stark von der Person ab (und Gewöhnung und Alter) ob man sch bei 5-10° sich einfach draußen auf ne Bank legen kann ...
Mein Tipp: Übt im nächsten Winter - dreht eure Heizung über ein paar Wochen langsam runter bis auf Frostschutz (also 12-15 Grad). Und dann so eine Woche Home-Office, dünn gepolsterte Rad-Handschuhe funktionieren auch an der Tastatur.
 
Mein Tipp: Übt im nächsten Winter - dreht eure Heizung über ein paar Wochen langsam runter bis auf Frostschutz (also 12-15 Grad). Und dann so eine Woche Home-Office, dünn gepolsterte Rad-Handschuhe funktionieren auch an der Tastatur.
Das ist der beste Tipp, den ich je gesehen habe, um das partnerschaftliche oder familiäre Verständnis für unser radfahrerisches Tun endgültig und nachhaltig zu zerstören 🙈

Er funktioniert bestimmt gut, aber ich bleibe einstweilen bei Wechselduschen – die kann ich alleine erleiden 😂
 
Mein Tipp: Übt im nächsten Winter - dreht eure Heizung über ein paar Wochen langsam runter bis auf Frostschutz (also 12-15 Grad). Und dann so eine Woche Home-Office, dünn gepolsterte Rad-Handschuhe funktionieren auch an der Tastatur.
Wir heizen nicht, ich müsste dann die Fenster öffnen. Das Gebäude ist gut gedämmt und die Nachbarn wärmen das Haus.
 
Die "Bushaltestellenstrategie" von anderen Brevets funktioniert auch bei PBP gut. Also dünnen Schlafsack und Isomatte einpacken. Für alle die mit Rettungsdecken fahren: die lassen sich i.d.R. nicht wieder so zusammenfalten. Bitte vor allem auch ordentlich entsorgen - verwaiste Knäuel lassen uns Randonneure in nicht so gutem Licht dastehen.

Man findet in Frankreich und allgemein in so besiedelten Gebieten eigentlich immer was passendes. Entweder im Fahren am Straßenrand, bei Openstreetmaps (Kategorie "Shelter" bzw. "Unterstand") oder bei Google Maps (z.B. Salle Polyvalente, Schulen, Grillhütte, ATM). Für mich waren das der Eingang einer Kirche, das Dach neben einer Kontrollstation und ein Park in Mortagne-au-Perche. Der Komfortanspruch sinkt proportional zur Fahrzeit 😀

Hotels etc. mag ich nicht, da sie bei Vorausbuchung bei der Tagesstrecke einschränken und ad hoc Buchungen doch auch Konzentration kosten (wo ist das Hotel, ist noch was frei - gerade bei PBP -, gibt es Fahrradstellplätze, bis wann ist offen, Check-in, Check-Out...). Bei meinem ersten Brevethotel gab es mitten in der Nacht einen Feueralarm, so dass die Erholung wirklich überschaubar war.

Konkret zu PBP: 2023 hatten auch einige engagierte Anrainer ihre Garagen und Scheunen geöffnet, z.B. in Blèves und Ambrières-les-Vallées. Anbei eine Auswahl der "Grands Hôtels de PBP"
Diese Bilder mögen vielleicht auf den ersten Blick toll sein, aber wenn man mit genügend Abstand reflektiert, sollte man sich schon fragen, wie es auf Mitmenschen wirkt.

Übernachten in der Scheune oder in anderen Gebäuden, wenn man vorher den Besitzer gefragt hat ... ist cool und ok. In einer Bankfiliale sich breitmachen und schlafen bzw. vor eine Friedhofsmauer legen, definitiv nicht. Da sollte man schon etwas Respekt vor den Mitmenschen haben.
 
Diese Bilder mögen vielleicht auf den ersten Blick toll sein, aber wenn man mit genügend Abstand reflektiert, sollte man sich schon fragen, wie es auf Mitmenschen wirkt.

Übernachten in der Scheune oder in anderen Gebäuden, wenn man vorher den Besitzer gefragt hat ... ist cool und ok. In einer Bankfiliale sich breitmachen und schlafen bzw. vor eine Friedhofsmauer legen, definitiv nicht. Da sollte man schon etwas Respekt vor den Mitmenschen haben.
Bei PBP gibt's genügend Anwohner die, wenn die einen Randonneur schlafend im Vordergarten sehen, den zudecken mit einer Decke.
Vor einige Jahre habe ich während PBP im 'Hotel Crédit Agricole' geschlafen. Als ich wach wurde, lagen da noch 2 andere Randonneure. Dazwischen stand einen Anwohner seelenruhig am Geldautomaten und erledigte seine Banksachen. Den hat's gar nicht gestört.
 
