Fit bleiben nach OP - 4 bis 6 Wochen

Damaja

Aktives Mitglied
Hallo

meine erste OP steht an, Hüftarthroskopie.
Danach darf ich das Bein vier bis sechs Wochen kaum belasten.

Hat jemand vielleicht Tipps wie man sich in der Zeit fit hält?

Also es geht halt praktisch nichts was über die Beine läuft. Kein Radfahren, laufen und im Studio natürlich auch kein Beinpresse etc.
Ich möchte aber möglichst viele Muskeln behalten, also zumindest eben außer den Beinen.
War schon wer in der Situation und hat Erfahrungen?
Meiner Erfahrung nach gibt es immer was was man besser machen kann, nur muss man es dafür meistens einmal erst falsch machen und da würde ich gerne auf Erfahrungen anderer zurückgreifen.

Danke
 

sieben

Hochdruck-Luftpumpe
Wenn man echt gar nicht belasten darf, kann man m.m.n. nur drauf achten, sicher im Kalorienüberschuss zu bleiben. Ansonsten sind vier (wir sind jetzt mal optimistisch) Wochen nicht so lang, dass man da weißgottwieviele Muskeln verlieren würde. :) Ich hatte mal die selbe Situation mit dem Arm und bilde mir ein, man hat gar keinen Unterschied gesehen.
 

Thomthom

Kugelblitz
Herz/Kreislauftraining ginge auch über die Arme-leihe Dir Equipment beim nächsten Handbikerverein!
Schwimmen ohne Beinbewegung, dafür mit Auftriebshilfen an den Beinen.
 

Veloma

jetzt wieder schraubenlos
An Krücken gehen... ist ein Super-Training für die Arme und den Oberkörper!
Wenn Du während der OP nicht zuviel Blut verlierst, dann bist Du danach auch schnell wieder fit, um rumzukrücken.
(Die ersten paar Tage wäre ich aber auch damit vorsichtig, damit die Wunden erst mal wieder abheilen und nicht zuviel Blut irgendwo nachsickert (je nachdem, was gemacht wurde)).
Und ich würde mir von nem Physio Übungen zeigen lassen und erklären lassen, was man machen darf nach deinem Eingriff (Du kriegst doch hoffentlich nen Physio?). Wir hier können nur begrenzt sinnvolle Tipps geben...
BTW: 4 Wochen sind echt schnell vorbei.
Viel Glück!
 

Damaja

Aktives Mitglied
Danke für die vielen Tipps jetzt fühle ich mich schon besser
Es klang einfach so krass, sechs Wochen gar keinen Sport machen zu dürfen, aber so schlimm wird es dann vielleicht ja gar nicht.

Ja, es wäre interessant zu wissen ob meine Hüfte nur die Belastung von oben erstmal nicht verträgt oder auch solche Übungen, wo man sitzend die Beine zusammen presst oder auseinander drückt.
Da ist eigentlich kein Druck aufs Gelenk denke ich, aber die umliegenden Muskeln sind halt daran beteiligt.


Stimmt hab ein Compex mi-Sport 500. Vielleicht darf ich den auch weiter benutzen.

Ich hoffe halt, dass ich zumindest am Oberkörper in der Zeit arbeiten kann, aber weiß halt nicht ob sit-ups usw okay sind.
 

Schwarzwaldyeti

Vierfach spezialisiert
Ich hoffe halt, dass ich zumindest am Oberkörper in der Zeit arbeiten kann, aber weiß halt nicht ob sit-ups usw okay sind.
Doc fragen, Physio fragen. Und halte dich dann auch an die Antworten, auch wenn sie dir nicht gefallen. Auch von 6 Wochen No Sports wirst du nicht sterben.
Btw verstehe ich dich nur zu gut. Ich habe vorletztes Jahr das komplette Frühjahr durch eine Schlüsselbeinfraktur mit zwei OPs verpasst...
 

Thomthom

Kugelblitz
Ich habe als ehrgeiziger Jugendfahrer eine notwendige Operation(keine Gelenke etc.) extra auf Anfang Februar gelegt und dann mein Training so vorverlegt,so das ich am OP-Termin den letzten 3Wochenblock eben überstanden hatte.
Im Krankenhaus dann quasi Erholung...,3Wochen später Rennen gefahren.
 

Damaja

Aktives Mitglied
DAMIT hält man sich aber nicht fit.

