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Der große Kritikthread: Was geht mir hier grad auf die Ketten?

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Re: Der große Kritikthread: Was geht mir hier grad auf die Ketten?
Wer glaubt eigentlich das es den Armen besser geht, wenn man den Reichen was wegnimmt?
Weiß nicht, ob ich das Ergebnis dieser Umfage lesen möchte :)
Aber mit dieser Grafik (bei der mir einige Bezugsgrößen fehlen, so daß meine Interpretation auch unzutreffend sein könnte) ist es doch ganz einfach*:
(...) Hier eine vereinfachte Grafik:
Anhang anzeigen 1667448
(...)
Man braucht zunächst nur mehr Arme, die dann das Richtige wählen, damit die Armut verschwindet, so daß die derzeit Armen zu Reichen werden und dann die Falschen wählen. Die erhalten anschließend fälschlicherweise den Reichtum ihrer Wähler, also der nun reichen Gesamtbevölkerung.
*Vorsicht, kann Spuren von Ironie erhalten.
 
mich nichts. Spätestens wenn ihre Unternehmen Pleite sind noch viel weniger. Was dann aus den Arbeitsplätzen wird ist mir aber auch egal.
Das ist das Neo-Liberale Märchen was uns die herrschende Klasse auftischt damit wir nicht auf die Barrikaden gehen. Die Frage ist doch wie weit man die Bevölkerung verelenden lassen kann, ohne dass das System zusammen bricht.

Aktuell gehören 1% der Bevölkerung ca. ein Drittel des Vermögens in diesem Land (Hans-Böckler-Stiftung). Ihr Vermögen vermehrt sich unkontrolliert und dem Gegenüber steht die breite Masse der Bevölkerung die zunehmend mit existenziellen Sorgen zu kämpfen hat obwohl sie den Reichtum des Landes erwirtschaftet und den Laden durch Kaufkraft am Leben erhält.

Durch Steuerhinterziehungen von Reichen Menschen gehen dem Steuerzahler jährlich 40-100 Mrd. Euro verloren (Deutsche Steuer Gewerkschaft & Friedrich Schneider von d. Uni Linz). Das ist mit den aktuellen Steuern bemessen (also OHNE Vermögens- oder Erbschaftssteuer), die jeder Arbeitnehmer auch zahlen muss. Es handelt sich dabei um Menschen, die für ihren Lebensunterhalt nicht arbeiten müssen, weil das ihr Vermögen für sie erledigt. Das Vermögen ist in den allermeisten Fällen geerbt und nicht selbst erwirtschaftet.

Um dieses Ungleichgewicht zu relativieren und zu rechtfertigen ist man immer wieder bemüht die gleichen Märchen von z.b. Firmen-Abwanderung und Arbeitsplatzverlust aufzuwärmen. Die Ungleichheitsforscherin Martyna Linartas, die sich genau damit beschäftigt spricht in diesem Zusammenhang von "der Propaganda der Reichen", der sogar die meisten Politiker aufsitzen.

So wie auch im aktuellen Diskurs bei dem es natürlich darum geht nach unten zu treten, anstatt nach oben. Zum Beispiel indem behauptet wird, dass im Land zu wenig gearbeitet und zuviel Arbeitslosengeld gezahlt wird.
Mal im Vergleich:
Der Sozialleistungsbetrug kostet die Steuerzahler jährlich 50-60 Mio. Euro jährlich (laut Bundesrechnungshof & Bundesagentur für Arbeit. Im günstigsten Fall kostet uns die Steuerhinterziehung der Superreichen also aktuell 1000mal soviel wie die Bürgergeld-Betrüger.

Übrigens wurde die Vermögenssteuer 1994 ausgesetzt und es gibt nicht einen dokumentierten Fall wo sie zu wirtschaftlichen Nachteilen oder Problemen von Unternehmen geführt hat. Diese Behauptungen werden neben der Annahme, dass eine Wiedereinführung viel zu kompliziert sei immer wieder als Gegenargumente genannt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man könnte Zonen einrichten, ähnlich dem Müll entsorgen, oder den Verpflegungszonen, und dort auch keine Kamera zum Einsatz kommen, bei der Vuelta ging es schon nach dem neutralen Start schon los mit dem Rumpullern, klar schwierig, jeder hat eine unterschiedliche Blase, aber mir ist es halt vermehrt bei den letzten Übertragungen aufgefallen, vielleicht die Kameraleute noch besser schulen/einweisen.
Nach dem neutralen Start ist die beste Gelegenheit, da hier die Rückkehr ins Feld ohne großen Aufwand möglich ist.

