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Everest... da werden Tränen kullern.

Lemming

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Moin zusammen.
Ich habe mich in meinem jungen Übermut zur Tour des Stations ( https://tourdesstations.ch/ ) angemeldet und den Haken bei der Everest Runde gemacht... 242 km mit besagten 8848 Hm. Ich mag die Herausforderung, am 07.08 ist es soweit und bis dahin muss ich halt noch etwas fitter werden damit die Tränen nicht schon zur Halbzeit kullern.
Zu mir. 43, 180cm und 77kg. Komme von den Stollenreifen und habe mir vor ein paar Jahren ein 2012er Venge gekauft und letztes Jahr dann den Spaß am Rennrad und dummen Ideen gefunden. Bin in 12 Stunden (10.5 h Fahrzeit) zweimal um den Genfer See (340 km, 1500 Hm), würde gerne mal nen dreifachen versuchen aber jetzt geht erstmal in die Berge.
Das Rad ist mit seinen 8.2 kg und den hohen Felgen denke ich suboptimal, die Frage ist ob ich das gegen was leichteres eintauschen sollte oder das eine Kilo eher zu vernachlässigen ist und vielleicht in einen leichteren Laufradsatz investieren sollte. Wenn eintauschen, gegen was. So ein Spezi Sl6, das Sl 7 ist etwas zu teuer, wäre gebraucht im Bereich des möglichen wenn ich das Venge gut verkauft bekomme.
Das Beintunig hat bereits begonnen, im April stehe ich jetzt bei knapp 12k Hm, die meisten dem MTB (14.8 kg Enduro), fürs RR wars bisher zu kalt und etwas auf dem CX. Hoffe dass ich ab Mai dann langsam mal Pässe in Angriff nehmen kann um zu schauen wie sich mal +4000 Hm anfühlen.
Jemand hier Tipps und Tricks, bzw Erfahrungen gemacht die man beachten sollte?
Gruss Axel
 

Leon96

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Zu mir. 43, 180cm und 77kg.

Das Rad ist mit seinen 8.2 kg und den hohen Felgen denke ich suboptimal, die Frage ist ob ich das gegen was leichteres eintauschen sollte oder das eine Kilo eher zu vernachlässigen ist und vielleicht in einen leichteren Laufradsatz investieren sollte. Wenn eintauschen, gegen was.
Nix für ungut.
Wenn es an dem einen kg scheitert, dann hättest du es eh nicht geschafft.
Und ansonsten dürfte es bedeutend einfacher und vor allem günstiger sein, wenn du das eine KG bei dir selbst einsparst.


Viel viel viel viel wichtiger;

Bezüglich Tipps/Erfahrungen.
Hast du selbst Erfahrungen mit solchen Distanzen? Scheiß erstmal auf die Höhenmeter.
Sind überhaupt Erfahrungen im Bereich der zu erwartenden Fahrzeit vorhanden?

Was Pacing angeht (ersten 5 Stunden gibts nix zu gewinnen aber alles zu verlieren), aber insbesondere auch die Ernährung angeht!
Da kann man bei solchen Projekten am Ende ALLES wegschmeißen. Das sind meiner Meinung nach die beiden mit ABSTAND wichtigsten Punkte.

Du musst bzw. solltest im Training nicht unbedingt die volle Renndistanz vorher schon fahren.
Aber wenn die Erfahrungswerte auf solchen Distanzen so gänzlich fehlen ist es zumindest kein Fehler sich in die Richtung mal hinzutasten um ein Gefühl für Pacing zu bekommen und vor allem auch für die Ernährung auszuprobieren.

Wenn man etwas nicht will, dann sind es Projekte und Tests am Tag wenn es soweit ist.


Ansonsten solche Dinge;
Passt die Übersetzung? Wirst du an dem Anstieg eine VERNÜNFTIGE Trittfrequenz fahren können?
Und das auch noch nach über 10h wenn du schon müde bist, vielleicht unerwartet langsamer wirst als du es geplant hast? Wenn man irgendwas nicht will, dann ist es sich mit 50er bis 60er TF nach über 10h irgendwo den Berg hochzuwürgen.

Das wären die Dinge die mir persönlich in den Kopf kommen würden. Und nicht die 1kg mehr oder weniger am Rad.
 
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Lemming

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Danke für deine Tipps. Meine Erfahrung sind die 340 km um den See in 12h...
Da habe ich den Fehler gemacht und bin die Sache zu schnell angegangen.
Gewicht, da werde vielleicht noch 1-2 kg bei mir drin sein, mehr aber leider nicht. Bin mit dem Körperfett schon irgendwo um die 10% je nach Messung und ne kleine Notreserve ist immer gut. Das Rad wäre auch mehr als ne psychologische Stütze. Mal schauen was ich noch fürs Venge bekommen würde.
Übersetzung muss ich mal schauen...den 52iger Rettungsring vom Mtb werde ich da nicht drauf bekommen, dachte irgendwas in Richtung 34/30 oder besser 32 für den letzten Pass.
 
