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Charles Sablière, Aufbau- und Sammelfaden

Da dran würde ich natürlich gleich einen Dynamo/Scheinwerfer montieren und nicht wieder vorne auf dem Blech was dran pappen. So wie an den Grünen Rad, das ich gerade gezeigt habe. Solche Teile hab ich auch noch da (wahrscheinlich)

Noch etwas inspiration: Mit den Huret Ausfallenden würde ich auch die Stelvio (so noch nicht verkauft) als komplette Anlage ersmal montieren (falls verkauft, ich hab noch ein komplettes Set bei seite gelegt). Oder eine komplette Jubileé (hast du ja bestimmt noch 😉) . Dazu eine Stronglight 49d mit Specialities TA 3x (50-40-30)... dazu vielleicht noch Pepperpot / Champion Laufräder.
TA Pro 5 Vis im Zulauf. Neue Blätter in 48/32 hab ich noch da. Passendes Lager sollte ich haben.
Appropos Lager: @Andreas P. das war frisch gefettet, ging sehr leicht raus. Kein Vergleich zu meinen üblichen Erfahrungen. Nach dem blauen "Neulack" denke ich wurde einfach irgendwas eingebaut. Immerhin hat man es vorm lackieren entfernt. Da hab ich auch schon andere rattle can Arbeiten erlebt.
 
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Re: Charles Sablière, Aufbau- und Sammelfaden
Na, da würde doch Ende der 60er Jahre (als Bauzeit Deines Rahmens) schon mal nicht mehr hinhauen. ;)
Wenn er nicht soviel eingekauft hat, dass er noch die nächsten 20 Jahre....
Ne, hast recht. Als ich das gelesen habe, war das endgültig klar mit den 50ern.

Interessant ist halt auch, dass es die kleinen Details sind, die einem letztlich auf die Sprünge helfen.

Hier gibt es übrigens auch noch ein schönes Sabliere aus den 50ern
https://www.flickr.com/photos/64293959@N00/albums/72177720303256257/

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Das ging mir gestern mit Deinem AS etwas durcheinander..

Null Problemo! Es gibt einen Hinweis, über den wir noch nicht gesprochen haben und der den Rahmen sehr sicher in die 50er datieren lässt:
Diese bearbeiteten Mafac Mittelzugbremsen der ersten Generation (Mitte der 50er) wurden von Sabliere wohl extra für den Rahmen angepasst.

IMG_2325.jpeg
 
Fobur-Rohre der Firma Noël Burdillat, St.Etienne
https://veloretrocourse.proboards.com/thread/1049/tubes-fobur

Anhang anzeigen 1406324

Ich entnehme den Kommentaren dort, zwei bestätigte Zahlen, 1948 und 1962.
Viel ist das nicht, in einem Register von http://httpcyclomotosloire.e-monsite.com/pages/marque-en-g/l.html
wird die Firma mit gegründet 1962? geschlossen 1962? geführt.
Mehr hab ich noch nicht auftreiben können.

Anhang anzeigen 1406332

Das Unternehmen gab es schon in der 1930er Jahren, unter dem Namen "FOURNIER & BURDILLAT", an nahezu identer Adresse: Rue Bernard Palissy Nr. 8, nach dem Krieg als "Noël Burdillat" dann Nr. 10. Der Name des Rohrsatzes – FOBUR – dürfte sich vom ursprünglichen Firmennamen ableiten.

Die zeitliche Einordnung ist belegt, einerseits durch Einträge in diesem Kammerverzeichnis, das in dem verlinkten Forumsbeitrag erwähnt wird, und durch eine Erwähnung in einem Artikel aus 1947 von M. Devun, über die Radindustrie der Vorkriegszeit in Saint Etienne. In dem Artikel wird Burdillat auch als der kleinste Rohrerzeuger in St. Etienne bezeichnet, mit 20 Mitarbeitern. Wobei klein eher relativ zu sehen sein dürfte …

Auch kommt der Name in einigen Gebrauchsmuster-/Patentschriften 1934/35 vor, die interessanterweise von allen (?) Fahrradrohrherstellern in/um St. Etienne gemeinsam eingereicht wurden. Wieder einmal ein Hinweis, wie verbandelt die französische Radbranche war …

Das Enddatum 1962 sollte ebenfalls stimmen, da in dem besagten Verzeichnis der Kammermitglieder im Jahr 1963 kein "Burdillat" mehr vorkommt. Ob das Unternehmen stillgelegt oder in einem anderen aufgegangen ist, konnte ich leider bis dato nicht eruieren. Irgendwelche Kataloge, Inserate etc. fand ich leider auch noch nicht …

Ich meine, gelesen zu haben, dass Fobur-Rohre oft bei 50er-Jahre-Rädern gesichtet werden und die oft bei Rädern (speziell Gabeln) zu finden sind, bei denen Stabilität über Gewicht stand: Porteure, Randonneusen, Querfeldeinräder … und auch oft von renommierten Rahmenbauern verbaut wurden …

Wofür das Auge mit Gewinde unterhalb der Leuchte ist? Leine Ahnung. Weiß es von Euch jemand?

