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Der Sturzkrimi

Fabi-O

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19 Mai 2009
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Hallo miteinander,
ich bin heute mit meinem Patchwork-Fahrrad gestürzt und weiß nicht aus welchem Grund. Möchte so nicht weiterfahren, wenn ich die Ursache für den Sturz nicht kenne.

Die Tatverdächtigten
Peugot Aspin Rahmen+Gabel aus 501er Reynolds-Rohren
Rennlenker mit altem Vorbau+Steuersatz
alte Mavic 32-Speichen-Laufräder
Shimano Ultegra 2-Hebel Bremsen
RX100 2/8-fach STI Hebel
Shimano 105 Umwerfer/Schaltwerk/Kette Kassette ist eine 7-fach Deore (die sind so schön günstig und haben ne schöne Spreizung)

Tathergang/Zeugenbericht
Straßenbelag etwas älterer Asphalt, auf Nebenweg, teilweise noch nass (hatte gerade geregnet):
1. Fahre auf eine Kurve zu, Tempo so 25-30 km/h, gewählter Gang: kleines Blatt vorne, drittkleinstes Ritzel hinten
2. Direkt vor der Kurve blockiert ein Rad (auf jeden Fall hör ich dieses Schlidder-Geräusch), ich bin schon in Schräglage für die Kurve
3. Einen Augenblick später merk ich schon, wie mir irgendwie das Rad wegrutscht, ich komme in viel zu starke Seitenlage
4. Bremsen mit dem Ellbogen + Po (außer Schürfwunden zum Glück nichts weiter passiert)
5. Wollte erstmal den Schock verdauen und mich hinsetzen, das Rad lässt sich aber nicht schieben, weil ein Rad/oder mehr(?) blockiert, die Kurbel liess sich nicht treten, ich fummel am Schaltwerk rum, WEIL:
- das Schaltwerk schon beim Draufmachen des Rades vor der Fahrt wegen Platten die Kette nicht auf den beiden Rädchen gehalten hat und die Kette deswegen dort blockiert hat
6. Ich mache also die Kette wieder drauf - Sie war sowohl von den Rädchen als auch vorne vom Kettenblatt gesprungen, die Kette lag aber nun auf dem kleinsten Ritzel (siehe 1.!)
7. Ich merke, (auch ?) das Vorderrad ist blockiert
8. Der linke STI von der Vorderbremse ist nach innen gezogen und zog somit stark am Bremskabel
9. Mit ziemlicher Kraft wurde der STI zurückgebogen

Die Indizien
- Bremszüge sind im Lenker verlegt
- Das Rad ohne den Hinterreifen war bei der Reifenmontage etwas unsanft auf die Schaltröllchen "gedonnert" worden
- auf dem größten Ritzel klimperten DANACH die Schaltröllchen an den Speichen, sonst lief es normal


Her mit euren Vermutungen! ^^

EDIT: Das verblüffende ist, dass ich auf die RECHTE Seite gefallen bin, aber der LINKE Hebel verrutscht war....
 
also das mit dem Bremshebel halte ich für einen eher dummen Zufall.
Das die Kette abrutscht und blockiert ist mir auch schon 2mal passiert, hier war die Schaltung, bzw. der Umwerfer zu empfindlich eingestellt so das ich die Kette mit zuviel Wucht schalten konnte.
Ich würde an deiner Stellung die Schaltung komplett durchchecken lassen und eventuell sofern es sich lohnt austauschen lassen.
Den Rest erklären dir die Profis hier :)

Ach ja und gute Besserung!
 
Hatte vergessen zu sagen,
dass ich auf die RECHTE Seite gefallen bin, aber der LINKE Hebel verrutscht war..​

Hinzuzufügen ist auch, dass ich die Schaltkabelhüllen, die ja seitlich von den STIs weggehen, so lang gelassen hab, dass bei vollem Einschlag des Rades da nichts dran zuppelt. Es kann also höchsts vom Umwerfer(!) am STI gezogen worden sein. Das macht alles irgendwie so wenig Sinn für mich...
 
