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Identifikation bei Bewustlosigkeit

gbro schrieb:

Hmm, eigentlich war es immer die vermutlich unbegründete Angst, im Extremfall zu schnell ausgeschlachtet zu werden, obwohl noch eine minimale Chance auf eine Rettung besteht. Aber eigentlich sollte so was kein Grund sein, sich keinen zu holen.

Ich bin ehrlich, ich bin zu faul mir einen zu besorgen. <:
 
gbro schrieb:
Die sicherlich unbegründete Angst.
Immerhin müssen 2 ! Ärzte den Hirntod feststellen.
Vielleicht doch einmal mit dem Thema auseinandersetzen.

http://www.organspende-info.de/info/allgemein/FAQ_organspende/

Eigentlich dürften Ärzte auch keine Einmal-Operations-Werkzeuge wiederbenutzen, sie machen es trotzdem. Eigentlich dürften Ärzte nach 40 Stunden ohne Schlaf in keinem OP-Saal mehr stehen, es kommt dennoch sehr oft vor. Ich glaube, das ließe sie noch fortsetzen.
 
morkvomork schrieb:
Naja, ich bin auch viel im Ausland unterwegs

Hoy,

Ja das ist der Punkt. Ich bin auch am überlegen ob ich mir so ein Armband zulege. Aber das Problem ist die Telefonnummer
Angenommen sie lautet 01234/1234
Schreibe ich sie auf das Blättchen dann 1. +491234/1234
oder 2. 4901234/1234

Beides funktioniert aber man muss beim 1. das Plus eingeben. Bin mir nicht sicher ob das jemand weiß oder ob das 2. besser ist weil einfacher.

Greetz
 
Gesundheitsrelevante Ausweise oder Hinweise sind in der Geldbörse am sinnvollsten aufgehoben. Dort schaut die Polizei wegen des Personalausweises als erstes nach und auch der Rettungsdienst vermutet dort evtl. nützliche Hinweise als erstes.
Ketten oder Armbänder werden oft vom Rettungsdienst als Schmuck wahrgenommen. Nur selten werden sie beim Bodycheck als SOS-Kapseln oder dergleichen erkannt. Man darf nicht aus den Augen verlieren, dass bei bewusstlosen Patienten nach einem Verkehrsunfall, oft lebensbedrohliche Akutsituationen vorliegen, die rasches Handeln erfordern. Da bleibt keine Zeit nachzusehen, was auf diversen Schmuckstücken eingraviert wurde.
Ferner ist das Tragen von Schmuck bei sportlicher Betätigung wegen der gesteigerten Verletzungsgefahr ohnehin nicht ratsam. Eine Hundemarke die 3cm tief in der Brust steckt wird zwar vermutlich schneller gefunden, hilft dem Rettungsdienst in diesem Moment aber auch nicht unbedingt viel weiter.

Die Blutgruppe muss vor einer Bluttransfusion zweifelsfrei festgestellt werden. Ein einfacher Hinweis im Radhelm genügt dazu nicht.
Selbst im Falle eines vorliegenden Blutspenderausweises im Zusammenhang mit Lichtbildausweis (zur sichen Identifizierung) ist die sogenannte Kreuzprobe (Verträglichkeitsüberprüfung von Spender- und Empfängerblut) obligatorisch. Zuletzt sollte man noch zur Kenntnis nehmen, dass Bluttransfusionen vom Rettungsdienst in Notfällen allenfalls vorbereitet, aber niemals durchgeführt werden.

Nützlicher als die Blutgruppe sind Hinweise zu Krankheiten, Allergien, Medikamenten usw., denn Informationen dieser Art werden vom Rettungsdienst an den behandelnden Arzt im Krankenhaus weitergeleitet, der dann gegebenenfalls sofort die notwendigen Maßnahmen einleiten kann.

Am wichtigsten ist es aber, dass eine sichere Identifizierung über einen Lichtbildausweis erfolgen kann. Gesundheitsrelevante Informationen lassen sich dann in der Regel auch über den Hausarzt in Erfahrung bringen.
 