Vielleicht ist es aber einfach auch mal tolerierbar, wenn man von weitem einen Menschen sieht, von dem man weiß, dass dieser jetzt einem dringenden menschlichen Bedürfnis nachgeht.

So schlimm ist das nun auch wieder nicht.
 
Das ist das Neo-Liberale Märchen was uns die herrschende Klasse auftischt damit wir nicht auf die Barrikaden gehen. Die Frage ist doch wie weit man die Bevölkerung verelenden lassen kann, ohne dass das System zusammen bricht.

Aktuell gehören 1% der Bevölkerung ca. ein Drittel des Vermögens in diesem Land (Hans-Böckler-Stiftung). Ihr Vermögen vermehrt sich unkontrolliert und dem Gegenüber steht die breite Masse der Bevölkerung die zunehmend mit existenziellen Sorgen zu kämpfen hat obwohl sie den Reichtum des Landes erwirtschaftet und den Laden durch Kaufkraft am Leben erhält.

Durch Steuerhinterziehungen von Reichen Menschen gehen dem Steuerzahler jährlich 40-100 Mrd. Euro verloren (Deutsche Steuer Gewerkschaft & Friedrich Schneider von d. Uni Linz). Das ist mit den aktuellen Steuern bemessen (also OHNE Vermögens- oder Erbschaftssteuer), die jeder Arbeitnehmer auch zahlen muss. Es handelt sich dabei um Menschen, die für ihren Lebensunterhalt nicht arbeiten müssen, weil das ihr Vermögen für die erledigt. Das Vermögen ist in den allermeisten Fällen geerbt und nicht selbst erwirtschaftet.

Um dieses Ungleichgewicht zu relativieren und zu rechtfertigen ist man immer wieder bemüht die gleichen Märchen von Firmen-Abwanderung und Arbeitsplatzverlust aufzuwärmen. Die Ungleichheitsforscherin Martyna Linartas, die sich genau damit beschäftigt spricht in diesem Zusammenhang sogar von "der Propaganda der Reichen", der sogar die meisten Politiker aufsitzen.

So wie auch im aktuellen Diskurs bei dem es natürlich darum geht nach unten zu treten, anstatt nach oben. Zum Beispiel indem behauptet wird, dass im Land zu wenig gearbeitet und zuviel Arbeitslosengeld gezahlt wird.
Mal im Vergleich:
Der Sozialleistungsbetrug kostet die Steuerzahler jährlich 50-60 Mio. Euro jährlich (laut Bundesrechnungshof & Bundesagentur für Arbeit. Die Im günstigsten Fall kosten uns die Superreichen also aktuell 1000mal soviel wie die Bürgergeld-Betrüger.
Ganz schön harter Tobak, den Du hier schreibst. Auch das mit der fehlenden Zivilgesellschaft in Ostdeutschland vorhin. Finde ich.

Es lohnt sich meiner Meinung nach, das Ganze immer auch aus der anderen Perspektive zu betrachten. Beispiel Erbe: Du hast geerbt, das Erbe haben Deine Großeltern und Deine Eltern aufgebaut. Würdest Du das gerne abgeben wollen, zum Wohle der Gesellschaft? Hätten das Deine Großeltern und Deine eltern so gewollt? Finde ich sehr schräg.
 