Erst mal Gute Besserung,

verdau mal den schweren Schock, den Du erlitten hast, schlaf mal eine Nacht drüber und dann schau Dir Deinen Thread nochmal genauer an.

Vielleicht kannst Du den etwas entwirren und chronologisch ordnen damit Aussenstehende, die nicht dabei waren eine Chanche haben, auch nur ansatzweise zu verstehen was da in den 2,8 Sek passiert ist.
d. h. natürlich nur wenn Du eine Ursachenanalyse von anderen haben willst.
Ansosnten gute Feierabendunterhaltung.:daumen:
 
Zum verdrehten STI: Könnte es sein, dass du den beim Stürzen mit der linken Hand am STI gedreht hast? Wäre für mich anhand deiner Schilderung die logischste Erklärung.
 
- Das Rad ohne den Hinterreifen war bei der Reifenmontage etwas unsanft auf die Schaltröllchen "gedonnert" worden

Warum machst du so etwas?

- auf dem größten Ritzel klimperten DANACH die Schaltröllchen an den Speichen, sonst lief es normal

Klar, Schaltwerk und/oder Schaltauge verbogen. Das bißchen Klimpern. Kann man doch einfach ignorieren.
Erinnert mich an eine Kollegin, die mit dem Auto mehr als 10km mit einem Vollplatten gefahren ist. Das bißchen zur Seite ziehen hat sie einfach mit der Lenkung ausgeglichen. Und gegen die merkwürdigen Geräusche einfach das Radio lauter gedreht. :rolleyes:
 
Warum machst du so etwas?
Weil ich in Eile war. Willst du mir Absicht unterstellen? Hatte danach nichts am Fahhrad feststellen können.

Klar, Schaltwerk und/oder Schaltauge verbogen. Das bißchen Klimpern. Kann man doch einfach ignorieren.
Erinnert mich an eine Kollegin, die mit dem Auto mehr als 10km mit einem Vollplatten gefahren ist. Das bißchen zur Seite ziehen hat sie einfach mit der Lenkung ausgeglichen. Und gegen die merkwürdigen Geräusche einfach das Radio lauter gedreht. :rolleyes:
Du könntest mal meinen Anfangspost aufmerksamer lesen, dann würdest du sehen, dass ich das gerade NICHT ignoriere.
Du hast mir nicht geholfen, die Indizien mal zusammenzuführen, stattdessen hast du eine Vermutung aufgestellt, die nichts über den Unfall gesagt hat (und ich möchte nicht mit einem Fahrrad fahren, bei dem oben genannte Dinge passieren!).
Lass generell deine Gedanken, die du beim Überfliegen eines Textes bekommst, bei dir, wenn du nicht mal nen bisschen reflektiert hast, ob das jemand anderem hilft. Bitte. Es ist einfach kein Grundbedürfnis, das schreiben zu müssen, was man gerade denkt.
 
...ich fummel am Schaltwerk rum, WEIL:
- das Schaltwerk schon beim Draufmachen des Rades vor der Fahrt wegen Platten die Kette nicht auf den beiden Rädchen gehalten hat und die Kette deswegen dort blockiert hat...


Her mit euren Vermutungen! ^^....

Watt denn nun? Sollen wir Vermuten oder unsere Gedanken bei uns behalten?

...
Lass generell deine Gedanken, die du beim Überfliegen eines Textes bekommst, bei dir, wenn du nicht mal nen bisschen reflektiert hast, ob das jemand anderem hilft. Bitte. Es ist einfach kein Grundbedürfnis, das schreiben zu müssen, was man gerade denkt.

Deinen Text oben hab ich mehrmals gelesen, nicht überflogen,
hilf Du uns ihn zu verstehen, dann können wir eventuell Dir helfen, oder wir werden für immer schweigen.( nur zu diesem Thema, natürlich)

Achja, den linken verbogenen STI, wirst Du beim Sturz auf die reche Seite selbst verbogen haben, wenn Du ihn beim Aufschlag noch festgehalten hast. Du glaubst garnicht was für Kräfte da frei werden können in dem Moment, wenn Dein Körper abrupt abgebremst wird.
 