Zettel schrieb:
Hoy,

Ja das ist der Punkt. Ich bin auch am überlegen ob ich mir so ein Armband zulege. Aber das Problem ist die Telefonnummer
Angenommen sie lautet 01234/1234
Schreibe ich sie auf das Blättchen dann 1. +491234/1234
oder 2. 4901234/1234

Beides funktioniert aber man muss beim 1. das Plus eingeben. Bin mir nicht sicher ob das jemand weiß oder ob das 2. besser ist weil einfacher.

Greetz

Das zweite, ohne das Plus ist recht schwierig in einige Ländern. Z. B. funktioniert im Baltikum 0049-1234-1234 nicht. Das +49-1234-1234 funktioniert bis jetzt überall, selbst mit dem Handy in Deutschland. Also kein Problem, war nur 'ne kleine Frage.
 
Hefti- schrieb:
Gesundheitsrelevante Ausweise oder Hinweise sind in der Geldbörse am sinnvollsten aufgehoben. Dort schaut die Polizei wegen des Personalausweises als erstes nach und auch der Rettungsdienst vermutet dort evtl. nützliche Hinweise als erstes.


Am wichtigsten ist es aber, dass eine sichere Identifizierung über einen Lichtbildausweis erfolgen kann. Gesundheitsrelevante Informationen lassen sich dann in der Regel auch über den Hausarzt in Erfahrung bringen.

OK, ich bin eine Memme und eigentlich sollte ich mich im Keller verkriechen . Halt - da könnte mir ja die Decke auf den Kopf fallen.... ;-).

Ein weiterer Gedanke war von mir, z.B. wenn ich im Ausland, wo ich halt viel alleine unterwegs bin, überfallen werden, dann habe ich unter Umständen halt gar keine Geldbörse, Brustbeutel, Brieftasche mehr, weil sie mir (nachdem ich einen über den Schädel bekommen habe) einfach geklaut wurden! Was dann?
 
morkvomork schrieb:
...
Ein weiterer Gedanke war von mir, z.B. wenn ich im Ausland, wo ich halt viel alleine unterwegs bin, überfallen werden, dann habe ich unter Umständen halt gar keine Geldbörse, Brustbeutel, Brieftasche mehr, weil sie mir (nachdem ich einen über den Schädel bekommen habe) einfach geklaut wurden! Was dann?
In diesem besonderen Fall bietet es sich an, den Schädel mit einem Helm zu schützen. :rolleyes:
 
enasnI schrieb:
Eigentlich dürften Ärzte auch keine Einmal-Operations-Werkzeuge wiederbenutzen, sie machen es trotzdem. Eigentlich dürften Ärzte nach 40 Stunden ohne Schlaf in keinem OP-Saal mehr stehen, es kommt dennoch sehr oft vor. Ich glaube, das ließe sie noch fortsetzen.


Das feststellen eines Hirntodes ist allerdings nicht wirklich mit solchen Sachen vergleichbar, glaub mir - Ärzte haben zu einem großen Teil der Zeit ziemliche Sorge irgendwas zu übersehen und deswegen belangt zu werden. Da wird dann gerade bei solchen Dingen genau hingeschaut. Wenns zweifelhaft sein sollte ob mein Gehirn noch Lebenszeichen von sich gibt oder ob Ende ist dann möchte ich die geringe Chance auf Rettung ehrlich gesagt nicht wahrnehmen, viel vom Leben hat man in dem Zustand nicht mehr.
 
Zettel schrieb:
Hoy,

Ja das ist der Punkt. Ich bin auch am überlegen ob ich mir so ein Armband zulege. Aber das Problem ist die Telefonnummer
Angenommen sie lautet 01234/1234
Schreibe ich sie auf das Blättchen dann 1. +491234/1234
oder 2. 4901234/1234

Beides funktioniert aber man muss beim 1. das Plus eingeben. Bin mir nicht sicher ob das jemand weiß oder ob das 2. besser ist weil einfacher.

Greetz

Wichtig wäre in dem Fall natürlich auch, daß Du eine Nummer nimmst, bei der jemand ran geht, der/die entsprechend fremdsprachlich firm ist - sonst wird´s mit der Verständigung u.U. ein Problem...

(Beispiel: Ich habe bisweilen in China zu tun - dort spricht man wenn überhaupt, so meist nur gebrochen Englisch - würde ich die Nummer meiner Eltern angeben, so wäre das nix, da diese auch kaum Englisch sprechen - bessere Wahl wäre z.B. mein Bruder...)

:wink2:
 
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