• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche 🚴 - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Mal eben schnell ne kleine Bastelfrage

  • Ersteller Ersteller fresh ginger
  • Erstellt am Erstellt am
@Barnay danke für die Erklärung. Hauptsächlich ist es so das es springt wenn ich Kleines Blatt großes ritzel fahre. Also das er von den kleinsten Gängen wieder zurück springt. Ich teste das später noch mal und schaue dann ob einige Km Besserung bringen werden. Wollte eh morgen Früh ne Runde drehen :)
Werde aber zusätzlich auch noch mal den Schalthebel ins Auge fassen. Der Gedanke lässt mich gerade hier auf der Arbeit irgendwie nicht mehr los.
 

Anzeige

Re: Mal eben schnell ne kleine Bastelfrage
@Barnay danke für die Erklärung. Hauptsächlich ist es so das es springt wenn ich Kleines Blatt großes ritzel fahre. Also das er von den kleinsten Gängen wieder zurück springt. Ich teste das später noch mal und schaue dann ob einige Km Besserung bringen werden. Wollte eh morgen Früh ne Runde drehen :)
Werde aber zusätzlich auch noch mal den Schalthebel ins Auge fassen. Der Gedanke lässt mich gerade hier auf der Arbeit irgendwie nicht mehr los.
Ist das Schaltwerk denn richtig zusammen gebaut? Hier auf dem Foto sieht das ganz anders aus:
+

https://www.rennrad-news.de/forum/attachments/bild0559-jpg.84936/

Kette zu lang?
 
@Branden Madox ich habe am Schaltwerk selbst ehrlich gesagt nichts geändert. Hatte es nur demontiert und ein wenig gereinigt äußerlich.
Ich werde später noch ein paar Fotos machen und diese nachreichen, dann kann man das auch mit der Kette beurteilen. Glaube aber nicht das diese zu lang ist.
 
Nehmt ihr zum Einspeichen handelsübliches Leinöl oder muss ich da was beachten? Ich glaube @FSD und @Andreas P. nutzen das, wenn ich mich recht erinnere.
Meine Empfehlung: Sprühwachs (Nigrin Hohlraumkonservierspray).
Erst drehen sich die Nippel wie geschmiert, später bildet es eine Schraubensicherung.
Es dringt keine Feuchtigkeit in die winzigen Spalten ein und die Nippel lassen sich auch nach Jahren noch gut drehen.
 
IMG_6679.jpeg
IMG_6680.jpeg
IMG_6682.jpeg
IMG_6683.jpeg


Hier sind die versprochenen Fotos, ich habe die Schraube am Schalthebel gerade eben noch ein bißchen anziehen können. (Nicht angeknallt)
Ich hatte auf einer kleine Proberunde vor der Tür das Gefühl das es deutlich besser geworden ist und das krasse Krachen von heute Mittag weg war. Ich werde morgen früh mal eine größere Runde drehen und dann berichten. Kann es denn tatsächlich auch draran liegen das quasi das Schaltwerk zu stark für den zu laff eingestellten Schalthebel war?
Mal abgesehen davon das der Kranz nicht mehr der beste ist.
Beste Grüße
Sven
 
Großes Ritzel Großes Blatt hab ich ehrlich gesagt jetzt nicht getestet. Hatte nach meiner Schicht jetzt keine Lust wer weiß wie lange durch die Nacht zu Düsen.
Auch wenn’s was schönes hat :)

Es war aber auch nicht nur der kleinste Gang wo es passiert ist. Wie gesagt ich werde morgen früh und in den kommenden Tagen mal ein paar Meter mehr machen und schauen wie es sich verhält. Danke schon mal für die Tipps @Mondial77
 
Hat mir gerade eine Freundin vorbeigebracht: So was ist ein Todesstoss, oder? Wäre jammerschade fürs Velo. Und schon der zweite Rahmen des Ebay-Sellers mit einem Rostschaden (da habe ich gut Lehrgeld bezahlt...)

Ich hab ihr geraten, am besten gar nicht mehr damit zu fahren.


Anhang anzeigen 1687947

Anhang anzeigen 1687949
Nicht mehr fahren, klar.
Es ist ja die Frage, ob das nur singulär an dieser Sitzstrebe so aussieht oder ob der Rahmen überall von innen verrostet ist. Ich vermute, zumindest die Strebe ist komplett hinüber.
Ein Rahmenbauer kann Dir die Strebe vielleicht austauschen? Die Frage ist, wie sehr Du an dem Rahmen hängst?
 
Zuletzt bearbeitet:
Guten Abend zusammen, ich bräuchte mal einen Tipp was ich noch machen kann bzw. woran es liegen könnte.
Ich habe an meinem Colnago Sport mit Campagnolo 980 schaltwerk und Mailard Course Schraubkranz heute die Kette neu gemacht. (Connex 804)
Im Montageständer läuft alles sehr geschmeidig und schaltet super.
Wenn ich aber bei mir vor der Tür los fahre (minimale steigung) fängt die Kette an zu springen. Ich hab das Gefühl das das Schaltwerk sie nicht an Ort und Stelle hält wo ich sie quasi hinstelle. Er legt mir die Kette dann oft oben auf die Zähne drauf quasi.
Hab schon einiges probiert weiß aber aktuell einfach nicht weiter.
Anbei noch 2 Fotos von der Schalterrei.

