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Cervelo S5 in blau mit SRAM eTap und Custom Laufradsatz (Einzelstück)

toto1988

Neuer Benutzer
Hi Rennrad-Freunde,

ich bin gerade auf der Suche nach einer neuen Maschine. In der engeren Auswahl sind im Moment das Cervelo S5 mit Ultegra DI2 und das Simplon Pride mit DI2.

Jetzt hat mir mein Händler aus meiner Sicht ein fast unschlagbares Angebot gemacht. Das blaue Cervelo S5 (das aktuelle Modell) welches ursprünglich mit der mechanischen Ultegra ausgestattet ist, hat er zu eigenen Testzwecken mit der SRAM eTap und mit einem besseren Laufradsatz ausgestattet. Der Laufradsatz hat kein Branding und stammt wohl von einem mir unbekannten Hersteller aus München (Gesamtgewicht 1280g).

Die Fakten zusammgengefasst: Cervelo S5, Ultegra Kassete & Kurbel, der Rest SRAM eTap, die unbekannten Laufräder die er auf all seinen privaten Rädern fährt, Gewicht ohne Pedale 7.35kg - Preis: 7000,- Euro

Das Rad wurde bisher keine 20km bewegt.

Würdet ihr zuschlagen? Er selbst hat sich gegen das Bike entschieden, weil seine extreme aggresive Sitzposition mit dem S5 wegen 2cm nicht gegeben ist. Ich bin exakt gleich groß und auch die restlichen Maße sind zufälligerweise komplett identisch zu ihm.

Danke & Grüße
toto1988
 

solution85

Aktives Mitglied
Das Bike kostet neu um die 10k richtig? Der Preisnachlass ist schon ganz Ok, aber mir wäre es Trotz dem zu viel für so einen Hobel. Wenn Cervelo drauf steht, wird der Preis ganz schön angezogen. Vergleichbares bekommst du sicher komplett neu, für ein paar Taler weniger wie die 7000. Ich gehe davon aus, das noch die 11fach eTap verbaut ist? Das kann ein Vorteil sein, aber so ein Teil spielt schon in der Oberliga. Manch einer will da eher die 12fach. Auch die No Name Laufräder haben wie ich finde einen faden Beigeschmack. Am Ende wird dir hier aber keiner weiter helfen können, denn DU musst wissen ob das Rad DIR das Geld wert ist.
 

Positron

Making NAZIS small - again
20 km und 2cm würde ich als Verkäufer auch behaupten. Ich halte das gute Stück - und auch alle anderen 'Marken'rennräder (Trek, Cannondale, BMC usw) - für maßlos überteuert. Wenn du gerne 2 - 3 k Euro für den Aufkleber zahlst, dann mach das -> Snob-Effekt ist gut in der Literatur beschrieben.
Man kann ein vergleichbares Rad mit identischer Ausstattung für die Hälfte und weniger bekommen, dann steht nur Hongfeng oder gar nichts auf dem Rahmen, das muss dein Ego natürlich abkönnen. Cervelo Rahmen sind ja nun nicht gerade berühmt für Verwindungssteifigkeit, da ist wahrscheinlich jeder China-Rahmen besser.
Das Mindeste was an diesem 'tollen' Angebot geändert werden müsste, wäre der Teile Mischmasch. Die tonnenschweren Ultegra Kurbeln und Cassette müssen durch adäquate, neue SRAM Teile ersetzt werden, sonst ist das doch nicht vernünftig ausgerüstet. Die 7,35 kg für ein Felgenbremsrad sind viel zu hoch bei dem Preis. Mit SRAM Teilen kämst du wenigstens in die Nähe von 7 kg.
 