Hallo miteinander,
...
2. Direkt vor der Kurve blockiert ein Rad (auf jeden Fall hör ich dieses Schlidder-Geräusch), ich bin schon in Schräglage für die Kurve
3. Einen Augenblick später merk ich schon, wie mir irgendwie das Rad wegrutscht, ich komme in viel zu starke Seitenlage
...
- das Schaltwerk schon beim Draufmachen des Rades vor der Fahrt wegen Platten die Kette nicht auf den beiden Rädchen gehalten hat und die Kette deswegen dort blockiert hat
...
- Das Rad ohne den Hinterreifen war bei der Reifenmontage etwas unsanft auf die Schaltröllchen "gedonnert" worden
- auf dem größten Ritzel klimperten DANACH die Schaltröllchen an den Speichen, sonst lief es normal

... PRUUUUUST!

Also ganz ehrlich, das iss schon fast noch besser als die geschilderte Kollegin mit dem platten Reifen! Schaltung klimpert an den Speichen. Seeeeeehr fein. Einfach fahren, macht nix, der Fahrtwind treibt die Geräusche weg. :bier:

Aber das dürfte noch nicht mal Grund des Sturzes gewesen sein. Ein Bulle würde sagen: "unangepasste Geschwindigkeit". Wetten, du bist zu fix in die kurve gegangen, möglichst noch gebremst, wenn auch nur leicht (daher diese lustige Schliddergeräusch - mangels ausreichender Traktion hats beim wegrutschen noch schön blockiert, was das wegrutschen beschleunigt), und schwupps, ziehts das Hinterrad weg.

Ach ja, und 8-fach Hebel, aber 7-fach Kassette? 105er Schaltwerk, aber ein vermutlich recht weit (und damit zu weit!) gespreiztes Deore-Ritzelpaket?! Bei dir möcht ich kein Schaltwerk sein, ganz ehrlich!
 
Und warum pupt der überhaupt minesmn so an? minesmn hat dorch den Nagel auf den Kopf getroffen:daumen:
Wenn man ein Rad aufs Schaltwerk fallen lässt, kann man von Glück reden, wenn "nur" das Schaltauge verbogen ist. Das klimmpern an
den Speichen hätte schon mehr als eine Warnung sein müssen!!! Möglicherweise hat sich durch den harten Schlag auch ein Schaltröllchen
gedacht: "So nicht mein Lieber" und ist in Blockagehaltung gegangen:D

Ach ja Fabi-O, ich werfe Dir Unachsamkeit (Nicht das Du mich noch so angehst)
 
Ein verbogenes Schaltwerk gerät auf dem drittkleinsten Ritzel nicht in die Speichen und selbst ein Knoten in der Kette hätte dein Hinterrad nicht blockiert, da gibt’s noch den Freilauf. Was beim Sturz dann noch so alles kaputt gegangen ist, hat mit der Ursache für deinen Sturz auch nichts zu tun.

Warum ist dein Hinterrad gerutscht? Du warst entweder zu schnell, hast falsch gebremst oder da war eine besonders rutschige Stelle. Vielleicht auch von allem etwas. Hinterher ist man nicht immer klüger. Vielleicht eine Zeit lang etwas vorsichtiger. :)
 
...

Warum ist dein Hinterrad gerutscht? Du warst entweder zu schnell, hast falsch gebremst oder da war eine besonders rutschige Stelle. Vielleicht auch von allem etwas. Hinterher ist man nicht immer klüger. Vielleicht eine Zeit lang etwas vorsichtiger. :)

Hmm...
Wenn das so wäre dann müsste man ja sich selber die Schuld geben.
Bin auch der Meinung das es selbstverschuldet ist. Gründe dafür gibt es viele.

Gruss Lothi
 
Es kann sicherlich sein, dass ich, als ich umgreifen wollte oder so die Bremse gezogen hab - und das im Nachhinein so interpretiert hab, als wär das ohne mein Zutun passiert. Kann ich jetzt nicht nochmal erleben. :)
Werde mir das Rad erst in nen paar Tagen angucken können, da ich jetzt ne Menge für die Uni tun muss.