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pjotr

Radprofi, gefangen im Körper einer Hobbylusche
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Das Thema mit dem Rad kannst Du erstmal vergessen, ein neues Rad ist schön, aber es wird dich nicht retten. Das wichtigste ist, dass Du ausreichend Trainingsumfang machst, also viele lange (=>mehrstündige Touren), und auch immer wieder lange und auch kurze Berge trainierst und die wöchentliche Gesamtbealstung und den Umfang langsam steigerst. Dein Eintrag liest sich so, als sei das noch nicht erfolgt. April ist im Hinblick auf Dein Ziel eigentlich schon fast zu spät, um damit jetzt zu beginnen. Daher sollte darauf ab sofort der Fokus liegen.
 

Lemming

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Das neue Rad soll mich nicht retten sondern ich dachte es kann mehr marginal auf den letzten Metern helfen und u.U. ist es auch eine psychologische Stütze.
Anyhow, werde sobald es die Temperaturen zulassen mit dem Rad zur Arbeit, 55km/800 Hm und auf dem Rückweg dann noch einen Pass einbauen. Momentan hat es aber noch Minusgrade, da macht das keinen Spaß.
Training bisher fand wie geschrieben eher auf dem Mtb oder CX statt, da sind es dann eher weniger Kilometer, seit Jahrebeginn ca. 750 km mit 21k Hm plus 25k Hm auf Skiern und der Februar war jobbedingt sehr ruhig. Dass das nicht reicht ist mir auch klar und bis zum Rennen ist noch ein langer Weg aber zurück kann ich eh nicht mehr und ankommen ist die Devise.
 

pjotr

Radprofi, gefangen im Körper einer Hobbylusche
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Bei der bisherigen Jahreskilometerleistung wirst Du ein kleines Trainingswunder brauchen, um ins Ziel zu kommen. Da darf kein Wochenende mehr verstreichen, ohne dass Du eine längere Einheit fährst.
 

dapf

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Anyhow, werde sobald es die Temperaturen zulassen mit dem Rad zur Arbeit, 55km/800 Hm und auf dem Rückweg dann noch einen Pass einbauen. Momentan hat es aber noch Minusgrade, da macht das keinen Spaß.
Training bisher fand wie geschrieben eher auf dem Mtb oder CX statt, da sind es dann eher weniger Kilometer, seit Jahrebeginn ca. 750 km mit 21k Hm plus 25k Hm auf Skiern und der Februar war jobbedingt sehr ruhig. Dass das nicht reicht ist mir auch klar und bis zum Rennen ist noch ein langer Weg aber zurück kann ich eh nicht mehr und ankommen ist die Devise.

Statt täglich so eine "halb-anstrengende" Strecke als Arbeitsweg zu fahren, würde ich eher an jedem Wochenende ab jetzt richtig Strecke und Höhenmeter machen. Also natürlich langsam steigern, aber Start mit 100-120 km und 2000-2500 Hm, und dann Woche für Woche steigern.
Dabei - wie schon jemand erwähnt hat - unbedingt testen, wie du ernährungstechnisch klarkommst. Gibt es bei deiner geplanten Tour Verpflegung unterwegs? Wenn ja, was? Verträgst du das?
Und teste auch, mit welchen Klamotten du am besten zurechtkommst. Wenn du Pech hast, schwitzt und frierst du immer schön im Wechsel, je nachdem ob es hoch oder runter geht, und das viele Stunden lang.
Und ja, die Übersetzung: 34/32 sollten schon sein.

Aber machbar ist das schon bei guter Grundfitness.
 

FreeriderMuc

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Renner der Woche
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Respekt, das ist schon eine Herausforderung! Würde mich auch mal reizen. :daumen:

Wie würden die Experten hier, denn die Ernährung für ein solches Event planen? Am WE gibts hier in der Gegend eine kleine (Einzel-) Veranstaltung mit 300km und 4000HM wo ich überlege mitzufahren. Natürlich nur Selbstverpflegung. Oft liest man ja von 70-90gr. Kohlenhydrate pro Stunde, ich glaube so viel hab ich noch nie auf langen Runden gefuttert...
 

müsliriegel

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Ich will dich ja nicht demotivieren, aber die bisherige Jahresleistung lässt mich eher daran zweifeln, ob Du so eine Tour dieses Jahr schaffen könntest. Bisher scheinst Du ja nur "sehr flache" Touren zu fahren, unterschätze mal nicht, was Höhenmeter ausmachen.
 