Würde mich über Infos freuen
Vielen dank schon mal und einen guten Start ins Wochenende

Beste Grüße
Sven
Anhang anzeigen 1687943Anhang anzeigen 1687944
Habe ich das übersehen oder fehlt ein Foto, das zeigt, wie gut die Zahnräder senkrecht übereinander sehen? Ein verbogenes Schaltauge oder ein schiefes Schaltwerk wären ndoch die beste Erklärung dafür, oder?
 
Nehmt ihr zum Einspeichen handelsübliches Leinöl oder muss ich da was beachten? Ich glaube @FSD und @Andreas P. nutzen das, wenn ich mich recht erinnere.
Ich ja, der @Andreas P. nicht, hatte kürzlich eine UH wegen der Nutzung von Leinoel, da äußerte er das er schonmal Probleme hatte, nachdem das Leinoel ausgehärtet ist, kein Nachspannen mehr möglich sei. Leinoel ist sicher noch aus einer Zeit, wo es keine Alternativen gab, heute sieht es anders aus. Ich bin damit sozialisiert worden, habe noch genug, und nutze es deshalb eigentlich auch noch.
 
Bei großem Ritzel, großem Blatt nicht?

Der Schraubkranz sieht nicht verschlissen aus.

Falls es an mangelnder Reibung für das Halten des Schalthebels liegt, sieht du eventuell (zumindest nach längerer Fahrt) eine Änderung der Position des Schaltwerks.

Fahr einfach auf dem „Problem-Gang“ ohne die Position des Schalthebel zu verändern. Irgendwann merkst du vielleicht sogar, dass der Schalthebel sich bewegt hat.

Zur Erhöhung der Reibung ggf. Geigenharz verwenden. Dafür etwas Pulver mit feinem Schleifpapier vom Block abtragen und auf die konische Seite der Nylon-Reibscheibe und die Kontaktfläche des Schalthebels auftragen.

Lösen der Befestigungsschraube kann ggf. mithilfe von Schraubensicherungsmittel verhindert werden,
Geigenharz, hat auch h jeder in der Werkzeugkiste. Aber der Tipp ist merkenswert!
 
Meine Empfehlung: Sprühwachs (Nigrin Hohlraumkonservierspray).
Erst drehen sich die Nippel wie geschmiert, später bildet es eine Schraubensicherung.
Es dringt keine Feuchtigkeit in die winzigen Spalten ein und die Nippel lassen sich auch nach Jahren noch gut drehen.

Ich ja, der @Andreas P. nicht, hatte kürzlich eine UH wegen der Nutzung von Leinoel, da äußerte er das er schonmal Probleme hatte, nachdem das Leinoel ausgehärtet ist, kein Nachspannen mehr möglich sei. Leinoel ist sicher noch aus einer Zeit, wo es keine Alternativen gab, heute sieht es anders aus. Ich bin damit sozialisiert worden, habe noch genug, und nutze es deshalb eigentlich auch noch.

Ich mache quasi eher das Gegenteil davon und sprühe die Speichengewinde vor der Montage mit Ballistol ein.

Ganz normales Leinöl. Keine Chemie, sparsam und öko.
Schmeckt auch mit Quark ganz passabel.

Wenn es schnell gehen muß, sprühe ich die Speichengewinde mit gar nichts ein. Ich weiß, das ist nicht so gut. Es funktioniert aber leider auch.

Ach wie einig ihr euch doch seid😂. Danke an alle. Ich werde mal ein Fläschchen Leinöl im Supermarkt erwerben.
 
Nehmt ihr zum Einspeichen handelsübliches Leinöl oder muss ich da was beachten? Ich glaube @FSD und @Andreas P. nutzen das, wenn ich mich recht erinnere.
Leinöl hat nicht nur Vorteile. Letztens habe ich bei einem Laufrad die Felge ausgetauscht. Das Abschrauben der Nippel war sehr nervig, weil die Nippel bis zur letzten Umdrehung fest mit der Speiche verbunden waren. Die Nippel waren auch nicht mehr zu gebrauchen.

Das Nachzentrieren des anderen Laufrades am selben Rad war vermutlich nur wegen des durchgängigen 2mm Speichendurchmessers ok. 1,5 mm Speichen würde man bei einem alten Laufrad mit Leinöl vielleicht sogar eher abdrehen, bevor sich die Nippel lösen.

Bei einem sorgfältig eingespeichten Laufrad sollte in keiner Situation die Spannung einer Speiche auf Null fallen. Dann löst sich kein Nippel, egal wie geölt. Mit Leinöl kann man gewisse Nachlässigkeiten kaschieren.

Ich benutzte Nähmaschinenöl. Bislang hatte ich ein Speiche, die sich während der Fahrt gelöst hat. Nippelspanner gehört bei mir zum Bordwerkzeug insofern kein Problem. Beim Bau zuvor hatte ich noch kein Tensiometer und kein Feeling für die Spannung. Bei der Nacharbeit schon. Das Laufrad hatte insgesamt zu wenig Spannung. Nun nicht mehr. Seitdem löst sich trotz Nähmaschinenöl kein Nippel mehr. Nachzentrieren wäre trotz 1,5 mm Speichen wohl auch kein Problem.

Muss aber jeder selbst wissen.

Nochwas: Leinöl in Putzlappen neigt zur Selbstentzündung.
 
Ich weiß nicht wer hier geschrieben hat, das Leinoel nur Vorteile hat, oder das alleinige Mittel der Wahl ist, und ja mit Leinoel getränkte Lappen könnten sich entzünden, habe ich aber noch nicht geschafft, arbeite ich aber weiter dran😎. Mit Leinoel eingesetzte Nippel, lassen sich mit einem Tropfen Aceton wunderbar wieder gängig machen.
 
Zurück