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MdRzA - eine teure Sache?

Aber wenn man mal ganz nüchtern 12000km Autofahren in 10 Monaten (runtergerechnet von einer üblichen Laufleistung von 15000km/Jahr, der Pendler wird sicher auch noch andere Wege zu bewältigen haben) und eine hohe Schadensfreiheitsklasse in der Versicherung nimmt und den Spritverbrauch mal außen vor lässt, dann ist für das Geld und die Kilometer schon ein neuer Kompaktwagen im Leasing drin.

Dir ist schon klar das die 12.000 Km in 3 Jahren waren und damit die 3.000 € Werteinsatz inkl. Fahrrad sich auf 1.000 € pro Jahr beziehen!?
Zeig mir bitte mal Angebote wo ich für 1000 € im Jahr einen Kompaktwagen leasen kann. Ohne Extrazahlung usw.

Und Du mit Deinem Vergleich Spritverbrauch = Kalorienverbrauch. So ein Mumpitz.
Als ob 9 Km früh mit dem Rad zur Arbeit...und 9 Km Abends zurück...sich irgendwie auf mehr Essen auswirken. 🤣🤣🤣
Die rund 200 Minuskalorien pro Strecke werden wahrscheinlich 95% aller Körper dankend annehmen...ohne nach Aufwertung zu lechzen.
Und selbst wenn.
Bei 1,80 € pro Liter (von heutigen Zeiten spreche ich gar nicht) und 7 Liter Verbrauch auf 100 Km, macht das bei 18 Km einen Werteinsatz von 2,28 € Sprit. Ein Doppelpack Mr. Tom Riegel kostet i.d.R. 1 €, hat rund 500 Kalorien. Damit 1 € gespart.

Ehrlich...lass Deine Versuche Autofahren irgendwie günstiger zu rechnen. Es wirkt mehr und mehr albern.
 
Zuletzt bearbeitet:
... Mein Auto kostet wahrscheinlich ein Mehrfaches davon....

und das wird der Grundstein der Überlegungen bzw "Argumente" sein: Du mußt oder versuchst Dir das Auto und die damit real bestehenden Kosten durch Anschaffung, Wertverlust, Nebenkosten, Treibstoff und Werkstatt mehr als schön rechnen.

Wenn ich die aus dem Rad-Pendeln entstehenden Kosten durch 'das Radeln macht Spaß, ich fahr mehr; ich brauche Ganzjahreskleidung; ich brauche nach 10-15 Jahren evtl ein neues Rad weil es technische Neuerungen/Verbesserungen gibt' mit einrechne kostet es etwas mehr - ja.

Aber dann rechne bitte mal in Deine Spezialaufstellung die aus den Autofahrten und der daraus resultierenden geringeren körperlichen Mobilität die entstehenden Gesundheitskosten ein und vergleich dann nochmal die Kosten im gesamtgesellschaftlichen Kontext.

Bis dahin bleibt Deine Rechnung vor allem eins: Humbug.
 
Der ADAC hat da mal was zusammengestellt...https://assets.adac.de/Autodatenbank/Autokosten/autokostenuebersicht_s-v.pdf
7oo Euro für`n Golf tdi 2.0....35 Euro pro Arbeitstag
 
Mich erinnert dieser lustige Faden an einen im Tour-Forum - der große Zampano habe es selig - im dem ein Witzbold behauptete, E-Bike-Fahrer würden weniger CO2 ausstoßen als unmotorisierte Radler, weil letztere ja sooo viele Kalorien verbrauchen. Hieß dieser User vielleicht auch Lukas?
 
Wenn ich die Zeit gegenrechne, die ich im Stau stehen würde... dann brauche ich überhaupt nicht darüber nachdenken ob Pendeln per Rad mehr oder weniger kostet als mit dem Auto fahren.
🤔🤔 eine schöne Zeit ist unbezahlbar. Der Benefit für die eigene Gesundheit sowieso (!)
 
Ich fahre seit einigen Jahren mit meinem alten MTB in dir Arbeit, zwar nur eine kurze Strecke (4,2 km) aber mit 380hm.
Strasse wird gesalzen da ich in einem Krankenhaus arbeite.

Laufräder leiden unter dem Salz schon, beim letzten war ich mit sauber machen zu schleisig und hatte mehrere kaputte Speichen/Nippel und defekte Lager.

Jetzt hab ich seit 2 Winter ein älteres FB MTB und reinige täglich Felgen und Nippel. Damit läuft's besser. Kette ist in der Regel jährlich zu tauschen und auch die Bremsbeläge verschleißen ordentlich.

