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Meine erste 100km Runde...

AW: Meine erste 100km Runde...

Ich kann mich auch noch sehr gut an meine erste 100er erinnern:
Im letzten Jahr (meinem ersten Jahr) im Hochsommer bei 32 Grad und "Hohes C" in den Trinkflaschen...Tja, wie blöd muß man sein... Jedenfalls auf´m Hinweg schönen Rückenwind und auf´m Rückweg gab´s dann die volle Quittung. Bin dann beim Bauern angehalten und habe nach Wasser gebettelt! Nachher war ich aber schon sehr stolz, wobei ich vom radfahren die nächsten 10 Tage nichts mehr wissen wollte.

Dieses Jahr 396 km am Stück. Die ganze Nacht durchgefahren ohne zu schlafen, das linke Bein war von der Kälte in der Nacht taub. Von meinem Hintern ganz zu schweigen. Aber war auch ne super Erfahrung, die ich aber so nicht nochmal brauche. Danach 14 Std. am Stück gepennt und 4 Kilos leichter...Das gibt jedenfalls mentale Kraft, wenn man mal auf einer 200er kein Bock mehr hat. Ganz nach dem Motto: Du hast auch schon das doppelte am Stück geschafft...
 

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Re: Meine erste 100km Runde...
AW: Meine erste 100km Runde...

So,entgegen den Befürchtungen heute völlig im Arsch zu sein bin ich heute morgen aufgewacht - und mir ging´s prima! Die Oberschenkel zeigten keinerlei Anzeichen von Ermüdung weswegen ich nochmal das geniale Wetter ausgenutzt und eine lockere 40km Runde zur aktiven Regeneration gedreht habe - rechtzeitig zur Vuelta war ich wieder zurück! :)
Hätte ich nicht gedacht daß der Körper sich so an Belastungen gewöhnen kann: als ich im Mai die erste 40km Tour gefahren bin habe ich meine von Muskelzittern und Krämpfen geplagten Beine noch 2 Tage später gespürt...
Radsport ist ja schon was feines! :daumen:
 
AW: Meine erste 100km Runde...

ja die ersten 100, war auch für mich ein Meilenstein. Inzwischen fahr ich 100-110km 3-4mal die Woche, manchmal auch bis an die 150 und lege dabei an Höhenmetern drauf was nur so in der Nähe des Teutos möglich ist. Wird irgendwann ne Gewöhnungssache.
Aber power nicht jedesmal die 100, brauch auch mal länger und fahr das ganze bei GA1 Tempo, dann legst du auch die Grundlagen für längere Strecken, denn deine 100 hast du so ziemlich aus dem Kohlehydratspeicher gefahren und nicht wie es ideal wäre die Fettverbrennung in grösserem Umfang genutzt. Wenn du das noch hin bekommst fällt nächstes Jahr auch die 200er Marke ;)
Dir noch viel Spass!
 
AW: Meine erste 100km Runde...

Cool, wie ich sehe geht es hier Vielen wie mir

- dieses Jahr angefangen
- am Anfang mit RR-Haltung gequält
- optimale Sitzposition finden
- erste mal Klickpedale
- andere Schaltung und Bremshebel
- Nacken und Popo-Schmerzen
- Training, Training, Krämpfe usw.
- Essen und Trinken aufm Rad lernen

All diese vielen kleinen Dinge waren für mich am Anfang ungewohnt und mußten gelernt werden.
Hab aber tatkräftige Hilfe von meinen Kumpel (langjähriger RR´ler) bekommen.
Und somit hatte ich nach knapp 2 Monaten mit meine ersten 100km mit 1000hm geschafft.
Ich war so platt mir tat der Nacken, der Popo sooo weh nach über 6 Stunden im Sattel.
Ich hatte Schwielen an den Händen (damals noch keine Handschuhe).
Aber ich war wie beflügelt und wollte nach ca. 2 Tagen Pause wieder aufs Rad.

Also Jungs und weiter so immer Ziele setzen und kämpfen. :daumen:
 
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Hi

eine tiefe Verbeugung vor der Leistung

ich habe diesen Sommer begonnen und es ist immer schön von anderen und deren Erfolgen zu lesen

meine max bei sinnvollen Temo waren 80 km und ich hoffe dieses Jahr bevor es echt kalt wird noch in deine Fussstapfen (huch 3 s ??) treten zu dürfen

weiter so
 
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Meine erste 100 km Runde war bei den Vattenfall Cyclassics 2007. Ab Kilometer 80 konnte ich nicht mehr aus dem Sattel gehen, ansonsten gabs schlimme Krämpfe in den Beinen. Die Köhlbrandbrücke war schier endlos und kam mir vor wie ein Hochgebirgspass.
2 Jahre später: Finisher beim Ötztaler Radmarathon. :)
 

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AW: Meine erste 100km Runde...

Moin Moin,

ich habe die ersten 100 noch nicht geschafft, bin bei 75 km, aber das wird noch, wenns nur nicht soviel Zeit kosten wuerde. Schwierig mit Arbeitstagen von oft 11h und Familie.