Schwimmen, damit z.B. schon eher.
Naja geht mir eher um die Muskeln als um die Kondition ehrlich gesagt.
Schwimmen ist sicher gut, nur weiß ich nicht ob ich das machen kann wenn ja wo, wie ich da hinkomme.
Also spricht nichts dagegen nur sehe ich da erstmal noch mehr Fragezeichen als beim Sport zuhause.

Ich habe als ehrgeiziger Jugendfahrer eine notwendige Operation(keine Gelenke etc.) extra auf Anfang Februar gelegt und dann mein Training so vorverlegt,so das ich am OP-Termin den letzten 3Wochenblock eben überstanden hatte.
Im Krankenhaus dann quasi Erholung...,3Wochen später Rennen gefahren.
Hab es so ähnlich jetzt gemacht, nur ist die Totzeit hier mehr an meine Uni angelehnt.
 

Recordfahrer

...tritt jetzt kürzer und schneller
ok, Muskeln aufbauen oder erhalten geht damit natürlich in gewissem Rahmen
Sofern man nicht ohnehin "No-Gainer" ist. Ich benutze das Ding (Compex SP 4.0) jetzt seit August letzten Jahres, seit Oktober habe ich die Nutzung intensiviert (2 Sitzungen Muskelaufbau Zyklus 3 hintereinander, nach zwei Tagen Benutzung à 2 Sitzungen inklusive anschließendem Anti-Muskelkater-Programm ist der Akku fast leer), dennoch ist bisher weder optisch noch auf der Waage ein Muskelzuwachs zu verzeichnen:(. Aber sicherlich immer noch besser, als auf Muskeltraining komplett zu verzichten.
 

Damaja

Aktives Mitglied
Also dass man mit EMS Muskeln aufbauen kann, gilt ja als erwiesen Dafür ist es es ja, in der Physiotherapie eigentlich da.
Bei mir ist es unterschiedlich von Körperregion zu Körperregion wieviel Strom ich draufgeben kann. An den Beinen geht das bei mir ganz gut. Ich hab mir am Quadriceps schonmal einen zweitägigen Muskelkater geholt.
Diese Sache mit dem "ans Limit" gehen ist aber natürlich sehr vage.
Ich hab meinen Compex aber erst relativ kurz, muss mal sehen, ob man damit auch moderat wirklich Masse draufpacken kann.

Die Vielzahl der Programme ist auch so eine Sache. Ich nutze meistens Sport>Hypertrophie.
Inwiefern sich das jetzt von "Kraft" und Fitness>Muskelaufbau oder Rehabilitation>Muskelwachstum unterscheidet weiß ich auch nicht.
Geberall gibt es ja bei EMS-Geräten zwei Stellschrauben: Die Frequenz und die Impulsbreite. Bei EMS-Geräten von der KK wird das offengelegt, beim Compex nicht. Also ist nicht nachvollziehbar, wie damit trainiert/stimuliert wird.
Was für Ergebnisse möglich sind müsste ich mal über zwei drei Monate sehen. Glaube aber eigentlich dass es funktionieren sollte, da die Faktenlage das ja eigentlich bestätigt (aus physiotherapeutischer EMS).
 

Recordfahrer

...tritt jetzt kürzer und schneller
Also dass man mit EMS Muskeln aufbauen kann, gilt ja als erwiesen Dafür ist es es ja, in der Physiotherapie eigentlich da.
Bei mir ist es unterschiedlich von Körperregion zu Körperregion wieviel Strom ich draufgeben kann. An den Beinen geht das bei mir ganz gut. Ich hab mir am Quadriceps schonmal einen zweitägigen Muskelkater geholt.
Diese Sache mit dem "ans Limit" gehen ist aber natürlich sehr vage.
Ich hab meinen Compex aber erst relativ kurz, muss mal sehen, ob man damit auch moderat wirklich Masse draufpacken kann.
Prof. Froböse hatte in einem Interview bezüglich Krafttraining gesagt, dass es eben "No-gainer" gebe, die sich dann abmühen könnten , wie sie wollten. Allerdings hatte ich es vor etwas mehr als einem Jahr geschafft, mit Kniebeugen mit Curlstange vor der Brust, mein Gewicht von 62kg auf 67kg zu steigern (bei 1,77m Körpergröße). Leider gibt es keine expliziten Trainingsprogramme für die Compex-Geräte, vielleicht erreicht man da mit extrem hohen Strömen nichts oder das genaue Gegenteil (analog zum totgepumpten Reifen)-beim Muskelaufbau bin ich zum Schluß bis ans Limit gegangen (999), beim Anaerobie-Programm ist vorher Schluß, das brennt irgendwie mehr.
Die Kehrseite ist allerdings, dass ich auch nicht dick werde von (zu)viel Süßkram, ich bekomme dann nur irgendwann Darmprobleme.