Den hat's gar nicht gestört.
Den einen vielleicht nicht. Aber vielleicht andere, die sich gar nicht erst in den Filialraum getraut haben. Eigentlich ganz schön naiv deine Einstellung hier. Und leider hört man von einigen Brevetveranstaltern im Nachgang die ein oder andere Story, dass man nur mit dem Kopf schütteln kann. Und ja, ich habe geschrieben, solange der Besitzer dem vorab zustimmt, ist alles ok. Alles andere aber eben nicht. Gibt auch einige Länder, da wird kurzer Prozess gemacht, da darf man dann gleich mit auf die Wache, wenn die Nachstreife sich langweilt. Alles schon mitbekommen.
 
wir haben bei pbp zu dritt im vorraum einer bank genächtigt. keiner hat einen wecker gestellt, und wir wurden dann morgens zur öffnungszeit vom filialleiter geweckt und mit kaffee versorgt.
in frankreich und belgien ist vieles möglich, wenn du ein rennrad dabei hat.
in deutschland ist es mir schon passiert, das die polizei mich vom ec hotel aufs rad verscheucht hat.
 
Du lebst in einer kleinen, weißen, überpriviligierten Welt mit kleinen, deutschen Problemchen.
Deine ethischen Regeln in Ehren, aber hör auf die Welt (und Frankreich) damit kolonialisieren zu wollen. 😋
Dein Kommentar und Wortwahl lässt tief blicken.
 
An den Kontrollen muss das Essen und Trinken bezahlt werden, genauso auch das Duschen und Schlafen.
Das heißt: Duschen ist an allen Kontrollen möglich? Oder wo sonst? Gibt es Schwimmbäder o.ä. an der Strecke? Denn 1x am Tag duschen ist für mich essentiell, um hygienischen Problemen vorzubeugen und auch, damit ich mich wohlfühle. PBP soll das Highlight des Jahres für mich werden, dabei will ich mich einfach gut fühlen. 🤷‍♂️
Konkret zu PBP: 2023 hatten auch einige engagierte Anrainer ihre Garagen und Scheunen geöffnet, z.B. in Blèves und Ambrières-les-Vallées. Anbei eine Auswahl der "Grands Hôtels de PBP"
... das ist mein zweites Thema: Schlafen. Ich seh mich absolut nicht mit dem Kopf auf dem Tisch oder mit Rettungsdecke auf dem Betonboden. Ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht, was für anscheinend viele den Reiz daran ausmacht. Das Mehr an Erholung, das man sich in einem Hotel oder zumindest mit Matratze und Schlafsack holt, überwiegt den Zeitverlust durch ca. 1kg mehr Gepäck ja bei Weitem. Auch bei Ultras dachte man lange Zeit: Nur wer bibbernd im Straßengraben liegt, ist ein echter und erfolgreicher Racer. Heute sieht man: Wer längere Rennen gewinnen will oder sich zumindest maximal effizient erholen will, der investiert in Schlafkomfort (und Hygiene).

Heißt für mich: Volles Schlafequipment mit Matratze + Schlafsack. Ich denke sogar ernsthaft darüber nach, mein 700g Innenzelt/ Gestänge mitzunehmen, um unter jedem Vordach trocken, mückenfrei und gemütlich nächtigen zu können. 🤣

Oder mach ich irgendwo einen Denkfehler?

PS: Vielen Dank an alle "PBP-Veteranen", dass ihr hier eure Erfahrungen teilt, das ist mega-hilfreich!
 
