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Essen bei Fettstoffwechseltraining

Dieses Thema im Forum "Fitness und Training" wurde erstellt von Piti.Valv, 27 November 2017.

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  1. Fe der Bergfloh

    Fe der Bergfloh Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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  3. fn2

    fn2 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21 Januar 2017
    Beiträge:
    699
    Wie viele lange Einheiten mit 3-4h hast du denn schon gemacht und wie viel Pause lag zwischen den Einheiten?

    Was heißt das?
    a) fällst du komplett vom Rad,
    b) kannst du langsamer weiter fahren,
    c) hast du einfach nur Hunger?

    Meistens passiert so etwas, wenn man irgendwo in einem Feld steht, weit weg von zu Hause. Dann hast du mehrere Möglichkeiten:
    a) Krankenwagen rufen
    b) Taxi rufen
    c) Frau anrufen
    d) weiter fahren.
    Meistens entscheidet man sich für Antwort d)
    Das andere ist einem zu peinlich. Und wie durch ein Wunder - findet man irgendwie nach Hause.
    Wenn du am nächsten oder übernächsten Tag die Strecke noch mal fährst, müsste sich eine Besserung eingestellt haben. Das ist der Trainingseffekt. Für den Fall, dass sich keine Besserung einstellt, würde ich e) für den Notfall einen Müsliriegel mitnehmen.
    So lange du noch Radfahren kannst, ist es kein Notfall.
     
  4. fatal-x

    fatal-x Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30 Juni 2010
    Beiträge:
    1.525
    Ist die Steigerung der Gluconeogenese auch ein guter Trainingseffekt?
     
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  5. usr

    usr übt bei schönem Wetter radfahren

    Registriert seit:
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    Ob es nur daran liegt sollte man theoretisch beantworten können indem man schaut, ob “train low compete high" auch dann verliert wenn man die Zufuhr bei den “trainierten Därmen“ auf ein Maß beschränkt, das auch ein ungeübter Verdauungstrakt verträgt.
     
  6. Beinbiest

    Beinbiest Wir müssen alles anzünden! ㋡

    Registriert seit:
    1 Februar 2013
    Beiträge:
    896
    IMO klammerst du damit einen entscheidenden und auch gewichtigen Umstand aus.

    Und warum sollte GLUT4 nur bei den Muskelzellen derartig verkümmern, dass er dann keine (angenommenen) 50g Glukose/h mehr bewältigen kann, der der Fettzellen aber nicht? Und überhaupt: Die (bestenfalls) so gewonnenen 25g Fett pro Stunde würden doch locker verheizt.
     
  7. Reinforcement

    Reinforcement Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10 August 2010
    Beiträge:
    824
    Wie man auf die Idee kommt, ein kH-arm trainierter Radsportler würde bei "plötzlichem" KH Überschuss diese in Fett umwandeln, beim fahren, ist mir 101% schleierhaft. Anscheinend sind die Grundprinzipien der Diät und Sportlerernährung hier tatsächlich noch Neuland, für einige.
    Aber ganz grob, der Körper bedient sich bei körperlicher Anstrengung der Engeriequellen die er vorfindet, meistens eingelagerte Kh in den Muskelzellen und der Leber als Notration.
    Fettverbrennung lässt sich aber nur äußerst schwer trainieren, man kann nur trainieren mit wenig KH sehr effecktiv zu fahren. Grad neulich habe ich einige zeilen dazu gelesen, das selbst bei "Fett-Training" die Fettflussrate fast unverändert auf dem selben Niveau bleibt als wenn man kh vorher konsumiert.
    Ich musste früher auch eben genau dieses machen bis ich dazu entschlossen habe, auf KH Bomben vor dem training zu verzichten und kann aktuell mehrere Stunden ohne Essen durch fahren, zumeist 3,5-4 Stunden im HF Bereich um GA1 und das ohne Frühstück und nur mit Eiweißreichen Abendessen. An der gewichtsschraube kann man am besten drehen, indem man zB ab dem späten Nachmittag nur noch Gemüse und Eiweiß zu sich nimmt. Tagsüber keine Weizenprodukte, nur recht mehrwertige Kh zB aus selbst gemachtem Müsli ohne extra Zuckerration.
    just my 2 Cents
     
  8. whitewater

    whitewater Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    11.676
    Also kein Weizen, aber Haferflocken im Müsli?
     
