Teutone
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.. ist kein Ziel, "stabilisieren" leider auch nicht.
Warum soll es kein Ziel sein (können), eine auskömmliche Leistung stabil zu halten?
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.. ist kein Ziel, "stabilisieren" leider auch nicht.

Die Differenz zwischen Rolle und Draußen kann bis zu 10% betragen. Das liegt hauptsächlich an der schlechteren Kühlung und der Physik.Woran kann so eine enorme Abweichung denn liegen? Ist es Indoor durch den Erg. Modus bei den Intervallen so viel anstrengender wie freie Fahrt draußen? Eher Kopfsache?
Oder unnötigerweise vorzeitig die Leistung rausnehmen, weil der Wille dann doch zu schwach warnach Gefühl steuern kannst und wenn Du gut drauf bist, ein paar Watt mehr treten.
Bei dem ersten Teil bin ich voll bei Dir, aber bei der Frage von @Radelrambo ging es um Leistungssteigerungen von 10Watt Indoor vs. 40 Watt Outdoor. Das sind dann bei den allermeisten Hobbyradfahrern weit mehr als ein paar Prozent. 40 Watt Leistungssteigerung sind beachtlich, wenn man die Indoor nicht hinbekommt, sollte man schon mal genauer draufschauen, woran das liegen kann.Meine klare Meinung: die besten Intervalle sind die, die man regelmäßig (gerne) macht und das beste Training ist das, an welchem man über einem langen Zeitraum dranbleibt. Die paar Prozente, über die die hier so gerne gestritten wird, sind komplett irrelevant.
Man wird irgendwann merken (..oder auch nicht?), dass es einen persönlichen, oberen Leistungsbereich gibt, in dem man sich stressfrei, stabil, mit bestimmten Trainings im Wochenturnus halten kann. Eine bestimmte Anzahl härterer oder harter Sachen, bestimmte Stundenzahl Grundlage, Ruhetage auch mit reingetaktet. Ob nun bei 3, 4 oder 5 Watt/Kg, das muss jeder mit sich und seinem Körper (..und seiner Frau [m/w/d]) ausmachen.Mein Argument war: es braucht einen Zweck, zweckmäßige, messbare und erreichbare Ziele und zielführende Pläne.
Neben der unterschiedlichen Leistung indoor vs. outdoor kann das ggf. am Powermeter liegen.Bei dem ersten Teil bin ich voll bei Dir, aber bei der Frage von @Radelrambo ging es um Leistungssteigerungen von 10Watt Indoor vs. 40 Watt Outdoor. Das sind dann bei den allermeisten Hobbyradfahrern weit mehr als ein paar Prozent. 40 Watt Leistungssteigerung sind beachtlich, wenn man die Indoor nicht hinbekommt, sollte man schon mal genauer draufschauen, woran das liegen kann.
die Brikett-Fraktion
Bei dem ersten Teil bin ich voll bei Dir, aber bei der Frage von @Radelrambo ging es um Leistungssteigerungen von 10Watt Indoor vs. 40 Watt Outdoor. Das sind dann bei den allermeisten Hobbyradfahrern weit mehr als ein paar Prozent. 40 Watt Leistungssteigerung sind beachtlich, wenn man die Indoor nicht hinbekommt, sollte man schon mal genauer draufschauen, woran das liegen kann.
Mal ne kurze Frage: Macht es Sinn, dass ich mal bei einem Kardiologen, der auch sportmedizinische Eignungstests anbietet, einen Check machen lasse, um "korrekt" bei Bedarf noch aerob und noch nicht anaerob zu trainieren? Im aeroben Bereich soll man ja an sich quasi sportlich, aber noch locker fahren, so dass man zB noch nicht schwer atmen muss und sich unterhalten kann. Genau das hat bei mit aber schon einen recht hohen Puls (85% vom Maximalpuls). Mich würde interessieren, ob dieser Puls vielleicht bei MIR noch aerob ist, obwohl die normale Regel ja "80% vom Maximalpuls" lautet, oder ob ich langsamer fahren müsste, um aerob zu trainieren (was mir ECHT schwer fallen würde...)