Fahr damit nur ab November bis Mitte April
 
Ich fahre seit einigen Jahren mit meinem alten MTB in dir Arbeit, zwar nur eine kurze Strecke (4,2 km) aber mit 380hm.
Strasse wird gesalzen da ich in einem Krankenhaus arbeite.

Laufräder leiden unter dem Salz schon, beim letzten war ich mit sauber machen zu schleisig und hatte mehrere kaputte Speichen/Nippel und defekte Lager.

Jetzt hab ich seit 2 Winter ein älteres FB MTB und reinige täglich Felgen und Nippel. Damit läuft's besser. Kette ist in der Regel jährlich zu tauschen und auch die Bremsbeläge verschleißen ordentlich.

Fahr damit nur ab November bis Mitte April


Speichen und (Messing-) Nippel gehen vom Salz nicht kaputt, sondern von Ermüdung/ungleichmäßiger Speichenspannung. Ich reinige meist gar nichts im Winter und habe keine Probleme. In den konusgelagerten Shimano Naben hab ich ein "marine grade" Lagerfett. Drehen sich seit mehreren Jahren einwandfrei, ohne dass ich mal reingeschaut hätte.
Würde an deiner Stelle auf Scheibenbremsen wechseln. Das ist im Winter dank ultrabilliger Shimano Bremssättel und überwiegend Disc-Laufrädern auf dem Gebrauchtmarkt heutzutage wartungsfreundlicher und billiger als Felgenbremsen.
 
Speichen und (Messing-) Nippel gehen vom Salz nicht kaputt, sondern von Ermüdung/ungleichmäßiger Speichenspannung. Ich reinige meist gar nichts im Winter und habe keine Probleme. In den konusgelagerten Shimano Naben hab ich ein "marine grade" Lagerfett. Drehen sich seit mehreren Jahren einwandfrei, ohne dass ich mal reingeschaut hätte.
Würde an deiner Stelle auf Scheibenbremsen wechseln. Das ist im Winter dank ultrabilliger Shimano Bremssättel und überwiegend Disc-Laufrädern auf dem Gebrauchtmarkt heutzutage wartungsfreundlicher und billiger als Felgenbremsen.
hast du das auf 15000km gerechnet? weil dann is der Panamera wieder vorn, da musst auch erst nach ein paar jahren service machen. und beim auto fahren braucht man keine nahrung.
muss man wissen.
 
Verschleißkosten nehmen sich bei mir beim Diesel und beim Rad nicht wirklich was (das ist halt sehr individuell) und was ich an Sprit einspare, futter ich tatsächlich zu einem beträchtlichen Teil auch wieder auf 😁. Das Finanzielle war für das Pendeln mit Rad definitiv nicht der ausschlaggebende Grund.
 
Hallo zusammen,

ich fahre mittlerweile seit 3 Jahren jeden Tag, auch im Winter, mit dem Fahrrad 15km einfach in die Arbeit. Nach dem Winter ist das Fahrrad trotz Pflege jedes mal in einem sehr schlechten Zustand. Ich habe gerade wieder Teile für knapp 300 Euro bestellt, die aufgrund Oxidation etc. ausgetauscht werden müssen.

Nun kam bei mir der Gedanke auf, dass es monetär betrachtet natürlich günstiger ist wie ein Auto, allerdings fällt doch einiges an Unterhaltkosten an. Auch muss ich hin und wieder Werkzeuge dazu kaufen, da vieles natürlich Fahrrad - spezifisch ist.

Die Investition in die eigene Gesundheit ist natürlich mit Geld nicht aufzuwiegen.

Wie seht ihr das Thema?

Viele Grüße

Oliver
Ich nutze seit Jahren ein Singlespeed Rennrad zum Pendeln für ca.16km/tag.
Nach jedem Winter gibts neue Bremsklötze und ab und an mal neue Reifen was die regelmässigen Unterhaltskosten betrifft.
Ansonsten ist der Verschleiss wirklich sehr gering und fast zu vernachlässigen. Anfangs habe ich sehr oft die Lagerkappen der Pedale verloren (3Euro/Stck) und öfter brechen mir mal die Federn der alten 600er Seilzugbremse.
Das konnte ich bislang immer mit günstigen Ersatzteilen von den Kleinanzeigen reparieren.
Aber die Kosten sind bei mir deutlich geringer wie die angegeben 300€/A
 
Zuletzt bearbeitet:
Speichen und (Messing-) Nippel gehen vom Salz nicht kaputt, sondern von Ermüdung/ungleichmäßiger Speichenspannung. I
Mein Mechaniker meinte damals die Nippel waren komplett fest und konnten nicht mehr bewegt werden.