Was gerne mal fragen will:

Fahrt ihr die Strecken ueber 100 km durchgehend mit Trittfrequenzen zwischen 90 und 110? Das kann ich mir (momentan noch?) 3,5 h am Stueck nicht wirklich vorstellen.

Gruss
 
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Was gerne mal fragen will:

Fahrt ihr die Strecken ueber 100 km durchgehend mit Trittfrequenzen zwischen 90 und 110? Das kann ich mir (momentan noch?) 3,5 h am Stueck nicht wirklich vorstellen.

Gruss

Bei unser Gruppe ist das sehr unterschiedlich, der eine hat ab 32kmh die Kette rechts, der andere so in der Mitte und ich hab sie vorne noch auf dem 39er.

Wobei ich schon versuche in dem Bereich oberhalb von 100 zu fahren. Auch noch nach 4 Stunden; fühl ich mich persönlich am wohlsten bei. Wenn den hinter mir schwindlig wird, sollen sie wegguggen oder vorne fahren:D
 
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Glückwunsch!
Bin gestern das erste Mal 55 Km am Stück gefahren.
Hinterher ging es eingentlich.
Also kann ich demnächst noch mal 20km draufpacken :D

Fahre aber auch erst seit ca. 3 Wochen Rennrad :)
 
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Cool, wie ich sehe geht es hier Vielen wie mir

- dieses Jahr angefangen
- am Anfang mit RR-Haltung gequält
- optimale Sitzposition finden
- erste mal Klickpedale
- andere Schaltung und Bremshebel
- Nacken und Popo-Schmerzen
- Training, Training, Krämpfe usw.
- Essen und Trinken aufm Rad lernen

All diese vielen kleinen Dinge waren für mich am Anfang ungewohnt und mußten gelernt werden.
Hab aber tatkräftige Hilfe von meinen Kumpel (langjähriger RR´ler) bekommen.
Und somit hatte ich nach knapp 2 Monaten mit meine ersten 100km mit 1000hm geschafft.
Ich war so platt mir tat der Nacken, der Popo sooo weh nach über 6 Stunden im Sattel.
Ich hatte Schwielen an den Händen (damals noch keine Handschuhe).
Aber ich war wie beflügelt und wollte nach ca. 2 Tagen Pause wieder aufs Rad.

Also Jungs und weiter so immer Ziele setzen und kämpfen. :daumen:


Wieso Jungs, bin ein Mädel!!!!!
Habe gestern die ersten 100 km (es waren genau 98,95) im Mittelgebirge geschafft. Was mir zu schaffen gemacht hat war der extreme Wind gestern, streckenweise hat es mich fast aus dem Sattel gehauen. Kraft in den Beinen, Nackenschmerzen und Popo war alles o.k., aber der elende Wind.....
 
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Die ersten 100? Ein Fest! Ist bei mir 8 Jahre her und ich musste in den Jahren danach feststellen, dass ich mit meinem Hobbytrainingspensum nie geschafft habe, die Schmerzen abzustellen, die sich so ab 90 km einstellen: Nacken schmerzt, Beine brennen, Atmung fühlt sich erschöpft an, Hintern tut weh, man hat Lust, die Arme auf dem Lenker zu kreuzen und zu schlafen!

Daher pfeife ich heute auf die Kilometer und fahre schon seit 2 Jahren ohne Tacho -und zwar immer so, dass ich nicht zu lange unangenehme Empfindungen habe. Ich brauche die Selbstbestätigung nicht mehr, die mir eine dreistellige Zahl meines Zählers angibt -"was für ein Quatsch!" denke ich heute, aber ich weiss noch genau, wie es vor 8 Jahren war, da musste ich es allen erzählen, und ich glaube, ich habe sogar anderen den Tachostand mal gezeigt---oh Mann, wie peinlich!!!

Allerdings ist es schön, hier mal zu erzählen, dass ich sicher bin, heute "so um die 100" immer locker fahren zu können.
 
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Suchtgefahr? Auf alle Fälle, und ich bin süchtig. Habe vor fünf Jahren das Radfahren begonnen, damals auf einem Trekkingrad mit viel zu kleinem Rahmen. Meine ersten Runden waren immer 6 km lang (ich fahre nur im hügeligen Sauerland). Ich war immer fix und fertig, obwohl es keine nennenswerten Steigungen waren. Meine Familie (Frau, 2 Kinder im Alter von damals 7 und 8 Jahren) fuhren mir auch schon mal davon. Ich bin jetzt 44 Jahre alt und 70 kg schwer, damals 80.
Dann kaufte ich mir ein Rennrad, und es war ein völlig anderes Fahrgefühl: es war scheiße, die Sitzhaltung passte mir überhaupt nicht, ich bereute den Kauf, bis nach den ersten 4 Runden aber nur. Ich fuhr immer öfter, denn schließlich habe ich ja auch Geld in das neue Rad ("nur" 800,- Euro) gesteckt. Meine Touren waren aber immer "nur" um die 50 km. Meine erste Tour über 100 km habe ich letztes Jahr geschafft und war überhaupt nicht k.o. Dieses Jahr war meine erste lange Tour eine 160er, und bis jetzt jabe ich insgesamt 14 Touren über 100 km geschafft, so am Wochenende am Samstag 120, am Sonntag 100. Das einzige, was mir hinterher Probleme bereitet, sind wunde Stellen am Gesäß. Mein Jahresziel: 6000 km, liege bei 5.120. Bin also jetzt süchtig nach langen Touren im Sauerland, genieße die scheiß Berge, könnte mir überhaupt nicht vorstellen, mich zu Hause aufs Rad zu setzen und warte auf mein bei Rose bestelltes Red Bull Carbon X-Lite Oro 4400 AM, für welches ich gerade überwiesen habe (hatte das Glück, das letzte aus dem Angebot zu erhalten). Dass der Name Red Bull durch Rose ersetzt wird, stört mich übrigens nicht, ist ja auch Thema hier im Forum!
 
