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MdRzA - eine teure Sache?

Wo hast du eigentlich die 15tkm her?

Schau noch mal in #1 des Threaderstellers, davon würde ich ca. 6500 km p.a. ableiten und das ist wohl auch eine realistische Vergleichsgröße für die tägliche Pendelei per Fahrrad.
Jeden Tag 70 km Arbeitsweg auf dem Rad - davon wirst du nicht viele Leute finden.
 
Das Thema schwenkt immer mehr in die Richtung "seht her, was ich habe, schaut was ich kann"...
 
Was ich nicht verstehe:

Warum versuchen wirklich viele Leute, die von der Materie "Fahrrad" einen Haufen Ahnung haben, jemanden, der erkennbar von so gut wie nix eine Ahnung hat, von seiner totalen Unkenntnis zu überzeugen?

Man kann auch Wasser in den Rhein schütten....
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Punkt ist, dass Du für 15000 Jahreskilometer eben auch 2 von den Rädern pro Jahr brauchst. Plus Klamotten.

Wer von den Leuten, die hier mitreden ist denn überhaupt schonmal 15000 Jahreskilometer Rad gefahren? Zur Einordnung: Wenn man durchschnittliche 220 Arbeitstage ins Büro pendelt, braucht es dafür eine einfache (!) Strecke von knapp 35km. Bei jedem Wetter, jeden Arbeitstag.

Natürlich macht es außer für ein paar Freaks keinen Sinn so was zu pendeln. Aber für Autos ist das halt nur eine ganz normale Distanz. Und man kann noch 500kg Passagiere und Gepäck mitnehmen, wenn man will.

Is ja klar. Die Arbeiter können sich das Radfahren nicht leisten.
Liegt wahrscheinlich eher daran das die 8 h körperlich arbeiten und dann zu platt sind um noch lange Rad zu fahren.
 
Je Kilometer gerechnet ist Auto billiger als Fahrrad. Ein Auto braucht auf die ersten 30.000km gerade mal einen Ölwechsel. Natürlich ist es dabei so, dass je weniger Kilometer beide in dem Vergleich fahren, die Abschreibung des hohen Auto-Kaufpreises das Auto teurer macht. Aber wenn man beide mal auf üblichen Autodistanzen von 15000km im Jahr rechnet, liegt ein günstiges Auto schnell vorne.

Das gilt übrigens sogar für den "Treibstoff": Wenn man mal versucht abzuschätzen, was die Kalorien für 100km bei halbwegs vernünftiger Ernährung kosten, ist das deutlich mehr als das Benzin, was das Auto braucht - selbst bei den aktuellen Preisen.

Respekt, immerhin. Dann werdet ihr schon eine Vorstellung vom Wartungsbedarf haben. Aber ihr vergleicht immer noch Äpfel mit Birnen, wenn ihr das mit dem Autofahrer vergleicht, der sein Auto schon für die Montage der Winterreifen in die Werkstatt bringt. Es gibt auch Leute, die alles am Auto selber machen können. Und die können dann 200.000km+ Autos fahren und selber reparieren und dann werden die Kilometer da erst so richtig billig.

Was jetzt? Redest du von Neuwagen ("auf den ersten 30.000. gerade mal einen Ölwechsel") oder von 200.000km Schlurren für 500€ die man runterrockt? Selbst wenn das Auto nur 500€ kostet (Beispiel: Honda Logo aus 2000) und man 2 Jahre lang nur Sprit bezahlt (+ Steuer und Versicherung), bei 15.000km im Jahr, bist du bei 2€/Liter und 5l Verbrauch bei 125€ sprit plus sagen wir mal 25€ Haftpflicht + Steuer im Monat bei 150€.
Wie ich bereits schrieb kostete mich mein neues Decathlon Rad ähnlich viel und das wird mindestens 2 Jahre ohne einen einzigen Euro Reparatur halten. Also 0€ vs 150€ im Monat. Mit Kaufpreis inklusive bist du also bei 6€ vs 170€. Ein Fahrrad kostet also 3% eines Autos.

Deine Argumente machen vorne bis hinten keinen Sinn.
 