Die Vielzahl der Programme ist auch so eine Sache. Ich nutze meistens Sport>Hypertrophie.
Inwiefern sich das jetzt von "Kraft" und Fitness>Muskelaufbau oder Rehabilitation>Muskelwachstum unterscheidet weiß ich auch nicht.
Geberall gibt es ja bei EMS-Geräten zwei Stellschrauben: Die Frequenz und die Impulsbreite. Bei EMS-Geräten von der KK wird das offengelegt, beim Compex nicht. Also ist nicht nachvollziehbar, wie damit trainiert/stimuliert wird.
Was für Ergebnisse möglich sind müsste ich mal über zwei drei Monate sehen. Glaube aber eigentlich dass es funktionieren sollte, da die Faktenlage das ja eigentlich bestätigt (aus physiotherapeutischer EMS).
Beim Muskelkraftprogramm sind die Pausen zwischen den Muskelanspannungen deutlich kürzer als beim Muskelaufbauprogramm. Bezüglich des Anaerobie-Programms hatte ich beim Googeln einen Beitrag eines Nutzers gefunden, der meinte, dass er deutlich besser die Berge hochkommt, seit er das Programm nutzt. Ich selbst habe jetzt auch gemerkt, dass ich da am Tag danach gut intensive Intervalle fahren kann, am Tag nach dem Muskelaufbauprogramm sind die Beine ziemlich tot. Es ist aber eine gute Alternative, etwa bei schlechtem Wetter, ausßerdem wird das Herz/Kreislaufsystem geschont (sonst bekomme ich den Puls auf dem Rad gar nicht mehr hoch). Beim Ausdauerprogramm werden vermutlich eher die langsamen Muskelfasern angesprochen. Für das Herz-/Kreislaufsystem wäre dann wirklich ein Gerät für die Arme sinnvoll. Es gibt ja für Bürotätige so eine Art Tretgerät, dass man unter den Schreibtischstellt und während des Sitzens quasi mit den Beinen eine Tretbewegung ausführt. Vielleicht geht das ja für die Arme auch zu benutzen-auf einer Tischplatte befestigt. Wie eine (ungewohnte) Armtätigkeit den Kreislauf schafft, habe ich vor Jahren gemerkt, als ich mit meinen Spargelarmen einen Baum umgesägt hatte. Das war eine Plackerei!
 

Damaja

Aktives Mitglied
Prof. Froböse hatte in einem Interview bezüglich Krafttraining gesagt, dass es eben "No-gainer" gebe, die sich dann abmühen könnten , wie sie wollten. Allerdings hatte ich es vor etwas mehr als einem Jahr geschafft, mit Kniebeugen mit Curlstange vor der Brust, mein Gewicht von 62kg auf 67kg zu steigern (bei 1,77m Körpergröße). Leider gibt es keine expliziten Trainingsprogramme für die Compex-Geräte, vielleicht erreicht man da mit extrem hohen Strömen nichts oder das genaue Gegenteil (analog zum totgepumpten Reifen)-beim Muskelaufbau bin ich zum Schluß bis ans Limit gegangen (999), beim Anaerobie-Programm ist vorher Schluß, das brennt irgendwie mehr.
Die Kehrseite ist allerdings, dass ich auch nicht dick werde von (zu)viel Süßkram, ich bekomme dann nur irgendwann Darmprobleme.
Du kannst ja, wenn du mit einem Gewicht trainierst, erkennen, ob du das Gewicht signifikant steigern kannst. Wenn das klappt, dann "gainst" du ja auch etwas. Das heißt ja nicht, dass es unbedingt Hypertrophie sein muss. Aber wenn du deine schnellen Muskelfasern oder eben mehr Fasern rekrutieren kannst, dann solltest du früher oder später auch dickere Fasern, sprich Hypertrophie bekommen. Ergo, ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Mensch mit normaler Muskulatur mit keinem Training einen Aufbau der Muskelmasse/Hypertrophie hinbekommt.
Ich schaue Froböse ganz gerne und weiß jetzt nicht, in welchem Zusammenhang er das sagte...aber ich würde mich damit nicht abfinden und bin ziemlich sicher, dass jeder mit einem passenden Training auch ein paar Muskeln aufbauen kann.