Ich persönlich hätte das als Befestigungsmöglichkeit für eine Walzendynamo-Fernbedienung gesehen, was sich aber mit dem Dynamo-Anlötteil an der Gabel stößt. Es sei denn, Gabel und Rahmen stammen von unterschiedlichen Rädern … oder der Rahmen wurde einfach dafür vorbereitet …

Und die Ausfaller vorn. Weiß jemand was das (S) dort bedeutet?

Simplex – wenn das ein "S" mit Punkterln in den Kurven ist …


Jedenfalls ein spannendes Projekt, bin schon neugierig wie das dann aussehen wird …
 
Das Unternehmen gab es schon in der 1930er Jahren, unter dem Namen "FOURNIER & BURDILLAT", an nahezu identer Adresse: Rue Bernard Palissy Nr. 8, nach dem Krieg als "Noël Burdillat" dann Nr. 10. Der Name des Rohrsatzes – FOBUR – dürfte sich vom ursprünglichen Firmennamen ableiten.

Die zeitliche Einordnung ist belegt, einerseits durch Einträge in diesem Kammerverzeichnis, das in dem verlinkten Forumsbeitrag erwähnt wird, und durch eine Erwähnung in einem Artikel aus 1947 von M. Devun, über die Radindustrie der Vorkriegszeit in Saint Etienne. In dem Artikel wird Burdillat auch als der kleinste Rohrerzeuger in St. Etienne bezeichnet, mit 20 Mitarbeitern. Wobei klein eher relativ zu sehen sein dürfte …

Auch kommt der Name in einigen Gebrauchsmuster-/Patentschriften 1934/35 vor, die interessanterweise von allen (?) Fahrradrohrherstellern in/um St. Etienne gemeinsam eingereicht wurden. Wieder einmal ein Hinweis, wie verbandelt die französische Radbranche war …

Das Enddatum 1962 sollte ebenfalls stimmen, da in dem besagten Verzeichnis der Kammermitglieder im Jahr 1963 kein "Burdillat" mehr vorkommt. Ob das Unternehmen stillgelegt oder in einem anderen aufgegangen ist, konnte ich leider bis dato nicht eruieren. Irgendwelche Kataloge, Inserate etc. fand ich leider auch noch nicht …

Ich meine, gelesen zu haben, dass Fobur-Rohre oft bei 50er-Jahre-Rädern gesichtet werden und die oft bei Rädern (speziell Gabeln) zu finden sind, bei denen Stabilität über Gewicht stand: Porteure, Randonneusen, Querfeldeinräder … und auch oft von renommierten Rahmenbauern verbaut wurden …



Ich persönlich hätte das als Befestigungsmöglichkeit für eine Walzendynamo-Fernbedienung gesehen, was sich aber mit dem Dynamo-Anlötteil an der Gabel stößt. Es sei denn, Gabel und Rahmen stammen von unterschiedlichen Rädern … oder der Rahmen wurde einfach dafür vorbereitet …



Simplex – wenn das ein "S" mit Punkterln in den Kurven ist …


Jedenfalls ein spannendes Projekt, bin schon neugierig wie das dann aussehen wird …

:daumen:

Vielen lieben Dank. -> Nebenrohre: Fobur ✅
 
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FOBUR.jpg


Die Marke FOBUR findet sich als Spezialanbieter für die "Nebenrohre", die Hauptrohre bei Deinem Sabliére sind evtl. oder vermutlich von einem anderen Hersteller, Vitus, Durifort oder gar Reynolds, solche Kombinationen finden sich einige im Netz.
"Keine schönen Maschinen ohne FOBUR Gabelscheiden, Kettenstreben, Sitzstreben, das französische Rohr von großer Klasse, Leichtigkeit, Widerstandsfähigkeit, Performance"
Die Anzeige ist von 1950 aus dem Cyclo Magazin
 
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Zwei Kennungen, die mein Rahmen leider nicht hat. Die fehlende Gravur lässt sich wohl verschmerzen. Aber
falls jemandem mal ein Steuerkopf-Schild unter kommt, denkt mal bitte an m ich. Danke.

Anhang anzeigen 1406906Anhang anzeigen 1406907
Frag doch mal beim Severin an, ob er solche Schilder hat. Biocycle Atelier bei Instagram. Darkandgus bei Ebay. Oder wie hieß der, der die tollen alten Teile in Massen präsentiert? "Parisen Randonneur"?

Und melde dich im Tontonvelo Forum an ;)
 
Frag doch mal beim Severin an, ob er solche Schilder hat. Biocycle Atelier bei Instagram. Darkandgus bei Ebay. Oder wie hieß der, der die tollen alten Teile in Massen präsentiert? "Parisen Randonneur"?

Und melde dich im Tontonvelo Forum an ;)
Hab mal meine Angel auf IG ausgeworfen. Mal sehn.
Ich glaub nicht, dass ich ein Zweit-Forum aushalte. Mir haben sie Spacken von VeloRetroCourse beim Roger Roche schon gereicht.
 
Hab mal meine Angel auf IG ausgeworfen. Mal sehn.
Ich glaub nicht, dass ich ein Zweit-Forum aushalte. Mir haben sie Spacken von VeloRetroCourse beim Roger Roche schon gereicht.
Ja gut. Damit muss man leben. Ist ja nicht immer so gemütlich wie hier. Im besagten forum konnte ich mir allerdings auch einiges anlesen.

Die Nutzer bei Instagram sind da offener, allerdings rücken die meisten ihre kulturellen Schätze auch nicht raus :D
 
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