Ja. Siehe untenMal ne kurze Frage: Macht es Sinn, dass ich mal bei einem Kardiologen, der auch sportmedizinische Eignungstests anbietet, einen Check machen lasse, um "korrekt" bei Bedarf noch aerob und noch nicht anaerob zu trainieren?
Im aeroben Bereich soll man ja an sich quasi sportlich, aber noch locker fahren, so dass man zB noch nicht schwer atmen muss und sich unterhalten kann. Genau das hat bei mit aber schon einen recht hohen Puls (85% vom Maximalpuls). Mich würde interessieren, ob dieser Puls vielleicht bei MIR noch aerob ist, obwohl die normale Regel ja "80% vom Maximalpuls" lautet, oder ob ich langsamer fahren müsste, um aerob zu trainieren (was mir ECHT schwer fallen würde...)
Korinthenk*ckmodus: Auch unter der Schwelle findet sich ein Gleichgewicht; dort ist das Level halt niedriger.
- unter der Schwelle (Aerob): Der Körper verbrennt Fette und Kohlenhydrate unter Sauerstoffnutzung. Laktat (Milchsäure) wird gebildet, aber gleichzeitig wieder abgebaut.
- An der Schwelle: Es entsteht ein Laktat-Steady-State. Bildung und Abbau halten sich die Waage.
- Über der Schwelle (Anaerob): Die Energie wird
überwiegendteilweise durch Kohlenhydratabbau ohne Sauerstoff gewonnen. Es entsteht mehr Laktat, als abgebaut werden kann. Die Muskeln übersäuern, und die Leistung kann nur kurzzeitig gehalten werden.
Was du beschreibst mit lockerer Unterhaltung ist klassische Zone 2.
Die genaue Schwelle gibts nur bei der Leistungsdiagnostik mit Atemgasanalyse und Laktatmessung.
Diese unselige Lebensalter“Formel“ ist was für Statistiker, aber für die Anwendung an einem selbst (Individuum) völlig irreführend.Wie hast du denn deine Hfmax ermittelt? Errechnet oder getestet? Der errechnete Wert weicht oft deutlich vom tatsächlichen Wert ab. Laut Formel hab ich ne Hfmax von 179. Tatsächlich gemessen habe ich 196 bei einem Hfmax Lauf.
Mal ne kurze Frage: Macht es Sinn, dass ich mal bei einem Kardiologen, der auch sportmedizinische Eignungstests anbietet ..
Genau das ist es halt, dass ich gefühlt Zone 2 oder 3 bin, aber von den Werten her vielleicht eher Zone 4. Ich würde gern wissen, ob das einfach nur bei mir normal ist und ICH vielleicht bei Puls um die 150 noch Zone 2-3 bin.Pulsmäßig liegt die Schwelle bei den meisten Menschen zwischen 88% und 95% der Hfmax.
- unter der Schwelle (Aerob): Der Körper verbrennt Fette und Kohlenhydrate unter Sauerstoffnutzung. Laktat (Milchsäure) wird gebildet, aber gleichzeitig wieder abgebaut.
- An der Schwelle: Es entsteht ein Laktat-Steady-State. Bildung und Abbau halten sich die Waage.
- Über der Schwelle (Anaerob): Die Energie wird überwiegend durch Kohlenhydratabbau ohne Sauerstoff gewonnen. Es entsteht mehr Laktat, als abgebaut werden kann. Die Muskeln übersäuern, und die Leistung kann nur kurzzeitig gehalten werden.
Bei deinen 85% bist du eher im Sweet Spot Bereich oder kurz vor der Schwelle. Sollte man jetzt auch nicht jeden Tag fahren aber baut weniger Stress auf als Schwelle. Wa du beschreibst mit lockerer Unterhaltung ist klassische Zone 2. 85% deiner HFmax ist allerdings schon deutlich Zone 4.