Wie viel Strom da mit dem Compex geht hängt auch stark von den Pads sowie Gel ab. Ich kam mit anderen Pads auch letztens über 300, wo zwei Tage vorher mit anderen Pads noch bei 200 Schluss war. Sprich, check ein paar Pads, dann bekommst du da wahrscheinlich nicht mal ansatzweise 999 durch.

Was meinst du damit, dass es keine expliziten Trainingsprogramme von Compex gibt? Wenn du Pläne meinst, die gibt es doch. Mit Beispielen, zum Beispiel eben für einen Radsportler.

Beim Muskelkraftprogramm sind die Pausen zwischen den Muskelanspannungen deutlich kürzer als beim Muskelaufbauprogramm. Bezüglich des Anaerobie-Programms hatte ich beim Googeln einen Beitrag eines Nutzers gefunden, der meinte, dass er deutlich besser die Berge hochkommt, seit er das Programm nutzt. Ich selbst habe jetzt auch gemerkt, dass ich da am Tag danach gut intensive Intervalle fahren kann, am Tag nach dem Muskelaufbauprogramm sind die Beine ziemlich tot. Es ist aber eine gute Alternative, etwa bei schlechtem Wetter, ausßerdem wird das Herz/Kreislaufsystem geschont (sonst bekomme ich den Puls auf dem Rad gar nicht mehr hoch). Beim Ausdauerprogramm werden vermutlich eher die langsamen Muskelfasern angesprochen. Für das Herz-/Kreislaufsystem wäre dann wirklich ein Gerät für die Arme sinnvoll. Es gibt ja für Bürotätige so eine Art Tretgerät, dass man unter den Schreibtischstellt und während des Sitzens quasi mit den Beinen eine Tretbewegung ausführt. Vielleicht geht das ja für die Arme auch zu benutzen-auf einer Tischplatte befestigt. Wie eine (ungewohnte) Armtätigkeit den Kreislauf schafft, habe ich vor Jahren gemerkt, als ich mit meinen Spargelarmen einen Baum umgesägt hatte. Das war eine Plackerei!

Ja aber die Pausen zwischen den Kontraktion werden nicht kriegsentscheidend sein.
Die Frequenz bestimmt, welche Muskelfasern rekrutiert werden, die Stromstärke bestimmt dann, wie viele Fasern rekrutiert werden.
Mein Compex hat ein paar andere Programme. Dennoch, Hypertrophie, Kraft, Muskelaufbau und Muskelwachstum hat ja als Ziel, eben die genannten Begriffe, eine sehr große Schnittmenge.
Hypertrophie ist Verdickung der Fasern (also das, was die meisten im Studio wollen, sichtbar mehr Masse an Muskeln).
Kraft dürfte unter anderem auch mit einer Verdickung der Fasern einher gehen.
Muskelaufbau klingt für mich nach mehr Masse, sprich Hypertrophie.
Muskelwachstum klingt nach reiner Hypertrophie.

Dass die Impulsbreite, Freuquenz und Pausen sich gemäß Kategorie, aus der die Programme sind (Sport, Fitness und Rehabilitation), unterscheiden, macht Sinn. Dennoch müssten die Parameter recht dicht beisammen sein.
Ziel ist zumindest bei Sport>Hypertrophie, Fitness>Muskelaufbau und Rehabilitation>Muskelwachstum meiner Meinung nach gleich. Die Programme können nur geringfügig abweichen in Frequenz, Impulsbreite und Pause.
 