dapf

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Respekt, das ist schon eine Herausforderung! Würde mich auch mal reizen. :daumen:

Wie würden die Experten hier, denn die Ernährung für ein solches Event planen? Am WE gibts hier in der Gegend eine kleine (Einzel-) Veranstaltung mit 300km und 4000HM wo ich überlege mitzufahren. Natürlich nur Selbstverpflegung. Oft liest man ja von 70-90gr. Kohlenhydrate pro Stunde, ich glaube so viel hab ich noch nie auf langen Runden gefuttert...
Das ist individuell total unterschiedlich. Viele kommen ja mit Gels, Riegeln usw. gut durch. Ich persönlich vertrag das gar nicht, sondern brauch eher Herzhaftes (Fettbemme, gekochte Kartoffeln mit Salz, Käsesemmel, Bockwurst, sehr gern Suppen). Und wenn es bei so einer langen Strecke nichts zum Einkehren gibt, wird das schon transporttechnisch spannend.
 

dapf

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Ich will dich ja nicht demotivieren, aber die bisherige Jahresleistung lässt mich eher daran zweifeln, ob Du so eine Tour dieses Jahr schaffen könntest. Bisher scheinst Du ja nur "sehr flache" Touren zu fahren, unterschätze mal nicht, was Höhenmeter ausmachen.
Wir wissen ja nicht, was der Fragesteller in den letzten Jahren so gefahren ist.
 

FreeriderMuc

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Das ist individuell total unterschiedlich. Viele kommen ja mit Gels, Riegeln usw. gut durch. Ich persönlich vertrag das gar nicht, sondern brauch eher Herzhaftes (Fettbemme, gekochte Kartoffeln mit Salz, Käsesemmel, Bockwurst, sehr gern Suppen). Und wenn es bei so einer langen Strecke nichts zum Einkehren gibt, wird das schon transporttechnisch spannend.
Nur Riegel würde ich wohl auch nicht schaffen, wohl eher unterwegs bei Tankstelle / Bäckerei nachlegen.
 

Lemming

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Wie gesagt, komme von den Stollenreifen und Kilometer waren mir da nie so wichtig. Da wurden Höhenmeter, bis zu 2500 gemacht um zu den schönen Trails zu kommen. Der Fokus lag und liegt da auf bergab. Technisch und Vollgas.
Letztes Jahr halt die 340 km um den See mit vielleicht 500 km in den Beinen gemacht und es ging ganz gut, aufs Essen muss ich achten, das war mein Problem. Sonst waren 160 km Touren mit knapp 3000 Hm ohne Probleme machbar... Jahreskilometer lagen irgendwo bei 2500 alles zusammen wobei ich nicht Buch geführt habe und Strava erst seit Juli nutze.
Auf dem Rennrad sind momentan so 1000 hm/h möglich, das halte ich auch länger durch. Meine Hausrunde mit dem Enduro auf Trails und dicken Reifen hat 1750 Hm und ist in 3 Stunden durch ohne dass ich aus dem letzten Loch jappse. Muss mal hoffen dass es wärmer wird damit ich mal auf dem RR ne längere Runde drehen kann.
 

dapf

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Wie gesagt, komme von den Stollenreifen und Kilometer waren mir da nie so wichtig. Da wurden Höhenmeter, bis zu 2500 gemacht um zu den schönen Trails zu kommen. Der Fokus lag und liegt da auf bergab. Technisch und Vollgas.
Letztes Jahr halt die 340 km um den See mit vielleicht 500 km in den Beinen gemacht und es ging ganz gut, aufs Essen muss ich achten, das war mein Problem. Sonst waren 160 km Touren mit knapp 3000 Hm ohne Probleme machbar... Jahreskilometer lagen irgendwo bei 2500 alles zusammen wobei ich nicht Buch geführt habe und Strava erst seit Juli nutze.
Auf dem Rennrad sind momentan so 1000 hm/h möglich, das halte ich auch länger durch. Meine Hausrunde mit dem Enduro auf Trails und dicken Reifen hat 1750 Hm und ist in 3 Stunden durch ohne dass ich aus dem letzten Loch jappse. Muss mal hoffen dass es wärmer wird damit ich mal auf dem RR ne längere Runde drehen kann.
Das klingt doch gar nicht schlecht. Du musst dich jetzt an die andere Übersetzung und die andere Haltung bergauf gewöhnen, dafür kannst du bergab durchaus die Beine lockern und dich erholen - im Gegensatz zu deinen bisherigen Touren, wo man ja auch bergab selten im Sattel sitzt...
 

