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Everest... da werden Tränen kullern.

SlowRoll

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......

Selbst in der Medizin gibt es viele Diagnosen, wo selbst die Ärzte dem Patienten eine schlechte oder überhaupt keine Heilung voraussagen (Lähmung z.B.), doch der Patient widerlegt dies eben mit seinem positiven Willen.

......

Merkste selber wenn du mal drüber nachdenkst
Fehldiagnosen sind was anderes als physikalische Naturgesetze durch Willen aushebeln
aber damit ist das Thema für mich durch.

Ich hab viele Ärzte im Bekanntenkreis und war mit einer Ärztin zusammen ;)
Das sind auch nur Menschen die Fehler machen.
Ne Menge Fehler

und dieser Thread hat damit eigl auch nichts zu tun.

Die Aufgabe ist durchaus sehr lösbar die der TE sich ausgesucht hat.
Nur halt nicht für jeden
 
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ronde2009

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Ja und ist absoluter Quatsch. (Edit: natürlich so wie du es schreibst kommt es öfter vor , das liegt aber hauptsächlich an mangelndem wissen derer die sagen das etwas nicht gehen würde statt an Willen der Übermenschliches ermöglicht)

Das dazu gern genutzte Beispiel der Hummel ist da echt auch ein ParadeExampel von Realitätsverweigerung und stammtisch Gequatsche.

Fakt: Lange Zeit wusste man nicht wie die Hummel fliegen konnte , da nach bisherigen physikalischen Modellen man die nötigen Voraussetzungen nicht nachrechnen konnte.
1996 hat sich das dann aber geändert.

Hierzu :
Der experimentelle Nachweis dazu wurde im Jahr 1996 erbracht, als Charles Ellington von der Universität Cambridge Versuche zum Insektenflug vornahm: Durch den Flügelschlag werden Wirbel erzeugt, die der Hummel den nötigen dynamischen Auftrieb verschaffen. Mithilfe einer Superzeitlupenkamera fand Ellington heraus, dass die Hummel ihre Flügel bis zu 200-mal pro Sekunde kreisförmig bewegt und dabei einen tornadoartigen Luftwirbel (Tornado-Effekt) erzeugt. Dadurch entsteht ein Unterdruck, und die Hummel erhebt sich in die Luft.


Es ist also keineswegs so dass die Hummel einfach fliegt obwohl es nach aerodynamischen Gesetzten nicht möglich wäre....
Es war nur so dass wir bis 1996 nicht wussten warum es funktioniert.

Physik ist eben kein Wunschkonzert
Da kann man noch so sehr fan von Zauberei sein.

Fehlender Wille kann zweifelsfrei natürlich zum scheitern führen obwohl die Physikalischen Leistungsvoraussetzungen da wären.
Umgekehrt geht das aber halt nicht.


Zum TE und seinem Vorhaben.

242km und 8800hm in 16.5h
geht das ?
Ja sicher , gibt ne Menge Leute die das schaffen können.
Zweifelsohne eine extrem harte Aufgabe aber ich würde mir das selbst zutrauen das prinzipiell mit einem Jahr vorlauf als Vorbereitung schaffen zu können. Und ich bin gerade mal auf dem Niveau ner Hobby C-Lusche

Ob er es schafft ?
Keine Ahnung ,) aber ich freue mich auf die Stravafahrten und Berichte von ihm.
Die Diskussion mag für Dich ergiebig sein, sinnvoll ist sie aber nicht.
Man weiß nie welche Talente ein Fahrer hat bis er sie wiederholt im Wettkampf zeigt. Das bedeutet für mich nur, ich kann nicht vorhersehen welches Potenzial der User hat. Wenn er untrainiert aber talentiert ist kann er sowas gut schaffen. Mit Schmerzen.
Er weiß es noch nicht aber es wird sich herausstellen. Ich persönlich habe sehr viel Respekt vor der Länge weil ich immer wieder orthopädische Probleme bekomme (Rücken oder Füße). Und das fängt bei 150-200km bzw. über 3000HM in Wettkämpfen an ohne das ich es vorhersagen kann. Da müsste man sich wohl beraten lassen (Schuhe, Rad, usw.) Wenn ich überlege, das dann noch nicht mal die Hälfte der Herausforderung geschafft sind bekomme ich Respekt. Auf der anderen Seite fahren wir das viel schneller und das ist wohl das Problem. Langsamer geht viel mehr.
Ich werde es wohl auch mal versuchen aber vorher meinen Bike und Schuh Fitter um Rat fragen. Sonst wird die Sache nicht nur schmerzhaft sondern vielleicht auch schädlich.
@pjotr : Deinen Verweis auf die CK könnte man präzisieren. In meiner Studienzeit lernte ich: die CK an und für sich kann zu Fehldiagnosen eines Herzinfarktes führen. Erst die Erhebung der Unterfraktion CK-MB zeigt ob es zu Herzschädigungen gekommen ist. Ein sehr hoher CK Wert bis zu 7 Tage nach Wettkampf ist aber schon ein kritisches Ereignis. Im Hobbysport wurden zuletzt sehr ungesunde Effekte z.B. beim Cross Fit beobachtet. Da machen Leute mehrere hundert Klimmzüge in einer Einheit und bekommen einige Tage danach echte muskuläre Probleme. Krankenhaus. Also, ganz so unbedenklich ist es nicht.
Aber wie Leon sagt, ohne Träume hätte man die intensiven Tage nie gesehen.
Aber, immer ein aber:) Mit Leistungssport hat das wenig zu tun, es ist eher laienhafte, mutige Selbsterfahrung mit Schmerzen danach.
 