Alles sehr individuell und man kan es drehen wie man es braucht. Man kann billig mit dem Rad pendeln, sowie auch mit dem Auto als auch teuer.
Bin früher 55km einfach gependelt...zumeist mit dem Auto, manchmal mit dem guten Rennrad da ich hin knapp 900hm zu bewältigen hatte... der Yaris Diesel war da was die km angeht billiger, hat auch nur knapp die Hälfte des Rades gekostet. Dann einen BMW gekauft und die Rechnung sah ganz anders aus.
Pendel momentan nur ein paar km am Tag, das macht die 350 Euro Stadtschlampe dank Nexus Nabe, dicker Kette seit über 2 Jahren ohne irgendwelche Mucken, steht immer draussen und gewaschen wird mit Hilfe des Regens.
Muss jetzt ein E-Lastenrad zum "pendeln" kaufen, oder ein Twizy da zu dem paar km am Abend knapp 300 Hm dazukommen werden. Wird unterm Strich wahrscheinlich was die Kosten angeht neutral sein.
Um laufende Kosten, Verschleiss und Wartung so gering wie möglich zu halten wird das Rad auf jeden Fall einen Zahnriemen und Getriebe(nabe) haben.
Habe seit ein paar Monaten ein Pinion/Riemen am MTB und ausser mal nem Gartenschlauch musst nichts machen.
Mal schauen was ich in einem Jahr zu den Pendelkosten sage. (aber machen kann ich eh nichts ausser ich bleibe zuhause oder ziehe nicht um)
 
Also Leute, ich pack mal aus: 3 Jahre pendeln 12000 Km, Specialized Allez Disc Tiagra 1750,-
aufgepimpt +400,- Schloss 50,- Licht 300,-

Plus Verschleiß:
3 Schaltzüge, 2 Sätze TL Reifen, TL Tape, TL Ventile, unteres Lager Steuersatz, 2 mal Lenkerband, 2 Sätze Bremsbeläge,
4 Ketten, Innenlager Praxis 450,-

ungefähr so 2950,-
Fahrspaß und gelegentlich tratschnass heimkommen = unbezahlbar
 
Also Leute, ich pack mal aus: 3 Jahre pendeln 12000 Km, Specialized Allez Disc Tiagra 1750,-
aufgepimpt +400,- Schloss 50,- Licht 300,-

Plus Verschleiß:
3 Schaltzüge, 2 Sätze TL Reifen, TL Tape, TL Ventile, unteres Lager Steuersatz, 2 mal Lenkerband, 2 Sätze Bremsbeläge,
4 Ketten, Innenlager Praxis 450,-

ungefähr so 2950,-
Fahrspaß und gelegentlich tratschnass heimkommen = unbezahlbar

Danke. Das ist ein gutes Beispiel, was ich meine: Wenn man fragt, wie man 9km Pendelstrecke und einen potentiellen Kalorienüberschuss wegen lecker Essen am billigsten bewältigen kann, dann ist Fahrrad nicht so schlecht und es macht natürlich auch Spaß.

Aber wenn man mal ganz nüchtern 12000km Autofahren in 10 Monaten (runtergerechnet von einer üblichen Laufleistung von 15000km/Jahr, der Pendler wird sicher auch noch andere Wege zu bewältigen haben) und eine hohe Schadensfreiheitsklasse in der Versicherung nimmt und den Spritverbrauch mal außen vor lässt, dann ist für das Geld und die Kilometer schon ein neuer Kompaktwagen im Leasing drin.

Den Spritverbrauch lasse ich dabei außen vor, weil wir den Kalorienbedarf beim Radfahrer auch außen vor lassen. Dabei wird man bei 18km je Arbeitstag tatsächlich schon einiges mehr essen müssen, aber wahrscheinlich in einem Bereich, der eher willkommen ist. Würden die 12000km in 10 Monaten gefahren wie beim Auto, sähe das deutlich anders aus.

Aber um auf die Frage des Ausgangspostings zurückzukommen: Wenn Radpendeln bedeutet, dass währenddessen ein Auto ungenutzt in der Garage steht, dann ist ein zusätzliches Fahrrad wahrscheinlich teurer als dem Auto auch noch die paar km extra zu geben. Aber wenn man sonst keinen oder zu wenig Sport macht und auch weniger von dem leckeren Essen auf den Hüften haben will, dann ist Radpendeln besser.
 
Bei mir in der Werkstatt drei von sieben 2 km Arbeitsweg und zwei mit 5 km. Eigentlich die ideale Entfernung

Nur ich komme fast immer mit dem Rad und hin und wieder mit dem Bus

Dazu habe ich kein Auto, und wegen mehr Kalorien? Den meisten mich eingeschlossen tut der Mehrverbrauch ganz gut.
 
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