Also, ich hab da eine Kardio-Praxis in der Nähe, die wohl geeignet wären:Die genaue Schwelle gibts nur bei der Leistungsdiagnostik mit Atemgasanalyse und Laktatmessung. Eine sportmedizinische Eignung ist meist nur ein Belastungs-EKG, ein Lungenfunktionstest und ein Herzultraschall. Dann weißt du zwar, dass du für den Sport geeignet bist, aber nichts über deine Zonen etc.
Da würde ich mal den Maximalpuls nochmal frei testen. Vielleicht lag damals ein kleiner Infekt oder ähnliches vor, was das Ergebnis extrem verfälscht hat. 155 Puls ist für mich auch noch gefühlt Zone 2, allerdings schätzt Garmin meinen Max Puls auf 204....
Auch @Schnitzelzauber Gemessen hab ich meine Maximalfrequenz, als ich letzte Saison noch wenig fit war, einen kleinen Anstieg (1km, 5%) zu schnell angegangen bin und ganz oben dann 180 Puls hatte, 3-4 min pausieren musste. Höher war er seitdem noch nie.
Ich bin zb jetzt 2 Tage nacheinander ca 25-30km, so 70-80 Minuten gefahren, jeweils ca 200 hm, Schnitt 24 km/h, Pulsschnitt 155. Für MICH ne entspannte Grundlagenfahrt mit auch mal 3-4 Minuten bei nem kleinen Anstieg oder Sprint so Gas geben, dass ich mal eine Minute außer Puste war. Anfang März war ich auch schon 2x 70km gefahren (jeweils zu nem Radladen und wieder zurück), dazu 1x ne RTF mit 46km (22 km/h, 153 Puls bei nasskalten 4 Grad), dann 2 Wochen Pause und in den letzten Tagen halt die oben besagten 25-30km-Fahrten.
...
Ging mir anfangs auch so. Wenn Du länger regelmässig fährst, sinkt der Puls nach und nach in die erwartbaren Bereiche.Genau das ist es halt, dass ich gefühlt Zone 2 oder 3 bin, aber von den Werten her vielleicht eher Zone 4. Ich würde gern wissen, ob das einfach nur bei mir normal ist und ICH vielleicht bei Puls um die 150 noch Zone 2-3 bin.
Mir hats aber einen ganz guten Startpunkt geliefert.Klingt ja erstmal ganz vertrauenerweckend.Auch @Schnitzelzauber Gemessen hab ich meine Maximalfrequenz, als ich letzte Saison noch wenig fit war, einen kleinen Anstieg (1km, 5%) zu schnell angegangen bin und ganz oben dann 180 Puls hatte, 3-4 min pausieren musste. Höher war er seitdem noch nie.
Als ich vor 3 Jahren angefangen habe, mich für sowas zu interessieren, sah das bei mir ähnlich aus.Ich bin zb jetzt 2 Tage nacheinander ca 25-30km, so 70-80 Minuten gefahren, jeweils ca 200 hm, Schnitt 24 km/h, Pulsschnitt 155.
Naja, Abspecken hängt ab vonUnd wegen meiner Werte frag ich mich, ob ich da effizienter dieses Ziel erreichen kann plus effizienter was abspecke (6kg plus seit Oktober).
Kannst ja mal fragen, ob sie Empfehlungen zur Zoneneinteilung geben.Also, ich hab da eine Kardio-Praxis in der Nähe, die wohl geeignet wären:
Anamnesegespräch, Körperliche Untersuchung einschl. Blutdruckmessung, Ruhe-EKG (12 Kanal), Belastungs-EKG, Blutuntersuchung, Lungenfunktionstest, Sonographie, Echokardiographie, Laktat-Test, Spiroergometrie, Erläuterung der Ergebnisse, ggf. deren schriftliche Zusammenfassung, Erstellung einer kurzen Bescheinigung (Attest, z.B. Tauchtauglichkeit), Evtl. Verweisung zur kurativen Weiterbehandlung