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pjotr

Radprofi, gefangen im Körper einer Hobbylusche
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Selbst in der Medizin gibt es viele Diagnosen, wo selbst die Ärzte dem Patienten eine schlechte oder überhaupt keine Heilung voraussagen (Lähmung z.B.), doch der Patient widerlegt dies eben mit seinem positiven Willen.
Woher weiß man, dass die Heilung in solchen Fällen der ominöse Wille des Patienten entscheidend war und nicht einfach purer Zufall? Die Behauptung, dass Willenskraft Krankheiten heilen könne, ist ein Beispiel für "Conformation-Bias". Es gibt überhaupt keine Möglichkeiten, einen Zusammenhang zwischen Willen und Remission von Erkrankungen empirisch zu überprüfen, geschweige denn zu bestätigen. Auf Friedhöfen liegen zahllose Menschen, die sich mit unbändigem Willen gegen tödliche Krankheiten gewehrt haben.

Natürlich spielt Willen (oder besser Einsicht) in Bezug auf Gesundheit genauso eine Rolle wie im Sport. Wer gesund bleiben will, lebt dementsprechend, lässt sich impfen, nimmt frühzeitig Vorsorgeangebote war etc. - arbeite also langfristig auf ein Ziel hin. Wer ein sportliches Ziel erreichen will, passt das Ziel seinen Möglichkeiten und Ressourcen an, fängt rechtzeitig mit dem Training an und arbeitet dann konsistent darauf hin. Darin zeigt sich Willensstärke!
 

fabibo

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242km und 8800hm in 16.5h
geht das ?
Ja sicher , gibt ne Menge Leute die das schaffen können.
Zweifelsohne eine extrem harte Aufgabe aber ich würde mir das selbst zutrauen das prinzipiell mit einem Jahr vorlauf als Vorbereitung schaffen zu können. Und ich bin gerade mal auf dem Niveau ner Hobby C-Lusche

Ob er es schafft ?
Keine Ahnung ,) aber ich freue mich auf die Stravafahrten und Berichte von ihm.


Ich denke das fasst es ganz gut zusammen. Das ist sicherlich nicht unmöglich und der TE scheint ja auch "fit" zu sein...

Die ganze "Magie=Physik/Wollen" Diskussion hier im Thread führt doch zu nichts und dreht sich seit 2 Seiten im Kreis.

Gestern mal ne kleine Testrunde gedreht um zu schauen wo ich stehe da ich das Rennrad auf Grund des miesen Wetters kaum bewegt habe. 153 km mit 2900 Hm. Ging ganz gut, in knapp 6h war ich durch wobei der letzte Pass dann doch Körner gekostet hat. Gegenwind und teilweise am Unterlenker im 2ten Gang da hochgedrückt. (Col du Pillon von Gstaad aus). Muss jetzt mal die Übersetzung anpassen, 36/30 ist dann doch an einigen Stellen etwas zu hart gewesen und musste aus dem Sattel. Das ist der Unterschied zu den Hm die ich bisher auf dem Enduro gemacht habe, da bleibt man sitzen und wirft den Rettungsanker (30/52). Muss ich mir angewöhnen da auch mal in einem dickeren Gang zu bleiben.
Ist noch ein Stück Arbeit aber ich sehe dem ganzen noch optimistisch entgegen.


Die Daten sprechen doch deutlich dafür, dass es machbar ist. Mit ner 1:1 Übersetzung und ausreichend Energie und Flüssigkeitszufuhr sollte das in 16,5h Fahrzeit zu schaffen sein. Und wenn es länger dauert ist es halt so und wenn man nach 6000 hm am Ende ist, ist das auch keine Schande.
 
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