Ganz schön harter Tobak, den Du hier schreibst. Auch das mit der fehlenden Zivilgesellschaft in Ostdeutschland vorhin. Finde ich.
Wie gesagt, das sage nicht. Das sagt ein ostdeutscher Historiker der dem Thema viel Zeit gewidmet und einige Bücher zum Thema verfasst hat. Ilko-Sascha Kowalczuk heißt der Mann.
Es lohnt sich meiner Meinung nach, das Ganze immer auch aus der anderen Perspektive zu betrachten.
Ok. Fällt mir schwer, aber ich versuche es.
Beispiel Erbe: Du hast geerbt, das Erbe haben Deine Großeltern und Deine Eltern aufgebaut. Würdest Du das gerne abgeben wollen, zum Wohle der Gesellschaft? Hätten das Deine Großeltern und Deine eltern so gewollt? Finde ich sehr schräg.
Was meine Eltern und Großeltern gewollt haben ist mir nach dem Erben erstmal egal, weil es dann ja mein Geld ist.
Von wie viel Geld reden wir? 10 Millionen? 100Millionen? 1Milliarde?
Und wo kommt das Geld her? Hat mein Großvater das Vermögen aufgebaut indem er Möbel von Menschen verkauft hat die zwischen 1933 und 1945 plötzlich verschwunden waren? (So wars wohl bei einem der aktuell reichsten in Deutschland. Genau weiß man es nicht, weil die Aufarbeitung verweigert wird).

Um das mal klar zu stellen, es geht nicht darum Reiche Menschen auszurauben. Es geht darum, dass sich der Kapitalismus verselbstständigt. Die Entwicklung der Besitzverhältnisse bedroht die Lebensgrundlagen von großen Teilen der Bevölkerung.
Es gibt übrigens auch Über-Reiche, die das genauso sehen und entsprechend handeln.
BASF-Erbin Marlene Engelhorn zum Beispiel:
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/erbe-marlene-engelhorn-100.html
 
Zuletzt bearbeitet:
Es lohnt sich meiner Meinung nach, das Ganze immer auch aus der anderen Perspektive zu betrachten. Beispiel Erbe: Du hast geerbt, das Erbe haben Deine Großeltern und Deine Eltern aufgebaut. Würdest Du das gerne abgeben wollen, zum Wohle der Gesellschaft? Hätten das Deine Großeltern und Deine eltern so gewollt? Finde ich sehr schräg.
Es lohnt sich, sich auch mal damit zu befassen, dass "Erben" einen der wichtigsten Faktoren dafür darstellt, dass die Ungleichheit der Gesellschaft immer grösser wird.
 
Es lohnt sich, sich auch mal damit zu befassen, dass "Erben" einen der wichtigsten Faktoren dafür darstellt, dass die Ungleichheit der Gesellschaft immer grösser wird.
Die Ungleichheit in der DDR war natürlich nicht vorhanden. Bitte geht nach Utopia und macht. Aber erwartet nicht dass wir euch dann nochmal aus der Misere rauskaufen. Beschäftigt euch mit den realen Versuchen eurer Utopia aber lügt hier nicht rum
 
Wie gesagt, das sage nicht. Das sagt ein ostdeutscher Historiker der dem Thema viel Zeit gewidmet und einige Bücher zum Thema verfasst hat. Ilko-Sascha Kowalczuk heißt der Mann.

Ok. Fällt mir schwer, aber ich versuche es.

Was meine Eltern und Großeltern gewollt haben ist mir nach dem Erben erstmal egal, weil es dann ja mein Geld ist.
Von wie viel Geld reden wir? 10 Millionen? 100Millionen? 1Milliarde?
Und wo kommt das Geld her? Hat mein Großvater das Vermögen aufgebaut indem er Möbel von Menschen verkauft hat die zwischen 1933 und 1945 plötzlich verschwunden waren? (So wars wohl bei einem der aktuell reichsten in Deutschland. Genau weiß man es nicht, weil die Aufarbeitung verweigert wird).

Um das mal klar zu stellen, es geht nicht darum Reiche Menschen auszurauben. Es geht darum, dass sich der Kapitalismus verselbstständigt. Die Entwicklung der Besitzverhältnisse bedroht die Lebensgrundlagen von großen Teilen der Bevölkerung.
Es gibt übrigens auch Über-Reiche, die das genauso sehen und entsprechend handeln.
BASF-Erbin Marlene Engelhorn zum Beispiel:
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/erbe-marlene-engelhorn-100.html
Ich habe 15 Jahre meines Lebens im Sozialismus rechts der innerdeutschen Grenze verbracht. Das ist nicht viel, aber reicht mir für mein Leben. Mir ist der Kapitalismus allemal lieber. Damit kann ich besser leben. Viel besser.
 