rr-mtb-radler

Making Menschlichkeit Great Again
Das Bike kostet neu um die 10k richtig? Der Preisnachlass ist schon ganz Ok, aber mir wäre es Trotz dem zu viel für so einen Hobel. Wenn Cervelo drauf steht, wird der Preis ganz schön angezogen. Vergleichbares bekommst du sicher komplett neu, für ein paar Taler weniger wie die 7000. Ich gehe davon aus, das noch die 11fach eTap verbaut ist? Das kann ein Vorteil sein, aber so ein Teil spielt schon in der Oberliga. Manch einer will da eher die 12fach. Auch die No Name Laufräder haben wie ich finde einen faden Beigeschmack. Am Ende wird dir hier aber keiner weiter helfen können, denn DU musst wissen ob das Rad DIR das Geld wert ist.
Das Rad kostet mit der neuen eTap, DB und den DT LR 10.500 €.
Mit Ultegra Di2 7.5000 €, für die eTap 11-Fach etwas drauf, für die Kurbel und Kassette etwas ab, ebenso für den LRS, bist Du wieder bei 7.5000 €.
Da erscheinen mir 7.000 € nicht mehr als Schnapper.
 

BlueberryHH

Aktives Mitglied
dieses rumgeflenne von wegen ... alle Markenräder sind überteuert (und iPhones sowieso) ... so ein Blödsinn. Ich persönölich kann Cervelo - Rahmen / Räder nur absolut empfehlen. Ich frage mich immer, woher diese “Spezialisten” sich hier anmassen, solche Aussagen zu treffen: Jeder China-Rahmen wäre besser als Cervelo ... “Snob Effekt” - wo er das wohl gelesen hat...
Wenn es Dir passt und gefällt und du die Kohle hast - kaufe es und lass dich nicht von den Leuten hier verrückt machen. Auch was die Naben angeht ...
Klar - man findet immer was billigeres und wenn du noch ein Jahr wartest, dann gibt es wieder was schönes neues zum günstigen Preis ...
 

rr-mtb-radler

Making Menschlichkeit Great Again
Ich habe nichts gegen „Markenräder“, ich fahre Trek, Scott, Storck und Rose (JA, ist für mich auch eine gute Marke ;)).
Der TE hat gefragt, ob das Rad für den aufgerufenen Kurs ein Schnapper ist, m.E. ist es aus meinen genannten Gründen
kein Schnapper.
 

toto1988

Neuer Benutzer
Ich werde & möchte mir kein eigenes Bike bauen, da mir hier vor allem das Knowhow fehlt und ich auch gar nicht die Lust & Zeit habe. Somit werde ich defintiv auf ein "zusammengebautes" Markenrennrad zurückgreifen. Die Händler in der Nahen Umgebung führen Orbea, Trek, Cube, Cervelo, Simplon, Pinarello, Look und Focus. Rose und Canyon sind auch nicht ausgeschlossen, nur kann ich mich damit nicht bei den Händlern in der Umgebung blicken lassen.

Für mich als Laien ist es schwer, die Unterschiede bei den Herstellern auszumachen was den Rahmen, Verwindung, Qualität usw. angeht. Jeder hat das noch bessere & schnellere Aero-Rad. Die Einen stellen Orbea und Cube als "Discounter Hersteller für die breite Masse" hin, die Anderen behaupten Orbea "spielt in einer ganz anderen Liga als Cube". Dann stell ich mir wieder die Frage, muss ein Fahrrad für die breite Masse schlechter sein als ein Premium Hersteller? Welche Hersteller sind überhaupt Premium Marken? Bei welchem Hersteller bezahle ich nicht für den Namen? Über die Focus Izalco Max wird interessantes berichtet, aber über Focus scheiden sich auch wieder die Geister. "Focus der Low Budget Hersteller". TREK........."einfach nur überteuert". Cervelo & Pinarello: "Wer die Kohle hat und gerne für den Namen bezahlt ist hier richtig." Doch wie sieht es ganz neutral betrachtet aus? Bei welchem Hersteller stimmt die Preispolitik?

Die Aussagen in "" stammen nicht von mir, sondern sind der Input den ich die letzten Wochen / Monate bekommen habe und ich habe sie hier meinungsneutral und ohne Gewichtung wiedergegeben.