  9. usr

    usr übt bei schönem Wetter radfahren

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    Beiträge:
    4.615
    Ist so ein Gedanke der einem kommt während man kurz nach einem ohne Not und ausnahmsweise eingenommenen Riegelchen oder Gel in ein Loch fällt, das man so sonst eigentlich kaum kennt. Ist mir aber ehrlich gesagt auch schon länger nicht mehr passiert, vielleicht seitdem ich im Sommer gelegentlich RTF-Buffetthopping betreibe.
     
    runningmaus gefällt das.
  10. fn2

    fn2 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21 Januar 2017
    Beiträge:
    699
    Tut man das? o_O
     
  11. usr

    usr übt bei schönem Wetter radfahren

    Registriert seit:
    29 November 2011
    Beiträge:
    4.615
    War mir früher gelegentlich so gegangen: eine Zeitlang wie beflügelt, danach Einbruch noch tiefer als wenn man die ganze Zeit ohne gefahren wäre (zumindest vom Gefühl her, sicher weiss man das natürlich nie). Ist aber wie gesagt auch schon eine Weile her, heute ist meine Trennung zwischen “Wasserfahrten“ und “Zuckerfahrten“ wohl auch schärfer.
     
  12. dapf

    dapf Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31 August 2016
    Beiträge:
    192
    Kann schon passieren. Ich hab das, wenn ich mir nach längerer disziplinierter Low-Carb-Phase einen "Zuckerschock" verpasse. Geht auch ohne Sport dazu.
    Ich vermute mal, dass das mit dem in die Höhe schießenden und dann schnell ganz weit runter fallenden Insulinspiegel zusammenhängen könnte. Und Riegel oder Gel ist ja schon ein "Schock". :)

    Wer sich ständig "normal" ernährt, also Toast und Nudeln und Kuchen und Schoki, also Zeug mit hohem glykämischen Index, der hat ja die Insulispiegel-Schaukel dauerhaft laufen, ist also "trainiert" was das betrifft - mit den bekannten Folgen.
     
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  13. fn2

    fn2 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21 Januar 2017
    Beiträge:
    699
    Hier meine Erklärung:
    Wenn du mit niedrigem Blutzucker losfährst, ist der Insulinspiegel auch niedrig. Das Ganze befindet sich in einem ausgewogenen Zustand.
    Geht wegen KH Zugabe der Blutzucker hoch, wird Insulin ausgeschüttet. Nach kurzer Zeit sinkt der Blutzucker wieder. Einerseits, weil der Zucker fürs Radfahren benötigt wird, andererseits wird der Zucker durch das Insulin umgewandelt.
    Wenn der Blutzucker wieder "normal niedrig" ist, befindet sich immer noch ein Übermaß von Insulin im Blut, da der Insulinspiegel nur zeitverzögert sinkt. Das führt dazu, dass der Blutzucker niedriger ist als er vor der KH Aufnahme war.
    Der Unterschied zu der Aussage von dapf ist, dass das für jeden Menschen gilt. Sowohl für low carb Sportler als auch für KH freaks. Das Phänomen kennen auch Nicht-Sportler. Vor dem Mittagessen noch mal ein Stückchen Schokolade naschen geht leider nach hinten los.

    Jemand, der generell KH reich isst, ist den kurzen Ess-Rhythmus gewöhnt, während das Zeitgefühl eines low carb Sportlers gedehnter ist.
     
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  14. Zerga

    Zerga Bonsai

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    1.160
    Hab mal irgendwo gelesen (Moosburger?) dass ein scharfer Antritt zu einer vermehrten Cortisol-Ausschüttung führen soll. Müsste das nicht auch eine Rolle spielen dabei?
     
  15. Osso

    Osso Aktives Mitglied

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    24 April 2006
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  16. ronde2009

    ronde2009 Aktives Mitglied

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