Nur um Mißverständnisse zu vermeiden:
1. Die Menschen wählen entgegen ihren eigenen Bedürfnissen.
2. Die FDP ist nicht im Bundestag.
=> ?
;)
Hier ging es eher drum, dass viele die AFD wählen, die aber nicht die Interessen vertritt, die sie selber für wichtig erachten. Wenn man mal so ein Wahlomat bedient, kommt bei vielen Schülern dann wohl die Linke raus, die würden sie aber niemals wählen. Man wählt halt aus Trotz und wischt sich dabei nur selbst eins aus. Die, denen man eins auswischen will, haben ihr Schäflein längst im Trockenen und lachen nur...
 
Hier ging es eher drum, dass viele die AFD wählen, die aber nicht die Interessen vertritt, die sie selber für wichtig erachten. Wenn man mal so ein Wahlomat bedient, kommt bei vielen Schülern dann wohl die Linke raus, die würden sie aber niemals wählen. Man wählt halt aus Trotz und wischt sich dabei nur selbst eins aus. Die, denen man eins auswischen will, haben ihr Schäflein längst im Trockenen und lachen nur...
Die CDU Wähler, die noch nicht senil sind, werden sich auch gewundert haben, dass es zwischen Versprechen vor der Wahl und danach eine gewisse Diskrepanz gibt. Von daher Augen auf bei Wahlversprechen!
 
Man könnte Zonen einrichten, ähnlich dem Müll entsorgen, oder den Verpflegungszonen, und dort auch keine Kamera zum Einsatz kommen, bei der Vuelta ging es schon nach dem neutralen Start schon los mit dem Rumpullern, klar schwierig, jeder hat eine unterschiedliche Blase, aber mir ist es halt vermehrt bei den letzten Übertragungen aufgefallen, vielleicht die Kameraleute noch besser schulen/einweisen.
Früher durften die überall, inzwischen zumindest nicht mehr in geschlossenen Ortschaften und nicht da, wo die von Menschen/Zuschauern gesehen werden. Für Zuwiderhandlungen gibt es auch Strafen, die zumindest kleineren Fahrern auch wehtun. Bei der Tour siehst du das selten, weil die Kameraleute gut geschult sind. In D gibts dafür zu wenige Radrennen, als dass es gut geschulte Leute gibt. Wobei ich meine, heute sind die Rennen auch oft so kurz, da muss das nicht sein. Bei 3 Stunden Renndauer geht das mal, früher, bei 6, 7 oder auch noch mehr Stunden war das vielleicht anders.
 
Und wo kommt das Geld her? Hat mein Großvater das Vermögen aufgebaut indem er Möbel von Menschen verkauft hat die zwischen 1933 und 1945 plötzlich verschwunden waren? (So wars wohl bei einem der aktuell reichsten in Deutschland. Genau weiß man es nicht, weil die Aufarbeitung verweigert wird).

Gibt es in Deinen Augen evtl. auch gutes Vermögen?

Ich will hier nichts schönreden oder beschönigen, aber erstmal gilt solange die Beweisführung aus welchen Gründen auch immer nicht abgeschlossen wurde die sog. Unschuldsvermutung; das kann also in Deiner Argumentationskette kein belastbares Argument für angeblich böses Vermögen darstellen. Auch wurde zum Thema umfangreich geforscht und alle notwendigen Daten liegen bei den Finanzämtern eigentlich auf, da die damaligen Gewinne haben ausgewiesen werden müssen; auch wenn diese mehrheitlich nicht besteuert wurden. Zudem gibt es die Verkaufs- und Versteigerungsbücher der VEGUSTA. Wenn diese Daten also keine lückenlose Beweisführung ermöglichen und keine Gewissheit bieten, dann würde ich den Vorwurf an sich erstmal (rechtlich) bezweifeln.

