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Neues "deutsches" Team?

"Doping für die Haare" ist aber wirklich nicht witzig als Werbespruch für ein Radteam.

Na ja, ich find den Werbespruch schon wieder sooo unpassend, dass es absolut klasse ist!
Stellt euch doch mal einen potentiell zukünftigen Werbespot vor: Jens Voigt kommt mit der Alpecin-Flasche aus der Dusche und sagt "Doping für die Haare, aber nur für die Haare!" Da kann man schon auf ne lustige Art und Weise mit dem Image des Radsports in Deutschland etwas kokettieren. Wenn man das geschickt aufbaut, könnte man damit die ständig negative Berichterstattung á la ARD/ZDF und z.B. SPON schon richtig ins lächerliche ziehen. Da hoffe ich mal wirklich das dies klappt!!
 
Kommt nur mir das so vor, oder wirken die Schlecks käuflich? Keine Kritik an deren fahrerischem Können oder auch an ihnen persönlich... aber sobald irgendwo Gerüchte über neue Teams brodeln sind immer die Schlecks dabei. ._.
 
Die Idee, sowas offensiv anzugehen, ist ja wirklich ganz lustig. Bis zum ersten positiven Test. Den überlebt so ein Team dann nicht.

Und käuflich, die Schlecks? Reden wir hier über Profisport oder was? ;)

Desillusionierten Gruß, svenski.
 
...Alpecin wird das auf keinen Fall selbst stemmen können, das geht richtig ins Geld...
Am Geld wird es sicher nicht scheitern. Mit "Alpecin" ist diese Unternehmenspruppe gemeint: http://www.dr-wolff-gruppe.de/de/unternehmen/gruppenstruktur.html
Der Jahresumsatz 2011 betrug 194 Millionen Euro. Die werden nicht einmal den Werbeetat erhöhen müssen, um ein Pro Tour-Team zu finanzieren. Eine viel spannendere Frage ist, ob es im Interesse des Radsports und der jeweiligen Unternehmen ist, wenn sich neuerdings ausgerechnet Pharma-Unternehmen verstärkt im Profiradsport betätigen. Und wird ist es ja besonders peinlich, wenn der altbekannte Alpecin-Werbespruch "Alpecin Forte, Doping für die Haare" nun künftig bei Radsportveranstaltungen für mehr Umsatz oder gar ein besseres Image sorgen soll. Immerhin dürfen die Teammitglieder das Produkt des Sponsors aber inzwischen wenigstens straffrei anwenden, nachdem Koffein nicht mehr auf der Dopingliste steht.
 
Am Geld wird es sicher nicht scheitern. Mit "Alpecin" ist diese Unternehmenspruppe gemeint: http://www.dr-wolff-gruppe.de/de/unternehmen/gruppenstruktur.html
Der Jahresumsatz 2011 betrug 194 Millionen Euro. Die werden nicht einmal den Werbeetat erhöhen müssen, um ein Pro Tour-Team zu finanzieren. Eine viel spannendere Frage ist, ob es im Interesse des Radsports und der jeweiligen Unternehmen ist, wenn sich neuerdings ausgerechnet Pharma-Unternehmen verstärkt im Profiradsport betätigen. Und wird ist es ja besonders peinlich, wenn der altbekannte Alpecin-Werbespruch "Alpecin Forte, Doping für die Haare" nun künftig bei Radsportveranstaltungen für mehr Umsatz oder gar ein besseres Image sorgen soll. Immerhin dürfen die Teammitglieder das Produkt des Sponsors aber inzwischen wenigstens straffrei anwenden, nachdem Koffein nicht mehr auf der Dopingliste steht.

AMGEN sponsert die Tour of California ;) Auch ein Pharma-Unternehmen.
 
Ernsthaft? Amgen ist der Hersteller von Epogen, Wirkstoff: Erythropoetin, bekannt auch unter der Bezeichnung Epo.:daumen:
 
In_der_Tat.JPG


Aus der heutigen Neuen Westfälischen in Bielefeld!
 
10 Millionen Euro soll also der Spaß kosten - erschreckend wenig wenn man bedenkt was z.B. die Top30 DAX Unternehmen mit Milliardenumsätzen jährlich in TV Spots stecken...
Da muß man die Wolff Gruppe bei einem Umsatz von knappen 200 Millionen ja wirklich mal ausrücklich loben und alle Daumen drücken! Wahrscheinlich ist deren Vorstand von Radsport-fans und -fahrern durchsetzt...
 
10 Millionen Euro soll also der Spaß kosten - erschreckend wenig wenn man bedenkt was z.B. die Top30 DAX Unternehmen mit Milliardenumsätzen jährlich in TV Spots stecken...
Da muß man die Wolff Gruppe bei einem Umsatz von knappen 200 Millionen ja wirklich mal ausrücklich loben und alle Daumen drücken! Wahrscheinlich ist deren Vorstand von Radsport-fans und -fahrern durchsetzt...
Ein Etat von 10 Mio. € heisst ja nicht, dass der Hauptsponsor diesen Betrag alleine aufbringen muss. Da gibt es idealerweise einen oder mehrere Co-Sponsor/en, es wird sich ein Autohersteller finden, der Teamfahrzeuge zur Verfügung stellt, es wird sicherlich auch Rad- und Komponentenhersteller geben, die das Arbeitsmaterial spendieren und wenn es nur einigermaßen gut läuft, gibt es auch Einnahmen, die zur Deckung der Kosten beitragen.
 
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