Recordfahrer

...tritt jetzt kürzer und schneller
Was mich extrem gewundert hat (und es eigentlich immer noch tut), dass sich die Zyklen 1-3 von der Länge her kaum unterscheiden, meistens sind das pro Zyklus nur 1-1,5 Minuten Unterschied. Das mit den Pads kann hinkommen, ich habe zum Teil noch die ersten benutzt (solange die kleben, sah ich da keinen Wechselbedarf), aber die werden sicher (gerade bei hohen Strömen) auch irgendwie verschleißen. Gestern habe ich dann mal alle komplett erneuert, und es hat deutlich stärker gebrannt-und heute habe ich tatsächlich mal wieder Muskelkater. Da es irgendwo hieß, man solle die Füße fixieren, habe ich das mittels Holzleiste hinter den vorderen Stuhlbeinen gemacht. Dabei muß man aber wohl leider beachten, dass die Kniegelenke dabei belastet werden, dadurch habe ich wohl einen im linken Knie vorhandenen Knorpelschaden etwas verschlimmert. Daher ist das linke Bein nur noch mittels eines um die Stuhlbeine gezogenen Fahrradschlauches stabilisiert, und ich gehe nur noch bis maximal 550 (Anaerobie) bis 700 (Muskelaufbau), dabei werden mittlerweile beide Knie bandagiert (im rechten fing es vor einigen Wochen an, hinter der Kniescheibe höllisch zu brennen, mit Bandage gibt es keine Probleme). Muskelaufbau dient wohl wirklich dem Aufbau zusätzlicher Muskelfasern, während die Unterprogramme (Anaerobie, Ausdauer, Kraftaufbau) dann quasi nur die Muskelfasern formatieren, beziehungsweise programmieren, oder es werden dabei nur bestimmte Bereiche der Muskulatur aktiviert.

Um nach der OP möglichst wenig Muskulatur zu verlieren-laß' Dir bloss kein Cortison oder Prednisolon aufs Auge drücken, das sind Muskelkiller schlechthin, man kann da beim Muskelabbau förmlich zugucken. Zur Bekämpfung von etwaigen Entzündungen (ich hoffe nicht, dass Du welche bekommst, aber nur für den schlimmsten Fall gebe ich Dir den Tip) eignet sich auch Celebrex. Leider kann man davon einen Reizdarm bekommen (mögliche Nebenwirkung). Den habe ich schon, dementsprechend hat eine einzigeTablette dann richtig reingehauen. Das hatte mehrere Tage gedauert, bsi sich alles wieder beruhigt hatte.
 
Zuletzt bearbeitet:

Fritzz75

Aktives Mitglied
Ich hatte auch eine Hüftspiegelelung (cam impingment). Richtig Sport kannst du für mindestens 2 Monate völlig vergessen - evt. nach zwei drei Wochen gaaanz easy im leichtesten Gang auf einem Damenrad durch die Gegend gurken, wenn Dir das Krückenlaufen zu nervig wird (Arzt sagte, diese Bewegung wäre zwar gut, aber von ihm keine Freigabe wg. Sturzrisiko). Ich dachte vorher auch, dass ich nach zwei drei Wochen wieder loslegen könnte - kannst Du aber völlig knicken. Ohne Krücken gehen ging nach 7 Wochen, am Schreibtisch sitzen (90 Grad Winkel) mit Einschränkungen ebenfalls nach 7 Wochen. Ich bin heute zufrieden, da ich im Alltag so gut wie nicht eingeschränkt bin. Allerdings merke ich meine Hüfte, wenn ich mal was schweres Tragen muss und habe das Laufen als Wintersport aufgegeben. In Sachen Rennrad merke ich Sie leider manchmal auch, ist aber noch ok und ich kann viel über die Sitzposition kompensieren (kürzere Kurbel!).

Mein Rat: Keine Angst um die verpassten Sportwochen, die Form kommt zurück und zwar auch relativ schnell. Vergammel die Zeit einfach schön, iss nicht nur Schrott und gib deinem Körper die Zeit und Ruhe, die notwendig ist. Gute Besserung!
 

Damaja

Aktives Mitglied
Hi Fritz,

danke für deine Antwort. Dann hatte ich wohl bis jetzt mehr Glück. 80° ging bei mir ein Tag nach der OP ohne Probleme, Schmerzen hatte ich seltsamerweise von der OP nie. Laufen ging eingeschränkt nach einer Woche, recht okay nach zwei Wochen, ohne Freigabe.
Jetzt nach vier Wochen fahre ich wieder kürzere Strecken mit dem Rad recht normal, ich vermeide aber jegliche explosive Belastungen.
Ich denke beim Gangbild gibt es noch leichte Abweichungen von der Normalität, laufen würde ich auch noch auf keinen Fall.

Aktuell befinde ich mich noch in der Reha bzw Physio, Übungen mit dem Therapeut sowie spezielle Beinpresse.
Ich hoffe weiterhin, dass es langfristig zu einem problemlosen Bewegungsablauf bei allen Belastungen kommt, dazu kann ich noch nichts sagen aber hoffe das beste.
 

mäcpomm

Aktives Mitglied
Ich durfte nach meiner Hüftarthroskopie relativ schnell wieder auf einen Ellipsentrainer im Studio meines Physiotherapeuten.
 
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