Zweitens ist gerade die Arisierung eines der ganz dunklen Kapitel mit viel mehr Tätern als man denkt. Jeder und das heißt wirklich jeder wusste was da verkauft und versteigert wurde und hat trotzdem gekauft, die "frei gewordene Wohnung bezogen" und auch nicht nachgefragt oder abgelehnt, wenn diese bereits möbliert übergeben wurde. Anfänglich hat die für diese Taten extra geründete VUGESTA oder VUGESTAP die Möbel sogar in den Wohnungen besichtigen lassen und auch dort direkt verkauft. Regional organisierte Versteigerungen gab es erst später; diese wurden aber mit großem Aushang angekündigt, so dass Niemand ehrlich und ernsthaft behaupten kann, über den Ursprung dieser Gegenstände nichts gewusst zu haben. Natürlich kann dieser Aspekt keine der damaligen Taten rechtfertigen, aber er erschwert dann doch schon die Herleitung des "bösen Vermögens" Deiner Argumentationskette.

Drittens ist das Kapitel größtenteils abgeschlossen. So wurde in der amerikan. Besatzungszone 1947 das Militärregierungsgesetz Nr. 59 erlassen, welches Rückübereignung oder Entschädigung ermöglichte und in den anderen westlichen Besatzungszonen übernommen wurde. Der Übernahmevertrag definiert zudem, dass diese Bestimmungen und Rechtsgrundsätze auch in der BRD galten. Zudem hat die BRD das Ganze mit dem Bundesrückerstattungsgesetz in 1957 nochmals ergänzt, erweitert und eigentlich auch erleichtert.

Die Russen sowie die sozialistischen Diktatoren in der DDR dagegen taten nichts, gar nichts. Nach der Wiedervereinigung (in 1990) wurde der Rechtsapparatus übrigens durch das Gesetz zur Regelung offener Vermögensfragen (VermG) ersetzt und gilt fortan auch für auf dem Gebiet der ehemaligen DDR verübtes Unrecht.

Auf diesen rechtlichen Grundlagen gab es in der westlichen Welt also durchaus Entschädigungen. Auch hier ist mir durchaus bewusst, dass das nur einen Tropfen auf dem heißen Stein darstellt und das damals "kollektiv" verübte Unrecht weder rechtfertigen noch ungeschehen machen kann. Aber es eignet sich deshalb trotzdem nicht als irgendeine Basis für die Unterteilung in "böses" oder "gutes" Vermögen.
 
Die CDU Wähler, die noch nicht senil sind, werden sich auch gewundert haben, dass es zwischen Versprechen vor der Wahl und danach eine gewisse Diskrepanz gibt. Von daher Augen auf bei Wahlversprechen!
Immerhin, und das wird Habeck freuen, wird jetzt von der CDU umgesetzt, was er immer erreichen wollte, und wofür er von weiten Teilen der Bevölkerung gebashed wurde. Dass der keinen Bock auf den Kindergarten mehr hat, kann ich gut verstehen. Schade ists allemal, er war wohl einer der fähigsten Politiker, die dieses Land je hatte. Leider zu ehrlich und vielleicht nicht dickfellig genug. Und, dass sich die CDU jetzt unglaubwürdig macht, wird ihn auch nicht stören.
 
... es geht nicht darum Reiche Menschen auszurauben. Es geht darum, dass sich der Kapitalismus verselbstständigt ...

Wirklich? Klassenkampf bringt uns aber nicht weiter, sondern lässt Euch in der Vergangenheit verhaftet. Neben dem versperrten Blick nach vorn verhärtet es auch die Fronten und erschwert die eigentlich wichtige Diskussion.

Welche Form von Gesellschaft wollen wir? Welchen Anteil ist jeder selbst bereit einzubringen, auf welchen Teil des sog. Wohlstandes wollen wir gemeinschaftlich verzichten? Wie bringen wir Umweltschutz, Wirtschaft, Arbeitswelt, Nachhaltigkeit und Lebensqualität sowie Sicherheitsbedürfnisse unter einen Hut?

Das sind die wichtigen Fragen, nicht wer früher was gemacht hat und welches Vermögen wie erworben hat.
 
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