pjotr

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Dass die Ernährungsfrage so "total individuell" sei, ist ein bisschen Radtouristen-Folklore. Die Grundlagen der Ernährung auf langen Touren und bei hohen Belastungen sind gut erforscht und die Schlussfolgerungen daraus lauten, dass es auf langen und anspruchsvollen Fahrten in erster Linie darum geht, möglichst viele KH zu sich zu nehmen. Fettige Speisen wie Wurst etc. verlangsamen die KH-Aufnahme und beeinträchtigen die Leistungsfähigkeit. Dass man irgendwann durchaus Hunger auf solche Speisen entwickelt, ist verständlich - geht mir auch so - ändert aber nix an den negativen Effekten. Es gab umfangreiche Forschungen, bei denen Fett als Energielieferant bei Ausdauerleistungen zugeführt wurde, um dadurch den Fettstoffwechsel zu verbessern und KH-Reserven zu schonen. Es hat sich dabei u.a. gezeigt, dass man durch eine gezielte Fettdiät tatsächlich den Fettanteil am Stoffwechsel erhöhen kann, m.a.W der Körper verbrennt das, was man ihm gibt. Allerdings hat sich dabei auch gezeigt, dass dies nur bei niedrigen Leistungen funktioniert und somit für sowohl für Wettkampfbelastungen als auch für Touren auf bergigem Terrain eine völlig ungeeignete Ernährungsstrategie ist. Der entscheidende Faktor für solche Belastungen ist, kurzfristig große Mengen an KH aufnehmen zu können, um dadurch die Erzeugung hoher Leistungen, wie man sie nun einmal am Berg braucht, zu ermöglichen.
Wieviel Gramm KH in welcher Zusammensetzung jemand zuführen kann ohne Magen- und Darm-Probleme zu bekommen ist dann in der Tat individuell verschieden und kann und sollte (!) durchaus auch trainiert werden. 90gr./h dürften nicht selten zuviel sein, das muss man halt vor der entscheidenden Tour bzw. dem Wettkampf ausprobieren. Auch ob man die KH als Gels oder in anderer Form zu sich nimmt, muss man mal ausprobieren. Auch hier gibt es aber Infos aus Forschung und Praxis die zeigen, dass es je höher die relative Leistung, desto eher sollte man sich auf flüssige KH wie Gels verlegen. Feste Nahrung wird bei hohen Belastungen wie etwa längeren Passauffahrten nicht mehr so gut und schnell verdaut, liefert damit nicht schnell genug Energie und birgt die Gefahr von Magen- und Darm-Beschwerden. In der Frühphase einer Tour oder wenn die Topografie gerade nicht so extrem anspruchsvoll ist, spricht aber nichts gegen feste Nahrung, z.B. Brötchen mit Konfitüre oder auch Käse und ähnlich leicht verdauliche Speisen.
 

eins4eins

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Sich selbst herausfordern zu wollen kann ich gut verstehen. Warum man nicht wenige dann aber gleich ein derartiges Extrem wählen, ist mir jedes mal wieder schleierhaft.
Selbst als gut trainierter Radfahrer ist das eine brutale Runde.
 

pjotr

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Sich selbst herausfordern zu wollen kann ich gut verstehen. Warum man nicht wenige dann aber gleich ein derartiges Extrem wählen, ist mir jedes mal wieder schleierhaft.
Selbst als gut trainierter Radfahrer ist das eine brutale Runde.

Mit einer "normal-anspruchsvolllen" Tour scheinen sich viele nicht mehr begnügen zu wollen. Es muss gleich das ganz Extreme sein - wohl auf der Suche nach dem ganz großen Kick.
Für mich sind das Exzesse ohne Sinn und Verstand.
 

FreeriderMuc

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Naja, man muss sowas ja nicht andauernd machen, aber ab und zu um mal seine Grenzen auszuloten wieso nicht. Generell finde ich so eine Everesting Pässerunde aber schon attraktiver als zig Wiederholungen an irgendeinem Hausberg. :)
 

pjotr

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Naja, man muss sowas ja nicht andauernd machen, aber ab und zu um mal seine Grenzen auszuloten wieso nicht. Generell finde ich so eine Everesting Pässerunde aber schon attraktiver als zig Wiederholungen an irgendeinem Hausberg. :)
Gar keine Frage, dass es toll ist, die eigenen Grenzen auszuloten, bin selber >15 Mal den Ötzi einmal PBP und andere mehr oder weniger herausfordernde Sachen gefahren. Man sollte nur wissen, auf was man sich einlässt und die Fitness sollte zu den Plänen passen. Das scheint mir hier doch fraglich.
 
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