Das heißt: Duschen ist an allen Kontrollen möglich? Oder wo sonst? Gibt es Schwimmbäder o.ä. an der Strecke? Denn 1x am Tag duschen ist für mich essentiell, um hygienischen Problemen vorzubeugen und auch, damit ich mich wohlfühle. PBP soll das Highlight des Jahres für mich werden, dabei will ich mich einfach gut fühlen. 🤷‍♂️

... das ist mein zweites Thema: Schlafen. Ich seh mich absolut nicht mit dem Kopf auf dem Tisch oder mit Rettungsdecke auf dem Betonboden. Ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht, was für anscheinend viele den Reiz daran ausmacht. Das Mehr an Erholung, das man sich in einem Hotel oder zumindest mit Matratze und Schlafsack holt, überwiegt den Zeitverlust durch ca. 1kg mehr Gepäck ja bei Weitem. Auch bei Ultras dachte man lange Zeit: Nur wer bibbernd im Straßengraben liegt, ist ein echter und erfolgreicher Racer. Heute sieht man: Wer längere Rennen gewinnen will oder sich zumindest maximal effizient erholen will, der investiert in Schlafkomfort (und Hygiene).

Heißt für mich: Volles Schlafequipment mit Matratze + Schlafsack. Ich denke sogar ernsthaft darüber nach, mein 700g Innenzelt/ Gestänge mitzunehmen, um unter jedem Vordach trocken, mückenfrei und gemütlich nächtigen zu können. 🤣

Oder mach ich irgendwo einen Denkfehler?

PS: Vielen Dank an alle "PBP-Veteranen", dass ihr hier eure Erfahrungen teilt, das ist mega-hilfreich!
Ich hatte 2019 immer leere Schlafsäale und hab mich über den mitgeschleppten Schlafsack geärgert - im Nachhinein 😉 Für mich sind die Abstände der Kontrollen bei PBP und LEL so angelegt, dass ich nichts dazwischen brauche. Und selbst wenn, es gibt bei PBP genug Angebote. Je mehr lange Brevets du gefahren bist, desto besser kannst du das einschätzen.
 
Das heißt: Duschen ist an allen Kontrollen möglich? Oder wo sonst? Gibt es Schwimmbäder o.ä. an der Strecke? Denn 1x am Tag duschen ist für mich essentiell, um hygienischen Problemen vorzubeugen und auch, damit ich mich wohlfühle. PBP soll das Highlight des Jahres für mich werden, dabei will ich mich einfach gut fühlen. 🤷‍♂️

... das ist mein zweites Thema: Schlafen. Ich seh mich absolut nicht mit dem Kopf auf dem Tisch oder mit Rettungsdecke auf dem Betonboden. Ich verstehe ehrlich gesagt auch nicht, was für anscheinend viele den Reiz daran ausmacht. Das Mehr an Erholung, das man sich in einem Hotel oder zumindest mit Matratze und Schlafsack holt, überwiegt den Zeitverlust durch ca. 1kg mehr Gepäck ja bei Weitem. Auch bei Ultras dachte man lange Zeit: Nur wer bibbernd im Straßengraben liegt, ist ein echter und erfolgreicher Racer. Heute sieht man: Wer längere Rennen gewinnen will oder sich zumindest maximal effizient erholen will, der investiert in Schlafkomfort (und Hygiene).

Heißt für mich: Volles Schlafequipment mit Matratze + Schlafsack. Ich denke sogar ernsthaft darüber nach, mein 700g Innenzelt/ Gestänge mitzunehmen, um unter jedem Vordach trocken, mückenfrei und gemütlich nächtigen zu können. 🤣

Oder mach ich irgendwo einen Denkfehler?

PS: Vielen Dank an alle "PBP-Veteranen", dass ihr hier eure Erfahrungen teilt, das ist mega-hilfreich!
Ich verstehe deinen Einwand bzgl Schlaf und Hygiene vollkommen. Wenn ich überhaupt jemals in der Lage sein werde, mehrere Tage hintereinander über 300km fahren zu können, würde ich es aber auch nur machen, wenn ich dabei Spaß haben kann. Dazu gehören eben auch Hygiene und Schlaf.
Und wenn ich mir die Bilder anschaue, denke ich auch, daß Schlafequipment nicht so schwer sein kann. Allerdings kann ja das Volumen des Schlafequipments durchaus stören. Fahr doch mal einfach so 300km und bau danach den Kram irgendwo auf und schlafe darin. Dann bekommst du sicherlich ein Gefühl dafür, ob es am Rad beim Fahren stört und ob du es mit großer Müdigkeit auch idiotensicher aufbauen kannst und der Schlaf wirklich erholsam war.
Zur Hygiene hatte ich auf Radreisen mit Zelt immer kurz vorher 2l Wasser abgefüllt und mich dann aus den Flaschen geduscht bzw Zähne geputzt und den ersten morgendlichen Kaffee gekocht.
 
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