AW: Meine erste 100km Runde...

Hallo zusammen!

Auch ich habe in diesem Jahr die ersten 100er Runden auf dem Rennrad gedreht. Davor bin ich immer 40-80km mit dem Mountainbike gefahren. Meine Premiere war eine RTF über 80km zu der für mich noch 40km Hin- und Rückfahrt kamen. Neben den Jedermann Rennen in Hannover und Hamburg, beide 100km, war mein persönliches Highlight ein Wochenende an dem ich alleine zur Mecklenburger Seenplatte gefahren bin. Am Freitag auf meiner Hinfahrt musste ich leider nach etwa 100km wegen Krämpfen abbrechen und den Zug nehmen. Am Sonntag habe ich die Rücktour über 160km aber geschafft und bin etwas müde aber innerlich total aufgedreht wieder zu Hause angekommen. Das schönste war, als mich nach 140km Solofahrt ein Rennradfahrer, mir aus meiner Stadt entgegenkommend, freundlich grüßte und ich wußte bald zu Hause zu sein.
 
AW: Meine erste 100km Runde...

Auch ich habe erst wieder voriges Wochenende sowie letztes 110 bzw. knapp 104 abgespult.
Mit dem Crossrad! Da sind dir aerodynaische Sitzhaltung o.ä. ein Fremdwort. :D Aber es ging und ja es mach schon in einer Art und Weise "süchtig". Ich betreibe jetzt seit fast 4 Jahren Radsport und gerade jetzt merk ich auch wieder immer mehr, dass man sich gen Do. Fr. einfach sehr auf den "Rennsamstag" freut. Man will mehr, man braucht mehr und schlichtweg im Endeffekt man kann mehr...

Was gerne mal fragen will:

Fahrt ihr die Strecken ueber 100 km durchgehend mit Trittfrequenzen zwischen 90 und 110? Das kann ich mir (momentan noch?) 3,5 h am Stueck nicht wirklich vorstellen.

Gruss

Die Trittfrequenz nimmt nach ca. 85km auf 75-80 ab. Einfach weil die Beine, durch beispielsweise Gegenwind o.d.g. "leer" sind.;)


P.s.: Mit dem RR ist das deutlich einfacher zu halten UND da geh ich auch nicht in der Frequenz runter!



Gruß
Noname
 
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Gratulation!

Doch wenn du erstmal die 200 geknackt hast wird es schnell langweilig...
250 gehen auch noch als Meilenstein ein doch der nächste fette is erst bei 500km und dann bei 1000 :spinner::spinner::spinner::D
 
AW: Meine erste 100km Runde...

....Doch wenn du erstmal die 200 geknackt hast wird es schnell langweilig......
Na ja, "rennradfahren" hat ja was mit möglichst schnell fahren zu tun, und selbst für einen Profi ist irgendwo da oder etwas jenseits eine Grenze. Alles darüber hinaus erfordert einfach zu hohen Regenerationsaufwand... Ich selbst bin auf dem RR bisher nur 355 km an einem Tag oder 650 km von Freitagmittag bis Sonntagabend gefahren. Aber das ist schon ewig her, war da noch jung und leichtsinnig :p zumindest würd ich so was nicht mehr wirklich wollen bzw. als Ziel definieren...
Inzwischen sehe ich eher das Ziel Jahr für Jahr die typische Marathondistanz (etwas über 200 km und 2500+ hm) jeweils im Mai (Himmelfahrt) zu absolvieren, das ist mein regelmäßiger Frühjahrs-Fitness-check. Übers Jahr fällt das dann allerdings rel. leicht, es zu wiederholen. Nur packt mich dann schon mal der Ehrgeiz, etwas schneller zu sein, als jeweils im Vorjahr - da kommt dann wieder der "Rennrad-fahr-Charakter" durch :D :rolleyes: oder auch mit den 15-20 Jahre jüngeren mithalten :)
 
AW: Meine erste 100km Runde...

Ich fahre seit ca. drei Jahren Rennrad und habe es bislang noch nicht geschafft 100 Kilometer am Stück zu fahren.

Allerdings finde ich auch immer nur mal wieder zwei drei Stunden Zeit für meinen Sport - das wird seeeeeeeeeeeehr knapp.

Ich freue mich auch schon tierisch auf meinen ersten dreistelligen Erfolg - weiter so...
 
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