Egal, das Rad wurde ausgeschlachtet und das Nachfolgemodell tut gute Dienste.

Aber ich hab heut neue Mäntel auf mein 2016er Cube Litening aufgezogen und hoffe es kommt bald zum Einsatz.
Bei Regen ist mir das MTB wg Spritzschutz lieber. Und wenn's zu viel regnet lass ich das Rad stehn und gehe zu Fuß in die Arbeit
 
8 tkm in 2,5 Jahren mit dem Single Speed, bislang einen Satz Bremsklötze, eine Kette und ein Radlager verschlissen. Kostenpunkt ca. 70,- Euro (hab das Lager in der Werkstatt machen lassen). Läuft soweit kostenmässig...
 
Irgendwann 2010 hatte ich für 20,-€ ein schönes ungebrauchtes 90er MTB bekommen mit kompletter 8-fach Alivio. Damit bin ich kombinierten Verkehr mit der Bahn gependelt.
Ich glaube, ich hatte damals 26 Zoll Marathons
(die guten alten ohne Pannenschutzeinlage)
gekauft im Fachgeschäft für je 16,95-€.
Das waren noch Zeiten.

Also günstiger geht immer, vor allem wenn die Strecke kurz ist
 
Fahre mit nem 26" Merida Montreal mit 1x9 und HS33 Bremse. 800m zum Bahnhof, dann 3,5km zum Arbeitsplatz. Also das Rad hat in den letzten 4 Jahren nur 1x Bremsbeläge vorne gebraucht. Ist jetzt von der Strecke nicht so viel, aber es braucht echt nicht viel zum pendeln und dann kostet es echt nichts.
 
Wenn ich das schon wieder hier lese ... alles false economy: was ist mit durchgesessenen Hosen? Was ist mit gewonnener Freizeit mangels Parkplatzsuche, bei der man dann wieder Unmengen Kohle in sinnlose und teure Outdoorprojekte investiert? etc. pp. Und schon sieht ein Porsche Cayenne daneben wieder gar nicht schlecht aus.

Im Detail kann Euch das Frau Reiche viel besser erklären, kann sein dass die dafür demnächst viel Zeit hat ...
 
Nach jeder Fahrt das Rad saubermachen sch****t mich an. Dementsprechend putze ich es im Winter 1x pro Woche, sonst bedeutend weniger.
Ich bin ja wirklich ein Putzmuffel und putze nur, wenn's wirklich nicht anders geht - aber auf gesalzenen Straßen gefahren zählt bei mir zu "geht nicht anders" und dann dusche ich das Rad zumindest ab, damit das Salz runtergewaschen wird.
Wenn man darauf keine Lust hat, muß man halt den Verschleiß in akzeptieren...
 
Speichen und (Messing-) Nippel gehen vom Salz nicht kaputt, sondern von Ermüdung/ungleichmäßiger Speichenspannung. Ich reinige meist gar nichts im Winter und habe keine Probleme. In den konusgelagerten Shimano Naben hab ich ein "marine grade" Lagerfett. Drehen sich seit mehreren Jahren einwandfrei, ohne dass ich mal reingeschaut hätte.
Würde an deiner Stelle auf Scheibenbremsen wechseln. Das ist im Winter dank ultrabilliger Shimano Bremssättel und überwiegend Disc-Laufrädern auf dem Gebrauchtmarkt heutzutage wartungsfreundlicher und billiger als Felgenbremsen.
Messingnippel sind weniger korrosionsfreudig als Alunippel aber nicht korrosionsfrei. Irgendwann werden die auch mal festfressen, vor allem wenn man bei der Montage die "trocken" montiert hat. Ein Tropfen Leinöl etc kann da schon mal helfen da er auch den Spalt zwischen Speiche und Nippel ausfüllt bzw. die Oberflächen benetzt.
Arbeite ehrenamtlich in einer Fahrradwerkstatt in der wir alte Räder wieder herrichten und dann günstig an Menschen mit wenig Geld abgeben oder diese können ihre Räder bei uns dann mit unserer Hilfe wieder reparieren ... glaube mir, alles korrodiert irgendwann und irgendwann dreht sich nichts mehr.
 
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