Mir schwirren noch so viele weitere Fragen zu diesem Thema im Kopf herum, dass diese mit Sicherheit den Rahmen hier sprengen würden :cool:

Jetzt frag ich mal ganz Pauschal in die Runde: Welches Roadbike (Aero) bis 7000 Euro würdet ihr auf Grund Preisleistung / Ausstattung empfehlen.
 
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norman68

Aktives Mitglied
Da du ja keine Lust und Zeit hast selber was zu Schrauben kauf den Hobel (nicht abwertend gemeint so werden bei mir alles Aero Renner genannt) und hab Spaß damit. Hast denn dann überhaupt das Teil zu fahren wenn du nicht mal zum Schrauben die Zeit findest? Ich brauch für einen Aufbau eines neuen Renners wenn ich mir Zeit lasse einen Nachmittag denn viel Arbeit ist so ein Rennradaufbau nun auch wieder nicht. Wo kommst du denn her? Vielleicht wäre ja bei dir in der Gegend jemand der dir bei einem Aufbau behilflich sein könnte. So würden sich dann nämlich ein paar große Scheine einsparen lassen und das Ergebnis ist da mit Sicherheit nicht schlechter.
 

Maxxi

Aktives Mitglied
......
Für mich als Laien ist es schwer, die Unterschiede bei den Herstellern auszumachen was den Rahmen, Verwindung, Qualität usw. angeht...
Jetzt frag ich mal ganz Pauschal in die Runde: Welches Roadbike (Aero) bis 7000 Euro würdet ihr auf Grund Preisleistung / Ausstattung empfehlen....
Mal so ganz pauschal gefragt - was erwartest Du als Laie von einem 7000er Rad was ein 25ooer oder 3500er Rad nicht kann ? Image, Gewicht ?
 

bada-boom

Aktives Mitglied
Jetzt frag ich mal ganz Pauschal in die Runde: Welches Roadbike (Aero) bis 7000 Euro würdet ihr auf Grund Preisleistung / Ausstattung empfehlen.
Wenn Aero das Hauptkriterium ist, dann würde ich persönlich mich derzeit an dem "Bauvorschlag" aus der TOUR 1/2019 orientieren. Es wurden High-End Renner (jeweils im unteren 5-stelligen Euro-Bereich) mit einfacheren Rädern verglichen. Interessanterweise hatte sich ein leicht modifiziertes Giant Propel Advanced 2 sogar als minimal windschnittiger erwiesen als das beste High-End Modell Cannondale SystemSix. Dafür waren lediglich Lambda-Carbon-Laufräder und ein Vision-Aero-Lenker (Metron 6D) erforderlich.

Zitat: "Damit ist das getunte Giant das schnellste Rad, das wir bei TOUR je gemessen haben."

Gesamtkosten: ca. 3850€ (mit Shimano 105 Ausstattung und Felgenbremsen) bei einem Gewicht von ca. 7,6kg. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist somit durchaus attraktiv.

Den Propel-Rahmen gibt es bei Giant natürlich auch mit anderen Gruppen. Wenn noch Luft im Budget ist, dann würde ich mir dazu einen Leistungsmesser gönnen.

Vergleiche mit anderen Herstellern sind schwierig bis unmöglich. Ich hatte mal ein TCR Advanced 2 (das einen unnatürlichen Tod gestorben ist) und kann sicher nichts schlechtes berichten. Im Gegenteil, es war bei hohen Geschwindigkeiten deutlich beherrschbarer zu fahren als das Modell eines Premiumherstellers, das ich mir danach gekauft hatte. Der Fairness wegen muss ich allerdings ergänzen, dass ich unbedingt einen Rahmen mit Komfort am Sattel haben wollte.

Und letzten Endes entscheiden doch die Optik und die damit verbundenen Emotionen ;)


Edit: Preis korrigiert (war vorher ohne den Vision Lenker)
 
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Maxxi

Aktives Mitglied
Ich erinnere mich an einen neuen Forumsteilnehmer der wollte für ein Rad mit ISP mehrere Tsd. Euro hinblättern und kannte noch nicht mal seine Sitzhöhe.....
 
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