Ach, ich hatte doch geschrieben, das erst DANACH (aber auch, weil ich erst dann auf dem größten Ritzel fuhr) das Schaltwerk Geräusche gemacht hat. Ich will doch gerade NICHT mit so nem Fahrrad fahren und hab mich dann auch in die Bahn gestellt. Oh man, ihr lest wahrscheinlich nur immer den letzten Post.:D
 
Hallo miteinander,

...

- Das Rad ohne den Hinterreifen war bei der Reifenmontage etwas unsanft auf die Schaltröllchen "gedonnert" worden
- auf dem größten Ritzel klimperten DANACH die Schaltröllchen an den Speichen, sonst lief es normal

Du weißt schon, worauf man bei dieser Darstellung das großgedruckte DANACH bezieht, oder? Mach lieber noch mehr für die Uni, vielleicht hilft das ...
 
Weil ich in Eile war. Willst du mir Absicht unterstellen? Hatte danach nichts am Fahhrad feststellen können.

Es hilft ungemein, das Fahrrad auf den "Kopf" zu stellen, wenn man das Hinterrad ausbaut. Macht man das nicht, ist das mindestens unklug. Auch dann, wenn man es eilig hat. Wenn man es aber besser weiß und trotzdem macht ... Keine Absicht? Was sonst?

Du könntest mal meinen Anfangspost aufmerksamer lesen, dann würdest du sehen, dass ich das gerade NICHT ignoriere.

Oh, das habe ich getan. Nur, anscheinend hattest du es beim Verfassen auch wieder sehr eilig. Sonst hättest du dich doch sicher etwas klarer ausgedrückt. Du mußt schon schreiben, was du meinst.

Zur Erinnerung noch mal deine Aussage:
"Die Indizien
- Bremszüge sind im Lenker verlegt
- Das Rad ohne den Hinterreifen war bei der Reifenmontage etwas unsanft auf die Schaltröllchen "gedonnert" worden
- auf dem größten Ritzel klimperten DANACH die Schaltröllchen an den Speichen, sonst lief es normal"

Die Bremszugverlegung ist erstmal irrelevant, wenn die Züge lang genug und leichtgängig sind.
Punkt 2+3 ließen vermuten, die Reifenmontage wurde nicht sonderlich fachmännisch ausgeführt, und die Schaltröllchen klimperten danach auf dem größten Ritzel an den Speichen. Dass dazwischen erst der Sturz gewesen sein soll, hattest du nicht erwähnt.

Eingangs schriebst du:

"Hallo miteinander,
ich bin heute mit meinem Patchwork-Fahrrad gestürzt und weiß nicht aus welchem Grund. Möchte so nicht weiterfahren, wenn ich die Ursache für den Sturz nicht kenne. ...
...
Tathergang/Zeugenbericht
Straßenbelag etwas älterer Asphalt, auf Nebenweg, teilweise noch nass (hatte gerade geregnet):
1. Fahre auf eine Kurve zu, Tempo so 25-30 km/h, gewählter Gang: kleines Blatt vorne, drittkleinstes Ritzel hinten
2. Direkt vor der Kurve blockiert ein Rad (auf jeden Fall hör ich dieses Schlidder-Geräusch), ich bin schon in Schräglage für die Kurve
3. Einen Augenblick später merk ich schon, wie mir irgendwie das Rad wegrutscht, ich komme in viel zu starke Seitenlage"

Mir würde ein recht einfacher Grund für den Sturz einfallen:
Feuchter Untergrund, zu schnell in die Kurve. Grip verloren, wegen nichtangepaßter Geschwindigkeit.
Ja, das kann passieren. Aus Fehlern lernt man. ;)

Aber, ich gebe zu, so wie du das alles schön geschrieben und mir dann ans Bein gep*** hast, liest sich das für mich eher wie ein klassischer Trollpost.
 
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